Beiträge von oreissig

    das neue LG G2 sieht echt gut aus. das hat zwar nen 5" Gigantobildschirm, aber da der Rand drumherum so verflucht klein ist, sind die gesamtabmessungen nicht größer als beim Nexus 4 oder GS4. Das hat Snapdragon 800, is richtig fix und die Akkulaufzeit trumpft sogar das iPhone wech, siehe hier.

    is sicher nich günstig und auch nicht klein, aber z.Z. so mit das beste was man kaufen kann.
    so sehr ich mir wünsche, dass es anders ist, alle highend-telefone sind >4,5". 4,3" ist bestenfalls zweite wahl, wenn nicht völliger trash. Siehe z.B. HTC One Mini, hat zwar auch recht gute verarbeitung und den tollen Kamerasensor wie das große One, aber keine optische bildstabilisierung (was den wert der kamera drastisch reduziert) und wird in spätestens 2 monaten wohl kein update mehr von HTC bekommen. die haben bisher die kleinen brüder ihrer spitzenmodelle immer hängen lassen

    ansonsten: ich persönlich warte aufs nächste Nexus, da gibts auch gerüchte, dass das kein Phablet wird


    Motivation dahinter ist es den Aufwand für die Entwickler zu minimieren.


    Das Problem bei dem Distributionsansatz ist eben auch, dass die ganze Arbeit doppelt und dreifach gemacht werden muss, weil eben jede einzelne Distribution ihr eigenes GNU grep für ihre Nutzer wartet und paketiert und alles. Wenn man das nur einmal machen müsste (und das dann idealerweise auch direkt vom Entwickler gemacht werden würde), hätten die Distributoren mehr Zeit für spannendere Sachen, aber das geht natürlich nicht, weil die Landschaft dafür zu vielfältig ist.


    Ob das wirklich so unmöglich ist automatisiert config-files zu mergen weiß ich gar nicht.

    Das kommt darauf an.
    Bei logiklosen Konfigurationen geht das sicherlich, da wäre es auch total trivial sowas zu machen, denn Code um mit den entsprechenden Files umzugehen gibt es ja, nämlich in den Programmen, die konfiguriert werden. Da einen Migrationspfad zu schreiben wär kein Hexenwerk.
    Bei Konfigurationsskripten kanns theoretisch beliebig komplex werden, das wird man vermutlich nicht hinkriegen.

    Ich glaube insbesondere bei Arch ist das in erster Linie schon die Philosophie, dass Systempflege dem Benutzer überlassen wird, um ihm die maximale Kontrolle zu geben.


    Ich seh den Konflikt nicht. Nur weil ich nicht alles selber machen muss heißt das doch nicht, dass ich nicht händisch eingreifen kann an den Stellen, wo ich das will (und nicht allen, an den ichs muss).
    Arch ist doch nicht deswegen flexibel, weil du repetitiv die selben Sachen machst, die alle anderen, die das Paket auch installiert haben, auch machen müssen.


    Zu wissen, ob das System danach noch funktioniert, liegt in der Verantwortung des Benutzers.

    Der das natürlich total gut kann bei over 9000 installierten Paketen. Dass man von der automatisierten auf die manuelle Ebene gehen muss (selber auf die webseite gucken und textuell formulierten Anweisungen folgen) ist ja kein selbstzweck, weil das so übelst viel Spaß macht, sondern weil mans nicht automatisiert machen kann. Das ist genau der Punkt, den ich anspreche. Natürlich will man eigentlich volle Flexibilität ohne händisch config files zu mergen, aber weil letzteres nicht in generisch automatisch durchzuführen ist, gibts halt entweder den Ansatz "Der Paketmanager überschreibt deinen Krams" oder "du musst es selber machen". Kacke is beides.


    Und einfach die Arbeit zu verweigern, weil pacman denkt du wolltest grade was machen, das nicht sinnvoll ist, ist halt nicht the Arch way, weil es Bevormundung wäre. Freiheit über dein System heißt halt auch, die Freiheit dein System kaputt machen zu können.

    Was the Arch way is und was nich is mir eigentlich reichlich wurst, Prinzipien sind nur so gut, wie sie auch praktikabel sind. Ich stelle nur fest, dass ich die bisherigen Paketierungsansätze unter klassischen unixartigen Umgebungen für Kacke halte und ich sehe, dass es auf nichtunixsystemen (inkl. Android) die von mir festgestellten Mängel nicht gibt.


    Das App-Container-Konzept von Android/iOS hingegen ist zu isoliert für PC/Server, systemweite Sicherheitsupdates sind in einem unkontrollierten Ökosystem (wie es Windows und Linux sind) nicht umzusetzen.


    Das Ökosystem bei Linux ist doch kontrolliert, durch den Distributor.
    PC-BSD macht es genau so, die PBI-Files sind Pakete, die komplett self-contained sind.


    Der Paket-Manager tut halt genau das, was er soll: Pakete verwalten.
    Wenn die Distribution signifikante Veränderungen am Dateisystem oder am Init-System durchführt, muss halt mehr gemacht werden als Pakete installieren, deshalb hat Pacman da nichts mit zu tun.

    ich red nich von so monumentalen umbauten wie init=>systemd, ich red von irgendwelchem kleinscheiß.
    und selbst wenn monumentale umbauten sind, dann soll das teil mir halt sagen "geht nich, musste manuell machen, ich fass hier garnix an" und nich einfach sagen "alles klar, distupgrade is supi gelaufen, jetz nur noch fix neustarten" und dann kommt kernel panic. Das ist nicht die Art Verwaltung, die ich mir wünsche.


    Ich weiß nicht ob man den Vergleich mit Windows so ziehen kann, weil Arch halt ein Rolling-Release-System ist, das außerdem Kernel und Userland getrennt hat.
    Windows ist halt direkt Kernel+Userland, und es kommt alle paar Jahre ein fest definiertes Update. Sprich es ist immer die selbe Software in der selben Version auf dem Computer installiert, wenn du ein Betriebssystem-Update durchführst, weil eh Kernel und Userland zusammen upgedatet werden und das Userland auch immer gleich aussieht.

    Windows ist nicht Kernel + Userland, denn auch 3rd-Party-Foo gehört zum Userland, und der wird im Gegensatz zum Distributionsansatz nicht von den MS-Leuten bereitgestellt. (Was ich übrigens überaus gut finde. Software gehört von den Leuten verwaltet, die von dem Ding ahnung haben, also tendenziell vom Entwickler. Was dabei rauskommt, wenn irgendwelche Deppen Software frickeln, von der sie keine Ahnung haben kennt man als langjähriger Debianuser hautnah)

    Windows ist natürlich insofern nicht vergleichbar, weils keinen Paketmanager hat. Bessere Beispiele sind tatsächlich Android und iOS, die vom Prinzip ähnlich wie Windows sind, aber simple Paketmanager ohne Abhängigkeiten haben, wo sich eine App nur um zwei Sachen kümmern muss: 1. sich selbst und 2. dass es auf der richtigen OS-Revision läuft


    Das Argument mit "ich hab doch eh 500GB oder mehr in meinem Laptop" Argument finde ich übrigens nicht eingeschränkt gültig. Grade dadurch, dass vermehrt endlich SSDs verbaut werden, wird der Platz grade für viele Leute eher wieder knapper.

    Für sowas begrenztes wie /usr/local kann man vermutlich auch einfach blocklevel-deduplication mit vertretbarem RAM-Verbrauch fahren. Der Holzhammer löst auch Probleme :fresse:

    EDIT:


    Wenn man lieber feste Releasezyklen wie bei Windows haben will, kann man ja eine der vielen andern Distris wählen, die kein Rolling Release haben. Zum Beispiel Ubuntu oder Fedora.

    o.g. beispiel mit distupgrade, reboot, kernelpanic hab ich sowohl auf debian, als auch ubuntu schon erlebt, und zwar ohne dass ich irgendwelchen krass lowleveligen krams geändert hätte. das waren praktisch unveränderte standardinstallationen und nicht mal das kriegen die paketmanager verlässlich hin zu updaten.


    Klar könnte man auch bei Systemupdates jeweils Scripts mitliefern, die die entsprechenden Konfigurationsdateien anpassen, aber das ist eben nicht Archs Philosophie. Arch tut nicht ungefragt irgendwas am System, weil es dem User die volle Kontrolle darüber überlassen möchte.

    natürlich, es ist eine bewusste entscheidung, der man sich auch als nutzer bewusst sein will. das soll keine Kritik an den Leuten sein, die sich so entschieden haben.
    ich finds kacke, weil der imho paketmanager dafür da sein sollte, mir arbeit abzunehmen und keine arbeit dazuzutun. unter windows muss ich jedenfalls keine configfiles oder registry-foo von hand mergen, weil ansonsten alles um die ohren fliegt. Ehrlichgesagt hab ich alle meiner Linuxe (auch deb-basierte) kaputtbekommen durch installieren trivialer Programme und dann updaten. Insofern bin ich inzwischen zur Ansicht gelangt, dass das Konzept von Software mit Abhängigkeiten inhärent kaputt ist und nicht automatisierbar ohne Userintervention zu bewerkstelligen ist. Unter Android und iOS funktioniert der krams schließlich. Dann bringt halt jedes Programm seine Abhängigkeiten selbst mit und ich hab 10x libsdl auf der Platte liegen, is mir wayne, hab >600gb platz im notebook.


    BTW: Ich bin gewillt, mich durch Dokumentationen zu hangeln und MAL was zu frickeln, nur wenn mir das alles zu fick-fuck wird, dann lass ich's eben und bleibe Win und Mac OS treu. Mir geht's eben um die Entwicklung, und was ich alles verpasst habe - auch Videoschnitttechnisch - wenn das noch genau so schlimm is wie damals, seht ihr mich bald wieder auf Windows. Zumindest als Zweit-OS.


    Arch will immer gepflegt sein. Einmal hinfrickeln und dann ewig laufen lassen is nich. Mir sind schon 3 VMs, die ich mir irgendwann mal aufgesetzt hab den schleichenden Tod gestorben, weil ich es gewagt habe einfach so pacman -Syu aufzurufen ohne das, was dann kaputtgegangen ist wieder geradezubiegen.


    dann habe ich auch schon lange kein ThinkPad mehr mit der Leuchte im Display gesehen (Hab ich das nur übersehen?)


    also mein W530 hat noch ein Thinklight, aber das benutz ich nie weil die hintergrundbeleuchtete Tastatur viel geiler ist. kann sein, dass es bei dem ganzen trash, der inzwischen so unter dem think-label verkauft wird etlichen krams gibt, der garnix hat.

    wtf ich hätte wenigstens beim T440 noch bisschen restwertigkeit erwartet, aber das teil sieht aus wie jedes dahergelaufene trashbook ohne maustasten und echten displayverschluss...andererseits wird jetzt selbst das T440 (ohne s) schon als Ultrabook vermarktet, insofern verwundern die kompromisse wohl nicht. vll wird ja das T540 uriger?


    Tja, wie es viele damals gesagt haben.. Nokia wird runtergewirtschaftet und nun kann MS einkaufen..

    und nun hat MS ne kaputte Firma, und nu? Glaubst du wirklich, dass die den geheimen Cheat haben, mit dem die Handysparte plötzlich florieren wird?


    damit ist Nokia tot.

    najo wär nich das erste mal, dass sie die Branche wechseln. Vll sind Gummistiefel ja doch wieder profitabel. :rolleyes:

    holy guacamole, ich hätte nicht gedacht dass das wirklich passiert

    jetzt bleibt die Frage: WTF will MS jetzt damit? schwächelnder konzern kauft anderen schwächelnden konzern (der eh nur die produkte des ersten verkauft). Das ist ja was anderes als Google und Motorola, Google kann sichs auch leisten die Milliarden komplett in den Sand zu blasen. MS muss langsam mal was delivern, und gemessen daran, dass Nokia bisher eh schon premium partner war, seh ich nich was jetzt den Unterschied machen sollte, außer dass MS noch paar Milliarden leichter ist.