Beiträge von Igor Todeshure

    Abgesehen davon, daß ich von dem VIA-Chipsatz auch nichts halte, ist die Wahl der Hardwarekomponenten weniger wichtig als eine vernünftige schlanke Installation. Wenn man immer nur die Standardinstallation wählt und sich den Systray zukleistert, weil alle Programme meinen, sie müßten schon beim Systemstart irgendein Modul laden, damit der Programmstart nachher angeblich schneller geht, braucht man sich nicht wundern, daß der Systemstart nachher extrem lange dauert und weite Teile des knappen RAMs schon vollgeballert sind. Also immer schön die benutzerdefinierte Installation wählen und überflüssigen Schnickschnack weglassen, dann kann ein 700er P3 auch mit 256MB unter XP akzeptabel laufen.

    Da fragt man sich doch erstmal nach der Definition von benutzerfreundlich? Wahrscheinlich ist eher das privatanwenderorientierte "Look and Feel" gemeint, welches in XP durch "Luna" und in Vista/W7 durch "Aero" realisiert wird. Beides lässt sich abschalten, so wie es in den jeweiligen Serverversionen ja auch standardmäßig gemacht wird. Ich schalte unter XP auch immer auf das Classic-Design zurück, da mir das teletubby-ähnliche "Luna" auf den Keks geht. Und als alter OS/2-User ist mir die mit WIN95 eingeführte Oberfläche allemal lieber als das alte WIN3.X-Design mit der künstlichen Trennung von Datei- und Programmmanager. Grundsätzlich ist aber imho nichts daran verkehrt, wenn ein System benutzerfreundlich im Sinne von "leicht benutz- und erlernbar" ist, solange die Kommandozeilenprofis auch auf ihre Kosten kommen mit ggf. noch erweiterten Einstellmöglichkeiten.

    Zitat von Susanne81

    Eben, es war SEINE Entscheidung und eine feige dazu! Er wollte sich bestimmt nur vor dem Knast retten und hat sich statt Knast für Selbstmord entschieden.


    Naja, die 14 Monate hätte er wohl irgendwie überlebt. Da die Strafe aber die 12-Monats-Grenze überschreitet, wäre er seine Anwaltszulassung losgeworden, und etwas anderes, als andere mit Abmahnungen zu überziehen, konnte er wohl nicht zum Broterwerb.

    Zitat von adun

    Ist das so weil NT 4.0 nur ein verbessertes NT 3.51 ist mit neuer oberfläche? damit die dateien funktionieren muss der kernel ja sehr änlich sein!


    Meines Wissens nach wurde zumindest von NT 3.1 bis einschl. NT 4.0 (und vermutlich noch weiter) das Rad nie neu erfunden, d.h. die aktuelle Version war jeweils Ausgangsbasis für die Entwicklung der nächsten Version. Die aufsteigenden Buildnummern sind ein Indiz dafür. Nichtsdestotrotz gabs teilweise erheblich Umbauten innerhalb des Systems, z.B. laufen die Grafiktreiber aus Performancegründen bei NT4 auf einer höheren Privilegebene. Bei NT5 aka W2K wurde das dann weiter umgebaut, um DirectX zu ermöglichen. Deswegen laufen z.B. Grafiktreiber für eine ältere Version häufig nicht mit der neueren. Bei z.B. NIC-Treibern ist das teilweise weniger kritisch. Da läuft z.B. ein W2K-Treiber für eine Realtek 8029 sogar noch unter Vista.

    Zitat von Unregistriert

    Das Shellupdate ist praktisch eine NT4 Beta.

    Wenn es allerdings nach der Umstellung von 4 auf 3.51 die Software nicht läuft, hat man etwas Pech gehabt, sodass man die ganzen *.exe und *.dll- Dateien nach der Versionsabfrage durchsuchen muss


    Naja, IMAGECFG könnte man auch vorher und nachher in einer simplen Batch-Datei aufrufen. Es läuft ja komplett über Kommandoparameter.
    @adun: nein, deswegen setze ich ein 3.51 mit shellupdate grundsätzlich immer auf 3.51 zurück.

    Zitat von adun

    Also sollte man danach die version wie oben beschreiben wieder zurückstellen.
    Kam das Shellupdate für NT 3.51 eigentlich vor NT 4.0 heraus? denn was macht es für einen sinn das stabile NT 3.51 mit der instabilen Shell oberfläche zu ersetzen. Dann besser gerade auf NT 4.0 upgraden.


    Ja, die shell erschien vor NT4 und war als reine Designstudie gedacht bzw. für Programmierer, um sich mit den API-Funktionen vertraut zu machen. Vor einem Einsatz in Produktivumgebungen wurde ausdrücklich gewarnt.

    Zitat von Unregistriert

    Jedenfalls geht dies nur mit einigen Programmen.
    Das erste mal, als ich davon gehört habe, war glaub ich bei gaby.de oder win31.de.
    Die haben nämlich ein NT 3.51 auf 4 umgestellt und es liefen einige Programme, die unter NT 3.51 nicht möglich wären. Welche es waren, weiß ich jetzt leider nicht mehr.


    Und ich bin bei einer Meldung bei Heise damals darübergestolpert, als das shellupdate für 3.51 gerade herauskam. Die setzt ja die Version bekanntlich auf 4.00, was dazu führt, daß einer der Netzwerkdienste nicht mehr lief. Setzte man die Kernelversion auf 3.51 zurück, läuft wieder alles wie gewohnt. Allgemein denke ich, sollte man IMAGECFG nur temporär benutzen, um z.B. eine Versionsabfrage im Installer zu täuschen, wenn es sich sonst nicht installieren lässt. Bei einer dauerhaften Umstellung sind die Seiteneffekte imho viel zu gravierend.

    Zitat von Micha94

    Meiun KUmpel will sich diesen PC kaufen : Desktop Slim PC Siemens 933Mhz 256 CD Treiber Win 2000 bei eBay.de: (endet 09.03.10 16:22:45 MEZ) ist der einen Kauf Wert.

    Eine Netzwerkarte könnte ich ihm überteuert (10€ Realteek) verkaufen.


    1. braucht das Teil keine netzwerkkarte mehr, da bereits onboard vorhanden.
    2. verkauft man einem Kumpel Hardware nicht überteuert (das machen nur die Ferengi)
    3. prahlt man nicht damit, andere über'n Tisch zu ziehen, da das schlecht für das eigen Image ist

    Zitat von julben

    Porcupine Tree - Anesthetize

    Dank DVD-Audio mit tollem Dynamikumfang und auf toller Stereoanlage.


    Yeah, Porcupine Tree - meine Entdeckung der letzten zwei Jahre. Im Bereich Modern Progrock/ArtRock gibts derzeit nichts besseres. Und Herr Wilson hat sogar die höheren Weihen eines Robert Fripp (King Crimson) bekommen, nachdem der den PC-drummer als Zweitdrummer für KC verpflichtet hat und Herr Wilson jetzt alle alten KC-Platten remastern darf.
    @topic: Porcupine Tree - Nil Recurring (ganzes Album)

    Vielleicht sollte man neue erstmal reinlassen aber ggf. nach einer Art Verwarnung in ihren Möglichkeiten beschränken, wenn sie sich als lernresistent erweisen, z. B. die absolute Verweigerung zu googlen, selbst wenn man mehrfach daraufhingewiesen wurde, daß die erfahrenen keine Sklaven sind, die alles für einen erledigen. Diese Möglichkeit gibt es schon, wird aber vermutlich wenig bis gar nicht genutzt, weil man vielleicht fürchtet, die neuen gleich wieder zu vergraulen. Zusammen mit einer zeitweisen Einschränkung wäre es vielleicht sinnvoll, daß ein Erfahrener als eine Art Mentor fungiert, der den neuen an die Hand nimmt und ihm z.B. per pns erklärt, worauf es beim Verhalten hier ankommt und was absolute "No-gos" sind. Die Reaktionen auf diese Empfehlungen könnten wiederum dazu führen, daß der Mentor im Zweifelsfall eine Empfehlung ausspricht, ob jemand eine Chance verdient oder gleich wieder verschwinden soll, da er nicht zu uns passt. Da das dann per PN läuft, würden die Threads auch nicht mit Beschwerden vollgemüllt, wenn sich jemand danebenbenimmt.
    Ansonsten ist meine Ansicht: "lieber Klasse statt Masse", also lieber wenige kompetente, die sich zu benehmen wissen als ein Riesenkindergarten von Schreihälsen und Profilneurotikern.

    Zitat von Dirk

    eigentlich müsste es ja gehen, directx war doch immer abwärtskompatibel? nur manche software kackt mit treibern ab. wie die alten need for speed spiele, welche irgendwann nicht mehr die karten erkannte (und deswegen nur software mode geht).


    Das hat mit "Abwärtskompatibilität nichts zu tun. Abwärtskompatibel bedeutet nur, daß eine neuere Version die älteren Funktionen auch enthält. Die werden aber genauso implementiert wie in der alten Version, daher gibt es optisch keinen Unterschied. Wenn beim Aufruf einer alten Funktion etwas anderes passiert als in der alten Version, wäre die neue Version nicht mehr abwärtskompatibel.
    Ich habe allerdings mal einen MOD für Morrowind (ist für DX8.1) getestet, der das Spiel so umbaute, daß z.B. für die Laternen an den Gebäuden und deren Schatten neuere DX9-Effekte benutzt wurden.