Beiträge von Igor Todeshure


    aber was bedeutet dieses Limit Capacity to 32GB?


    Das hat historische Gründe: als Platten noch viel kleiner waren, fehlte den BIOS-Programmierern der Weitblick, daß die auch mal viel größer werden könnten. Um ein paar Bits und Bytes zu sparen, haben die teilweise mit zu kleinen Datentypen gearbeitet, die bei so großen Platten dann eben zu einem Überlauf führten. Manche BIOSse haben sich beim POST einfach aufgehängt und nicht weiter gebootet, wenn eine Platte über 32GB angeklemmt war. Um ältere Rechner, bei denen die Platten kaputtgegangen waren, wenigstens etwas zu helfen, haben viele große Platten eben diesen 32GB-Jumper, damit man sie als 32GB-Platte darin noch benutzen konnte. Das verschenkt zwar Kapazität, machte die Kisten aber wenigstens reparabel.

    Ein damaliger Kollege von mir hatte sich anno 1995 mit zwei Kumpels zusammengetan, um sich gemeinsam einen externen SCSI-Brenner zu kaufen. Jeder hatte dann einen SCSI-Controller in seinem PC, und der Brenner machte fleißig die Runde. Zu meinem 30. Geburtstag schob er mir eine 1GB-SCSI-Festplatte rüber, die ich mit zu brennenden Daten füllen sollte. Zum Geburtstag hat er mir die Daten dann gebrannt - ein Rohling kostete damals um die 40DM. Die CD-R existiert übrigens noch, ist aber teilweise nicht mehr lesbar.

    Der einfachen Handhabbarkeit halber habe ich viel Vinyl durch CDs ersetzt, es gibt aber Scheiben, die ich trotzdem behalten habe, z.B. Jethro Tulls "Thick As A Brick", deren Cover wie eine mehrseitige Tageszeitung daherkommt incl. Kreuzworträtsel und Wetterbericht oder Klaus Schulzes "X", bei der ein Teil der Notenpartituren abgedruckt wurde. Solche Gimmicks gabs bei CDs eher selten - die Erstauflage von Pink Floyds "Pulse" z.B. mit blinkender LED - bei der ist inzwischen natürlich die Batterie alle.
    "Hit"-Compilationen habe ich mir nie gekauft - wenn mir ein Song gefällt, habe ich immer auch das zugehörige Album des Künstlers oder der Band erforscht und bei Gefallen gekauft. Zum Einstieg kaufe ich lieber mal eine Live-CD - die wird nicht überflüssig, wenn man sich durch die Studio-Platten eines Künstlers durchgekauft hat.

    Hier nochmal der thread mit meinen eigenen letzten erfolgreichen OS/2-Experimenten:
    https://www.winhistory-forum.net/showthread.php?tid=8574
    Von der performance macht sich das Ganze übrigens sehr gut.
    Wie gesagt, Notebooks mit SATA-Ports hat bei mir bisher nicht geklappt, allenfalls diese ominösen eComstation-Demo-CDs, aber die sind nach dem Booten so kastriert, daß man da wenig sinnvolles mit anstellen kann. Ich würde mir ja gerne die passenden SATA-tauglichen HDD-Treiber auf Installationsdisketten schaufeln, aber die Notebooks haben eben auch allenfalls per USB angeschlossene Diskettenlaufwerke, und die werden nach der ersten Diskette nicht mehr erkannt.


    Wenn Igor auf diesen Thread aufmerksam wird, kannst du mit jeder Menge brauchbarer Information rechnen.


    Danke für die Blumen, aber ich habe meine verbliebenen OS/2-Kisten seit mehreren Jahren nicht gebootet. Prioritäten ändern sich manchmal, und ich lese hier zwar noch täglich mit, melde mich aber bekanntlich selten zu Wort. Meine letzten Versuche, OS/2 auf diversen Notebooks mit SATA-Platten zu installieren, waren leider bislang nicht von Erfolg gekröhnt, und darin verbeissen wollte ich mich auch nicht.

    Naja, der Start eines XP, welches mit allen verfügbaren - auch optionalen - Updates zugeballert wurde, ist nicht mit einem XP von 2002 vergleichbar. Maschinen, die eigentlich als XP-tauglich gelten, brauchen mit dem ganzen .Net-Framework-Geraffel usw. schon sehr lange zum Starten. Ich sehe auch schon ewig den Desktop, bevor ich in der Startleiste durch Klicken irgendetwas bewirken kann.


    Ich hab inzwischen mal die aktuelle Preview auf meinem Bastelrechner installiert, läuft gefühlt langsamer als Windows 7 auf dem selben System.
    Außerdem stört mich noch das Updates automatisch installiert werden, bei Windows 7 kann ich Windows Update so einstellen das verfügbare Updates angezeigt werden und ich auswählen kann wann die installiert werden.
    Nervig ist auch der Defender der Suchläufe automatisch startet.


    Die ungefragten Updates waren aber so angekündigt, solange die preview-Phase läuft. Ich hoffe auch, daß mit der final damit Schluß ist. Bei meinem Compaq-NB wird immer ein aktualisierter WLAN-Treiber installiert, der das System zum Krachen bringt. Man kann das nur umgehen, wenn man im Gerätemanager die Komponente deaktiviert, dann dort den neuen Treiber suchen und installieren lässt und vor dem Neustart das Gerät gleich wieder deaktiviert. Zum Glück ist meine Vernetzung noch kabelgebunden.

    Xaar: ich hatte mehrere PII-CPUs von 233-333MHz aus der Marktproduktion, also keine Engineering Samples. Die hatten tatsächlich auf die Einstellungen für den Multiplikator reagiert, wobei allerdings nur Untertaktung möglich war. Den späteren war es tatsächlich egal, welcher Multi vom Board her eingestellt wurde - theoretisch könnte sich aber eine evtl. vorhandene Meßroutine im BIOS daran verschlucken, wenn z.B. eine Jumpereinstellung eingestellt wird, die nicht zum internen festen Multi der CPU passt und dann eine Meßschleife zu schnell abgearbeitet wird.

    Ganz rüttelfest ist das System noch nicht:
    ich habs auf einem Compaq CQ60 installiert, und nach der Erstinstallation hat Win10 erstmal noch Treiber für den nVidia-Grafikchip und den WLAN-Adapter gezogen. Letzterer hatte schon ab WIN8 dazu geführt, daß das System danach nicht mehr startete. Ob mein NB da ne Macke hat, kann ich nicht ausschließen - jedenfall habe ich mir bei WIN8.x immer damit beholfen, daß verfügbare Updates nicht automatisch ohne Rückfrage installiert werden und einfach den alten Treiber dringelassen. Leider will WIN10 bislang alles besser wissen und aktualisiert ungefragt - mit beschriebenem Effekt. Ich habe dann mithilfe der F8-Optionen das System auf einen früheren Restore-Punkt zurückgesetzt und dann ganz schnell im Gerätemanager den WLAN-Adapter deaktiviert. Seitdem startet das System zwar wieder, aber das Startmenu geht nicht mehr auf, und einmal habe ich beim Öffnen des "File Explorer" zwei zusätzliche Kopien des "This PC"-Symbols auf den Desktop bekommen. Löscht man davon eines, gingen alle drei weg, und wenn ich bei "personalize" das Icon reaktiviert hatte, kam zum Glück auch nur eines wieder.
    Das fehlende Startmenu nervt mich allerdings, sodaß ich im Notfall nochmal neu installieren darf - dann schalte ich aber nach der Grundinstallation ganz schnell den WLAN-Adapter ab.
    Auch reagiert das System noch imho betatypisch träge und legt zuweilen nach Mausklicks Gedenkpausen ein, bevor eine Reaktion erscheint - aber das kennt man ja von den Vorabversionen bei M$ schon.


    Genau und der Clou der Hercules war es, MDA und CGA zusammenzuführen, da man für den IBM PC ansonsten 2Sets brauchte. CGA wird emuliert durch ein Graustufensystem. Aber mehr kann ich eben nicht dazu sagen, das habe ich überall und nirgends :D so aufgeschnappt. Was ähnliches dürfte auch bei wikipedia stehen. Ich lasse mich aber gerne belehren :)


    Eigentlich konnte die Hercules keine CGA-Grafik, es gab aber residente Emulationsprogramme für DOS, die auf der Herculeskarte die zweiten 32kByte Video-RAM aktivierten - der Bereich, den CGA nutzt - und in einer Endlosschleife per Timer-Interrupt deren Inhalt auf die sichtbare erste Seite umkopierten. Viele DOS-Spiele, die den BIOS-Timer abhängten, liefen damit aber nicht, und vor allem war das auf keinen Fall registerkompatibel zur CGA.

    Ich denke auch, daß im key eine Art "Veräußerungsdatum" codiert sein könnte, notfalls mit einer bei M$ intern verwalteten Liste, wann welcher key für ein upgrade herausgegeben oder erstmalig aktiviert wurde, sodaß man den key auch nach mehr als einem Jahr noch bei bedarf zur Neuinst benutzen kann.