Beiträge von oreissig

    Zitat von Commodore-Freak

    Die Computer-Branche hat Jahrzehnte lang versucht Computer für Menschen ohne besondere Spezialkentnisse nutzbar zu machen, warum sollte man davon nicht Gebrauch machen?

    Geht ja nicht darum, dass diese Leute Computer nicht benutzen dürfen, sondern dass viele Leute von sich denken, großes Expertenwissen zu besitzen, obwohl das u.U. nur sehr begrenzt der fall ist

    Ich für meinen Teil muss einfach mal einwerfen, dass ich beim klassischen Fall von "rechner tut rein garnix mehr" auch doof dasteh wie 3m Ofenrohr...

    selbst auf dem besseren sollte 2000 nicht gerade rennen, erst recht wenn die App vll auch noch etwas hungriger ist
    aber ja, es sollte wesentlich schneller sein als an dem langsameren, primär aufgrund des RAMs. Weiß nicht, in wiefern AutoCAD auf gute Grafik vertraut, u.U. auch noch deswegen.

    Helge Schneider - Erzgebirge-Männchen-Schnitzer-Blues


    EDIT: und nun: Helge Schneider - Katzenoma

    Zitat von Helge Schneider

    (Die Oma muss über die Straße laufen)
    Die Oma geht los,
    erste Spur geschafft,
    zweite Spur geschafft,
    dritte Spur ein LKW und platsch.

    :D

    Zitat von Micha94

    WTF ?

    Und ich seh das erst jetzt, ich bleibe und das für immer PUNKT.

    Einmal war ich schonmal hier das ist jetzt das Zweite mal.


    hast du dir die verwarnungen genau zu gemüte geführt? vll kannste dazu mal stellung nehmen, denn einige haben nicht den eindruck, dass du dir die Kritik zu Herzen nimmst.

    was ist eigentlich der Sinn und Zweck dieses Threads? es gibt leute, die sind dafür und leute die sind dagegen, wenige nennen ernsthafte argumente und bis auf blue geht eh niemand ernsthaft auf die argumente anderer ein, also kann man das ja wohl kaum ne diskussion nennen

    ich hab jedenfalls jetzt auch keine lust meinen beitrag ausm modforum nochmal hier zu dumpen, weil der 1. hier nix verloren hat und 2. schon dort niemand kritisch drauf eingegangen ist (bis auf ein ack von blue)

    Zitat von Griggi

    wenn man es nicht richtig bedienen kann, ists auch kein Wunder ;)


    nein, wenn jedes Programm in jeden Speicherbereich des Rechners schreiben kann, dann würde "richtig bedienen" wohl auf sowas hinauslaufen, wie dass man im debugger jede instruktion einzeln durchlaufen lässt und dabei selbst überprüft, ob das ausgeführte programm auch wirklich in seinem eigenen Speicherbereich bleibt...

    mag ja sein, dass es nicht zur unbrauchbarkeit instabil war, aber da einfach jedes größere Programm fehler hat, ist auch mit unglaublichen Kenntnissen des Nutzers die Chance ziemlich groß, dass das OS in den tot gerissen wird

    ich für meinen Teil war jedenfalls sehr froh, als ich dann auf ein NT-basiertes Windows umsteigen konnte

    Zitat von TAL

    die hätten ggf. alles was Sie offenlegen können offengelegt. Das wäre natürlich wiederum gut für jeden.

    Was haben sie denn nicht offengelegt? das meiste davon war irgendwelches enterprise-gelumpe, wofür sich garantiert kein frickler zuhause interessiert :D
    der kult Sun drehte sich primär um Solaris und SPARC. Solaris haben sie geöffnet und der Niagara ist doch afaik auch open source

    ich halt von der community aber nich viel. wer hat schon die kapazitäten sich ne CPU fertigen zu lassen?
    wenn das nich zufällig was megaspannendes ist, was es vorher nicht gab, was sich abhebt und was die Leute interessiert, dann macht da niemand mit.
    siehe auch das neuste schmankerl: Sun's IBM-mainframe flower wilts under Oracle's hard gaze • The Register

    EDIT: klar ist open sourcen ne gute Sache, aber diese "wenn die es nichtmehr machen, machen wirs eben selbst, ist ja open source"-Einstellung halt ich für hochgradig utopisch

    Zitat von hecken

    hm, gibt ja zum Glück OpenSolaris ... das würden die auch selbst sie wollten nicht wieder Closed Source bekommen.


    schon, allerdings würde das Projekt auch kräftig einschlafen, wenn sie einfach ncht mehr dran entwickeln würden.

    das ist doch fast immer so bei open source projekten. es gibt leute, die entwickeln was, paar hanseln steuern patches bei uns so, aber sobald die ursprünglichen entwickler das boot verlassen gehts unter.

    Zitat von TAL

    Mir schon klar das Sun nicht wirklich tragfähig war, aber jedoch waren die bis zum Schluss eine in meinen Augen abolut unkapitalistische Firma denen es nicht nur ums Geschäftsergebnis geht.

    Sun war halt im Gegensatz zum großen Rest eher human, natürlich hätte man ggf. einiges ändern sollen, aber lieber geht mir so ne Firma unter als so ala Oracle werden


    stimmt schon, aber ich seh die Technik lieber weiterleben als sterben. als RISC-Fanboy kann man heutzutage nicht mehr groß wählerisch sein :D

    Und sonst gäbs wohl niemanden groß, der das übernehmen könnte
    IBM hat ja nen eigenes Portfolio, was bis auf Java zu allem nen Äquivalent hat (POWER, DB2, AIX, ...)
    Google wird an ner serverfirma kein großes interesse haben, die bauen sich ihre Server selbst aus off-the-shelf Komponenten
    Rackable/SGI? glaub die haben z.Z. auch genug eigenes um die Ohren
    HP hat seine eigene Prozessorenlinie ja selbst eingestampft, um besser in Intels Hintern zu kommen (vom Alpha, den die auch eingeschläfert haben mal ganz zu schweigen)
    hmm k.A., wen gäbs noch...MS? nee

    mal schaun, wie sich das entwickelt. die firmen heutzutage haben alle keine geek-kultur mehr und bauen keine rechner mehr, die man sich auf den tisch stellen kann. diese "nur noch große kisten"-politik wird imho auf lange sicht fatal sein, weil die leute eben das einsetzen, womit sie vertraut sind, das sind x86er mit Linux oder so, und wenn die dann Upgraden wird da wohl auch niemand plötzlich seine gesamte Infrastruktur auf nen kommerzielles Unix umsatteln. Stattdessen sollte man die Vorteile der großen Kisten runterskalieren, damit selbst kleinere Leute in deren Genuss kommen.

    Zitat von Blue-Fox

    ...


    jo, deswegen ist die Solaris-geschichte weniger relevant, wie ich anfangs sagte

    etwas abgefuckter klingt da schon das, was heise berichtet: heise online - Oracle verlangt Alles oder Nichts beim Hardware-Support

    Zitat von heise

    Knackpunkt der Bestimmungen ist die Verpflichtung, sämtliche Sun-Hardware unter einen Wartungsvertrag zu stellen – oder keine. [...] Wird der Support für mehr als 90 Tage unterbrochen, etwa weil ein Vertrag nicht rechtzeitig verlängert wurde, muss seine Funktionsfähigkeit ("service-ready") erneut nachgewiesen werden. Außerdem fällt für die Unterbrechungszeit eine um die Hälfte höhere Wartungsgebühr als üblich an, die sogenannte Wiedereinsetzungsgebühr (reinstatement fee).

    EDIT:

    Zitat von TAL

    Da gehts viel mehr ums Prinzip, wie man einfach eine "nicht kapitalistische" Firma im gewissen Maß einfach so inkl. seiner Produkte kaputt machen kann.


    ähm ja...dann solltest du aber Sun einstampfen, weil die sich nämlich selber kaputtgemacht haben. die waren doch schon lange weit von der profitablität weg

    Zitat von Alpha


    jo hatte ich auch schon gelesen, aber das ist wohl halb so schlimm

    man muss eben unterscheiden zwischen privaten und gewerblichen Nutzern.
    den Privaten ist das absolut Hupe, weil das nur aufm Papier steht und das OS deswegen nicht aufhört zu funktionieren (vll kommt das noch, aber im moment ist dem nicht so)
    den gewerblichen ists in sofern Hupe, als dass die wohl eh bereits nen Supportvertrag haben und damit die Bedingungen ja erfüllen. deswegen ist auch die aussage von golem "Wie Oracle zukünftig plant, die beiden Versionen unterschiedlich zu entwickeln, um Kunden vom Kauf einer Wartungslizenz für ein an sich freies Betriebssystem zu überzeugen, ist noch unklar." voll der quatsch. Red Hat verdient sein geld doch auch nicht mit dem Verkauf von Lizenzen.

    Zitat von florida

    Sie bräuchten für ein ME oder Neptune nur ein Win2k nehmen und hätten einige Funktionen deaktivieren müssen.


    Wenn sie einfach nur 2000 hätten nehmen können, dann wäre ME nie entwickelt worden ;) war ja gerade das problem, dass 2000 laut Ansicht von MS eben noch nicht so Endkundengeeignet war, weswegen man ME zusammengeschustert hat als 2000-lookalike mit neuem theme und ohne direktem DOS

    Zitat von florida

    MS hat ja vor langer Zeit auch behauptet, dass Windows ME schneller hochfährt als andere Versionen auf 9x- Basis. Aber diese Aussage ist für mich komplett falsch. Schon nach der Installation - beim ersten Start - kann es ewig lange dauern, eb sich der Desktop lädt.


    Du willst nicht etwa MS noch heute für falsche Marketingaussagen nen Vorwurf machen? :rolleyes:

    Zitat von DosAmp

    DirectX 9 zu installieren teleportiert die Hardware-Fähigkeiten deiner Graka nicht über DirectX 7.0 hinaus.


    er hats installiert, also hat sein Notebook DX9, stimmt doch.
    gut es ist nicht beschleunigt, aber es hat die Software-Schnittstellen.

    eine DX9-Graka als Stück Hardware hat genau genommen auch kein DirectX 9, die Schnittstelle macht schließlich erst der Treiber

    Zitat von Aquanox1968

    Man könnte ja auch die Lfn Erweiterung installieren für lange Dateinamen, aber auf das verzichte ich.
    Weil manche Win3.x Programme damit streiken und ein Dateisystemchaos verursachen würden.

    du sagst es ;)

    Zitat von Aquanox1968

    Bei meinem 6 m onatigen System und Netzwerkadministrator Kurs vor 5 Jahren hörte ich so manchen Mitteilnehmer murren, weil diese die Bash bedienen mussten unter Debian.


    bash als shell ist sehr cool, die hat ordentlich tab-completetion und command history, damit lässt sichs geschwind arbeiten
    die befehle sind unter unix halt anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, dafür sind sie eben kurz und gehen schnell von der hand, wenn man sie einmal kann

    Zitat von Aquanox1968


    Mein Gedanke: "Ich weiss nicht was Ihr habt, macht doch riesig Spass mit Vi und Co!" ;)


    für den vi braucht man zugegeben ne weile, um mit ihm gut klarzukommen. ich hab anfangs immer nano genutzt auf linux, aber als ich mich dann in der zeitleiste rückwärts bewegt hab, war auf den Systemen dann eben kein nano mehr drauf :D und bis ich da was compilieren konnte, musste man schon sachen wie Netzwerk eingerichtet haben und dafür brauchte ich nen editor, so kam ich zwangsweise zum vi. Ich benutze ihn (freiwillig), ich komm damit klar, aber ich fliege nicht gerade und vergötter ihn auch nicht :D

    Btw: mit was für Systemen hast du bisher so gearbeitet? hast du auch *nix-Erfahrung? oder vll nochwas anderes außer Win/DOS/unix?

    EDIT: hat jemand nen treffenderen Threadtitel auf lager? :D

    Zitat von Aquanox1968

    "Ich schreib eben mal solang schnell mal ein Word 6 Dokument fertig, bis dein Rechner mal gebootet hat" :D :D
    (nur ein Sprichwort) ;)

    Das kommt ganz aufs System an. bei meiner RS/6000 braucht die Firmware bei Quick-Boot (etliches an self-tests wird übersprungen) schonmal über 3min, bevor überhaupt das OS anfängt zu booten. Das ist echt heftig :D
    andererseits IRIX 5.3 an meiner SGI Indigo² bootet ab der Firmware in ~10sec bis zum login-prompt, da braucht manches DOS länger um ne ordentlich ausgestattete autoexec.bat durchzuackern. (IRIX 6.5 (das letzte) beschäftigt die Kiste aber auch für 2min)
    i.d.R. bootet man unix-workstations ja nich groß, selbst bei workstations für den persönlichen arbeitsplatz machte man zum feierabend nur den Monitor aus (und loggte sich natürlich aus), die Rechner warn für den Dauerbetrieb gedacht. Mach ich bei mir aber natürlich auch nicht...

    Zitat von Aquanox1968

    Beim 8+3 Dateisystem muss man sich eben Namen einfallen lassen, die dennoch auf Eindeutigkeit der Dokumente hinweisen und identifiziert werden können. Gibt Schlimmeres. :)


    gut auf die endung geb ich nix, das ist eh konvention und guter Stil sich an .3 zu halten, aber 8 zeichen vorn wird teilweise echt abenteuerlich, insbesondere da groß/kleinschreibung ja nicht gespeichert wird.
    Ob man beim Zugriff auf eine Datei zwischen groß/kleinschreibung unterscheiden sollte ist strittig, aber wenn es zumindest im Dateisystem gespeichert wäre, wär das schonmal nen großer gewinn, der auch die lesbarkeit bei max. 8 Zeichen erhöhen könnte ;)

    Zitat von Aquanox1968


    Es ist wie "Erholung" wieder mal Dos zu booten und zwischen den verschiedenen Win3.x Installationen einfach zu switchen.
    Brauchen ja nicht lang zum Starten. :D


    Jo das kann ich verstehen. wenn man mit dem System vertraut ist, es einfach zu benutzen ist und flink von der Hand geht, dann macht es Spaß :)
    So in etwa ists eben mit meinen alten Unixkisten, das reizt mich so an denen. Da war Unix eben noch nicht so enorm auf security getrimmt und alles war weitaus einfacher als unter heutigen Linuxen

    Nebenbei mach ich z.Z. nen kleinen Kurs OpenVMS, das ist recht hart :D am anfang hat mir jeder verzeichniswechsel schweißperlen auf die stirn getrieben, inzwischen geht zumindest die grundlegende navigation von der hand und trotz des ungeheuren tippaufwandes (insbesondere im vergleich zu den brachial gekürzten unixbefehlen :D) fühlt sichs irgendwie geschmeidig an :)
    wär durchaus was für DOS-Leute, die auf strikte dateinamenkonventionen (name.typ), keine beachtung von groß/kleinschreibung, dir statt ls und getrennte Dateisysteme für jeden Datenträger stehen, und dabei aber erstklassige Sicherheit und Multitasking/Speicherschutz genießen möchten
    Wer lust hat: CCSS Interactive Learning Kursteilnehmer erhalten zum Lernen Telnet-Zugriff auf nen emuliertes Alphasystem mit OpenVMS 8.3 und ne emulierte VAX


    Nagut ich schweif ab :D
    Quintessenz: Unix/NT/VMS sind technisch mächtigere Systeme als DOS, Spaß kann man aber mit allen haben