Beiträge von Igor Todeshure


    CPU Clock wird mit 40Mhz angegeben. Aber Danke für den Hinweis, es gibt ein Sockel für einen Quarz (beschriftet 387, der Sockel ist leer) sollte ich den bestücken?


    Evtl. unterstützt das Board versch. Takte für den Hauptprozessor und den CoPro - letztere waren damals je nach Takt schweineteuer, sodaß man evtl. einen 386er mit 40MHz mit einem langsamer getakteten CoPro kombinieren wollte.
    Übrigens muß bei fast jedem 386er Board der Quarz doppelt so hoch takten wie der Aufdruck auf der CPU angibt, für einen 40er 386 ist also meistens ein 80MHz-Quarz auf dem Board. Bei weniger verschenkt man mögliche Leistung.


    Jumper gibt es nicht viele am Board. Laut Vorbesitzer war vorher wohl nur ein SX drauf, er selber hat dann den DX draufgepackt. Ich kann mir aber die Jumper nochmals ansehen.


    Beim 386er ist der Unterschied zwischen einem DX und einem SX aber nicht die Anwesenheit des CoPros, sondern ein 386SX wird extern nur 16-bittig angebunden. Der Vorbesitzer wird also wohl kaum einen SX auf einem DX-Board benutzt haben können. Der 386SX war für Boardhersteller gedacht, die ihre alten 286er-Boards mit wenig Modifikationen umdesignen wollten, damit sie 386er SW fahren konnten. Die c't hatte seinerzeit z.B. einen Zwischensockel für 286er-Boards entwickelt.


    Perfekt! Damit laeufts jetzt mit L1 WriteBack :P

    Bisher konnte ich nur noch nicht die Arbeitsspeicher Timings maximal ausreizen. Wenn ich DRAM auf "Fastest" stelle, erkennt er den L2 nicht mehr, auf "Faster" gehts.


    Bei ctcm wird der L2-Cache nur erkannt, wenn der Zugriff dort signifikant schneller ist als auf dem DRAM. Falls der L2-Cache nicht mehr erkannt wird, kann es bedeuten, daß der Zugriff aufs RAM so schnell erfolgt, daß der L2-Cache - obwohl eingeschaltet - keine nennenswerte Beschleunigung mehr bewirkt.

    Wie Xaar bereits andeutete, kochte jeder Kartenhersteller bei der Realisierung der RTC sein eigenes Süppchen - daher ist eine solche Karte ohne die passende Software zum Stellen bzw. Auslesen der Uhr wenig nützlich. Auf meinem Ur-PC-Klon hatte ich eine DOS-Software, die ab 1988 auch noch fehlerhaft auslas. Glücklicherweise war das Ganze mit einem Debugger recht einfach nachvollziehbar, sodaß ich etwas vergleichbares neu programmieren konnte. Aber bei der Wahl der I/O-Ports und der Kodierung der Daten unterschieden sich Karten halt.

    Ach ja, viele Boards aus der Zeit haben den Y2K-Bug, d.h. Datumseinstellungen nach dem 31.12.1999 schalten beim Neustart die CMOS-Uhr häufig auf das Jahr 2094 um. Ich hatte mir für DOS ein kleines Programm geschrieben, welches in der AUTOEXEC.BAT aufgerufen wird, um die Jahreszahl einzustellen. Dann brauchte man wenigstens nur einmal pro Jahr die AUTOEXEC.BAT editieren. Das lief auch in der DOS-Box von OS/2, bei NT-basierten Windows konnte man einen Parameter in der BOOT.INI anhängen.

    Gibts da inzwischen irgendwelche funktionierenden Hacks oder Patches, ggf. mit DLLs aus einem Vista bzw. W7, um alte XP-Treiber unter WIN8.X ans Laufen zu bekommen?
    Konkret suche ich eine Lösung für ein Business-Notebook mit Intels i915-Chipsatzgrafik. Und die nativen 1400*1050 Pixel anstelle der gestreckten 1280*1024 sowie ein wenig 3D-Beschleunigung hätte ich dann schon ganz gerne.
    Wenn M$ wegen des Supportendes von XP alle auf ein aktuelles Windows einschwören will, hätten sie den XP-Grafiktreibersupport imho nicht rauskanten dürfen.
    Übrigens wirft 3DMark03 mit dem unbeschleunigten "Basic Render Driver" illusorische 21079 Punkte raus.

    Die besagte DLL dient wimre dazu, die FPU-Befehle zu emulieren, sodaß ein Windows-Programm sich um das Vorhandensein einer echten FPU nicht scheren muß. Die alten 286er und 386er erzeugten einen Hardware-Interrupt (Illegal opcode exception), wenn z.B. ein FPU-Befehl bei Abwesenheit der FPU auftrat. In diese Interruptverwaltung klinkt sich diese DLL ein, holt sich vom Stack den opcode, der den Interrupt ausgelöst hat und emuliert den dann.

    Dirk: Geschichte wiederholte sich gewissermaßen. Ich habe ein ASUS Notebook X51R vor einiger Zeit geschenkt bekommen, welches mit nur 80GB HD und 512MB RAM (abzüglich 64MB für die Grafikeinheit) tatsächlich mit Vista Home Basic ausgeliefert worden war. Außerdem knallte die Recovery-DVD soviel Blödsinn drauf, daß der Bootvorgang ca. 5 Minuten dauerte und das System sehr träge reagierte. Das erinnerte mich fatal an die Zeiten, als ein damals großer PC-Filialist eine 286er Möhre mit nur 1MB RAM als "optimalen Windows 3.1-Rechner" bewarb. Die boten dann auch gleich eine überteuerte Upgrade-Option auf 4MB an.
    Nachdem der X51R einen zusätzlichen 1GB-Riegel und eine größere Platte von mir bekommen hatte, kann man mit einer normalen Vista-Installation ohne den ganzen Recovery-Quark jetzt anständig arbeiten.

    Wie Xaar bereits sagte, sind XGA-Karten bedingt kompatibel zur VGA: sie können alle VGA-Modi, die IBM seinerzeit festgelegt hatte, außerdem von der 8514 den 640*480-Modus mit 256 Farben sowie 1024*768 mit 16 oder 256 Farben, allerdings nur interlaced, was das eigentliche Problem bei TFTs sein dürfte.