Beiträge von Igor Todeshure
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DosAmp: genau das mit NTBOOTDD.SYS habe ich ja bereits probiert, wobei die IDE-Treiber von W2K bzw. XP nicht akzeptiert werden und der von NT4 auch nur bis 128GB ansprechen kann. Das einzige, was mir zumindest auf Intel-Chipsätzen noch einfällt, ist der "Intel Application Accelerator": mit dem kann ich nämlich auch unter NT4 Partitionen jenseits der 128GB-Grenze ansprechen. Welche Datei des IAA den Treiber enthält, lässt sich vielleicht ja ermitteln, um ihn umbenannt als NTBOOTDD.SYS nach C:\ zu schubsen.
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Matrox: nicht unbedingt "zeitnah", weil auch eine G400 noch unterstützt wird.
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Was abgesehen von gesagtem allerdings auffällt: das SETUP von XP scheint diese Beschränkung des BIOS nicht zu erkennen, denn daß eine Partition jenseits der 128GB-Grenze überhaupt angelegt werden kann, liegt an den Fähigkeiten des Treibers ab W2K-SP4 bzw. XP-SP2. Also trägt das SETUP ganz stumpf einen "multi"-Eintrag in die BOOT.INI ein, ohne zu überprüfen, ob das überhaupt klappen wird. Ich könnte nun noch die Weitsicht des SETUP testen, indem ich von der CD boote und dann besagte Partition auswähle...
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Zitat von Aqua
Asus P5 A-B ?
Warum installierst du überhaupt jenseits der 128 GB Grenze Betriebssysteme?
Ne, es sind diesmal ein ASUS P3B-F und ein i815-basiertes Board aus einem Compaq Deskpro.
Das Warum? Naja, meine Multibootorgien hatten bislang immer das W2K als letztes unter der 128GB-Grenze, da dessen Partition gleichzeitig auch als Datengrab herhalten mußte, war die halt schön groß. Falls ich obiges "Problem" nicht gelöst bekomme, bleibt mir nichts anderes übrig, als die W2K-Partition kleiner zu machen, um Platz für XP-, Vista- und W7-Partitionen zu schaffen, die dann alle in den ersten 128GB liegen. Den Rest kann ich ja dann immer noch als Datenhalde nutzen. Ich sträube mich aber momentan noch dagegen, da dann meine "schöne" bisherige Partitionierung nicht mehr identisch auf allen Museumsrechnern ist (ein wirkliches Argument ist das freilich nicht).
TNC: fällt aus mangels Treiberunterstützung für NT3.X und OS/2 -
Folgendes Problem:
Mainboard, dessen BIOS nur IDE-Platten bis 128GB unterstützt. Auf einer 200GB-Platte sind mehrere Partitionen eingerichtet, die Systempartition für XP liegt hinter der 128GB-Grenze. Installiert wird von einem laufenden W2K, dessen Systempartition sich innerhalb der 128GB-Grenze befindet. Sobald der erste Teil der Installation von XP im Textmodus durch ist, startet der Rechner nicht von Platte, da die HAL.DLL nicht gefunden wird. Dieses Problem liegt definitiv am BoardBIOS, da eine identische Plattenpartitionierung auf einem moderneren Board keine Probleme macht. Nun wollte ich in der BOOT.INI den Eintrag für XP von "multi" auf "scsi" ändern und mit einer passenden NTBOOTDD.SYS auf Laufwerk C: einen passenden Treiber unterschieben. Nur welche Datei kann bzw. muß ich dafür nehmen? Bei NT4 war es noch die ATAPI.SYS, die halt nur umbenannt im Hauptverzeichnis von C: liegen mußte. Leider bootet die von NT4 nicht jenseits der 128GB-Grenze, und die umbenannten ATAPI.SYS von W2K oder XP funktionieren auch nicht. Wer weiß Rat? -
Isis - Ghost Key
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Zitat von Aqua
Hab ich etwas vergessen?

Aus früheren Beiträgen:
Stealthing - die Fähigkeit von QEMM bzw. 386MAX, auch dort UMBs einzurichten, wo sich bereits der EMS-Seitenrahmen oder Speicherbereiche von Erweiterungskarten befinden. Dadurch wird der maximal mögliche "upper memory"-Bereich vergrößert, das Abfangen von Zugriffen auf diese Bereiche verlangsamt aber das System geringfügig und funktioniert zwar meistens aber nicht garantiert immer. -
Auch auf die Gefahr hin, daß sich einige wegen der "Ausgrabung" beschweren, aber die Kiste hat inzwischen einige substantielle Updates erfahren:
1. die erste Platte hat jetzt 250GB, um zusätzlich noch NT 5.1 (aka XP) sowie Vista und W7 zu beherbergen.
2. die zweite Platte hat jetzt den Buchstaben W: bekommen, da ich die Buchstaben P:, Q: und R: für XP, Vista und W7 brauche.Das Problem, daß der Loader von XP die NT 3.X nicht laden konnte, habe ich gelöst: der loader kann keine NTs laden, die auf HPFS-Laufwerken liegen, der von W2K kann das noch. Andererseits kann ich die NT3.x nicht auf NTFS installieren, da die neueren NTs die Partitionen dann auf ein neueres NTFS-Format umwandeln, das die alten Treiber von NT 3.x nicht können.
Also habe ich
1. den W2K-Loader von NTLDR in 3XLDR umbenannt
2. den Bootsektor als Datei BOOTSECT.3X abgespeichert und mit einem Hexeditor die Zeichenfolge NTLDR in 3XLDR geändert
3. in der Datei 3XLDR die Zeichenfolge BOOT.INI in BOOT.3X geändert
Jetzt kann man in der originalen BOOT.INI einen Booteintrag mit Verweis auf den BOOTSECT.3X machen, ähnlich wie bei den Einträgen für MS-DOS bzw. W9X.
In der BOOT.3X sind nur noch die Einträge für NT 3.X enthalten.
Ähnliches geht auch mit einem Bootsektor von Vista/W7, sodaß man die auch in die BOOT.INI aufnehmen kann.
Bei der Aufteilung der ersten Platte muß man beachten, daß die Partitionen O: und P: unterhalb der ersten 128GB liegen, da das BoardBIOS nur Platten bis 128GB unterstützt. Der Bootcode von Vista/W7 sollte auch die Installationen hinter der 128GB-Grenze (LW Q und R) starten können - ob das klappt, werde ich die Tage testen.
Als Endergebnis soll es nun möglich sein, alle OS/2s, MS-DOS 6.22, Windows 98SE und sämtliche NTs von 3.1 bis W7 auf der Maschine zu starten.
Sobald Vista und W7 auf der Kiste sind, werde ich die an anderer Stelle beschriebenen Treiber für die NE2000 und die SB32 ausprobieren. -
Aktivierter EMS ist nur insofern "Speicherfresser", als sich der Bereich für die UMBs um 64kByte reduziert. Im wichtigeren Low memory der ersten 640kByte macht es keinen Unterschied, ob bei EMM386.EXE der EMS aktiviert ist oder nicht. DER EMM386.EXE von MS-DOS 6.22 bzw. WfW3.11 kann auch dynamisch den erweiterten Speicher je nach Bedarf für EMS oder XMS bereitstellen.
Wem wegen EMS die UMBs zu eng werden, sollte mal für MSCDEX.EXE den /E Parameter benutzen. Das macht den Speicherbedarf von MSCDEX deutlich kleiner, sodaß er sich evtl. wieder hochladen lässt. -
Xaar: die Einstellung der Bildwiederholrate übernimmt bei ET4000-Karten ein DOS-Tool namens VMODE. Diese Einstellung wird dann vom WfW3.11-Treiber übernommen. Maximal waren bei den gängigen Karten 70-72Hz drin.
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Wie oben erläutert, dürfte Geschwindigkeit nicht das Entscheidungskriterium sein. Ich habe in meinem Museum einen VLB-486er und einen ISA-386er mit SCSI-Controller und -Platten ausgestattet, da die Boards für IDE noch kein LBA beherschen und der Ontrack-Diskmanager NT 3.1 und OS/2 1.X nicht unterstützt. Da wären maximal 504MB pro Platte etwas mager. Wie gesagt, es sind Museumsstücke - arbeiten tu ich damit nicht, der VLB-486er hat tatsächlich einen VLB-Adaptec-Controller, also keine lahme ISA-Krücke.
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Zitat von Magic94
Doof wenn ich das hier mal Frage, aber liegt das daran das ihr Moderatoren seit oder wie könnt ihr noch auf das Thema antworten? Bei mir kommt bei solchen alten Themen, das ist älter als xx tage, du kannst darauf nicht mehr antworten..
Dann lies mal genau, was da steht. Du wirst daraufhingewiesen, daß das Thema möglicherweise "out of date" ist. Wenn du aber explizit bestätigst, daß du doch antworten willst, setz das Häkchen und gut is. -
Zitat von TAL
Durch eine Neuinstallation von Windows, sind natürlich auch alle angerichteten Schäden im Internet beseitigt!
Was halt manche dann für eine Neuinstallation halten (640*480 bei 16 Farben, kein Sound, keine Netzverbindung) entspricht etwa dem Unterschied zwischen einem selbstverfassten Brief und einem Roman literarischen Ausmaßes. -
Zitat von klemmi
Ich finde es im Gegensatz zu Igor nicht schlecht oder falsch, dass MS suggeriert, dass ein PC einfach zu bedienen ist. Das ist ja auch richtig und gut so! Ich Will ja bei einer Mikrowelle auch nicht die Frequenz von Hand justieren, dass die im Resonator passt!
Naja, Anspruch und Wirklichkeit klaffen gerade bei Windows-PCs halt extrem auseinander, aber es ist ja auch ein Indiz für eine gestörte Selbstwahrnehmung der von mir beschriebenen Deppen, daß sie sich schon für Experten halten, nur weil sie mithilfe eines Doppelklicks das Programm ihrer Wahl starten können. Analog müßte jeder, der einen Führerschein hat, denken, er könne seinen PKW auch reparieren. -
Meine Spontangedanken beim Lesen eurer Zeilen (zuweilen leicht ot):
Jede Generation hat ihre Deppen, die sich für schlau halten. Das Problem ist einfach, daß Firmen wie M$ sich einen goldenen Hintern verdienen, indem sie ihren Kunden erfolgreich suggerieren, die Benutzung eines PCs sei z.B. dank Windows auch für Unwissende so einfach wie ein Toaster oder eine Mikrowelle. Die gleichen Deppen schalten aber einen PC vermutlich über die schaltbare Steckdosenleiste aus, weil das ja dann mehr Strom spart, anstatt ihn herunterzufahren. Woher sollen sie es denn auch besser wissen - Dokumentation ist ja aus Kostengründen heutzutage abgeschafft, aber wer alles besser weiß, schaut eben auch nicht in ein Handbuch.
Selbst der gesunde Menschenverstand ist standardmäßig deaktiviert, oder wie soll ich es deuten, wenn mir damals am Servicetresen ein Kunde seinen Aldi-PC auf den Tisch knallt, sagt, der würde so ca. dreimal am Tag einfach einfrieren und dann sagt: "klemmen sie den doch mal schnell an - sie finden doch bestimmt die Lösung in ein paar Minuten." Hallo? Gehts noch?
Zum Thema Gaming: ich habe nach langer Abstinenz vor ein paar Tagen Nethack wiederentdeckt. Wer das nicht kennt, schätze sich glücklich, denn es hat imho einen der größten Suchtfaktoren, setzt aber beim Spieler auch eine gewisse Vorstellungskraft voraus.
Bestes Indiz für eine unheilbare Nethack-Addiction ist ein plötzlich steigender Adrenalinspiegel, wenn man in einem altertümlichen Debugger, der links Hexcodes und rechts die ASCII-Zeichen darstellt, herumscrollt, nur weil dort plötzlich zwischen den Punkten Buchstaben erscheinen, die in Nethack eben böse Monster repräsentieren.
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Aqua:
Das BIOS braucht keine INT13Extensions, wenn man auf C: die NTBOOTDD.SYS benutzt.
bezüglich Sinnhaftigkeit: warum bin ich wohl der Folterknecht?