Ich hatte damit mal experimentiert und zumindest einen Teilerfolg erzielt:
1. Man kopiere das i386-Verzeichnis der NT4-CD auf die Festplatte.
2. Man entpacke alle gepackten Dateien (alle, die ein _ als letztes Zeichen in der Dateiendung haben) manuell und lösche die ursprüngliche gepackte Datei.
3. Man entpacke das SP6 in das gleiche Verzeichnis und überschreibe dabei die alten Dateiversionen mit den neueren aus dem SP6, da ja im SP6 alle schon entpackt sind.
4. Man starte die Installation (unter Windows mit "WINNT32 /B" oder unter DOS mit "WINNT /B").
5. Nach der Installation bekommt man einmal eine Fehlermeldung, daß das Netzwerk nicht gestartet werden konnte,warum das so ist - k.A.
6. Jetzt startet man im Unterverzeichnis I386\UPDATE einmal die SP6-Installation.
Nach dem Neustart funktioniert dann auch das Netzwerk. Wenn man jetzt irgendetwas an der Konfiguration ändert braucht man immer nur auf das I386-Verzeichnis verweisen, wenn Dateien benötigt werden. Eine nochmalige Installation des SP6 ist danach nicht mehr nötig.
Nachteil: Wenn man danach die Windows-Update-Seite besucht, muß man i.d.R. das Rollup mit den post-sp6-fixes trotzdem wieder installieren, da da noch neuere Dateien drin enthalten sind - man erspart sich also wirklich nur das wiederholte SP6-Installieren, wenn man mal die Konfiguration geändert hat.
Kleiner Nachtrag: das manuelle Entpacken der alten Dateien kann man sich vermutlich sparen, da die Installation automatisch die entpackte Version benutzt, selbst wenn noch eine gepackte mit herumliegt. M$ hatte dies wohl schon so vorgesehen, um ggf. einzelne Dateien zu aktualisieren, ohne den Müll wegräumen zu müssen.