Zitat von NoNameNeededNaja, eigentlich ging's beim Wechsel von 16Bit zu 32Bit rasend schnell (zumindest im Vergleich zum Wechsel von 32 nach 64Bit, der ja bis heute nicht wirklich vollzogen ist), denn ab 95 gab's ein 32Bit Windows und seit dem wurde dann auch nur mehr 32Bit-Software entwickelt (oder fast nur mehr, Ausnahmen gibt's natürlich immer).
Ähm, das ist aber nicht der Maßstab: Fakt ist, daß es 32-bittige "Wald-und-Wiesen-PCs" ab ca 1987 gab, dazu passende Betriebssysteme zwar mit OS/2 2.0 und NT 3.1 schon Anfang 1992/93, im Massenmarkt mit WIN95, wie du sagtst, aber erst ab 1995. Also hat es 8 Jahre gedauert, bis sich zur massenverfügbaren HW auch das passende OS etablierte. Ich erinnere mich sehr wohl noch an die Zeiten, als man aus lauter Verlegenheit mangels 32-bittiger Anwendungen einen 386er oder gar 486er mit Dingen wie QEMM und DOS-Programmen malträtierte. Man konnte 16MB oder noch mehr reinstopfen, sah sein Seelenheil aber darin, die unteren 640kByte zu "optimieren" und den restlichen Speicher für SMARTDRV, EMS, XMS, DPMI und ähnliche Krankheiten zu misbrauchen. Es gab sogar 386er-steppings, die im 32-Bit-Modus nicht fehlerfrei liefen und als "16-Bit-Only" verrudert wurden.