Beiträge von oreissig

    Nabend die Kollegen,

    ich muss mittelfristig was an meinem storage-foo ändern, weil der platz langsam brenzlig wird. Bisher habe ich 2x 2TB Platten von WD und ein externes Gehäuse für beide Platten mit USB 3.0 zum Thinkpad. Eine der Platten ist Backup der anderen und verbringt die restliche Zeit ausgebaut im Schrank. Das dürfte mir hinreichend Datensicherheit gegen "ups rm -rf", plattencrash und blitzschlag geben. Um Überschwemmung mach ich mir im 3. Stock keine Gedanken :)

    Wie gesagt, der Platz drückt und die naheliegende Variante wär einfach größere Platten anzuschaffen. Um weiterhin wie bisher backuppen zu können bräuchte ich also wieder zwei Platten. Für 2x3TB legt man z.Z. ~200€, für 2x4TB ~300€. Das sind schon substanzielle Kosten dafür, dass mein bisheriger ansatz so wenig coolness und komfort bietet.

    Die Idee ist nun, statt 2x Gigantoplatten noch 1x2TB zu kaufen und das restliche Geld für ein neues Gehäuse auszugeben, was mir RAID5 macht. Damit hätte ich auch 4TB, wär gegen (einen) Plattenausfall geschützt. Gegen rm -rf würde mich ein cooleres Dateisystem mit vernünftigen Snapshots schützen, aber da die Wahl unter Windows ja eher mäßig ist, müsste ichs also als NAS machen, was intern irgendein Dateisystem macht und es nach außen nur per SMB oder so freigibt.

    Also was möchte ich konkret:

    • soll FreeBSD fahren können, damit ich ZFS machen kann
    • und weil ZFS so hungrig is müssen min. 8GB RAM rein
    • Platz für 3 Platten
    • Hardware-RAID brauch ich nich, ZFS macht das in software besser
    • zusätzlich Platz für ne kleine SSD oder ggf. irgendwelcher flash onboard für das OS (vermutlich würd selbst sowas wie 2GB reichen, muss nich groß sein)
    • sehr cool wäre zusätzlich ein slot für ne hotplugbare platte, falls ich doch mal nochn richtiges backup machen will
    • 1x Gigabit Ethernet reicht
    • möglichst geringer Stromverbrauch, of course

    Ich hab schonmal geschaut bei den HP Microservern, aber da legt man für etwas, was meine anforderungen nur mit ach und krach und zusätzlichen investitionen genügt schon >200€. Gibts da was günstigeres bzw. etwas nicht exorbitant teureres, was meine anforderungen erfüllt?


    Ich habe monatelang Cyanogenmod 10.0 Nightly benutzt, war glaub die 8. Nightly oder so von 10. Irgendwann ists mir mal total verreckt, aber bis dahin hats echt gut funktioniert, klar hatte ich mal ungeplante Neustarts, aber für so ne frühe Nightly fand ich das echt gut.


    Jo, nightly heißt auch nicht unbedingt mistig. Ich hab bei mir aufm HP TouchPad ausschließlich CM-Nightlys weils einfach nichts anderes gibt, und das läuft auch unheimlich gut


    Dass Arch (oder rolling release Distros im allgemeinen) einfach kaputt gehen, wenn man sie nicht pflegt, ist so auch nicht richtig.

    software updaten zählt für mich als gewöhnliche Nutzung, config files von Hand mergen nich


    Dass der Kernkrams immer gleich bleibt, stimmt auch nur bedingt. Dass man für manche Updates manuell Hand anlegen muss, kommt ja grade durch Änderungen im Init-System oder so Sachen wie die veränderte Xorg-Konfiguration damals.

    klar neues init und so leuchtet mir ein, das ist ja quasi wie ein major update bei windows, aber auch ohen solche fundamentalen Änderungen geht Arch kaputt

    eben bei heise drüber gestolpert: Debian 7 – auch alter Wein stillt den Durst

    Zitat von heise Open

    Ich, der Debian auf dem Desktop benutze, werde belächelt. "Was willst du mit der alten Software?", heißt es. Und der Trend geht in die andere Richtung, wie die Diskussionen um Rolling Releases zeigen.

    Klar, ich mag neue Software auch, und Arch Linux ist schön hipp, ist ja immer alles aktuell. Doch ich will und muss mit dem Computer arbeiten. Da will ich selbst entscheiden, wann das System einfach nur funktionieren muss und wann ich frickeln und testen will.


    dem ersten fett markierten Satz stimme ich auch zu soweit, das hält mich ab von Systemen wie Arch, die ohne Arbeit eben einfach kaputtgehen.
    Den zweiten Punkt kann ich als Windowsnutzer nicht nachvollziehen. Wenn ein neuer Firefox rauskommt, dann hab ich den meist noch bevor der Autoupdater ihn meldet oder ansonsten innerhalb der nächsten 12h oder so. Auch bei anderer Software warte ich nicht erst Wochen, bis sich das als brauchbar herausgestellt hat. Ich hab aktuellere Software als so manche testing-Zweige von GNU/Linuxen (mal als expliziter Kontast zu z.B. Android) und komischerweise ist meine Anwendungslandschaft nicht die ganze Zeit wild am rumcrashen oder sonstwas machen. Klar bei Windows gehts bei Aktualität auch immer nur um die Anwendungen, am Kernsystem selbst ändert sich funktionell ja praktisch nichts, insofern klammer ich solche Sachen jetzt auch mal aus in der Diskussion.

    Woher kommt dieses augenscheinlich vorhandene Problem bei den Linuxen? Der Kernkrams ist doch immer gleich (Linux Kernel, glibc, gcc, X-Server, usw.), ist ja nicht so, als gäng es hier um sowas wie Firefox für OS/2 oder VMS.


    Wynton ist n alter Beitragslöscher


    woher machst du das fest? sieht doch niemand*, wer welchen beitrag gelöscht hat
    ich halt das fürn problem, dass man das nicht sieht, weil dauernd sachen falsch zugeschrieben werden. hatte es schon öfter, dass ich beiträge gelöscht hab und dann Chrisse gebasht wurde m(

    * außer den admins, wenn sie aufwändig im log nachschauen

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    epische lyrics

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    Wie siehts denn mit dem Abstimmungen der grossen Parteien aus, vermute mal die sind auch anyonym?

    k.A. aber wenn gewählt, dann ists jedenfalls öffentlich (bundestag und so)
    und wenn man gewählt werden will, seh ichs jetz auch nicht problematisch diese dann geltende maxime auch vorher schon anzuwenden. stimmt schon, dass es nicht zwangsweise öffentlich sein müsste, aber ich seh den krassen nachteil bisher nicht.


    Lool die Piraten soll muss man die Ernst nehmen? ein Snickers kann mehr reißen wie die sorry die Partei ist quasi die Müllsammlung von denen die keiner haben will Kinderschänder Ökoaktivisten Filesharer usw einfach nicht ernst zu nehmen


    ich hab nich nach deiner meinung zur partei gefragt, sondern wollte mich nach einem speziellen sachverhalt erkundigen

    ich war gerade mal wieder über einen Artikel bei golem gestolpert, in dem es u.a. um die ständige Mitgliederversammlung, also das verbindliche Beschlussfassen mithilfe elektronischer Kommunikation geht. mal ganz abgesehen davon, dass die Piraten ursprünglich mal damit angetreten sind sowas zu machen und dass es alternativlos ist weil ihre bisherigen Mitgliederversammlungen so unheimlich ineffizient sind, dass die Partei praktisch gelähmt ist, versteh ich vor allem das Kernargument dagegen nicht: Privacy (anonyme bzw. pseudonymes Abstimmen vs. Klarnamenzwang)
    Warum braucht ein Politiker Anonymität bei Entscheidungen, die er trifft? Er ist Repräsentant des Volkes, also sollte er doch auch dazu stehen. Sebastian Nerz sagt zwar "Der Verzicht auf Anonymität ist damit einer der größten Fehler den eine Gesellschaft machen kann.", aber ob ich mich als Einzelner durch den Öffentlichen Raum bewege oder ob es als Politiker mein Job ist, unseren Staat zu formen sind doch zwei völlig verschiedene Sachen.
    Und wenn man Wahlen nicht geheim machen muss ist es technisch völlig trivial, sie online durchzuführen.

    Kann mir das jemand schlüssiger erklären, als es bei golem steht?

    Wenn man ein Meinungsbild erfassen will, macht man ne Umfrage auf. In sachlichen Diskussionen wird ein objektives Argument auch nicht richtiger oder falscher, wenn jemand "ich auch" sagt.

    EDIT: bzw. gibts auch so themen, bei denen es um Meinungsbilder geht, ohne dass mans vll konkret auszählen will. dann ists natürlich auch i.O., aber in eine sachlichen Diskussion gehört das einfach nicht rein, weils absolut nichts beiträgt und der Diskussion sogar abträglich ist, da es halt keinen fundierten Zusammenhang zwischen "Leuten erzählen X" und "X ist korrekt" gibt, ein solcher aber erweckt wird. Lasst den krams weg und überzeugt lieber mit Fakten.

    mucke aus Vsauce

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