Beiträge von Igor Todeshure

    Danke schonmal für die Hinweise, hab zum Glück eine nVidia-Karte. Der TFT ist ein recht skurrilles Teil, da er nur über einen analogen VGA-Anschluß verfügt. Ich hatte aber auch schon Versuche mit einem, der beide Anschlüsse hat, durchgeführt - da war mir bei der digitalen Verbindung eines 4:3-Monitors schon aufgefallen, daß die WS-Auflösungen gar nicht mehr angeboten werden.

    Nachtrag: da ich mit dem "analog-only"-Teil im nVidia-CP keine Skalierung beeinflussen kann, habe ich einen anderen TFT digital angeschlossen: da kann ich zwar wie beschrieben im nVidia-CP die Skalierung beeinflussen, dafür werden mir aber weder unter Windows noch im Spiel WS-Auflösungen angeboten, selbst wenn ich in Windows bei "Eigenschaften von Anzeige" sage, daß nichtunterstützte Einstellungen nicht ausgeblendet werden sollen.

    2. Nachtrag: ich krieg ne Kriese: nun habe ich manuell die 1280*800-Auflösung hinzugefügt, und egal, was ich im CP für eine Skalierung wähle - der Monitor zieht das Bild immer auf volle Größe auf, man kann es auch nicht beim Monitor deaktivieren.

    Bislang habe ich ausschließlich Röhrenmonitore benutzt. Nachdem ich vor ein paar Tagen einen 19-Zöller TFT geschenkt bekommen habe, habe ich mich nach längerer Zeit mal wieder mit diesen Dingern befasst und folgendes Problem:

    Wie kann man die Bildhöhe bei einem TFT beeinflussen? Auflösungen unterhalb der physikalischen Pixelauflösung des Panels werden immer formatfüllend hochskaliert. Solang das Seitenverhältnis identisch ist, ist das ok, wenn ich aber z.B. eine Widescreen-Auflösung wähle, werden auf einem 4:3- bzw. 5:4-Panel Kreise eiförmig.
    Ich möchte aber z.B. in Oblivion lieber eine widescreen-Auflösung benutzen, da die Spielfigur dann rechts und links ein größeres Blickfeld hat.

    Die Bildbreite ist seltsamerweise im Monitormenu einstellbar.
    Falls das grundsätzlich am TFT-Monitor nicht geht - kennt jemand ggf. ein SW-Tool, um die Videomodi auf der VGA so zu manipulieren (z.B. indem eine 1280*1024-Auflösung mit nur 800 sichtbaren Zeilen vorgegaukelt wird), damit der TFT sich überlisten lässt?

    Ich finde es zwar hier gerade nicht wieder, meine aber mich zu entsinnen, daß es mit den alten XP-Treibern von nVidia unter Vista Probleme gab. Falls du das mit Vista wirkich vorhast, versuch billig ne gebrauchte Geforce 6-basierte AGP-Karte zu schießen (6200er gibts neu um die 30 Euro) - dafür gibts wenigstens native Vista-Treiber. Auch irgendeine GeforceFX-basierte würde noch gehen - da gabs allerdings nur einen halbgaren uralten Vista-Treiber, da nVidia keine Lust hatte, den noch weiter zu entwickeln.

    Nachtrag: nun hab ich's doch gefunden:
    https://www.winhistory-forum.net/showthread.php?tid=3313
    Da stehen im ersten Post die Infos für eine Geforce3, sollten aber wohl auch für die Gf4MX gelten..


    Achja, ich hab 256 kB Cache verbaut, kann ich jetzt auf 64 MB aufrüsten oder hab ich dann uncacheable Area?


    Ich kenne eigentlich keinen Pentium-Chipsatz, dessen cacheable area kleiner als 64MB ist. Falls du mehr reinstopfst, hängt es vom Chipsatz ab - darüber schweigt sich der Typ auf der Seite aber aus (oder ich habs überlesen).
    Solltest du Blut lecken und mehr als 64MB reinhauen, hängt es vom Anwendungsfall ab, ob der uncacheable Bereich die Anwendung bremst oder nicht. Die einen argumentieren, daß es grundsätzlich bremst, andere sagen: ungecachter RAM ist immer noch schneller als Auslagern und Herumswappen auf einer lahmen Platte, weil die Anwendung mehr als den gecachten RAM im Hauptspeicher belegt.

    Aus Analogieschlüssen ergibt sich, daß j2 für die externe Taktfrequenz verantwortlich ist, denn deren Stellung ist für 100/133MHz identisch (-> 66MHz), ebenso für 90/120MHz (-> 60MHz).
    Mit gestecktem j3 stellt man den Faktor 2.0 ein, ist der jumper nicht gesteckt, ergibt sich 1.5.
    Es hängt vom Einzelfall ab, ob dein 100er die 133MHz auf Dauer stabil mitmacht - wenn du den 200er übrig hast, nimm den stattdessen, der sollte die Untertaktung auf 133MHz mitmachen.
    Da der sonst übliche zweite Jumper für den Multiplikator fehlt, sind die Faktoren 2.5 oder 3.0 nicht machbar. Ggf gibt es aber für j2 undokumentierte Kombination, die höhere externe Takte als 66MHz ermöglichen - mit dem 200er auf Multiplikator 2.0 könnte da evtl. noch was machbar sein. Falls keine höheren Werte als 133MHz vom BIOS angezeigt werden, müßtest du andere Tools verwenden, um die Taktfrequenz zu messen - wimre müßte MEMTEST das anzeigen können.

    Versuch macht kluch - kaputtgehen kann eigentlich nix, wenn du den 200er anstelle des 100ers draufsteckst. Ohne Änderung der Jumper (und deren Kenntnis) wird der 200er aber auch nur mit 100MHz laufen. Mit etwas Glück befinden sich in der Nähe des CPU-Sockels zwei dreipolige jumper, von denen jeweils zwei benachbarte der drei Kontakte per jumper verbunden sind. Da sich die Zahl der Jumpermöglichkeiten in Grenzen hält, könntest du damit mal etwas experimentieren. Falls du durch Umjumpern die Taktfrequenz nicht beeinflussen kannst, würde ich die jumper aber wieder in die ursprüngliche Position zurücksetzen.