Beiträge von Igor Todeshure

    Zitat von oreissig

    Das ist doch quatsch, das gabs schon immer. eine MC gibt schließlich auch nicht die Qualität einer Studioaufnahme wieder, da ist ne gute MP3 ja noch wesentlich besser


    Naja, vielleicht wird da mancher Künstler endlich wachgerüttelt. Eine im Vergleich zu Vinyl bzw. CD qualitativ minderwertigere MC war zu ihrer Zeit einfach "Stand der Technik". Wer aber in Zeiten allgemein verfügbarer Breitbandzugänge z.B. absichtlich minderwertige mp3s mit nur 128kBit/s unters Volk streut, fällt bei manchem Künstler vielleicht genauso in Ungnade, wie wenn er z.B. die Musik für einen Werbespot eines Produktes lizenziert, mit dem der Künstler sich nicht identifizieren mag. Oder wie sieht es z.B. mit der nachträglichen Änderung der Dynamikverhältnisse bei vielen Wiederveröffentlichungen aus (Stichwort "Loudness War")? Muß der Künstler derartige Manipulationen am eigenen Produkt akzeptieren? Dann könnte der Vertreiber eines gemalten Bildes auch gleich einige Farben etwas intensiver übertünchen. Ist aber auch alles nur ein Gedankenpiel.

    Forciert wird das ganze ja auch noch durch den ewig gleichen "Dudelfunk" der meisten Radiosender, die tagein-tagaus die gleichen "biggest hits" auch der albenorientierten Bands spielen. Selbst Rock-Radiosender wie z.B. "Radio 21" spielen letztendlich immer das gleiche: von "Jethro Tull" gibts immer nur "Locomotive Breath" oder "Aqualung", von "Deep Purple" entweder "Smoke on the Water" oder "Child in Time". Dabei hat der Sender mal richtig mutig angefangen, z.B. vormittags gegen halb 11 das 15-minütige "Shine on you crazy diamond" von PF komplett gespielt. Auch gabs abends damals eine Wunschsendung, bei der (fast) alles, was gewünscht wurde, auch gespielt wurde.
    Aber ich schweife ab..., und eigentlich kann mir das auch egal sein. Mit über 2000 CDs und noch etwa 900 Vinyl-Platten (nebst funzendem Spieler) habe ich auch genug Auswahl für jede Stimmung.

    Naja, eine gewisse "künstlerische Eitelkeit" ist da sicherlich auch vorhanden. PF z.B. auf "Another Brick in the Wall" zu reduzieren, wäre genauso dämlich, wie z.B. Yes auf "Owner of a lonely heart" zu beschränken. Beides waren jeweils unerwartete aber auch stilistisch für die Band nicht repräsentative Hits, der jeweilige Erfolg vielleicht sogar aus Sicht der Band eine Art "Betriebsunfall".
    Was die Aversion gegen den Verkauf von Einzeltiteln angeht, so müßte PF konsequenterweise auch verlangen, daß zur digitalen Vertriebsform auch unbedingt ein JPG von Cover und Text dazugehören, da diese ja auch Bestandteil des ursprünglichen Werkes sind.
    Wegen der "Albumorientiertheit" gerade bei PF glaube ich aber kaum, daß viele Kunden Einzeltitel erwerben, sodaß EMI die Verkaufschancen in diesem Bereich eher überschätzt. PF haben ja auch zu ihren Alben immer ein bis zwei Singles ausgekoppelt, welche nur im Falle von "The Wall" nennenswert die charts bevölkerten.

    Mich hats eigentlich nicht gewundert, warum NT4 kein USB, FAT32 und nur rudimentäres PnP gemacht hat: wie bereits gesagt, war NT4 primär für Firmeneinsätze gedacht, und da kommt es mehr auf Stabilität und hohe Verfügbarkeit an. Außerdem ersetzt eine Firma nicht mal eben aus Langeweile einen LPT-Drucker durch ein USB-Modell, solange der alte noch funzt.
    USB war in WIN95b und WIN95c nur als "supplement" drangeflickt - der USB-Treiber hat sogar gleich AGP-Funktionen mit nachgerüstet, obwohl beides nun wirklich nichts miteinander zu tun hat. Sowohl USB als auch FAT32 gabs nur bei den OEM- bzw. SB-Versionen, sodaß M$ auch nichts supporten mußte, denn dafür war der Händler dann zuständig. So war beides erstmal ein Testballon, der offensichtlich stabil genug lief, um ab WIN98 Bestandteil des supportpflichtigen Retailproduktes zu werden.

    heise online - Pink Floyd streitet mit EMI

    Hihi, als alter PF-Fan bin ich gespannt, was dabei herauskommt. Ich persönlich halte PF-Alben für unteilbare Gesamtwerke - andere mögen das vielleicht anders sehen. Spannend wird das Ergebnis aber eh, da damit geklärt wird, ob eine Vertragsseite einfach neue Vertriebsformen ohne Rücksprache mit der anderen Seite nutzen darf. Die Diskussion könnte sich ja z.B. auch daran erhitzen, ob der Künstler ein verlustbehaftetes und damit ggf. qualitativ minderwertigeres Format akzeptieren muß.

    Obwohl meine beiden Hauptrechner inzwischen mit XP laufen (primär wegen der großen Platten), habe ich für W2K gestimmt:
    - ist auf allen meinen Museumsmaschinen ab 486er drauf,
    - der loader kann auch noch NT 3.x auf HPFS booten
    - resourcenschonender als XP, obwohl es gefühlt länger bootet
    - ausreichende Unterstützung mit Treibern auf den Museumsrechnern
    - man muß nicht erst rumdaddeln, um das verspielte Design eines XP abzuschalten
    - für eine komplette Installation inclusive aller updates und optionalen Erweiterungen reicht immer noch eine 4GB-Partition

    Zitat von adun

    Jetzt fehlt nur noch ein Defragmetierer für HPFS unter NT 4.0. Ob man da ev was von OS/2 benutzen kann ?


    eventuell eine ältere Version der "Graham Utilities" - da gabs jeweils eine PM- und eine Konsolenvariante. Vielleicht funzen die 16-Bit-Versionen.

    Zitat von Aquanox1968

    Das Suchen von nicht vorhandenen Diskettenlaufwerken ist übrigens "DAS prima Feature" vom XP SP3, ich mags ned.. :rolleyes:


    Mir ist aufgefallen, daß seit DirectX 9.0 immer mal wieder beim Starten einer 3D-Applikation das Diskettenlaufwerk rattert, z.B. beim Start von DXDIAG.

    Zitat von Antz

    Kleiner Haken: Wenns die Bootpartition ist, startet es nicht mehr, was aber an PM liegt.
    Mit einer OS/2-Bootdisk per Sysinstx soll man das aber fixen können.
    Hab hier eine Dos-Partition als Bootpartition, damit gehts auch so.


    Mit SYSINSTX wird aber nur ein OS/2-kompatibler Bootsektor geschrieben und die Datei OS2BOOT auf die Partition kopiert. Das hilft aber beim Booten von NT nicht weiter, da die Bootdateien ganz anders heißen.

    Zitat von Micha94

    ahh, werde ich nachher probieren !

    Und wenn ich es im BIOS Deaktiviere ?


    Dann funzt es, da WIN98 stumpf die Konfiguration des BIOS übernimmt. Das findet ja auch später keine zweite Festplatte, wenn man die im BIOS vergessen hat, einzutragen. Neuere OSe checken den Controller und tragen die Platte dann trotzdem ein.

    Zitat von Aquanox1968

    Kann eine Hpfs Partition ohne dass OS/2 installiert ist -
    überhaupt defragmentieren unter NT?


    Für NT ist mir kein Programm zum Defragmentieren einer HPFS-Partition bekannt. Falls Du aber eigentlich fragen wolltest, ob eine HPFS-Partition fragmentieren kann: Beim Anlegen einer Datei kann das Programm optional als Parameter angeben, wie groß die Datei mutmaßlich wird. In diesem Fall sucht sich der Dateisystemtreiber nach Möglichkeit gleich einen freien Platz ausreichender Größe, selbst wenn die Datei am Anfang erstmal recht klein ist und erst später wächst. Benutzt man diesen Parameter nicht, kann es später sein, daß Fragmente entstehen, wenn die Datei größer wird. Die meisten Defragmentierer unter OS/2 arbeiten mit diesem Parameter, indem sie eine fragmentierte Datei, deren Größe ja bekannt ist, einfach auf einen freien unfragmentierten Bereich ausreichender Größe umkopieren und das Original danach löschen.

    Es ist davon auszugehen, daß aus der Netzteilspannung von 19 bzw. 20 Volt intern durch Spannungsregler Standardspannungen von z.B. 12V, 5V usw. erzeugt werden. Bei höherer Netzteilspannung wird in den Spannungsreglern eine höhere Verlustleistung erzeugt, die ich aber bei dieser geringen Überspannung für ungefährlich halte. Trotzdem: Versuch auf eigene Gefahr!

    Xaar: alle 8514-Karten benötigten eine zusätzliche VGA, die über ein internes Flachbandkabel angekoppelt war. Manche Ati-8514er hatten ein VGA-Modul onboard. Die 8514 stammt ursprünglich von IBM und war eine der ersten 2D-beschleunigten Karten, primär designt für Windows 3 und OS/2.