Beiträge von Igor Todeshure

    Wenn man allerdings eine sehr ramintensive Anwendung fährt, ist ggf. mehr aber dafür ungecachter RAM dienlicher, da die Alternative "Swappen auf der Platte" noch wesentlich lahmer ist als der ungecachte RAM.

    Ich habe soeben beschlossen, mir heute und morgen Abend die drei Langfassungen der "Herr Der Ringe"-Trilogie reinzuziehen, natürlich auf englisch, wie sich das gehört.
    Etappenziel für heute wäre zumindest Teil1, denn wenn ich dann morgen Abend die Teile2 und 3 schaffe, bin ich vom Tagesrhythmus ab Samstag fit für Nachtdienste.

    Mal ein paar Beispiele aus meinem CPU-Fundus, was mit normalen Püsterichen so machbar war:

    P1-MMX166@262.5MHz (3.5*75MHz)
    PII-300@450MHz (4.5*100MHz), war allerdings die 2.0VCore-Variante
    CuMine-Celeron566@977.5MHz (8.5*115MHz)
    CuMine-PIII650@866MHz (6.5*133MHz)
    CuMine-Celeron800@1200MHz (8.0*150MHz)
    Nachtrag: alle liefen mit der nominellen vorgesehenen CPU-Spannung. Mit höheren Spannungen und besserer Kühlung wär ggf. noch mehr drin.

    Zitat von Xaar

    Also die vom FDIV-Bug betroffenen Pentium-Prozessoren können sein: Pentium 60/66 (Sockel 4) und Pentium 90/100 (Sockel 5). Theoretisch können auch noch einige Pentium 75 betroffen sein, aber die gabs für den Desktopbereich nur als Engineering Sample bzw. im Mobilbereich.


    Hihi, mit etwas Glück ist mein 90er so einer, denn er hat an der Rampe zur Goldkappe die berühmte "Fälscherkante" - es handelt sich also um einen hochgelabelten 75er, bei dem die Keramik rund um die Goldkappe abgeschliffen und neu beschriftet worden war. Ein Grund mehr, ihn niemals aus der Hand zu geben, aber ich werde mal die ID auslesen und checken.

    Zitat von Dirk

    soweit ich weiß sind alle fdiv bug cpus Sockel 4 mit 60 MHz. Auf jeden Fall Sockel 4.


    Der bekannteste FDIV-Bug ist tatsächlich auf den P60/66-CPUs am verbreitetsten. Ich habe hier aber auch einen P90 mit Goldkappe für Sockel5, bei dem sich die NT-Installation auch beschwert. Es gab nämlich noch weitere weniger verbreitete bugs in der FPU.

    Wenn ein Pentium den FPU-Bug hat, meldet das NT ab 3.51 während der Installation und bietet an, die FPU zu deaktivieren.
    Aber der obige "Division by Zero"-Error ist eher ein Indiz dafür, daß die CPU zu schnell für das Spiel ist, also das Spiel zu alt.

    Zitat von Xaar

    Solche RIMM-Terminatoren hab ich auch. Als ich die bekommen habe, hatte ich hier im Forum auch mal gefragt, wofür die da seien. Irgendjemand meinte da, dass die wohl für den Betrieb von SDRAM auf RAMBUS-Boards nötig wären...

    Ich kann ja heute Abend mal ein Foto von denen tun.


    Das verwechselst Du wohl mit den MTHs (Memory translation hub), die es von Intel gab, um auf den RAMBUS-Chipsätzen normale billige SDRAMs zu benutzen. Die Dinger waren allerdings fehlerhaft, weswegen Intel die kurz nach Markteinführung vom Markt nahm, außerdem wurde der Geschwindigkeitsvorteil von RAMBUS dadurch ad absurdum geführt. Bekannte Boards mit integrierten MTHs waren von ASUS das CUC2000 und das P3C2000, für andere Boards gab es entsprechend MTHs als Aufsteckadapter, wenn man nicht in die damals teuren RAMBUS-Module investieren wollte.

    Zitat von Spit

    mh stimmt auch wieder, aber wieso funktioniert dann nicht 1 ram und ein crimm ? werden spezielle funktionen die nur mit 2 riegel laufen, benötigt?


    Das hängt mit der Busbreite des Chipsatzes und der Breite der Module zusammen. Das verhält sich ähnlich wie damals mit den PS/2-Modulen: bei 486ern ging Einzelbestückung, Pentium-Maschinen brauchten die Dinger paarweise, Ausnahme: es gab einen Pentium-Chipsatz von SIS, der Einzelbestückung erlaubte, war aber beim Speicherzugriff auch entsprechend lahm.