Beiträge von Igor Todeshure

    Wenn man den Begriff "Kombikarten" nicht so streng auslegt, sind meine skurrilsten Karten eine alte ISA-TV-Karte mit VGA-loopthru von Hauppauge sowie eine VLB-SCSI-Karte von Adaptec, außerdem natürlich mehrere FD/HD-Controller für MFM-Festplatten und ISA-Bus. Achja, eine 8514-kompatible (2D-)Beschleunigerkarte mit VGA-loopthru schimmelt hier auch noch herum - die war damals auf einem 386er für OS/2 genau das richtige, da sie schon in OS/2 1.X nativ unterstützt wurde.

    Zitat von DosAmp

    Für i586 optimierte Software wird nun mal nicht auf einem 486er laufen, selbst wenn man alle Fehlermeldungen wegpatcht. ;)


    i586-optimiert heißt nicht zwangsläufig, daß sie nur ab i586 läuft. Sie kann auch vom Programmfluß ggf. architektonische Merkmale des i586 für optimale Performance nutzen, ohne unbedingt den erweiterten Befehlssatz zu erfordern.

    Zitat von florida

    Einmal wurde ja gesagt, dass sich Windows XP nicht auf 486ern installieren ließe.
    Das könnte aber doch gehen, nur dass das Setup-Programm es nicht mehr zulässt.
    Sprich: Man müsste die Meldung, dass ein 486er zu wenig ist, mit einem Hex-Editor einfach entfernen.


    IIRC haben das die Quäler mit dem Pentium-Overdrive schon getestet: erst mit dem Overdrive installieren und dann nach der Inst. die CPU wieder gegen einen 486er austauschen.

    Zitat von Aquanox1968

    Vorausgesetzt er hat auch einen Dos Usb Treiber geladen mittels der Bootdiskette.


    Ohne Treiber bzw. Laufwerksemulation durch das BIOS wird der Stick wohl kaum einen LW-Buchstaben haben.
    Ist der USB-Stick denn als Festplatte mit einem MBR und einer prim. Partition eingerichtet, oder hat er ein "Large floppy"-Format, also nur einen Bootsektor? Die Bootfähigkeit hängt wimre nämlich davon ab, ob die Einrichtung des Sticks zur Emulation durch das BIOS passt.

    Bei Tastaturen war DIN oder PS/2 nie das Problem: die Stecker unterscheiden sich nur mechanisch - das Signalprotokoll ist bei beiden identisch.
    Btw werde ich mir Anfang der Woche wohl mal für 7,99€ den Adapter holen. Selbst wenn der nicht am MAC funzt, kann ich ihn immer noch für ein Notebook, welches keine PS/2-Anschlüsse mehr hat, verwenden, denn mobil benutze ich das NB recht selten.

    Zitat von chiaki

    ausserdem funktoniert bei meinen adapter die ps/2 maus nicht unter mac os classic aber unter os X, aber dafür hat man ja normale USB-mäuse


    Naja, mit einer zusätzlichen Maus auf dem Schreibtisch könnte ich wohl noch leben. btw habe ich eben im Online-shop eines local dealers gesehen, daß der diese Adapter immerhin für 7.99€ anbietet...

    Zitat von Sje

    Kauf den Adapter aber nich bei Saturn, 14,99€ sind Wucher, bei ebay gibtes den selben Adapter schon um 3 € mit kostenlosem Versand !!!


    Und du bist sicher, daß der auch die Elektronik zur Protokollkonversion enthält? Ich denke mit Schrecken an diverse COM-Port-Adapter für PS/2-Mäuse, die natürlich nur an den Mäusen funktionierten, die von sich aus auch das COM-Protokoll konnten.

    Ich war heute shoppen und habe hier beim Saturn an der Kabelwand für 14,99€ einen Adapter gesehen, mit dem man eine PS/2-Tastatur und eine PS/2-Maus an USB anschließen kann. Laut Verpackungsaufdruck soll das sogar nicht nur am PC sondern auch am Mac unter OSX gehen! Die Kiste scheint etwas Elektronik zu enthalten, die aus der 5V-Schiene des USB gespeist wird. Leider wird nicht gesagt, welche OSX-Versionen unterstützt werden bzw. ob es nur an Intel-Macs geht. Naja, USB sollte eigentlich universell sein, und daß jede Taste einer Mac-Tastatur eine Entsprechung an einer PC-Tastatur hat, erwarte ich gar nicht (z.B. nicht bezüglich der Power-Taste). Für mich wäre das insofern spannend, da ich hier mit einem 8fach-KVM hantiere, und der unterstützt eben PS/2-Peripherie. Hat jemand Erfahrung mit derartigen Adaptern?
    Für erste Erfolgsabschätzungen werde ich wohl erstmal den umgekehrten Weg gehen, eine Apple-USB-Tastatur am PC auszuprobieren, um zu sehen, welche Spezialtasten da welchen entsprechen.

    Zitat von Micha94

    denkt ihr ich lass mich von jemanden der nen jahr jünger wie ich bin runtermachen.


    Wahre Größe erkennt man daran, daß man über solchen Dingen steht. Wer andere runtermacht, sagt damit auch etwas über sich aus - glaub mir, andere, die das mitkriegen, sind durchaus in der Lage, ihre eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Btw: etwas mehr Gelassenheit in solchen Dingen auf allen Seiten sind klimaförderlich, und wer sich durch dumme Anmache provozieren lässt, bezeugt damit dem "Anmacher" eine Ehrerweisung und wertet ihn auf.

    Ich habe die Maschine nun doch gekauft - konnte den Vorbesitzer auf 40€ (incl. der Airport-Karte) herunterhandeln. Da ich nun 1.5 Wochen Urlaub habe, werde ich mich mal damit befassen. Inzwischen habe ich den RAM auf 896MB aufgestockt - ich hatte eh noch ein paar hochintegrierte 256er Module, die auf meinen BX-Boards nur zur Hälfte erkannt wurden. Außerdem habe ich eine 80GB-Platte eingebaut, auf der ich jetzt erstmal MacOS 9.22 und OS X 10.4 installiert habe. Als nächstes werde ich mich mal mit dem Umflashen von PC-Grafikkarten befassen - die eingebaute Rage128 ist nicht so der Brüller, ich werde mal recherchieren, ob man eine Geforce FX5200 darin zum Laufen bekommt.

    Zitat von chiaki

    kann sein, dass die kiste nur parity riegel nimmt


    Das sollte man an der Bauform der vorhandenen abschätzen können: z.B. Module aus neun (statt acht) identischen RAM-Käfern oder z.B. zwei gleiche etwas größere plus ein kleinerer sind Indikatoren für Parity.

    auch fest verlötet, und da ich auch noch ein paar alte Commodore PCs habe, wenn ich ein 8088-basiertes System brauche, ist die Reparatur momentan nicht so dringend.

    Zitat von Xaar

    Ich hab gerade gemerkt: Hab sogar noch einen "außergewöhnlichen" Atari:

    Einen Atari PC3 :fresse:


    Ja, sowas habe ich auch noch - leider mit defektem RAM. Manchmal erkennt der nur noch 256kByte. Aber Dos 6.22 kann man da draufknallen.

    Ich hab hier auch einen 1040ST-irgendwas mit externer SCSI-Platte (Gehäuse dient gleichzeitig als Sockel für den Monitor). Ich habe mich aber noch nicht näher damit beschäftigt, abgesehen davon, daß ich eine 2GB-Platte eingebaut habe, die ich in 16 Partitionen zu je 128MB aufteilen mußte :(

    Ich hab den Anbieter jetzt erstmal angemailt. Vielleicht ist ja auch noch Systemsoftware dabei, die er nicht erwähnt hat. Vielleicht verkauft er auch billiger ohne die WLAN-Karte - ich habe nämlich wenig Lust, mich ggf. noch um deren Weiterverkauf selbst zu kümmern, und ganz umsonst muß der Rechner ja nicht unbedingt sein.

    Zitat von Griggi

    Die Schraubenlöcher sind auf allen Boards genormt, gibt eben nur verschiedene Motherboard-Formfaktoren.


    Jein! Es gibt ATX-Boards mit vier und drei Bohrungen an der Rückwandseite. Ggf. muß also ein Gewindebolzen entfernt werden, damit es keinen Kurzschluß gibt. Ich hatte damals einige Selbstbaukunden, die das nicht bedacht hatten und einen Gewindenbolzen dagelassen haben, wo beim neuen Board kein Loch war - Folge: Kurzschluß und Board schrott.

    "Markenhersteller" haben häufig eigene Bauformen, was Board und Gehäuse angeht - da ist es manchmal schwierig bis unmöglich, die Innereien in ein Standardgehäuse umzupflanzen. Bei "noname"-Rechnern sind diese Teile eigentlich genormt. Das gleiche gilt für das Netzteil. Seltener sind abweichende Bauformen bei Laufwerken, Einstekckarten usw.