Beiträge von oreissig

    wie gandro schon meinte, ist DOS selbst nicht multitaskingfähig, weils selbst keine mechanismen dafür bietet.
    das gängige Verständnis von Multitasking beinhaltet auch eine quasi-parallelität, die gibt es in dem genannten edit.com-Beispiel nicht, weil da das andere Programm einfach gestoppt und im Speicher gehalten wird

    übrigens konnte DR-DOS 7 von sich aus ein einfaches multitasking ähnlich dem switchen von virtuellen terminals an einem linux-system, aber das hat natürlich praktisch niemand mehr benutzt

    Zitat von mrshadowtux

    Eben nicht, weil ja Copyright rum ist.


    copyright erlischt, ja, welche software willst du denn da tauschen? vor 100 jahren gabs noch keine software in dem sinne

    Zitat von https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Copyright

    Inzwischen gilt in den USA für neue Werke ein Schutz bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers bzw. 95 Jahre für Firmen

    Zitat von https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Deutsches_Urheberrecht

    Der Schutz des Urheberrechts wird nicht ewig gewährt (wie etwa das Eigentum). [...] Es endet 70 Jahre nach dem Tode des Urhebers (§ 64 UrhG). Ist der Urheber anonym oder veröffentlicht er unter einem Pseudonym, erlischt das Urheberrecht 70 Jahre nach Veröffentlichung.

    EDIT:

    Zitat von mrshadowtux

    von den Entwicklerfirmen selbst als Freeware deklariert wurde

    das ist ja was komplett anderes. was aber landläufig als abandonware geführt wird "ist alt, juckt also keinen mehr" mag so zwar zutreffen, illegal ists dennoch

    zum o.g. Humble Bundle 3 ist ein weiteres spiel hinzu gekommen, das sieht sogar ziemlich cool aus

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    Zitat von Dirk

    Wahrer Kern


    bis auf dass er "silicon" mit "Silikon" übersetzt

    Zitat von Tom König

    Das absurdeste jedoch ist: Je wichtiger eine Dienstleistung für den Kunden ist, desto laxer sind die Passwort-Regeln. Während ich für Onlinespiele und Kleinanzeigenportale Codes von der Komplexität einer DNS-Doppelhelix benötige, reicht für Bankkonto und Handy seltsamerweise ein vierstelliger Zahlencode.

    stimmt allerdings

    ansonsten gibts ja technische lösungen. die eine ist ein schlüsselbund, sprich man denkt sich brainfuck aus und lässt es den browser alles speichern, sodass mans nie mehr selbst eingibt, davon halte ich aber nicht so viel
    die andere variante sind login-provider, sowas wie OpenID. Teilweise kann man sich z.B. auch mit seinem Twitter-Account bei irgendwelchen Seiten einloggen.

    Zitat von DosAmp

    Bei UNIX-Systemen muss man dazu, wie bereits in jenem Thread erwähnt, nur eine passende Termcap-Datei anlegen (oder von einem Linux-System herüberkopieren und anpassen) und dann kann auch ein P8000 ein(en) VT100-Terminal(emulator) ansprechen.

    Zitat von https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Termcap

    Bill Joy wrote the first termcap library[1][2] for the Berkeley Unix operating system

    das ist also irgendwelcher BSD-Krams, ob der in einem System III schon eingeflossen ist? SysIII ist im grunde ja ein etwas aufgepepptes V7, also schon nen ziemlich alter humpen...

    nochmal kurz als Info:
    ich hab im Moment nichts laufen oder wirklich bereit, und die kommenden Tage auch keine wirkliche Zeit. Gemeint wars eher mittelfristig, was ich nach meinen Prüfungen mal in Angriff nehmen werde.

    Ich würde dann wohl je nach Wunsch einen Rechner flottmachen mit dem entsprechenden OS (und den tools, was ich so zur Verfügung habe, meist also zumindest einen C-Compiler).

    Wer unverbindlich Interesse hat, also am besten einfach mal sagen, woran er genau interessiert wäre (OS+Version).

    EDIT:
    nochwas: Zugang wäre primär wohl Telnet, bei neueren Plattformen ggf. auch SSH (darüber könnte man dann auch einzelne X11-Anwendungen forwarden). einen ganzen Desktop per X11 hatten wir damals glaub nicht hinbekommen übers Internet zu forwarden.
    VNC wäre eine Option, ist aber standardmäßig nirgends dabei und das ist u.U. auch nicht ganz trivial einzurichten, weiß ich nicht. Wäre also ein Projekt, was man mal in Angriff nehmen könnte, aber ohne !

    Besteht mal wieder Interesse an so einer Aktion?

    Ich hätte Kisten für:
    IBM AIX 3.2.5–5.3
    HP-UX 9–11.23
    IRIX 4.0.5H–6.5.30
    DIGITAL UNIX/Tru64 UNIX 4.0D–5.1B6
    OpenVMS 7.2*–8.4
    SunOS 4, Solaris 2.2–9 (vermutlich lame, gibts ja auch auf x86)
    NetBSD 1.0/sparc :b1: NetBSD/hpcarm :trollface:

    * nicht ganz sicher, 7.3 sollte aber auf jeden fall gehen, 6 definitiv nicht

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    Zitat von Magic94


    das liebe ich ja grade an DOS :) das zickt nicht regelmäßig rum weil man was nicht darf.


    so meinte ich das eigentlich nicht, war eher darauf bezogen, dass sich die Fähigkeiten von DOS über seine lebensspanne nicht grundlegend geändert haben. Obwohl jeder Prozessor in PCs seit dem 286er Speicherschutz konnte, wars in Windows ME trotzdem noch für jedes Programm möglich, überall hinzuschreiben. Zwar konnte das OS das erkennen, und die Ausführung abbrechen (Bluescreen), aber das ist ja mal nicht so, wie man es sich wünscht.

    Zitat von niwax

    Kaum ein OS ist so flexibel wie DOS.


    du hast ":trollface:" vergessen

    EDIT: mal bissl substanz reinbringen: also man mag von DOS ja sagen, was man will, aber flexibilität zählt nicht zu den Stärken. DOS ist eins der unflexibelsten Betriebssysteme überhaupt. Die technischen Limitierungen mögen 1981 noch vertretbar gewesen sein, wurden aber nie wirklich beseitigt und es ist ein absoluter Pain in the Ass

    • idiotisches Speichermanagement
    • kein Multitasking
    • das FAT-Dateisystem incl. 8.3 namen
    • nicht ansatzweise irgendwie portabel
    • keinerlei Rechtemanagement/Schutzmechanismen
    • usw.