Beiträge von oreissig

    Es ist vollbracht :)

    Code
    make[5]: Leaving directory `/usr/people/oreissig/gcc-3.4.6/objdir/gcc'
    make[4]: Leaving directory `/usr/people/oreissig/gcc-3.4.6/objdir/gcc'
    echo timestamp > stage3_build
    echo stage3_build > stage_last
    make[3]: Leaving directory `/usr/people/oreissig/gcc-3.4.6/objdir/gcc'
    make[2]: Leaving directory `/usr/people/oreissig/gcc-3.4.6/objdir/gcc'
    make[1]: Leaving directory `/usr/people/oreissig/gcc-3.4.6/objdir'


    Musste x-mal neu anfangen und irgendwas patchen und bla, sehr ugly, hier ist meine Liste was zu tun war:

    Spoiler anzeigen

    gcc/cp:
    cp cp-tree.h cp-tree2.h
    vi cp-tree2.h <= zeilen 4297-4308 auskommentieren
    vi mangle.c <= #include auf tree2 umgebogen

    gcc/rtl.h
    zeile 88 auskommentieren

    ln -s /usr/local/include/libintl.h gcc


    CFLAGS="-Wf,-XNg1500 -I/usr/local/include"
    CONFIG_SHELL=/bin/ksh
    export CONFIG_SHELL CFLAGS

    mkdir objdir
    cd objdir

    ../configure --enable-shared --enable-languages=c

    make bootstrap


    Das Ergebnis: GCC 3.4.6 auf SGI IRIX 5.3 =)

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    Nächstes Ziel: IRIX 4 und GCC 3.1.1 :)
    wird aber wohl erst in 2 wochen oder so...ist irgendwie zeitaufwändiger als erwartet :D

    EDIT: für größere Sachen ists echt sauhilfreich, ein separates objdir anzulegen und dort drin getrennt vom source zu compilieren. ich hab mir mehrmals meinen source-tree kaputt gemacht (z.B. einmal make distclean gemacht, danach ist der build aber mangels bison und flex abgebrochen) und der gcc-sourcetree ist groß genug, dass es (in verbindung mit nem langsamen Dateisystem wie EFS) gleich mal 20min dauert den zu löschen und die tar.gz neu zu entpacken :b2:

    1. keine Software (>50 Zeilen) ist fehlerfrei
    2. das was da angezeigt wird sind nur warnings, die in den meisten fällen keine auswirkungen haben (aber eben schon geprüft und wenn möglich behoben werden sollten)
    3. in dem falle lag der fehler wohl an der ungewöhnlichen plattform, wo ein warning eben doch mal zu nem fehlerhaften endprogramm führt. IRIX 5.3 mit MIPS cc ist jetz nix, wofür man seinen code gern hintrimmen möchte...vermutlich würde nen linux mit gcc dann mehr warnings werfen, wenn man versucht warnings unter dem cc von irix wegzubekommen. das ist eben nen tradeoff, und nen sehr arbeitsintensiver noch dazu
    Zitat von florida

    Und was für Dateien waren in "Musik- Kassetten" enthalten?
    Bei CD's sind es ja "*.cda"- Dateien.


    nein, das ist umgedreht
    die CD war ursprünglich rein als Nachfolger der Musikkassette gedacht und hatte nur eine Einteilung in einzelne Tracks (also kein echtes Dateisystem, womit Rechner so umgehen)
    später kam man dann auf die Idee, damit auch die Floppy abzulösen und hat Daten (das ISO9660-Dateisystem) in einen sonen Track geschrieben, damit können Rechner dann auch was anfangen
    damit Audio-CDs sich dem Nutzer gegenüber ähnlich verhalten wie Daten-CDs erscheinen da diese .cda-dateien, die gibt es aber eigentlich nicht, sondern das sind nur links auf die entsprechenden (nich in einem klassischen Dateisystem liegenden) Audiodaten


    und zur Kassette: eine kassette ist im grunde wie eine klassische Audio-CD, nur ohne die explizite Einteilung von Tracks. also einfach nur ein langes stück "Tonkapazität"

    gcc eben
    falls das tatsächlich klappen sollte, dann werd ich mich mal an mehr software probieren. der MIPS C-Compiler von IRIX kann z.B. keine bash über 3.2(.0) bauen, ich hoffe dass ich mit gcc allg. etwas weiter komme

    btw hat jemand ne grobe abschätzung, wie lange nen standard gcc 3.4-bootstrap auf ner 200mhz-maschine (192mb ram) brauchen könnte? :D

    EDIT: und weiter gehts

    Spoiler anzeigen


    grml...redeclaration klingt nach headerfile von hand editieren (quick&dirty oh yeah), na mal schaun wo das ist

    meinen ersten GCC bootstrappen, Komponenten:

    • SGI Indigo²
    • IRIX 5.3
    • gcc 3.4.6 (die 3er GCCs brauchen keinen riesen shitload an abhängigkeiten)
    • oreissig


    mal schaun, was das noch wird :)

    die grundherangehensweise ist wie bei unixprogrammen ähnlich

    Code
    $ ./configure
    $ make [b]bootstrap[/b]
    $ sudo make install

    EDIT: siehe auch https://www.winhistory-forum.net/142664-post1403.html

    EDIT2: langsam werden die ausgaben neckiger

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    (leider kommts hier nich ganz so gut. bei mir im Terminal ist jede einzelne Zeile davon mehr als Bildschirmfüllend :))

    grad mal bei gandros Link geschaut, für Deus Ex gibts nen .ini-Hack, was wohl ganz dufte geht.
    bei sowas wie GTA 2 siehts aber vermutlich düsterer aus, da wäre sowas wie Igor es nannte wohl immerhin besser als gestrecht (das T61 hätte ne nvidia quadro (8400irgendwas))

    Okay ist halt bisschen gefrickel, aber schön zu hören, dass nicht gänzlich Hopfen und Malz verloren sind :)

    EDIT: brb, hab lust auf GTA2 bekommen :D

    Ich brauch mal bisschen Nachhilfe bzgl. moderner Technik von euch :)

    Geht um folgendes:
    ich will in näherer Zukunft mein Notebook (=> Hauptrechner) durch nen neueres ersetzen. Am liebsten würde ich dabei wieder auf ein Gerät mit 4:3 setzen, aber ich glaube fast nicht, dass ich ein T61 mit 4:3 und einer Auflösung >XGA bekomme (schon ewig keins mehr bei ebay gesehen), also wirds wohl oder übel auf eins mit 1440x900 hinauslaufen, womit ich sicher schon auch leben könnte.

    Jetzt kam mir eben in den Sinn, dass ich irgendwann unbedingt nochmal Deus Ex spielen möchte (Baujahr 99, da gabs wohl kaum Widescreens), wie ist das da jetzt? (auf dem Rechner wird dann wohl Windows laufen)

    • merkt das Spiel davon u.U. garnix, weil das DirectX/OpenGL einfach macht? (sodass widescreen-auflösungen gehen, obwohl die damals ursprünglich nicht vorgesehen waren)
    • wird das ganze eklig gestrecht? (das dicke-menschen-syndrom)
    • sind da schwarze balken am rand?

    Looking forward to hearing from you!

    All the best,
    Maurice Moss oreissig

    das wird dem herzlich hupe sein, er vermittelt euch halt grundlagenkenntnisse. dass ihr die später nie direkt anwenden werden ändert nix daran, dass sie euer denken schulen und halt einfach die basis alles weiteren sind
    ohne mathematik keine theoretische informatik und ohne theoretische informatik keine praktische

    wenn du danach gehst, dann hatte ich praktisch keine Mathematik im Studium
    wozu mit Taschenrechner rumsitzen, zahlen jonglieren können PCs eh viel besser. Was wir im Studium als Mathematik hatten war einmal diskrete Mathematik (Logik, ...) oder sowas wie Lineare Algebra, wo man eh nur mit 1-2-stelligen zahlen hantiert, da braucht man auch keinen TR

    was zählt denn bei dir alles unter Mathematik?
    nur die reine lehre wie analysis usw, oder auch angewandtere Sachen (ggf. auch theoretische Informatik) wie Kryptologie, Numerik oder Algorithmik?
    Insbesondere letztere hat mit Mathematik eigentlich netmehr wirklich was am Hut, dürfte für die meisten aber wohl kaum weniger abschreckend sein :)

    CDs werden schon aus 2 Gründen nicht so schnell weg sein

    1. sie haben weiterhin verwendung als wechseldatenträger der wahl für audio
    2. sie können auch von DVD- und BluRay-Laufwerken gelesen werden und sind kompatibel

    das hatten Disketten nicht, sie haben keine herausragende Verwendung mehr und benötigen eigene Laufwerke, die in vielen Rechnern ja schon nicht mehr drin sind