Beiträge von Igor Todeshure

    Außer meinem Erstrechner von 1987 habe ich eigentlich nie wieder einen kompletten Neukauf gemacht, von Anschaffungen fürs Museum mal abgesehen, aber es geht ja wohl um die hauptsächlich benutzte Maschine: die habe ich eigentlich immer durch Umbauten modernisiert, wobei die Reste dann häufig in Zweit-, Dritt- und Viertrechnern usw. weiterbenutzt wurden bzw. dann auch mal dabei entstandene Viert-, Fünft- oder Sechtsrechner komplett verhökert wurden. Die neugekauften Teile meines Erstrechners sind maximal ca. 3 Jahre alt (VGA: 3 Jahre, Festplatten: 1 Jahr), es befinden sich aber Gebrauchtteile darin, die der Technik von ca. 2002-2003 entsprechen, und das Disketten- und ZIP-Laufwerk sind sicher älter als zehn Jahre.
    Meinen nächsten Rechner würde ich aber komplett neukaufen und zwar nach meinen Wünschen bei einem kleinen Schrauber um die Ecke.

    Ja, bin aber seit 2003 inaktiv. Eine nach heutigen Maßstäben altertümlich anmutende Webseite existiert hier:
    Monolith-Sound-Productions
    Meine "Musik" und die meiner Mitstreiter ist zum Selbstkostenpreis (Porto,Verpackung, Drucktintenanteil und Rohling) auf CD-R erhältlich und darf beliebig weiterkopiert, verfremdet/remixed oder in andere Formate konvertiert werden.

    Zitat von Stronghold Freak

    Sry für doppel post

    Also ich hatte nur ein zuschwaches netzteil (ich hab auch blöd geschaut) und deswegen ging nichts.
    das teil brauchte 12 V das netzteil was aber dran war hatte nur 9 V
    und deswegen waren die streifen da


    Jetzt, wo du es sagst: das hatte ich auch mal vor ein paar Jahren.

    Wenn ich mal Erst-, Zweit-, Dritt- usw. PC nach der Leistung sortiere, sieht es so aus:
    Erst-PC: Spielen (halbwegs aktuelle Spiele)
    Zweit-PC: Retro-Spielen (wenn der Erst-PC zu schnell oder inkompatibel ist), hat Dualboot aus XP und WIN98SE
    Dritt-PC: Datengrab, mp3s und Videos abspielen, Surfen, email (wird von allen am meisten benutzt)
    Viert-PC: Multi-OS-Retro-Maschine (hatte ich mal irgendwo vorgestellt)
    Notebook: wie Dritt-PC, wenn ich auswärts bin - letztes Jahr, als ich im KH und dann in der Reha war, war ich froh, den zu haben
    Alle anderen Rechner sind im Museum angesiedelt.
    Aus einem der Museumsnotebooks will ich mal ein Retro-Gaming-Notebook machen.

    Der Folterknecht hat wieder zugeschlagen, diesmal wortwörtlich mit einer Punktlandung. Die CPU-Erkennung ist übrigens falsch: es ist ein Pentium-S, also sogar ohne MMX-Befehle.
    Nachtrag: auch der 3DMark2001 läuft übrigens ohne MMX-taugliche CPU: es werden zwar beim Start die fehlenden MMX-Befehle bemängelt, aber nur der "Nature"-Test braucht die wirklich. Benutzt man eine Grafikkarte, die das eh nicht kann, also maximal DirectX7 in HW realisiert, läuft der Benchmark durch.

    Zitat von Unregistriert

    Das is von Wikipedia. Ist irgendwie ein bisschen happig. Aber naja CD-Rohlinge waren damals ja auch sehr teuer. Wie es alles ist, wenn es neu ist. Für das Geld hätte ichs mir dreimal überlegt ne VHS-Kassette zu kaufen.


    Naja, die "early Adopters" waren schon immer sehr technophil und achteten weniger auf den Preis. Zu meinem 30. Geburtstag 1995 hatte mir ein Kumpel einen Rohling geschenkt (kostete ca. 30 DM) und sagte: stell was zusammen, was ich Dir brennen soll. Er selbst hatte mit zwei Kumpels zusammengelegt, um sich für 3000DM einen Brenner zu kaufen. Der war in einem externen SCSI-Gehäuse, jeder baute sich einen SCSI-Adapter ein, und der Brenner machte die Runde.

    Ich denke auch, der Bedeutungsverlust der Floppy liegt an dem Bedeutungsverslust der Kapazität. So explosionsartig wie in der EDV ist der Platzbedarf nirgendwoanders gestiegen. OK, Kinofilme sind tendentiell heute länger als früher: waren es vor dreißig Jahren ca. 90 Minuten, sind viele Filme heute über 2h lang. Der Preis einer Kinokarte ist allerdings unverhältnismäßig dabei gestiegen, aber das ist dann wohl Inflation. So gesehen sind z.B. Musik-CDs nicht wirklich teurer als damals Vinyl-Schallplatten: eine Vinylplatte war ca. 40 Minuten lang, sollte die Qualität nicht darunter leiden (engere Spuren -> geringere Dynamik, mehr Grundrauschen) - eine CD kann ca. 80 Minuten beherbergen und tut dies häufig auch. Eine CD kostet heute in Euro soviel wie vor 20-30 Jahren eine Schallplatte in DM - der doppelte Preis korreliert also mit der doppelten Kapazität. Bei VHS-Videos und DVDs kann man den höheren Preis der DVD nicht nur mit der besseren Bildqualität begründen sondern oft genug auch mit den zusätzlichen Tonspuren. Wollte ich vor 20 Jahren einen Film wahlweise synchronisiert und im Originalton und dabei beide Male in Stereo haben, mußte ich den Film wohl zweimal auf VHS kaufen.
    just my 2ct.

    Zitat von florida

    Schade, dass ich nicht in den 80ern geboren bin. :(


    Was hätte dir das als dreijährigem geholfen?
    OT:
    Ich (bekanntermaßen Jahrgang 1965) stand nach der Konfirmation (~1980) vor der Entscheidung, die ganzen Geldgeschenke entweder in eine erste Stereoanlage oder einen Computer (ein Commodore VC20 kam in Frage) zu investieren. Ich habe mich für die Anlage entschieden, von der Teile noch heute im Einsatz sind und mich lieber von Freunden zum Zocken einladen lassen. Hätte ich damals den VC20 gekauft, wäre der jetzt sicher nicht in meinem Museum, sondern zwischenzeitlich verkauft oder verschrottet worden.

    Das kommt wohl auf die Konfiguration des Grafiktreibers an. Ich habe z.B. einen WS-Amilo mit AMD-Grafikchip, bei dem man konfigurieren kann, ob alle Auflösungen, die nicht nativ sind, auf volle Größe gestreckt und dabei ggf. auch verzerrt werden, oder ob sie mittig mit schwarzen Rändern aber unverzerrt dargestellt werden. Am besten fände ich, wenn man wenigstens unverzerrt strecken könnte, z.B. auf einem 12800*800-WS eine 640*480-Auflösung bis auf 1024*768 zu strecken, um die schwarzen Ränder zu minimieren - das geht leider nicht.

    1.2MB auf 3.5-Zöllern ist ein nichtoffizielles Format. Falls aber jemand alte 5.25-Zöller sektorweise auf 3.5er kopiert, kann DOS etwa ab Version 3.3 auch solche Disketten lesen. Das kann im Zusammenhang mit alten Kopierschutzmechanismen notwendig sein, daß die Daten nicht dateiweise sondern seltorweise identisch kopiert wein müssen.