Beiträge von Igor Todeshure

    W2K habe ich nur noch auf den Retro-Maschinen mit Multiboot, und surfen tue ich mit denen nicht.
    OK, nun ist der support zuende, aber gibt es denn nun nochmal zum Juli-Patchday die letzten updates, oder war schon im Juni Schluß? Meine XP-Kisten sind schon fleißig am updaten, aber auf den W2K-Maschinen findet selbst ein manueller Aufruf der Update-Funktion nichts, dabei müßte ja wenigstens das "Tool zum Entfernen bösartiger Software" dabei sein.

    Zitat von Windows NT

    Seit SP3 finde ich XP inzwischen seh gut.


    Naja, gut abgehangen und gereift, ähnlich wie W2K. Die verbliebenen Fehler sind kaum noch der Rede wert, und M$ baut keine neuen features mehr ein, die auch erst wieder entwanzt werden müssen. Ich bin vor weniger als zwei Jahren erst auf meinen Hauptkisten von W2K auf XP umgestiegen - primär, weil ich mir große Platten gegönnt hatte, die unter W2K erst mit Verrenkungen angesprochen werden konnten. Die jeweils aktuelle Windows-Version habe ich zwar als Dualboot-Auswahl mit drauf, aber primär benutze ich noch das gute abgehangene XP, zumal ich noch keine >=DX10-kompatible VGA habe.

    Tja, zum Basteln/Aufrüsten eines älteren P4-Systems könnte ich noch eine AGP-VGA mit nVidia-Chip besser als Gf7600GS gebrauchen. Wer soetwas nach Umrüstung noch loswerden möchte, bitte pn. Ich bin ggf. auch noch an AGP-Karten ab Gf6 interessiert. An ATIs habe ich kein Interesse.

    Zitat von oreissig

    Warum wollen uns eigentlich immer alle überzeugen? Wenn du glaubst, dass es authentisch ist, dann freu dich doch einfach drüber und gut is ;)


    Es muß wohl dieser "Ich hab etwas, das ist so selten, daß es kein anderer hat"-Trieb sein oder auch der "Ich war es, der es entdeckt hat, und die anderen haben es von mir"-Trieb. Vor allem, wie soll dieses "verified to be genuine" denn funzen, wenn der Hersteller, der es als einziger verifizieren könnte, sich nicht dazu rülpst oder rülpsen will? Ich hatte auch mal eine Beta von MS-DOS 5.00, die sich intern mit Version 4.09 meldete - leider wußte ich damals nicht, daß man sowas besser aufhebt, und nun isses futsch :(

    Hört doch mal auf mit diesen Glaubensfragen. Bis auf Exelstore kann man eigentlich alles nehmen. Bei jedem Hersteller gibts mal Ausfälle - deswegen gleich den ganzen Hersteller für untauglich zu qualifizieren, finde ich schon etwas daneben. Und die gemessenen Geschwindigkeitsunterschiede fallen in der Praxis eh selten bis gar nicht auf.

    Zitat von Aquanox1968

    Die Maus schliesse ich grundsätzlich nur an PS/2 Ports an.
    Erstens wegen Dos-Kompatiblität und Zweitens warum dafür einen Usb Port vergeuden?


    Das Argument DOS-Kompatibilität akzeptiere ich, aber ich vergeude lieber einen USB-Port (, den ich durch einen Hub zurückbekomme), als das ich wegen der PS/2-Maus einen IRQ vergeude (, den man nicht sharen kann, wenn die Maus dranhängt).

    Du startest MEM innerhalb von Windows? Zu DOS-Programmen innerhalb von Windows gehört doch immer auch eine PIF-Datei, die das konfiguriert. Existiert die nicht, wird die _default.pif ausgewertet. Und der angeblich mangelnde Speicher unter Windows könnte eine frühe Entsprechung der 512MB-Grenze von WIN9X sein.

    Zitat von niwax

    Neue Funktionen, die wirklich was bringen und BIOS-Unterstützung brauchen, gibts aber nur, wenn du auch elementare Hardwareteile austauschst und dann ists meistens eh Zeit für nen neues Board.


    Na über diese Brücke gehe ich aber nicht mit: damals zu seeligen P2/P3-Zeiten gab es plötzlich neue BIOSse, weil man ACPI brauchte, heute werden unreife BIOSse rausgehauen, bei denen die neuen oc-Funktionen nicht funktionieren, die die aktiven Kerne hochschalten, wenn andere Kerne nichts zutun haben.

    Zitat von Dirk

    die einzige .00 die es gab und schwer zu kriegen ist, ist die 4.00 von dos. zurückgezogen und durch 4.01 ersetzt.


    Wimre gab es DOS 4.00 nur als PC-DOS von IBM, die fehlerbereinigte MS-DOS war dann die 4.01. Ich habe noch einen Diskettensatz PC-DOS 4.00 und der war ziemlich grottig, insbesondere was die neu eingeführte Unterstützung von FAT16-Partitionen bis 2GB anging, vom erhöhten Speicherbedarf in den unteren 640kBte ganz zu schweigen.

    Zitat von Benjamin92

    Die Frage ist halt, für was man das machen sollte, wenn man daneben ein BX Board mit Pentium 3 @ 700MHz liegen hat. Klar, der Frickelfaktor zählt hier, aber das wars dann schon.


    Es gaht ja nicht darum, daß man im Alltag ständig in diese Situation kommt, aber es gab damals gewiss Behörden, die nach Zertifizierungslisten eingekauft hatten und nur weil die CPU nicht mehr erhältlich war, nicht einfach ein Board wechseln durften, um neuere CPUs benutzen zu können.

    Zitat von Benjamin92

    Doof nur, dass beim ASUS P2L97 die frühen Pentium 3 Prozessoren nicht stabil laufen, hatte damals eh einen Thread aufgemacht.


    Meine Erfahrung war recht skurril: wenn man eine PCI-VGA oder eine AGP-Karte ohne AGP-Funktionen (z.B. Matrox G100) benutzt, läuft es stabil mit einem PIII. Ob da irgendein Spannungsregler auf dem Board zu schwach ist und in die Knie geht?

    Unabhängig davon, ob irgendwelche beseitigten Fehler vorher bei mir schon aufgetreten waren, aktualisiere ich das BIOS eigentlich immer (mit Ausnahme irgendwelcher Beta-BIOSse), da man mit einem zu alten BIOS ganz schnell im Regen stehen kann, wenn die CPU abgeraucht ist und eine neuere CPU vom BIOS noch nicht erkannt wird, z.B. wegen Microcodes usw. Und dann versuch mal, auf die Schnelle eine alte CPU aufzutreiben, mit der man wenigstens einmal booten kann, um das update durchzuführen. Das mag inzwischen anders sein, aber gerade ein Markenhersteller wie Gigabyte war da früher sehr unrühmlich, z.B. als der Celeron für Slot1 eingeführt wurde und deren Boards nur "unknown CPU type" anzeigten und dann stehen blieben und nicht einmal von Disk booten wollten. Boards anderer Hersteller blieben teilweise ganz dunkel, ASUS' P2L97 meckerte zwar über fehlende µCode-Updates, bootete aber dann doch. An ASUS hat mir damals gefallen, daß sie sogar für das P2L97 und seine Varianten Unterstützung für die frühen PIIIs einbauten. Die liefen dank FSB66 zwar nur gebremst, aber immerhin konnte man damit zur Not auch ein System wieder ans Laufen bekommen, wenn man keine FSB66-PII-CPU mehr auftreiben konnte.

    Ok, dann ist es eben kein obsoleter Markt sondern eine obsolete Vertriebsform, ähnlich wie die Verbreitung von Musik früher primär durch die labels organisiert war. Daß es dort auch anders geht, beweisen viele Musikschaffende durch den Direktvertrieb über ihre Webpräsenzen. Witzigerweise verdienen die ja nun schon seit längerem an ihren Tourneen, während Konzerttouren bis in die 80er Jahre hinein auch für viele Topacts ein kaufmännisches Minusgeschäft waren, die primär der Promotion der aktuellen Veröffentlichungen dienten. Es werden sicherlich auch immer mehr Journalisten, die abseits von vertraglichen Bindungen an Verlage und deren Publikationen ihre journalistischen Ergüsse z.B. über das www direkt vertreiben. so wie es immer noch CD-Käufer gibt (und nicht jeder Musiker kann sich ein eigenes Presswerk leisten oder brutzelt Kleinauflagen am eigenen PC-Brenner), wird es auch immer noch Leser der klassischen Printmedien geben, nur deren Zahl und daraus erwirtschaftbaren Erträge wird sich reduzieren.

    Wer zuspät kommt, den bestraft das Leben. Seit Einführung der motorisierten Fahrzeuge ist die Zahl der Hufschmiede auch gesunken, und wer heute noch eine Ausbildung im Bergbau beginnt, sollte besser auch nicht erwarten, diesen Beruf bis zum Rentenalter ausüben zu können. Wer sich nicht den geänderten Gegebenheiten anpasst, muß damit rechnen, daß ihm seine Märkte schwinden. Die geforderten Änderungen im Leistungsschutzrecht sind nur die Subventionierung eines obsoleten Marktes durch die Hintertür.

    So, nachdem das Teil nun auch nicht mehr an normalen PCs funzte, habe ich es heute Morgen reklamiert und ausgetauscht bekommen. Diesen Beitrag verfasse ich gerade am G4 mit über besagtem Adapter angeschlossener Cherry-Tastatur (ohne Windows-Tasten) über den KVM und mit DIN-PS/2-Adapter für die Tastatur.
    "Qapla", wie der Klingone zu sagen pflegt.
    Nachtrag: die Umschaltung über den KVM funktioniert auch fehlerfrei.

    Ich hab mir heute das Teil für 7,99€ gekauft - ziemlich ernüchternde Erfahrung:
    Am G3-Mac wurde die Tastatur genau einmal erkannt, am G4-Mac gar nicht. Die Maus lief an beiden Macs.
    Am Turion-Notebook lief beides nur, wenn man die Tastatur am Mausanschluß anklemmt und umgekehrt. Ob es nun am dazwischenhängenden KVM-Switch liegt, habe ich noch nicht eruiert, werde ich aber später nochmal ausprobieren.
    Naja, ich werde das Teil wohl am Notebook benutzen - für die 7,99€ ist mir der Aufwand zu hoch, bei der Hitze nochmal in die Stadt zu düsen - vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen.