Beiträge von oreissig


    Ob löschen oder Daten anlegen, schreib Vorgang ist schreib Vorgang

    es geht um die Datenmenge. Um eine Datei anzulegen müssen alle Daten auf die SSD geschaufelt werden, zum Löschen wird ein Flag in der MFT gesetzt. Deswegen dauert löschen einer Datei immer gleich lang, egal ob sie 1kB oder 1GB groß ist, im Gegensatz zum Kopieren z.B.


    Das es der SSD egal ist wage ich zu bezweifeln, besonderst über einen langen Zeitraum.

    was Nutzerdaten und was Dateisystemmetadaten sind bekommt die SSD nicht mit, die interessiert nur wieviele Blöcke wie oft geschrieben werden


    @Flashback:
    Ist eine vorsichtige Schätzung, im Bezug auf Rechner Nutzverhalten des/der Besitzer
    :D


    Wie gesagt, als Cache in einem Datenbankserver mag man sowas hinbekommen, aber die holen sich halt auch entsprechende SSDs. bei den modernen Consumer-SSDs muss man sich als Normalo keine Gedanken machen, solange TRIM funktioniert und man die SSD nich permanent zu 99% füllt.


    Die Datei ist an sich nicht so groß richtig, man darf nicht vergessen dass das rein schreiben von Daten in die Datei nicht der einzige schreib Vorgang sind.
    Auch das löschen ist ein Schreib Vorgang, den sonst würde die MFT die platte voll einnehmen.

    Guck doch einfach mal wie lange das löschen des Papierkorbs dauert. Die Datenmenge dabei ist höchstens im kB-Bereich, wenn überhaupt. Das ist nichts. Wenn Papierkorb leeren lang dauert, dann liegt das genau daran, dass viele kleine Fleckchen angefasst werden müssen, wobei sich bei einer HDD die zugriffszeiten addieren. Die Datenmenge ist winzig.


    Ich müsste mal sehn das ich auch mal ein tool oder so bekomme was es mal aufzeichnet was, und mit wie viel Kapazität an Daten ständig in die MFT rein und raus gehen.

    Wozu willst du nur die MFT messen? Ist der SSD doch wurst, zu welcher Datei die ganzen Schreibvorgänge gehören, insofern miss lieber alles

    da ich aber weiß das die Datei für das System äußerst wichtig ist rechne ich da mit einem hohem Datenverkehr.

    Der Bootsektor ist auch äußerst wichtig, sonst würde kein OS starten können, trotzdem wird der nur 1x gelesen ;)


    Also ich habe auch schon mal über SSDs nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass meine Rechner (außer vielleicht das Thinkpad T60) nicht davon profitieren würden, wegen SATA 2 Schnittstellen. Von meiner Betriebssystembasis wäre es theoretisch sinnvoll, aber wenn ich garnicht so schnell Daten über die SATA Schnittstelle bekomme, ist es unnötig ausgegebenes Geld.


    Das ist Quatsch.
    1. SATA2 macht 300MB/s, mit welcher Festplatte kommst du da auch nur annähernd in diese Liga? (erst Recht am Notebook)
    2. Die SSD ist ja nicht deswegen so wünschenswert, weil man große sequentielle Datenblöcke so schnell lesen/schreiben kann, sondern weil die Zugriffszeit so gering ist, dass man viele kleine Dateien schnell lesen/schreiben kann. Wenn die Blöcke nur klein genug sind kriegst du jede 10k Serverplatte auf <1MB/s im Durchsatz. Und genau kleine Dateien sind das, was man beim Booten oder starten von Programmen braucht.



    So war das nicht gemeint, würde wie schon erwähnt die Dinger mehr als lese Laufwerke nutzen.


    Was erwartest du dir denn für eine Lebensdauer von deiner SSD?
    Das ist doch kein Archivmedium, sondern ein Arbeitspferd für den täglichen Einsatz. Selbst wenn das Ding in 4 Jahren verschlissen sein sollte (und das wirst du bei den modernen SSDs mit gewöhnlicher Benutzung nicht hinbekommen, die MFT ist nicht so groß), dann kauft man halt ein neues, bis dahin sind die eh wieder viel schneller und noch stromsparender etc.

    Deine Zahl mit 5TB/Mon allein für die MFT zweifel ich mal ganz souverän an. Das wären 166GB Schreibzugriffe pro Tag allein an Metadaten, so viel fallen bei normaler Desktopbenutzung nicht mal an Nutzdaten an. Solche Werte erreicht man vll wenn man die SSD als Datenbankcache in einem Enterprise-Server verwendet, aber für solche Zwecke gibts nochmal ganz andere Kaliber an SSDs.

    Die Abwägung ist doch völlig trivial, Speed vs. Preis. Da kein allgemeines Optimum, das ist bei Speicher nie so, sonst würden wir ausschließlich auf CPU-Registern arbeiten oder so.
    Platten für die großen Datenmengen, SSD fürs working Set, so läuft der Hase.


    Sieht halt aus wie n Smartphone... Gibts halt designtechnisch nix aufregendes. Die Zeiten, so Handys ein eigenes eindeutiges Design hatten, sind halt vorbei. Für mich sind Smartphones nur noch Einheitsbrei.


    Wenn man den langweiligsten Plastikbomberproduzenten als Referenz nimmt, dann stimmt das schon. Das HTC One find ich zumindest vom Design schon nett. Aber Einheitsbrei gabs auch früher schon...


    Verstehe ich jetzt nicht wirklich, ich habe 3 Jahre lang mit einen 15" Laptop und 1920x1080 gearbeitet, ging super auf 100%.


    Entweder ists anstrengend auf der Distanz den krams zu lesen, oder ich muss halt weiter rangehen, was ich auch nicht will.
    Hab mich jedenfalls erwischt, im Firefox ständig alle möglichen Seiten größer zu zoomen um den Komfort zu erhöhen, das war dann für mich das zeichen.

    mit kompatibilität hatte ich an meinem SE/30 damals keine probleme, MacOS hat sich nicht so affig und hält whitelisten supporteter platten vor, insofern kannste da vermutlich schon einfach ne 18gb Platte ranbauen und mit SCA-Adapter adaptieren

    zum Zip: ich hatte damals ein ZipPlus, das geht sowohl an SCSI, als auch SCSI