Beiträge von Igor Todeshure

    Zitat von 4lpha0m3ga

    Danke ;)
    Dann haben die im Radio hier Mist erzählt. Hier wurde speziell Infarkt erwähnt :)


    Wobei Herzstillstand noch keine spezifische Diagnose sondern zunächst mal ein Symptom ist - die Ursache für den Stillstand wird vermutlich die Obduktion ergeben.

    Die Probleme bei früheren NTs, wenn Cardreader, USB-Sticks oder ZIP-Laufwerke bei der Installation schon drangeklemmt waren, kenne ich auch - darum gings mir aber gar nicht. Ich fand es bei Vista nervend, daß es kackfrech das Systemlaufwerk auf "C:" setzt, selbst wenn es sich um ein weit hinten liegendes log. Laufwerk handelt - das war einfach nicht abwärtskompatibel. Falls W7 also mit diesem Dummfug aufhört und sich wieder an früheren Standards orientiert, ist es mir mehr als recht.

    Zitat von gandro

    Die 5%-Hürde hingegen halte ich wie bereits gesagt für Unsinn. Wir haben haben viele kleinere Parteien mit nur einem oder zwei Sitzen im Parlament, aber diese sind zwar zum Teil auch links- und rechtsaussen zu finden, wohl aber zu einem sehr grossen Teil auch in der Mitte (Grünliberale, als Beispiel). Im überigen können sich die radikalen Parteien selten über mehr als eine Legislatur halten.


    Einzelabgeordnete gibt es bei uns zuweilen aber auch, wenn sie nämlich in ihrem Wahlkreis als Direktkandidat über die Erststimme ihr Mandat bekommen. Bei den ersten gesamtdeutschen Wahlen hatte die PDS (heute "Die Linken") wimre bundesweit nur 4.3%, konnte aber in Ost-Berlin einige Wahlkreise gewinnen. Ab drei gewonnenen Wahlkreisen bekommt eine Partei dann auch noch Sitze über die Landeslisten, sofern ihr vom Verhältnis noch welche zustehen, selbst wenn sie unter 5% der Zweitstimmen liegt.

    Zitat von oreissig

    ich empfehl dir (=> igor) ernsthaft, dir einfach mal paar Sachen anzuschauen (hoffe du hast ne gute Bandbreite ;))


    Ich denke auch, daß es darauf hinauslaufen wird - ein paar Anregungen habe ich ja nun. Bandbreite ist relativ egal, da ich jetzt nicht innerhalb kürzester Zeit die mich glücklich machende Distri finden muß.

    Zitat von gandro

    Das Universalargument mal wieder. Mag auf die direktdemokratischen Elemente zutreffen, aber die repräsentativen/parlamentarischen Elemente unserer Staatsform sind prinzipiell nicht an eine bestimmte Einwohnerzahl gebunden.


    Naja, bezüglich der repräsentativdemokratischen Elemente unterscheiden sich die Schweiz und Germanien auch nicht in dem Maße, aber das hohe Maß an direktdemokratischen Elementen der Schweiz (Volksabstimmungen) lässt sich logistisch schon eher in der bevölkerungsärmeren Schweiz umsetzen.

    So, ich habe soeben festgestellt, daß W7 seinem Systemlaufwerk nicht mehr zwangsläufig den Buchstaben "C:" zuordnet. Auf der betreffenden Maschine befindet sich allerdings auch eine primäre FAT32-Partition von 64GB, auf der sich WIN98SE befindet, das W7 befindet sich auf einem logischen NTFS-Laufwerk "D:". Auf einer anderen Maschine mit mehreren W7-Installationen hat die gebootete jeweils den Buchstaben "C:" - allerdings sind da auch keine FAT32-Partitionen dabei. Sonderbar das.

    gandro: Die 5%-Hürde entstammt ja den Erfahrungen aus der "Weimarer Republik", da dort angeblich durch die Zersplitterung des Parlaments keine tragfähigen Regierungen zustande kamen. Ich stimme dir zu, daß ich es auch höchst undemokratisch finde, daß Regierungen über eine Koalition immer eine "automatische Mehrheit" im Parlament basteln - das setzt die wichtigste Parlamentsfunktion, nämlich die Regierung zu kontrollieren, faktisch außer Kraft. Ich glaube auch, daß die deutsche Demokratie inzwischen so erwachsen ist, daß auch eine Minderheitsregierung mit jeweils wechselnden Parlamentsmehrheiten nicht handlungsunfähig sein müßte. Dann müßten die regierenden sich wenigstens mal wieder etwas anstrengen und für ihre Konzepte werben und überzeugen und könnten vorallem nichts gegen die Parlamentsmehrheit, die ja ein Abbild des Volkes sein soll, durchpeitschen. Minderheitsregierungen hat es auf Länderebene des öfteren gegeben, und so "handlungsunfähig", wie immer schwarzgemalt wird, waren die nicht.

    Zitat von Dirk

    das ist wie mit den rebellengruppen in afrika. keine will gewinnen, weil sie sonst den misthaufen managen müssten.


    Wie wahr, und lässt sich auch auf fast beliebige Problemfelder übertragen: keine Regierung wird "Killerspiele" verbieten, um sich nachher nicht die Blösse geben zu müssen, daß dadurch Amokläufe nicht verhindert werden konnten, denn eine Statistik über "vermiedene Amokläufe" ist systembedingt nicht möglich.
    Nachtrag: Das wär ne schöne Bild-Schlagzeile:
    Jonas F. gesteht exklusiv: "Seit ich keine "Killerspiele" mehr spielen darf, fühle ich mich viel ausgeglichener und entspannter - sogar mein nervendes kleines Brüderchen hab ich jetzt ganz doll lieb und will es nicht mehr erwürgen."

    So, jetzt arbeitet der schwedische Pirat mit den Grünen im Europaparlament zusammen:
    heise online - 25.06.09 - Schwedischer "Pirat" schließt sich Fraktion Der Grünen/EFA im Europaparlament an
    Insgesamt sehe ich die Zukunft einer "nichtbürgerlichen" Mehrheit nach der Bundestagswahl (leider) als recht düster, da sich das "Mitte-Links-Spektrum" immer weiter zerfasert und aufspaltet, da alle Splittergruppen unter 5% nachher im Parlament fehlen werden. Diese Meinung ist natürlich eine rein subjektive Meinungsäußerung dieses Beitragsverfassers.

    Worauf es mir ankommt ist, daß, wenn ich es einmal installiert habe, man es kontinuierlich "frisch" halten kann. Wenn ich das richtig verstehe, machen die "gleitenden releases" genau das. Manche Distris erscheinen wohl recht oft in neuen Versionen, z.B. SuSE 2*jährlich - ich will aber nicht zweimal im Jahr die komplette Distri aktualisieren, da mir das zu aufwendig erscheint. Es scheinen nämlich gerade die Distris, die so oft als ganzes aktualisiert werden, die älteren Distris recht schnell aus den Augen zu verlieren, sodaß man gezwungen ist, jeweils die ganze Distri zu aktualisieren.

    Wenn ich das richtig verstehe, ist also Gentoo keine fertige Distri, die für bestimmte Anwndungsprofile eine mehr oder weniger sinnvolle Paketvorauswahl trifft, sondern eine Art Baukasten, mit dem ich mir ein meinen Bedürfnissen entsprechend maßgeschneidertes System selbst kompiliere? Ist das für einen Anfänger (wie mich), der vor anderthalb Jahrzehnten zuletzt einen C-Compiler unter DOS bzw. OS/2 angeworfen hat, nicht etwas kompliziert?

    Ich habe mich jetzt entschlossen, dieses System

    Intel PIII-1GHz auf Board mit i815-Chipsatz und 512MB SDRAM
    platzsparendes Desktopgehäuse: Grundfläche ca Pizzakarton, Höhe etwa doppelter Pizzakarton, Netzteil 80Watt
    Sound, NIC und sogar Firewire onboard, Chipsatzgrafik mit TV-Out
    PCI-Riser für zwei kurze PCI-Karten
    opt. LW nach Wahl, Floppy-LW
    Festplatte: 20, 30, 60 oder 80GB nach Wahl
    Legacy-Anschlüsse (COM, LPT, 2*PS/2)

    für ein paar ernsthafte Gehversuche mit Linux zu misbrauchen. Als Platte habe ich jetzt die 30GB-Platte eingebaut, dazu ein opt. Laufwerk, das DVDs nur lesen, CDs aber auch brennen kann.
    Wer möchte, schreibt bitte mal, welche Distribution er empfiehlt - dann möchte ich aber auch ein paar handfeste Argumente, warum es genau diese Distri sein sollte. Auf inhaltsleere "Agumente" wie "Distri xy ist einfach kultig" verzichtet bitte, das hilft mir bei der Entscheidungsfindung nicht weiter.
    Vielen Dank schonmal vorab.

    Zitat von Världer

    Hat man im Jahr 2000 noch wirklich 16 bit unterstüzt? ne!

    Aber ja, WIN-Me (ein 16/32-Bit-Hybrid) kam in 2000 heraus, und solange die aktuell verfügbaren 32-Bit-Windowsen noch das 16-Bit-Subsystem sogar incl. DOS-Emulation haben, kann man wohl noch von Unterstützung sprechen. Erst in den 64-Bit-Versionen wurden die 16-Bit-Subsysteme (sowohl WIN16 als auch DOS) ersatzlos entfernt.

    Zitat von Dirk

    bei meinem gigabyte board gabs statt der 4 GB nur 3,5 GB. Da ist nicht wirklich nen unterschied. Ich würde jetzt auch nichts unter 4 GB einbauen, aber trotzdem erstmal bei 32-bit bleiben. noch gibts kein richtiges argument, und wozu die 32er layerschicht bemühen. unclever wäre es nur mehr als 4 GB einzubauen.


    Nach meiner Erfahrung kostet der 32-Bit-Layer auch etwas performance, und da die meisten Spiele des größeren Marktes wegen eh 32-Bit-Versionen sind, andererseits aber auch 3.5 bis 4GB für Spiele völlig ausreichen, gibts zumindest da keinen Grund, schon ein 64-Bit-Windows einzusetzen. Bei Businessanwendungen mit Riesendatenmengen oder Bildbearbeitung mit Riesenbildern sieht das freilich ganz anders aus, aber da gibt es auch eher die nativen 64-Bit-Anwendungen, die nicht mehr über den layer laufen müssen.