Beiträge von Igor Todeshure

    Zitat von Aquanox1968

    Auf Super Socket 7 Boards mit AT + ATX Anschluss zugleich per angeschlossenen AT-Netzteil hatte es Probleme mit dem Shutdown.. Da musste man eben in den MS-DOS Modus wechseln + dann den Rechner ausschalten.


    Das Problem habe ich aber auch auf dem ASUS P2B-B, der Baby-AT-Variante des P2B. Statt der Meldung "Sie können den Rechner jetzt ausschalten" gibt es einen reboot.

    @Aquanox1968: Ich weiß ja nicht, wie Du auf 384MB kommst, da selbst M$ in seiner knowledge base von 512MB spricht:
    "Out of Memory" Error Messages with Large Amounts of RAM Installed
    Nach eigener Erfahrung gibt es zumindest bis ca. 768MB noch keine Probleme, solange man noch keinen Grafiktreiber (insbesondere nVidia) installiert hat, da die AGP-Apertur noch nicht zuschlägt. Mit meinen 512MB war ich diesbezüglich jedenfalls auf der sicheren Seite.

    Dirk: irgendwann ist dann wohl wirklich mal Schluß mit der Abwärtskompatibilität. Ich hatte erst versucht, auf meinem Amilo PA1510 (Amd Turion64X2) WIN98SE zu installieren (ist zwar Unfug, da es eh keine Treiber mehr dafür gibt aber trotzdem). Der erste Teil der Installation lief noch fehlerfrei durch, nach dem Neustart dann die Namensabfrage, EULA abnicken und den keycode eingegeben, und dann reproduzierbar immer mit Ausnahmefehler 0Eh (eigentlich ein Indiz für defekten Speicher) ausgestiegen. Unnötig, zu erwähnen, daß auch OS/2 Warp4 sich nicht installieren ließ, alle NT-basierten Windowse ab NT5 hingegen reibunglos. Für WIN98SE hatte ich sogar das RAM von 1GB auf 512MB reduziert - keine Besserung.

    Zitat von HOMEBOY87

    die sterben nicht, die zicken nur.

    ist eins der zuverlässigsten boards die ich kenn (neben dem CUBX)


    Abgesehen vom Slot/Sockel sind P3B-F und CUBX identisch, allerdings ist auf dem CUBX mehr Platz wegen des Sockels, sodaß es das auch mit zusätzlichem IDE-Controller gibt.
    Allerdings habe ich auf beiden bislang keinen 1000er P3 stabil zum Laufen bekommen - ob der vielleicht zuviel Strom zieht?

    Gab es nicht damals, als Intel den TX-Chipsatz einführte, Probleme mit älteren ISA-Karten, da die mit einem Highpegel von nur 3.3V nicht klarkamen? Laut Spec wird wimre alles ab 2.8V als "high" interpretiert, viele alte Karten sind aber so gebaut, daß sie "high" erst nahe 5V interpretieren. Und der Ali-Chip auf dem P5A hat garantiert auch keine 5V-Highpegel mehr.

    Zitat von DosAmp

    Nur leider gibts RDRAM heutzutage offensichtlich nur noch per eBay u.ä. :(


    ... und beliebig groß werden die Module auch nicht. Als Intel die Dinger propagierte, legten sie zu den CPUs gleich zwei 64MB-Module bei. Ich hatte zu vernünftigen Preisen mal zwei 256er bei mir nachgesteckt, sodaß ich dann auf 1GB kam. Wer mehr brauchte, fuhr zumindest bei S478 günstiger, das Board durch ein DDR-Board zu ersetzen. Bei S423 guckt man natürlich in die Röhre.

    @Aquanox1968:
    Ich muste gerade feststellen, daß das fp40 gar nicht mehr so einfach zu finden ist. Zumindest die US-amerikanische Version findest Du hier - die läßt sich auch auf ein deutsches Warp3 installieren, danach sind aber viele Systemmeldungen englisch:
    OS/2 Shareware BBS Website - OS/2 Warp 3.0 Fixes and patches
    Du brauchst CS_141.EXE - das enthält das Fixtool, um Fixpacks installieren zu können.
    Das eigentliche Fixpack ist in den Diskettenimages XR_W040.1DK bis XR_W040.KDK enthalten.
    Diese Images kannst Du mit dem Tool LOADDSK.EXE, das auf der Warp3-CD ist, auf Disketten übertragen
    Ein Fixpack von Disketten zu installieren, ist allerdings sehr unkomfortabel. Es gibt aber ein Tool namens DIUNPACK, mit dem Du die Images in ein Verzeichnis entpacken kannst, dieses Tool habe ich aber auf die Schnelle nicht gefunden.
    Wenn Du das deutsche Fixpack suchst, lauten die Images übrigens XRGW040.*, also ein G für German statt des Unterstrichs im Namen.
    Was man nicht alles findet: http://xenia.sote.hu/vmirror/os2/bo…su.xrgw040.html

    Das Problem der "cacheable area" stellt sich nur bei WIN9X, da das seinen Festplattencache dynamisch vom oberen physikalischen Ende alloziert und ihn bei Vergrößerung nach unten auf die Grenze des durch Programme belegten Speichers, der von unten alloziert wird, zulaufen lässt. Benutzt man ein System mit besserer Speicherverwaltung (Linux, OS/2, Windows NT) stellt sich dieses Problem erst, wenn man soviele Programme lädt, daß die "Cacheable area" überschritten wird. Bei den besseren Systemen ist die performance mit mehr Speicher immer noch besser als wenn man wegen der beschränkten "cacheable area" auf den Speicher verzichtet und das System stattdessen bei Speicherknappheit auf der noch langsameren Swapdatei swappen muß.
    @Aquanox1968: Warp3 und der AMD 5x86 sind bei mir kein Problem. Benutzt Du auch Fixpack40?

    Abgesehen vom Chipsatz sollte aber auch der Multi-IO-Baustein übereinstimmen, damit ein fremdes BIOS funzt. Gängig waren z.B. Winbond und CMD. Der Multi-IO-Baustein beherbergte parallele und serielle Schnittstellen sowie den Floppy-Controller, teilweise auch noch Gameport und PS/2-Mausanschluß, selbst wenn die häufig nicht herausgeführt waren. Zwar hängen diese Komponenten unabhängig vom Hersteller auf den gleichen IO-Adressen, aber die Konfiguration, wie die aktiviert oder deaktiviert werden, war halt unterschiedlich, sodaß ein fremdes BIOS die Dinger beim POST nicht unbedingt initialisieren kann.

    wobei der Zusatz "serielle" ja nur daher stammt, daß die ersten PC-Mäuse i.d.R. am seriellen Port angeschlossen wurden. Den PS/2-Mausanschluß gabs ja erst mit der Einführung der PS/2-Rechnerlinie um 1986/87.