Beiträge von Igor Todeshure

    "Windows 10" lässt sich sogar mathematisch begründen, wenn man die Namen und die interne Versionsnummer betrachtet:

    NT 6.0 <-> Vista
    NT 6.1 <-> Windows 7
    NT 6.2 <-> Windows 8
    NT 6.3 <-> Windows 8.1

    D.h. wenn man ab Windows 7 jeweils die Haupt- und Unterversionsnummer addiert, kommen identische Summen im Vergleich zum Namen heraus.
    Der Sprung von NT 5.1 (XP) auf NT 6.0 (Vista) hat ja lt. M$ erhebliche Kompatibilitätsprobleme zu Anwendungen von Drittanbietern verursacht, weswegen man Windows 7 intern als NT 6.1 geführt hat.
    Da nun die Summe "9" schon bei Windows 8.1 benutzt wird, ergibt es Sinn, das neue Windows "Windows 10" zu nennen und intern mit NT 6.4 zu führen.

    Der Kniff ist übrigens nicht neu:
    Schon IBM hat nach OS/2 2.11 sein "Warp3" intern aus Kompatibilitätsgründen mit 2.30 geführt, "Warp4" war dementsprechend intern Version 2.40.

    Ich meine, mich zu entsinnen, daß das Flachbankkabel 1:1 ohne Dreher war. Übrigens gab es wohl CAD-Programme für DOS, die damit 2-Schirmbetrieb unterstützten, also die Grafik auf der 8514 und auf der VGA dann Textergänzungen zur bearbeiteten Grafik. Es gab wimre auch zwei verschiedene Bauarten für den Feature-Connector auf der VGA, einmal der aus Deiner Abbildung (von IBM so benutzt) und einer mit einer doppelreihigen Stiftleiste - daher hatte meine Eizo zwei Kabel dabei.
    ATI war einer der ersten Hersteller von 8514-Clones: die hatten auch Modelle, die auf einer Karte sowohl die VGA als auch die 8514-kompatible hatten, um einen Steckplatz zu sparen. Die IBM-Treiber waren teilweise etwas zickig, da IBM nur 1024-768 im Zeilensprungverfahren unterstützte, die ATIs aber auch non-interlaced mit 60 oder 70Hz. Bei der OS/2-Installation mußte man die ATIs erstmal auf das Zeilensprungverfahren zurücksetzen, sonst liefs gar nicht.

    Ich hatte vor Urzeiten mal eine 8514-kompatible Eizo-Karte für den ISA-Steckplatz in Betrieb. Mit dem Anschluß auf der VGA hast Du Recht - da wird über ein kurzes Flachbandkabel die 8514 angekoppelt. Dieses Kabel schleift das VGA-Signal durch die 8514, solange letztere nicht durch Treiber im Grafikmodus initialisiert wird, damit man nicht ständig den Monitoranschluß umstöpseln muß. Da die 8514 ursprünglich als Microchannel-Karte von IBM stammt, war sie eine der ersten "hochauflösenden" Karten, die "out-of-the-box" von Windows, OS/2 und diversen DOS-CAD-Programmen unterstützt wurde, d.h. man war nicht auf den Treibersupport des Herstellers angewiesen. Meine Eizo hatte allerdings den Nachteil, daß die Horizontalfrequenz des durchgeschleiften VGA-Signals nicht zu hoch sein durfte. Ein VGA-Signal von 1024*768 mit 60Hz ging noch, bei 70Hz wurde nur noch Matsch übertragen.

    Wimre überprüft SELECT das Label der Diskette. Wenn man also händisch den Inhalt der Installationsdisketten kopiert hat und das label vergessen hat, klappts nicht mit SELECT.
    Ob SYS.COM den COMMAND.COM mit überträgt, hängt von der DOS-Version ab - irgendwann waren die MS-Entwickler so weitsichtig, daß man das ja auch eigentlich braucht.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Jon (Deep Purple) Lord's geniales Soloalbum mit Andy (später -> The Police) Summers an der Gitarre. Soetwas nenne ich zeitlos!

    So, inzwischen sind über 2 Monate ins Land gegangen, und ich habe noch immer keine "Entzugserscheinungen" bezüglich der entsorgten HW. Eigentlich bin ich sogar ganz froh, da mit der Entsorgung der Kisten auch das Horten von überzähligen Ersatzteilen aufgehört hat. Ich bin zwar noch nicht ganz fertig mit dem Renovieren und Neustrukturieren der Räume, aber es ist soviel alter Krams (nicht nur Computersachen) weggegangen, daß sich meine Bude jetzt richtig "luftig" anfühlt. Mein 27qm-Wohnzimmer ist so leer, daß alles etwas hallig klingt. Daß ich dem Zeugs keine Träne nachtrauern würde, hätte ich vorher nicht gedacht, und langweilig ist mir deswegen auch nicht geworden. Dekadent wie ich nunmal bin, werde ich zukünftig regelmäßig eine Reinigungskraft hier putzen lassen, damit die Bude nicht wieder so zustaubt wie zuvor.
    Einen Raum und den Flur muß ich nun noch renovieren, einen Haufen alter Sachen durchgucken und unwichtiges entsorgen, und dann hab ich es hier so, wie ich es eigentlich immer haben wollte.
    Definitiv vorgenommen habe ich mir auch, meine Instrumente wieder anzufassen und neue Aufnahmen zu machen - das fiel aus Platzgründen in den letzten Jahren einfach aus, obwohl es mich gelegentlich in den Fingern gejuckt hat.

    @Arnulf:
    Die Konfiguration interessiert aber eigentlich nur, wenn die jeweilige Karte in ihrer nativen Betriebsart und insbesondere als 16-Bit-Karte laufen soll. Aus Sicht des SB-Treibers in NT 3.X sind sie aber meistens eben so kompatibel zum SB, daß es läuft, zwar nur mit 8-Bit, aber für Systemklänge reichts dann halt.

    Zum Thema Soundkarte: die PCI-Karten von Creative (also z.B. SB Live) taugen nur eingeschränkt für DOS-Spiele. Sie sind nicht wirklich HW-kompatibel sondern benötigen einen Treiber, der wiederum einen geladenen EMM386 voraussetzt. Viele DOS-Spiele beißen sich aber mit EMM386, da sie ein eigenes Speichermanagement haben, um die 640kByte-Beschränkung zu umgehen, z.B. Ultima7.
    Auch die SB64 als ISA-Karte ist nicht 100%ig kompatibel. Nimm eine SB32, die entspricht einer SB16 mit zusätzlich Wavetable und macht den besten Sound bei 100%iger Kompatibilität. Die habe ich in diesem
    https://www.winhistory-forum.net/showthread.php?tid=1127
    Rechner drin.
    (Obigen Rechner verschrotte ich übrigens nicht.)

    MaTel: natürlich gings primär um den Zustand der Räumlichkeiten, und jeder kann sich denken, daß man bis an die Decke vollgepackte Räume auch schwerlich regelmäßig reinigen kann. Fakt ist aber auch, daß mein Vermieter einfach mal pauschal durch die Blume unterstellt hat, daß ich gewerblich mit HW handeln würde und es eben kein Hobby sei. Aber der sieht halt auch nur die Unmengen an PCs und setzt als Laie "PC=wertvoll". Daß die Kisten allenfalls ideellen Wert hatten, hätte im Zweifelsfall ein Sachverständigengutachten erfordert. Und dann hätte ich die Kisten theoretisch weiter hier horten können, hätte aber nicht den Platz, den ich brauche, um die Zimmer nacheinander einzeln zu leeren und sie dann zu renovieren. Außerdem: wenn die Renovierung und Neustrukturierung abgeschlossen ist, wird auch meine Frau die Wohnung als ihr "Zuhause" empfinden.

    Recht haben und Recht bekommen sind in Germanien leider zwei verschiedene Dinge, und momentan sitzt mein Vermieter einfach am längeren Hebel. Die Bude ist gnadenlos günstig, sodaß ein Umzug bedeuten würde, daß ich fürs gleiche Geld nur ca. 2/3 der derzeitigen Fläche mieten könnte, und dann wäre mit Wohn- und Schlafzimmer bereits alles voll, sodaß ich keinen Platz mehr für meine Synthis und Klampfen hätte. Die Bude ist außerdem nur 5 Zu-Fuß-Minuten von meiner Arbeit entfernt und hat einen Fahrstuhl, was für den Rolli meiner Frau wichtig ist.
    Ich habe zur Meinungsbildung mehrere Monate gebraucht, um zu erkennen, daß mir an den PCs nichts mehr liegt - deswegen sind sie nun weg.
    Ach ja, bei dem verbliebenen Geraffel ist nichts wirklich spannendes mehr dabei - die jeweils besten Komponenten waren eh in den ca. 40 Rechnern verbaut.


    Igor Todeshure
    Nur mal so als Idee, mach doch einfach Überraschungspakete die du dann hier im Forum für kleines Geld anbieten kannst.
    So müßte nicht alles auf den Müll, wäre schade drum.


    Mangelnde Zeit und Lust sind hier wesentliche Hinderungsgründe - der Kram muß wirklich sehr schnell weg, sonst bekomme ich vom Vermieter eine Klage wegen misbräuchlicher Nutzung der Wohnung an den Hals.
    Diskutieren half da nichts - für die Ignoranten horten Philatelisten vermutlich auch Altpapier.

    Nabend zusammen,

    einige haben sicherlich wargenommen, daß meine Aktivität in diesem Forum sich in den letzten 2-3 Jahren sehr reduziert hat.
    Nach einiger Reflexion sehe ich da sowohl persönliche als auch technische Gründe:

    Auf der "technischen" Seite kommt sicherlich zum Tragen, daß ich seit meiner Ausbildung zum Altenpfleger und beruflichen Abkehr von der PC-Technik einfach nicht mehr die aktuellen HW-Entwicklungen nachvollziehen konnte. Nur Lesen von "Fachliteratur" ala c't reicht einfach nicht, wenn man das Zeugs nicht mal selbst in den Fingern hatte.
    Auch die Begeisterung für neue Windows-Versionen und das Aufstellen von Tiefenrekorden ist für mich seit Windows 8 einfach zu unattraktiv geworden.

    Auf der persönlichen Seite hat sicherlich einen nicht unwesentlichen Einfluß, daß ich seit nunmehr vier Jahren in einer festen Beziehung lebe: da meine Lebensgefährtin wegen MS rollstuhlbedürftig ist und in dem Pflegeheim wohnt, in dem ich arbeite, nutze ich fast jede dienstfreie Minute, um sie da heraus zu holen, denn für eine Mitfünfzigerin ist das Leben in einem klassischen Seniorenpflegeheim einfach extrem öde.

    Seit einiger Zeit habe ich meine Retro-PCs einfach nicht mehr angefasst. Sie stapelten sich in einem eigentlich als Übungsraum zum Musikmachen gedachten Raum und staubten zu; von den Unmengen an alten Mainboards, Sound-, Netzwerk- und Grafikkarten ganz zu schweigen, die ich als Ersatzteile gelagert hatte und doch so gut wie nie benötigt habe.

    Da mich nach einer Wohnungsbesichtigung meine Vermieterin nun zum Renovieren verdonnert hat - ich wohne da seit 25 Jahren und habe nie etwas gemacht - habe ich nun heute meine ganzen Desktop-PCs bis auf wenige Exemplare zum Elektronik-Recycler gebracht. Die ganzen Peripheriekarten und Mainboards werden nächste Woche folgen, und nur die lauffähigen Notebooks werden bleiben. Da ist immerhin auch ab 386SX bis zum AMD-Doppelkerner fast jede Generation vorhanden, selbst je ein 486er und eine Pentium-Maschine mit Dockingstation, in die ich noch Soundkarten nachrüsten konnte. So kann ich denn auch mal ein altes DOS-Spiel zocken, für die aktuelle Rechner zu schnell sind.

    Durch den Platzgewinn werde ich meine Raumaufteilung in der Wohnung neu strukturieren. Man sieht ihr nämlich noch an, daß es mal eine 3-Personen-WG war, denn zwei Räume dienten nur als Abstellkammern, und nur in dem größten Raum habe ich gewohnt und auch geschlafen.
    Geplant ist jetzt, Wohn- und Schlafzimmer klassisch zu trennen, und das vordere Zimmer wieder für die Gitarren und Synthis und ganz wenig für die Notebooks zu nutzen, da der Türdurchgang dieses Raumes eh zu schmal für den Rolli meiner Frau ist.

    Fragt bitte nicht nach der noch vorhandenen Hardware - das ist alles so durcheinander, daß ich keinen Überblick mehr habe, und der Aufwand, etwas zu verrudern und zu verschicken ist mir einfach zu hoch im Vergleich zum Freizeitaufwand, den ich dafür opfern müßte.

    Ich werde hier natürlich täglich weiter mitlesen und mich ab und an auch mal zu Wort melden, wenn ich denke, daß es die Diskussion weiterbringen könnte. Insbesondere zu Problemen der ganz alten PC-Technik - so 286er bis 486er - fällt mir dann doch gelegentlich etwas ein.

    In diesem Sinne:
    Bleiben wir uns gewogen!
    Euer Igor