Beiträge von Igor Todeshure

    Mal ein paar grundsätzliche Anmerkungen:
    echtes MS-DOS sieht von deinen Platten immer nur die ersten knapp 8GB - damit erstrecken sich deine geplanten Datenpartitionen für MS-DOS schonmal über beide Platten.
    Es ist empfehlenswert, bei der Installation mit MS-DOS anzufangen, da sich das am wenigsten um bereits vorhandene andere OSe schert und manches einfach ungefragt zerstört (z.B. Bootsektoren von WIN9X oder einem NT auf LW C). Nach MS-DOS könntest Du erstmal ein NT (WIN2K) installieren, da das den Bootsektor von MS-DOS in seinen Bootmanager einbindet. Der Bootsektor steht als versteckte Datei auf C: und kann erstmal woanders gesichert werden - dann muß man den Eintrag in der BOOT.INI entsprechend anpassen. Wenn man das gemacht hat, kann man WIN9X installieren - dies klinkt sich in den Bootmanager von NT ein, überschreibt dabei aber den Bootsektor von MS-DOS im Stammverzeichnis - deswegen hat man den vorher gesichert.
    Wer OS/2 auf einem anderen als LW C: installieren will, muß zwingend den Bootmanager von OS/2 installieren - dieser muß physikalisch in den ersten 8GB der Platte liegen. Bei OS/2 3.00 kommt erschwerend hinzu, daß dies ohne Fixpack gar nicht von einer Partition jenseits der ersten 2GB starten will. Wie du siehst, wirds in den ersten 2GB bzw. 8GB schnell ziemlich eng. Wie sich dann noch Linux mit dieser Kombi verträgt, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Als Inspirationsquelle verweise ich auf meine Multi-OS-retro-Konfiguration:
    https://www.winhistory-forum.net/retro-pcs-von-…t-retro-pc.html
    Da sind eigentlich alle bekannten Randbedingungen berücksichtigt.

    Ich habe das Ding auch: bei mir sind es zwei CDs, die in dem aufklappbaren Pappteil sind, dazu eine dritte mit dem RC2 in einer neutralen weißen Papierhülle. Das Pappteil enthält einen kleinen weißen Aufkleber mit der Beschriftung "RC2 CD included". Offensichtlich haben die die RC1- Pakete einfach nur um den Aufkleber und die dritte CD ergänzt und für den RC2 nicht alles neu gemacht.
    Edit: ich sehe gerade, daß auf den Abbildungen auch der Aufkleber zu sehen ist - also fehlt wohl die neutrale Papierhülle mit dem RC2.

    Mein Eindruck ist eher der, daß W7 bei schwachem RAM-Ausbau vom Start her weniger RAM alloziert - das haben ja auch die Quälertests bestätigt. Wenn genügend RAM vorhanden ist, werden sich Vista und W7 vermutlich nicht viel nehmen. Übrigens hatte ich eine Meßreihe mit versch. 3DMark-Versionen auf identischer HW jeweils einmal unter Vista und einmal unter W7 gemacht und war erstaunt, daß unter Vista durchgängig mehr Punkte erzielt wurden.

    Zitat von niwax

    Der Zeitunterschied, den die CPUs hätten wär bei weitem kleiner als dieser Thread.


    Und deswegen verbringen Übertakter Stunden für Performancesteigerungen, die diesen Zeitaufwand nach ein paar Jahren wieder hereinholen. Und wir alle benutzen Defragmentierer aus dem gleichen Grund.

    Zitat von mrshadowtux

    Aber die Tatsache, dass es ihn nur für Windows Vista und 7 (was ist bitte mit xp) gibt wird ihn nicht wriklich zum Erfolg werden lassen.


    Naja, Erfolg ist relativ: für die unterstützten Plattformen wird er eh über die Update-Funktion angeboten, und da sicher nicht als empfohlenes sondern wichtiges/dringendes, sodaß er bei den meisten Anwendern eh auf der Platte landet.

    Zitat von Schnitzel

    es wäre auch dumm für microsoft neue features für xp rauszubringen. warum sollte man sonst auch auf 7 umsteigen?


    Es ist ja nachvollziehbar, aber ich denke, daß die Rechnung vielleicht nicht zwangsläufig aufgeht. Die einen werden halt eben auch das System updaten, wenn der neue IE ein "Killerfeature" hat, auf das sie gewartet haben, die anderen werden halt Alternativen wie FF, Opera und Konsorten ausprobieren, wenn der maximal mögliche IE ihres Systems neuere Techniken nicht mehr unterstützt. Hier im Forum wurde ja auch des öfteren erwähnt, daß das Surfen mit dem IE6 inzwischen auf den meisten Seiten eine Qual sei - gut, ich habe das nie ausprobiert, da ich den IE auf den alten Systemen eh nur benutze, um auf die Windows-Update-Seite zu gelangen.

    Zitat von Schnitzel

    hmm ich würde mich stark wundern, wenn sich ein kunde beschwert, weil er 40GB statt 20GB bekommen hat. aber egal, man muss ja nicht alles verstehen.


    Ein privater Endanwender wohl kaum, aber eine Firma oder Behörde, die halt die Konfiguration mit der 20er Platte hat zertifizieren lassen (müssen), kann nicht einfach eine andere Konfiguration benutzen. Ggf werden Systeme auch über ein Image mit SW bespielt, und die kommt vielleicht durcheinander, wenn die Platte plötzlich größer ist. Und dann denke ich noch an das leidige BIOS-Problem mancher Mainboards, die bei der Erkennung von Platten über 32GB einfach im Selbsttest stehen blieben.

    Zitat von Schnitzel

    Frage ich mich auch. Klingt irgendwie unlogisch ne Platte von 40GB auf 20GB zu kastrieren.


    Die großen OEMs hauen ja Rechnerserien mit identischer Konfiguration in 1000er-Stückzahlen raus. Und wenn eine Maschine eben mit einer 20er Platte beworben wird und der Hersteller eben nur 40er liefern kann, werden die halt künstlich beschnitten. Normalerweise erkennt man das daran, daß das label der Platte den Namen des OEMs bekommt und ggf. nur ganz klein der wahre Hersteller irgendwo steht. In meinem Fall war vermutlich die 20er OEM von HP übern Deister gegangen, und die ist dann über den Umweg HP vom Hersteller Maxtor getauscht worden. Maxtor hatte dann wohl eben keine 20er verfügbar und hat die Ersatzplatte einfach beschnitten. Diese Ersatzplatte hat aber nicht den OEM-Aufkleber von HP bekommen sondern nur die alte Kapazitätsangabe mit Filzstift durchgestrichen bekommen und handschriftlich die Beshcriftung 20GB bekommen.

    Zitat von Commodore-Freak

    Du willst MS aber doch nicht wirklich vorwerfen, dass sie den IE9 nicht mehr für ein 9 (!) Jahre altes Betriebssystem rausbringen, oder?
    XP ist vom Alter her vergleichbar mit MacOS X 10.1 oder so, wenn Safari da überhaupt mal drauf lief, dann tut es das seit mindestens ein paar Jahren nicht mehr.

    Microsoft pflegt XP bereits total unerhältnissmäßig lang mit Updates, irgendwann muss einfach mal Schluss sein.


    Ich halte es einfach für scheinheilig, einerseits das System bis anno-Tobak (~2014) mit updates zu versorgen, andererseits aber neue und sichere Technologien auf Anwendungsebene vorzuenthalten. Gerade bei einer so exponierten Anwendung wie dem Webbrowser halte ich diese Politik für unverantwortlich. Erst wird der IE zum Bestandteil des OS erklärt, und dann wird der user im Regen stehen gelassen. OK, es gibt Alternativen (und die nutze ich auch), aber der gemeine DAU, der seinen PC bei Aldi gekauft hat, benutzt halt meistens das, was eh schon vorhanden ist (halt der IE) und sieht keine Notwendigkeit, sich nach Alternativen umzuschauen.

    Zitat von Dirk

    es wird der beste ie aller zeiten sein.


    Naja, das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Allerdings zeigt mir die Tatsache, daß inzwischen selbst XP nicht mehr unterstützt werden wird auch, daß M$ mal wieder mit aller Macht versucht, die Anwender über den Umweg neuer Versionen kostenloser Programme, zum Update des Betriebssystems zu bewegen. Und da kann mir einer sagen, was er will: wer z.B. ein NT4 mit allen verfügbaren updates und dem IE6 (letzte lauffähige Version) fixt und dann von M$ nach dem Neustart auf die IE8-Werbeseite geführt wird, soll imho mit dem Holzhammer eingetrichert bekommen, daß es nach M$-Lesart Zeit für ein Betriebssystem-Update ist. Gleiches hat M$ schon mit DirectX 10/11 vorexerziert, und die nächste Version des kostenlosen Media-Players wird garantiert auch nicht mehr unter XP laufen.

    Eine 40GB-Platte von Maxtor. Sie war als OEM-Platte für HP auf 20GB Kapazität beschränkt worden. Da es sich um eine Austauschplatte handelte, war die Kapazität auf dem Aufkleber nur mit Filzstift geändert worden. Mit Hilfe des Tools
    HDD Capacity Restore
    http://hdd-tools.com/products/cr/download/crsetup.exe
    konnte ich die gesamten 40GB wieder verfügbar machen.
    Netterweise überschreibt das Tool keine vorhandenen Daten auf der Platte - man kann die bestehenden Partitionen bei Bedarf so weiternutzen und den gewonnenen Platz für weitere Partitionen verwenden. Zu beachten:
    - läuft nicht unter WIN9x, erst ab W2K
    - keine DOS-Version für Notfalldiskette verfügbar
    - kann erwartungsgemäß nicht die Platte behandeln, von der gebootet wurde
    Davon abgesehen aber ein brauchbares Tool.

    Zitat von dancle

    Ich finds ja irgendwie merkwürdig, dass sie nur am zweiten IDE-Controller laufen will.


    Benutzt du dann ein anderes Kabel?
    Ist die Geometrie auf "AUTO" oder manuell eingetragen? Einstellungen wie "NORMAL", "LARGE" und "LBA" vorhanden und ausprobiert?

    Zitat von thosch97

    Vielleicht auch weil 7 eine "magische" Zahl ist. An 6 z.B. ist weiter nix besondres, aber bei 7 schon eher (rein mathematisch afaik weniger, aber fürs marketing is das ja wayne)
    Laut Microsoft Windows 7 – Wikipedia hängt das mit der internen Versionsnummer zusammen, aber das würde ich nicht unbedingt für die bare Münze nehmen...
    Übrigens gibt es auch kein Office 13; Office '07 war 12, '10 ist 14!


    Alles Aberglaube: deswegen haben PCs zwar eine Taktfrequenz von z.B. 566 oder 766MHz aber eben 667 statt 666MHz. Und vielen Hochhäusern fehlt ein 13. Stockwerk.

    Zitat von adun

    Heisst das mit dem aufgeben der MS/IBM beziehung wurde OS/2 32 bit und NT entwickelt oder war NT-OS/2 schon als 32 bit geplahnt?


    MS und IBM trennten sich, als gerade OS/2 1.2x aktuell war. Dieses lief noch 16-bittig. MS benutzte es noch eine Zeitlang als Basis für seinen LAN-Manager (Vorläufer des NT-Servers), IBM schob noch ein performanceoptimiertes 1.3 nach. IBM sollte federführend OS/2 2.0 für Heimanwender als Nachfolger von DOS entwickeln, MS das OS/2 3 für Server- bzw. Business-User (witzig, da beide Firmen eigentlich eher ihre Domänen im jeweils anderen Lager hatten). Als MS mit Windows 3.x unerwarteten Erfolg hatte, beendete man die Zusamenarbeit, und MS konzentrierte sich auf die Entwicklung eines Windows, das nicht mehr auf DOS basiert. Da die ersten NTs noch zu hohe HW-Anforderungen stellten, entschloss sich MS dann, mit WIN95 die DOS-basierte Schiene weiterzuführen. Im Vergleich zu den Verkaufszahlen von OS/2 waren die Verkaufszahlen von NT 3.x ein Flop - gegen WIN95 konnte OS/2 bekanntermaßen nicht anstinken. Bis mindestens W2K kann man übrigens z.B. noch viele Konsolenprogramme für OS/2 1.3 benutzen, da das Subsystem noch enthalten ist.