Beiträge von Igor Todeshure

    Zitat von Dirk

    wie hier die pentium 3 abgebasht werden...

    ich nehme immer ALLES mit, was noch läuft. Kann selbst nen cyrix funktionierend nicht weggeworfen sehen. am ende versuche ich aber neue besitzer dafür zu finden. Aber Pentium 3 hat man zwar schon genug, aber man kann doch einige schönen sachen raus bauen. was nervt ist meist nur der sdram...


    Full ack - ich kanns auch nicht leiden, wenn funktionierendes entsorgt wird. Ich habe noch ein paar 386er- und 486er Boards auf Halde, falls eines der Museumsmaschinchen mal kaputtgeht. Am meisten liegen hier P2/P3-BX-Boards (viele nur bis 600MHz Katmai) und alte Pentium-Boards herum (teilweise Sockel5, also nur bis 133MHz).
    Das einzige, was ich manchmal entsorge, sind alte ISA-Billigsoundkarten, die nicht von Creative stammen, da die meistens wenig kompatibel sind. Ich habe sogar noch IDE-Platten unter 1GB Kapazität, die meisten liegen aber zwischen 2 und 6 GB. SDRAMS geht so - viele 32er und 64er, zuwenig 128er und 256er und einen Haufen 4er, 8er und einige 16er EDOs/FPMs.

    Zitat von MaTel

    ist denn der Kühler noch drann? Bzw. was ist daran kaputt?


    Ähm, die P2-Kühler für die ersten Slot1-P2s (heißt wimre SECC1-Cartridge) sind mechanisch kompatibel zum SlotA-Athlon, sowas sollte man noch auftreiben können.

    Ich habe doch noch etwas älteres als das Floppylaufwerk an meinem Hauptrechner: eine Cherry-Tastatur mit DIN-Anschluß und ohne die komischen drei WIN95-Tasten. Natürlich brauche ich zum Anschluß einen DIN-PS/2-Adapter. Die Tastatur dürfte etwa von Anfang der 90er stammen.
    Mein ältestes Teil noch von meinem ersten IBM-kompatiblen PC ist übrigens eine serielle Maus mit 25-poligem Anschluß von Ende 1987 - die benutze ich aber nur noch zum Testen von seriellen Schnittstellen, also keineswegs am Hauptrechner.

    Zitat von michi

    Die P3s mit 133MHz Bus gingen schon ganz gut ab, ka ob die AMDs damals schneller warn


    Gefühlt waren die AMDs bei gleichen Takt schneller, was aber daran lag, daß die damalige SW von den neuen Fähigkeiten des P3 wenig nutzte. Bedenkt, daß die Athlons bis zum 1400er nur den P2-Befehlssatz unterstützten, erst der AthlonXP hatte die SSE-Befehle des P3. Erstaunt darüber, wie wenig aktuelle Befehle benutzt wurden, war ich, als ich testweise mal das Spiel Morrowind (macht Spaß ab Geforce1 und 1GHz-CPU) auf einem 486er mit einer PCI-Geforce2MX starten konnte. OK, zwischen zwei Frames vergingen etwa 20 Sekunden, aber grundsätzlich lief es, verlangte also mitnichten Pentium-Befehle oder gar P3-Befehle.

    Zitat von oreissig


    Irgendwie sind nicht-4/4-Takte cool, ist mir letztens bei Dave Brubeck - Take Five aufgefallen, was 5/4 hat
    Bei golden brown ists ja noch abgefahrener, das ist abwechselnd 3/4 und 4/4


    Korrekt, das Hauptthema hat eigentlich eine 13/4-Struktur.
    Witzig finde ich, daß derart ungewöhnliche Takte häufig einer gewissen Ohrwurm- oder gar Hittauglichkeit gar nicht im Wege stehen, siehe z.B. den song "Turn it on again" von Genesis, welches in Teilen auch in 13/4 läuft, dann wieder in 4/4 und dann wieder in 5/8 oder aber "Living in the PAst" von Jethro Tull (auch 5/4).
    Eine schöne Liste gibt es hier:
    List of musical works in unusual time signatures - Wikipedia, the free encyclopedia

    Zitat von Susanne81

    :rolleyes::rolleyes: Habe niemals behauptet das ich mir den Hauptartikel komplett durchgelesen habe. Freundlickeit gehört anscheinend nicht zu deinen Tugenden


    Unfreundlichkeit war nicht meine Absicht, wenn es so ankam, sorry. Andererseits, wenn man sich über den Inhalt eines Artikels äußert, ist es nicht abwegig, anzunehmen, daß man ihn auch gelesen hat.

    Zitat von Dirk

    bei den ganz alten platten war es eigentlich nicht selten das die überformatiert wurde. hatte mal ne mfm war ne 40 wurde ne 60 rausgemacht.


    Naja, das war etwas grenzwertig, denn viele MFM-Platten (17 Sektoren pro Spur) waren bautechnisch identisch zu den entsprechenden RLL-Pendants (26 Sektoren pro Spur), nur eben nicht explizit dafür validiert, sodaß der Hersteller darauf keine Garantie gab.

    Zitat von michi

    Vielleicht ist die Platte mal falsch eingestellt und dann formatiert worden - jetzt mag ers richtig eingestellt nicht...


    In dem Fall empfehle ich, den Partitionssektor auf Spur 0 mit einem Tool wie S0KILL plattzumachen, damit keine Reste ehemaliger Geometriedaten das System durcheinander bringen. Dabei gehen natürlich alle ggf. noch vorhandenen Nutzdaten verloren.

    Daß der angebliche große Versionssprung nur ein Marketinggag ist, weiß ja inzwischen jeder, da W7 intern als 6.1 geführt wird. Für mich als jemand, der selten nur ein OS auf dem Rechner hat, ist aber der wesentliche Vorteil von W7, daß es sich nicht automatisch den Buchstaben "C:" für sein Systemlaufwerk krallt, egal, auf welcher Partition es residiert. Das fand ich bei Vista immer sehr verwirrend, wenig abwärtskompatibel und war vermutlich in irgendwelchen Limitierungen der Installationsroutine begründet.

    Nach meinen Erfahrungen mit den frei verteilten Vorabversionen ist WIN7 für mich das erste Windows seit W2K, bei dem ich ernsthaft erwäge, es relativ bald nach Markteinführung zu erwerben - allerdings als englische Version (nicht wegen des IE, sondern weil eingedeutschte Versionen einfach zu oft sucken). Mein W2K habe ich erst 2008 auf XP umgestellt, Vista lasse ich ganz aus.