Beiträge von Igor Todeshure

    Damit wird die von DOS verwendete Codepage festgelegt. Das ist unter anderem wichtig, damit beim Drücken der entsprechenden Taste(nkombination) auch das gewünschte Zeichen ausgegeben wird. Für westeuropäische Sprachen ist die Codepage 850 meist eine gute Wahl. Wer mit DOS natur- oder ingenieurwissenschaftlich unterwegs war (oder noch ist), nahm (oder nimmt) lieber die Codepage 437. Wer ein nichtlateinisches Alphabet (kyrillisch, griechisch, …) braucht(e), nahm (oder nimmt) die entsprechenden Codepages. Würde MODE bei Dir nicht funktionieren, käme als Fehlermeldung "Codeseite nicht vorbereitet". Diese Fehlermeldung bekamst Du, als noch der Fehler in der einen MODE-Zeile steckte.


    Wenn man sowohl den COUNTRY-Eintrag in der CONFIG.SYS als auch den KEYB-Eintrag mit Codepage 437 benutzt, kann man sich die MODE-Aufrufe schenken und spart wimre auch ein paar kBytes DOS-Speicher. Ein deutsches Tastaturlayout hat man dann trotzdem noch.

    Hast Du aktuell ein LU005 + Controller-Karte in einer ia32-Kiste unter DOS am Start?
    Bei einem 386er dürfte "mit DMA" die bessere Option sein, zumal der Treiber in den hohen Speicher geladen werden kann. Oder hinterlässt der auch mit DEVICEHIGH noch Teile im unteren Speicher?


    Wenn man mit z.B. EMM386.EXE UMBs bereitstellt, wird die virtuelle Speicherverwaltung des 386ers dafür benutzt. Der DMA-Controller bekommt das aber nicht mit und transferiert Daten an die UMB-Adressen, an denen physisch gar kein RAM vorhanden ist. Dafür gibt es für EMM386.EXE einen Parameter ("double_buffer" oder so ähnlich), der einen Transferpuffer im Low-Memory einrichtet, dort aber dann kostbaren Speicher belegt und die ganze UMB-Geschichte teilweise ad absurdum führt.

    Aqua:
    Es gab als Legacy OEM-Karten, die jeweils nur ein Interface (Panasonic, Mitsumi oder Sony) hatten und mit passenden Laufwerken gebundlet wurden.
    Als Legacy gab es außerdem Multiport-Karten mit vier Ansclüssen (Mitsumi, Panasonic, Sony, IDE)
    und Karten nur mit IDE sowohl als Legacy als auch PnP. Letztere konnten sogar auf eine 3. und 4. IDE-Port-Adresse gejumpert werden, wenn das System schon zwei davon hatte - daran liefen dann aber keine Festplatten sondern nur CD-Laufwerke.
    Das sind zumindest die Varianten, die ich in meiner Karriere erlebt hatte.


    ich hab das gefühl du liest entweder nicht was ich schreibe und dein bios-problem einfach löst oder du ignorierst es bewusst?


    Hier grassiert imho teilweise eine etwas seltsame Mentalität, wenn man für ein Problem eine Lösung sucht. Die Suchenden erwarten, daß irgendein Schlaugeist mit einer einfachen Lösung der Güteklasse "Du must nur diesen jumper umsetzen, dann klappt's." um die Ecke kommt, und alles, was darüber hinaus geht, wird ignoriert. Das Gefühl hatte ich auch z.B. in diesem seltsamen "CD-ROM am 386er"-thread, der sich über 13 Seiten hinzog.

    freaked: Wenn man in der CONFIG.SYS ein Gerät mit dem Namen PIONEER definiert, kann man nicht gleichzeitig ein Verzeichnis mit gleichem Namen - egal auf welchem LAufwerk - verwenden, da DOS das nicht unterscheiden kann. Aus dem selben Grund können Verzeichnisse z.B. nicht COM oder LPT heißen, da das schon vergebene Gerätenamen sind.

    Der blaue Jumper auf der Rückseite des CD-Laufwerkes scheint mir auf "cable select" zu stehen. Steck den mal auf die ganz linke der drei möglichen Positionen, dann wäre es "Master". "Cable Select" wird von Geräten aus der Zeit meistens nicht ausgewertet.

    Hier in BS schneit es seit der Nacht ununterbrochen, sodaß Strassen und Fußwege mit einer mehrere cm-dicken geschlossenen Schneedecke überzogen sind. Parkende Fahrzeuge am Strassenrand sind so eingeschneit, daß sie aus eigener Kraft wohl schwerlich da herauskommen würden. Spassig wirds für mich, wenn ich in etwa einer Stunde mein Wuselweibchen im Rollstuhl zu mir abhole - ich habe nämlich heute und morgen frei. Das wird bestimmt ein ziemlicher Akt, die Karre auf den ungeräumten Gehwegen durch den Schnee zu schieben.

    Wat? Ist ja toll, dass die reinschreiben, dass das Billigstware ist - aber was sind "Gleitleger"? :D


    Toll, und schreiben, daß deswegen die Garantie nur 3 Monate beträgt. Was der Verkäufer nicht weiß: die gesetzliche Gewährleistung beträgt trotzdem 24 Monate und lässt sich nicht reduzieren.

    Meine "inoffizielle Schwiegermutter" ist gestern kurz vor ihrem 85. Geburtstag friedlich eingeschlafen. Im Januar hatte sie noch letztmalig ihren Geburtstag in ihrer alten Wohnung gefeiert und geunkt, daß das wohl ihr letzter Burzeltag in dieser Umgebung sein würde. Tatsächlich ist sie dann im Frühjahr auch ins Heim gezogen. Mit COPD hatte sie schon länger zu kämpfen und pendelte zuletzt häufiger zwischen Heim und Krankenhaus hin und her. Der Corona-Ausbruch in ihrem Heim, bei dem sie den Virus auch abbekommen hat, wird ihr dann wohl den Rest gegeben haben.

    junge wie kann man nur permanent so ein stück software empfehlen

    Was dem clik sein Winzip, ist dem Fuex sein driverbooster.
    Ich mistraue Programmen, die meinen, sie finden für alles den besten/neuesten Treiber. Die jubeln einem auch sicherlich mal Malware unter.
    Es kann nicht so schwer sein, sowohl bei M$ als auch bei den Herstellern sich die passenden Treiber manuell zusammenzusuchen.