Beiträge von oreissig

    Zitat von Dany


    ganz einfach: weil die 7-stelligen umsätze durch völlig übertriebene (porno)werbung, spyware, etc. generiert wurden


    vielleicht wurden die summen aber auch nur viel zu hoch angesetzt, damit die schwere der kriminalität höher erscheint

    genau kann ich das jetzt natürlich nicht belegen, erschiene mir aber durchaus plausibel, wenn man sich mal so erinnert mit wieviel heißer luft typischerweise argumentiert wird

    Zitat von Aqua

    Die Frage ist, ob Werkzeuge die normalerweise ab XP laufen unter Win9x minderwertiger sind, wenn die unter Win9x genauso stabil ihre Arbeit verrichten.


    es geht ja nicht um die Programme, sondern um das Betriebssystem, und das sollte für für den anspruchsvollen Anwender zwei Aspekte leisten:

    1. flexibel genug sein, damit die angestrebte Arbeit überhaupt möglich und effizient zu erledigen ist. Da zählt z.B. vernünftiger Netzwerksupport und sowas drunter.
    2. sicherstellen, dass das ganze stabil läuft und man auch tatsächlich seine Zeit mit Arbeiten zubringen kann. also sollte es z.B. amokläufe einzelner Programme verhindern können.

    Das ist der Grund, warum in den 80ern und 90ern Workstations praktisch ausschließlich unter Unix liefen. Das ist extrem flexibel, außerordentlich Netzwerkfähig und bietet genug Sicherheit, um verlässlich damit zu arbeiten.

    ich finds komisch, dass du knallig blaue, rote und grüne farben für weniger bunt hälst als durchsichtige flächen.
    was an der klassischen anmeldung jetz der große vorteil sein soll wird auch nich klar, und den ursprünglichen NT-Gedanke hat MS eigentlich schon mit NT4 aufgegeben, als sie grafiktreiber in den kernel aufgenommen haben ;)

    glaub niwax meinte die Programmliste aufm Startbildschirm.
    naja also erstmal kann man natürlich beliebig scrollen, und dann wurde genannt, dass man die noch gruppieren kann. wie das funktioniert wurde afaik nicht genannt. Ich vermute, dass items entweder in ordner zusammengefasst werden, in die man dann reingeht, oder jedem ein label gegeben wird und items anderer labels sich dann ausblenden lassen oder so

    bei osnews stand bissl was genaueres zu der GUI. Das soll im Grunde eine komplett unabhängige Programmumgebung sein und man kann frei dazwischen wechseln, je nachdem, was man für Programme ausführt.

    Sprich: wenn man ein klassisches Windows-Prog startet, wird automatisch den den Desktop+Taskleistenmodus gewechselt, und die neuen touchbaren Apps arbeiten eben immer in der neuen Umgebung.

    zu dem Metro-UI: also rein optisch find ich das ganze sehr ansprechend. Das ganze lässt sich sehr haptisch handhaben, ohne aber irgendetwas nachahmen zu wollen (z.B. holz oder brushed metal). Ob diese tile-basierte Oberfläche wirklich so alltagstauglich ist, ist natürlich die Frage. Klar ists erstmal ein recht krasses abrücken vom bisherigen paradigma, aber ich glaub schon, dass man sich da dran gewöhnen kann und es dann ziemlich cool findet.

    Zitat von florida

    Stimmt das, dass Windows 2.xx und 3.xx eigentlich auch zum Teil 32bit-Oberflächen sind, da sie auch 386er-Prozessoren unterstützen? Wieso steht dann in der Beschreibung von winhistory, dass Windows 2.xx und 3.xx komplett 16-bittig ist?


    was meinst du denn mit 32bit-oberfläche? Die Farbtiefe? Der Prozessormodus, in dem das zeug läuft?

    Und was meinst du mit "386er-Prozessoren unterstützen"?

    So sieht es aus: Der code der frühen Windowse (insbesondere 1,2,3.1) ist komplett 16bittig. Dass sie auf einem 386er laufen liegt daran, dass ein 386er eben auch 16bit code ausführen kann und nur bei Aufforderung (die eben hier nicht vorliegt) in den 32bit-Modus schaltet.
    Sehen kannst du das daran, dass du es auf einem 286er starten kannst. der 386er kann zwar auch 16bit-code ausführen, obwohl er ein 32bit prozessor ist, umgedreht geht das beim 286er aber nicht

    Zitat von DosAmp

    Bei Anwendungssoftware sollte die Spanne geringer ausfallen, wobei die architektonischen Vorteile neben des breiteren Adress- und Datenbus (mehr Register, effektiverer Funktionsaufruf, SSE2-Erweiterungen als Plattform-Konsens…) stets sichtbar sein sollten.


    allerdings wird auch mehr Bandbreite auf den Bussen benötigt für die breiteren Daten. ob das wirklich so viel bringt ist alles andere als klar.


    Ich hab mal bisschen mit nbench auf IRIX rumgespielt gehabt. Bei SGI gibts im Grunde 4 Ausführungsformate:

    • das alte SVR3 COFF-Format unter IRIX 4 (32bit) - nutzt keiner mehr
    • das ELF-basierte SVR4 Format unter IRIX 5 (32bit) - heute retrospektiv o32 genannt
    • die neue 64bit ABI entwickelt in IRIX 6 für die MIPS4 Prozessoren - 64
    • eine neue 32bit ABI, die im grunde die 64bit ABI mit 32bit wortbreite ist und alle 64bit-neuerungen enthält (mehr FP-Register, andere calling convention übergibt mehr parameter direkt in registern) - genannt n32


    SGI bewirbt n32 immer als "quellcode kompatiblität + performance"...effektiv war nbench mit o32 trotzdem immer schneller (und 64 natürlich weit abgeschlagen, weil nbench wohl einfach für 32bit ausgelegt ist)

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    so, meine kleine Microchannel-RS/6000 7011-250:

    Zitat von iMacGyver

    Und was das Integrale bestimmen angeht - taugt am ehesten dazu sein Ergebnis zu überprüfen, ableiten musst du halt immernoch selbst.


    Also numerisch konnte mein Casio damals auch Auf/Ableiten, aber das ist halt ziemlich sinnlos. mit CAS Rechnern wie dem TI-89 kann man das eben auch symbolisch machen, sprich man kriegt da nich nur ne zahl, sondern die abgeleitete Funktion angezeigt.