Beiträge von Igor Todeshure

    Hab gerade ein (für mich) geniales Tool gefunden:
    Life of Basti Grünwald - Artikel & Downloads
    Damit kann man Phantasmagoria unter XP und vor allem ohne die lästigen CD-Wechsel spielen. Das Problem ist normalerweise, daß auf den CDs Dateien mit identischen Namen aber unterschiedlichem Inhalt sind, sodaß man die nicht einfach in ein Verzeichnis zusammenkopieren kann. Der Autor dieses Tools hat offensichtlich die ganzen Scriptdateien entpackt und einzeln auf Platte abgelegt. Dabei ist der Platzbedarf auch noch geschrumpft, da die Original-CDs einige Redundanzen enthielten, um die CD-Wechsel zu minimieren. An der Qualität der Soundausgabe hat er auch noch gefeilt.

    Validiert ist das Tool eigentlich für die deutsche Version, es scheint aber auch mit der (besser gesprochenen) englischen Version zu laufen.

    Als ich Ende 1987 meinen ersten IBM-kompatiblen PC bekam, hatte ich erstmal nur "seriöse" Software drauf. Ich hatte etwas mit MASM und Turbo-Pascal programmiert, und das wars erstmal. ALS PC-Besitzer gehörte ich einer Minderheit an, da der ATARI ST ein besseres Preis-Leistungsverhältnis hatte. Dann hatte ich aber doch noch Leute mit einem PC kennengelernt, und darüber kam ich dann an Larry1 und Nethack. Nachdem ich Larry dann durch hatte, gings dann mit Nethack weiter, und das habe ich dann bis Ende der 90er regelmäßig gespielt. In der Zwischenzeit bekam ich immer mal wieder weitere Sierra-Games in die Finger, wobei mir "Space Quest" am besten gefiel. Die Collections (SQ, KQ, PQ und Larry) von Mitte der 90er habe ich mir auch gekauft bzw. ersteigert, außerdem die "Gabriel Knight"-Reihe und Phantasmagoria.
    Nachtrag: Beim Stöbern in den Wikipedia-Seiten über "Space Quest" komme ich ja beinahe wieder in Stimmung, die Dinger nochmal durchzuzocken.
    Inzwischen sind die Collections nochmal neu aufgelegt worden inclusive DOSBOX, damits auch mit XP und co. klappt.

    Zitat von Aquanox1968

    Auf 386ern laufen sie auch mit 387 Co-Pro nicht..

    Die Erfordernis eines CoPros trieb teilweise seltsame Blüten: Das "Star Trek"-Spiel "A Final Unity" verweigerte die Installation auf einem 386er trotz vorhandenem CoPro mit der Begründung, ein 486er würde wegen des CoPros benötigt. Seltsamerweise ließ es sich auf einem 486SX, der bekanntlich keinen CoPro enthält, installieren und spielen.
    Zum Thema "Ultra Pinball": wenn überhaupt habe ich mich eigentlich immer nur für Adventures und RPGs interessiert.

    Zitat von Sje

    Hab auf'm Wertstoffhof einen ollen FSC Pentium III gefunden, ich hab nur das Netzteil rausgenommen, ein FSP mit 300 Watt.
    Hab das NT sauber gemacht und es in meinen Duron 1300, es läuft sehr leise und liefert laut Messgerät auch genug Strom :D


    Unterm Strich hättest Du mit dem PIII wohl mehr Spaß als mit dem Duron (mickriger Cache, keine SSE-Befehle, FSB100), wenn der PIII mind. bei etwa 800MHz liegt.

    Zitat von Benedikt

    Weisst du eigentlich was das für einen Webentwickler ein Krampf ist, darauf zu achten dass eine Seite im IE6 genau so aussieht wie in allen vernünftigen Brwosern? Und je mehr Leute den IE benutzen, umso mehr Rücksicht muss auf eben diesen Browser nehmen...

    Nö julben, da ist die Gefahr dass jemand nen alternativbrowser nimmt viel zu hoch :D

    Die normative Kraft des Marktführers zwingt die Webentwickler derzeit noch zur Unterstützung von IE6, da dies die letzte Version ist, die unter W2K läuft, W2K noch von M$ supportet wird und viele Firmen noch nicht auf XP bzw. Vista umgestellt haben. Das Problem wird sich ab Mitte nächsten Jahres allmählich von allein lösen.

    Zitat von Sje

    Eine MFM Platte Passt eher zu 8086, 8088, 286er und 386er und in frühe 486er die nur ISA und SIMM RAM haben.


    Ich hatte mal ein 286er-Board, bei dem es schon onboard Floppy- und IDE-Controller gab. Als ich 1989 auf 286er umrüstete, fand gerade im mainstream der Wechsel zu IDE statt. Die wenigsten wissen, daß es von IDE (hieß damals AT-BUS) sogar eine 8-bittige Variante gab (hieß XT-Bus). Hier steht noch ein alter Commodore PC mit onboard XT-Bus-Interface - leider sind die Platten nicht kompatibel zueinander.
    Als MFM bzw. RLL noch angesagt waren, waren die CPUs der typischen Rechner einfach nicht in der Lage, die ankommenden Daten bei Interleave 1:1 schnell genug abzuholen, deswegen der Cache auf den Controllern. Ein 8088er lief typischerweise mit 1:3, ein 286er meistens mit 1:2 - entsprechend niedriger waren die Dauertransferraten, da zwei bzw. drei Umdrehungen benötigt wurden, um eine ganze Spur einzulesen.

    Zitat von Wynton

    Windows wurde schon ab 95 mit dem Internet Explorer ausgeliefert, nach 15 Jahren heulen alle rum.. iwie schon komisch. Zumal ob der Internet Explorer jetzt irgendwo in ein Verzeichniss gammelt oder nicht, die 1MB bringen euch auch nicht um.

    Microsoft darf wohl selbst bestimmen was sie in ihrer Software einbauen, wen es nicht passt solls mit Tools löschen, ein anderes OS nehmen oder selber eins schreiben.

    Und für Leute die nur ab und an im Internet sind, ist Internet Explorer die bequemste und beste Wahl, die interressenieren sich gar nicht sowas wie für Webstandards, ACID3 und co, hauptsache sie können in ihr E-Mail Fach rein und Youtube Videos schauen.


    Wimre war bei den ersten WIN95-Versionen, also vor der B-Version, der IE Bestandteil des kostenpflichtigen Plupacks.
    Der IE ist sicherlich die bequemste Wahl, aber es ist auch bequem, unter Windows ständig mit Admin-Rechten zu arbeiten. Ob derartige Bequemlichkeit "die beste Wahl" ist, sei mal dahingestellt, da ich hier keinen Browserkrieg anfangen will. Früher war Bequemlichkeit für M$ offensichtlich das wichtigste Kriterium bei der usability, seit einigen Jahren nehme ich aber mit Freude zur Kenntnis, das auch bei M$ ein Umdenken mit einer höheren Priorität für Sicherheit stattgefunden hat, die teilweise schon zu Lasten der Bequemlichkeit geht. Allerdings wird M$ noch einige Jahre brauchen, um den in diesem Bereich angeschlagenen Ruf zu verbessern. Ihre Produkte sind imho inzwischen sicherlich besser als der Ruf, der ihnen vorauseilt.
    Disclaimer: Nein, ich bin kein M$-Adept - ich versuche nur, mich mit einer differenzierten Sichtweise der Objektivität zu nähern.

    Zitat von Xaar

    Wow! 650 kByte/ sind für 'ne MFM-Gurke schon richtig fix. Meine kommen alle auf maximal nur 406 kByte/s, allerdings getestet mit dem BIOS-LL-Format eines 80386DX-25 und mit einem recht alten Controller.

    Xaar.


    Die 650 kBYte/s gehen nur, wenn es eine RLL-Platte mit Cache-Controller ist: bei einem solchen Controller konnte dann der optimale Interleave von 1:1 eingestellt werden. Bei den MFM-Platten ist selbst mit Cache-Controller bei knapp unter 500 KByte/s Schluß - das kann man sogar nachrechnen über die Drehzahl, 17 Sektoren/Spur und 512 Byte/Sektor. Bei RLL sind es eben 26 Sektoren/Spur bei gleicher Drehzahl und gleicher Sektorgröße.