Beiträge von Igor Todeshure

    Zitat von Dirk

    wenn der rechner mehr als 64 mb hat, lohnt das nicht so recht. swappen ist immer lahm. ram ist die antwort.


    Man kann es auch umgekehrt betrachten: wenn ich genug RAM habe (habe ich), wird sowenig geswappt, daß die Geschwindigkeit der Swapplatte kaum noch ins Gewicht fällt. Wegen der DM-Geschichte, könnte ich die Platte auch einfach unpartitioniert mit dranhängen - nur damit DM eine ihm genehme Legitimationsplatte sieht. Meine Idee war halt, daß wenn die Platte eh schon mitläuft und Strom zieht, sie auch noch zu etwas nütze sein könnte.

    Ich schreibs mal hierherein, da es in mehrere Rubriken passen könnte:
    Ich habe hier einen Retro-Bastel-PC mit Multi-OS-Umgebung (DOS, div. Windows-Versionen, div. OS/2-Versionen). Die Platte befindet sich in einem Wechselrahmen, ein zweiter Rahmen ist vorhanden. Die Platte ist eine relativ aktuelle 250GB-IDE-Platte.
    Ich überlege, ob ich eine zweite Platte fest montiere, um dort eine FAT-Partition (wird von allen benutzten OS unterstützt) nur für die Swapdateien zu benutzen. Außerdem würde ich dafür eine Platte nehmen, von dessen Hersteller ich auch eine OEM-Version des Ontrack-Diskmanagers habe - dann könnte ich im zweiten Wechselrahmen bei Bedarf Platten eines beliebigen Herstellers mit dem DM bestücken.
    Ich denke mir, daß das Swappen auf einer zweiten Platte den Vorteil hat, daß bei gleichzeitigen Zugriffen auf diese Swapdatei und andere Dateien, sich die Kopfbewegungen nicht gegenseitig ausbremsen. Andererseits sollte die zweite Platte natürlich nicht zu alt (bzw. zu lahm) sein, um das System beim Zugriff auf die Swapdatei nicht unnötig auszubremsen. Zur Verfügung stünden Platten mit 10 oder 20GB Kapazität. Was meint ihr: ist eine solche Platte zum Swappen zu lahm im Vergleich zum Swappen auf nur einer Platte?

    Zitat von dancle

    Ich bin ja mal gespannt, wie das Ganze mit der Aktivierung laufen wird, wenn der Support von Windows XP endet. Eventuell kommt ja auch nen Anti-Aktivierungspatch mit den letzten Updates. Noch ist ja Zeit.


    Hab ich mir auch schon Gedanken drüber gemacht. Letztendlich dürfte eine gerichtliche Auseinandersetzung vermutlich feststellen, daß der Erwerber der Software durch Bezahlen ein zeitlich uneingeschränktes Nutzungsrecht erwirbt, und um dies zu erfüllen, müssen die Aktivierungsserver entweder "ewig" bereitstehen oder es kommt tatsächlich ein solcher patch.
    Btw bin ich eher ein "late adopter", will heißen, ich habe erst vor ca. 2 Jahren auf breiter Front von W2K auf XP umgestellt - primär, weil mir die Verrenkungen bei einer Neuinstallation auf großen Platten auf den Geist gingen. Für Vista habe ich vor einiger Zeit günstig eine gebrauchte Lizenz erstanden - die ist jetzt auf meinem Notebook. Da ich ansonsten Vista und W7 nur zu Testzwecken benutze, reichen mir die jeweils maximal 120 Tage bis zur Ativierung dicke aus.

    Da sich ein neuer thread nicht lohnt, buddel ich diesen mal aus:
    Nach und nach verabschieden sich nun auch die Drittanbieter von NT 5.00 aka Windows 2000.
    Der neue zertifizierte nVidia-Treiber 260.89 läuft nicht mehr unter W2K, sondern nur noch unter XP - zumindest das SETUP beschwert sich über die Versionsnummer. Damit ist der 258.96 der letzte verfügbare für W2K.

    Bei dem Grafikchip (2MB von C&T, keine 3D-Beschleunigung) mache ich mir wenig Gedanken über das interne Display - für King's Quest oder Larry wirds wohl reichen, und alles über ungefähr Diablo1 läuft eh nicht. Zu einem Retro-Rechner gehören eben auch Retro-Games. Aber solange ich noch im Nachtdienst bin, kann ich mich eh nicht ausführlich weiter mit den beiden "Satelliten" befassen.

    Danke für den Tip. Momentan habe ich aber alles, was ich brauche. Ggf. werde ich den "Ersatzteilspender" von Dirk noch mit einer 6GB-Platte und WIN98 ausstatten, wobei das WIN98 nur fürs komfortable Betanken übers Netz gedacht ist. Hauptsächlich wird der dann wohl mit seinem DOS 7.1 für alte Spiele herhalten dürfen.

    Zitat von dr.zeissler

    Wie gesagt, dort gibt es angeblich mit 98se probleme, obwohl der treiber auch für 98se freigegeben ist. Es gibt allerdings berichte, dass die 6200er unter 98 probelme macht.

    von daher wäre es eventuell interessant diesen hacked-treiber zu verwenden, wenn er denn geht und keine nachteile mit sich bringt.

    Doc


    Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte man derartiges von dem gehackten Treiber nicht erwarten. Wesentlich mehr als die zusätzlichen Paare aus VendorID und GeräteID für die nicht unterstützten neueren Karten wird der wohl kaum enthalten.

    So, nachdem mir Dirk freundlicherweise seinen alten Toshiba 200CDS überlassen hat, habe ich jetzt für den 210CT ein CDROM-LW, da die Gehäuse beider Modelle identisch sind und somit das CDROM-LW in den Floppyschacht passt. Damit sollte sich auch NT überreden lassen, anstatt des ATDISK.SYS den ATAPI.SYS zu verwenden, sodaß einer großen Platte nichts mehr im Wege steht.

    Zitat von Xaar

    Ähm, dafür gibts doch aber schon den "Hardwarefriedhof" :o


    Ich würde den Unterschied wohl dahingehend interpretieren, daß der wegwerfende ggf. gegen Aufwandsentschädigung bereit sein könnte, die Teile einem Interessenten zuzuschicken. Und wie gesehen, muß es sich nicht zwangsläufig um defekte Teile handeln.

    Kein Angebot, aber ein Hinweis: für die RIVA128-Karten gibt es 3D-Beschleunigung nur unter WIN9x, jedoch nicht unter W2K und folgenden NT-basierten Windows. Weitere mögliche Kandidaten aus der Ära: G200-basierte Karten von Matrox.