Beiträge von Igor Todeshure

    Zitat von Alpha

    Das wäre mir neu, dass das nen Zwischenspeichre dafür wäre. Dafür ist einzig der Videoram zuständig.


    Die Aperture Size ist ein bei Bedarf reservierter Teil des Hauptspeichers, der zur Verlängerung des Texturspeichers benutzt werden kann. Das funzt aber nur bei AGP-Karten, nicht bei PCI-Karten. Ich habs mit einer 8MB-Matrox G200 ausprobiert: mit der AGP-Version startet z.B. 3DMark2001 mit den Standardwerten (1024*768 bei 32-Bit Farben), das gleiche System mit der PCI-Version der Karte meldet, man solle doch Auflösung oder Farbtiefe reduzieren. Entsprechend ist beim Sysinfo des 3DMark auch die Größe des Texturspeichers unterschiedlich.

    Mal wieder ein kleiner Erfahrungsbericht:
    Ich habe hier einen Cyrix M1, auch bekannt als 6x86, der Geschwindigkeitsstufe PR200+. Der wird offiziell mit 2*75MHz angesteuert, nimmt man nur 2*66MHz, meldet er sich als PR166+.
    Diese CPU ist u.a. dafür bekannt, daß sie sich nach einem HW-Reset nur als 486er meldet, was z.B. dazu führt, daß man unter WIN98 kein DirectX über 7.0a installieren kann. Nun habe ich ein kleines DOS-Tool für die AUTOEXEC.BAT gefunden, das den CPUID-Befehl freischaltet. Danach lässt sich DX9.0c vom Dezember 2006 installieren, spätere gehen unter WIN98 eh nicht mehr, außerdem meldet DXDIAG dann eine Cyrix-CPU anstelle eines 486ers, allerdings verschätzt sich DXDIAG immer noch mit der vermuteten Taktfrequenz von ~1.5GHz.

    Unter 3DMark99Max mit einer Matrox G200AGP erreicht diese CPU den sagenhaften Wert von 16 Punkten für die Grafikleistung und 6 Punkten für die CPU-Leistung. Der 3DMark99 läuft übrigens auch ohne dieses Tool, obwohl es einen Pentium-kompatiblen Prozzi haben will. In diesem Fall wird der Cyrix bei der Sysinfo einfach als "unknown CPU" angegeben.

    Das Freischalten des CPU-ID-Befehls überlebt übrigens einen Soft-Reset per CTRL-ALT-DEL - eine Installation von Windows XP ist aber trotzdem nicht möglich. Vermutlich testet XP die CPU doch noch etwas genauer.
    Auch die .Net-Runtime 1.1 lässt sich nicht installieren, auf einem echten Pentium geht das reibungslos.

    Bei den Matrox-Treibern ist bei Treiberversion 4.33 Schluß - die 5er- bzw. 6er-Treiber kacken beim Neustart nach der Installation ab. Mit einem echten Pentium kann man auch den letzten Treiber Version 6.83 noch benutzen.


    Mein Fazit: auch mit dem Tool bleibt der M1 doch im wesentlichen ein flotter 486er, der auf S7-Boards läuft.

    Zitat von amok_alex

    was die politiker fordern, ist ne frechheit. wenn egoshooter einen so krank machen sollen, dann wuerde jeder amok laufen. ein verbot wird keinen abschrecken. torrent freut sich...


    Das Verbot wird niemals kommen, denn solange es diese Spiele gibt, hat man einen bequemen Sündenbock, den man beim nächsten Amoklauf hervorzaubern kann. Sollte es nach einem Verbot weitere Amokläufe geben, was sehr wahrscheinlich ist, würden die Politiker, die das Verbot durchgestezt haben, ziemlich dumm dastehen.

    Genesis For Two Grand Pianos, Vol. 1 & 2:
    Bearbeitungen alter bis sehr alter Genesis-Songs für zwei Konzertflügel, die man am besten geniesst, wenn man auch die Originale kennt. Die großen Hits der Collins-Ära sollte man hier nicht erwarten, denn es wird nur Material von 1971 bis 1981 dargeboten und aus dieser Zeit auch eher weniger bekanntes Album-Material. Prädikat: empfehlenswert!

    Ich habe einen P60 mit FDIV-Bug mehr als lauffähige Boards, daher erwäge ich, den bei Intel mal gegen einen Pentium-Overdrive für Sockel4 einzutauschen, denn das wird beim Tausch vermutlich der Ersatzprozzi sein. Meinen gefälschten P90 (mit Fingernagel spürbare Kante am Übergang zum Goldcap) gebe ich natürlich nicht her.

    Wie heißt es doch so schön: das Volk wählt sich die Regierung, die es verdient.
    Schade daß unser Wahlrecht nicht den Tatbestand der gestörten Selbstwahrnehmung als Wahlrechtsvermeidungsgrund kennt, denn anders ist nicht nachvollziehbar, warum sich in der derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt knapp 48% als Angehörige der sog. Mittelschicht betrachten. OK, Hartz4 ist ein Kind der rot-grünen Regierung, aber wer glaubt denn ernsthaft, daß das unter einer schwarz-gelben Regierung revidiert wird? Das Gegenteil wird der Fall sein: die Daumenschrauben werden weiter angezogen, die ARGEs werden noch mehr fordern und noch weniger fördern, und bald sind wir ein Volk von 2% Superreichen, die nicht wissen, wo sie ihr Geld versenken sollen und einem armen Mehrheitsrest von 98%, die nicht wissen, wie sie trotz Vollzeitjob ihre Familie ernähren sollen. In letzter Konsequenz wandern dann alle ins benachbarte EU-Ausland aus und die CDU erreicht das, was sie gar nicht wollte: den indirekten Beitritt der Türkei zur EU, indem die freiwerdenden Knechtjobs von nachziehenden Familienangehörigen aus Ankara und Istanbul aufgefüllt werden.

    Zitat von DosAmp

    [YT] Shannon Grady feat. Depeche Mode – Shake the Disease

    Nett – so viel zum Thema „wie viel Charakter steckt in elektronischer Musik“.


    Es war schon seit längerem mein Eindruck, daß die Arrangements der Originalversionen von DM den wahren Gehalt an "Seele" in ihren Kompositionen verbergen, da sie zu häufig auf Charttauglichkeit getrimmt wurden. Ein ähnlicher Effekt stellt sich imho z.B. ein, wenn man die angeblich so seelenlosen "Kraftwerk"-Kompositionen in den Streichquartett-Versionen des "Balanescu Quartet" hört.

    Der Grund ist doch ganz einfach: die CGA-Karte hat nur 16kByte Video-memory. Damit lassen sich 640*200 Punkte monochrom, 320*200 Punkte mit 4 Farben und 160*200 Punkte mit 16 Farben darstellen. Da Windows mit einer Auflösung von nur 320*200 Punkten keinen Sinn ergibt, unterstützt der Treiber eben nur den Monochrommodus.

    Zitat von Dirk

    ich denke mal die aktuelle 2008 R2 ist garnicht quälbar, unter 64 bit läuft da nichts, offiziell...


    Naja, man könnte durch schlechte Belüftung dafür sorgen, daß sich die CPU möglichst weit heruntertaktet, um nicht zu überhitzen. Am RAM kann man sicherlich auch begrenzt drehen. Aber ich gebe Dir schon recht: übrig bleibt ein halbwegs aktuelles, künstlich zerkonfiguriertes System, welches in dieser Form niemals irgendwo angeboten würde. Auch meine W7/Vista-Quälereien sind im Grunde genommen schon sehr realitätsfern gewesen, denn das verwendete Board und die verwendete CPU liegen auch mehrere Jahre auseinander. So gesehen war es eher eine Machbarkeitsstudie. Bei allen früheren Quälereien war das verwendete System im wesentlichen in sich stimmig.