Beiträge von Igor Todeshure
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Zitat von Dirk
kann ich aus erinnerungen von test bestätigen, der p3 ist mindestens beim gleichen takt schneller. trotz RIMM.
Btw hab ich gerade in nen alten c't Artikel gelesen, dass auf grund von multitasking einschränkungen die ISSE Erweiterungen vom P3 und höher nicht unter Win 95 funktionieren. Wird das nicht bei der entwicklung berücksichtigt (des programms, das das nutzen will) kann der ganze pc crashen.
Ergo müsste die 3dmark leistung beim wechsel auf win 98 deutlich steigen.
Das wiederum setzt voraus, daß ein Programm je nach OS-Version unterschiedliche Datenpfade vorsieht, was ich bei einem Programm wie 3DMark, mit dem vermutlich nicht wirklich viel Geld verdient wird, eher bezweifle. -
Zitat von freaked
wir klugscheissern nur dann, wenn wir ahnung haben,
der pentium 3 ist in der pro-mhz leistung (mit de kürzeren pipeline) schneller, deswegen floppte die einführung des pentium 4 auch so. erst ab 1,8ghz kann der p4 dem p3 paroli bieten.
Da magst Du ja grundsätzlich Recht haben, nur widerlegt das meine Vermutung eben auch nicht, denn mit etwas P4-Optimierung würde der Abfall vermutlich nicht ganz so krass sein.
Und daß der P4 bei Markteinführung nicht der Brüller war, darfst Du gerne auch bei mir als bekannt voraussetzen. Was das angeht, wiederholte sich Geschichte dabei gewissermaßen, denn mit seiner 16-Bit-Schwäche aber der großen Verbreitung 16-bittiger Software war der PentiumPro einem gleichgetakteten Pentium auch oft genug unterlegen. -
"Windows 95 Kochbuch, Teil 2" für Intel Pentium4 1400MHz, Sockel 423
Folgende Hardware wurde verwendet:
MSI MS-6339, Ver2 Mainboard
Pentium 4 1400MHz CPU (sockel 423)
4*256MB RAMBUS RDRAM
Soundblaster Live 1024
DEC 21041-basierte 10MBit/s-PCI-Netzwerkkarte
Realtec 8139-basierte 10/100MBit/s-PCI-Netzwerkkarte
nVidia Geforce4 Ti4200 AGP8X mit 64MB Local Memory
IDE-DVD-LAufwerk
IDE-Platte 20GB
Floppy-LaufwerkInstalliert wurde die C-Version.
Grundsätzlich gilt bezüglich der Installationsreihenfolge das oben gesagte beim PIII-System.
Nach dem ersten Teil der Installation legt sich das System allerdings erstmal "auf die Fresse". Ursache ist einerseits zuviel RAM, andererseits CPU-interne Optimierungen, die schon beim AMD K6 den erwähnten Patch notwendig machen.
Das Geschwindigkeitsproblem löst man temporär, indem man im BIOS den Cache abschaltet - dadurch wird der zweite Teil der Installation aber sehr langsam.
Das Speicherproblem umgeht man am einfachsten, indem man beim Neustart "F8" drückt und erstmal nur bis zur Kommandozeile bootet. Danach trägt man z.B. mit dem DOS-Editor EDIT in C:\WINDOWS\SYSTEM.INI folgende zwei Zeilen ein:Im Abschnitt [VCACHE] die Zeile
MaxFileCache=262144
Das beschränkt den Festplattencache auf maximal 256MB.Im Abschnitt [386enh] die Zeile
MaxPhysPage=20000
Das beschränkt den nutzbaren RAM auf 512MB (hexadezimal 20000 Seiten zu je 4kByte).Warum die Microsofties mal dezimale Angaben und mal hexadezimale verlangen, bleibt wohl deren Geheimnis.
Damit sollte jedenfalls der Rest der Installation auch auf ähnlichen Systemen fehlerfrei durchlaufen.
Nach der Grundinstallation installiert man als erstes das USB-Supplement und nach dem obligatorischen Neustart den K6-Patch. Diese Reihenfolge ist wichtig, da der K6-Patch eine neuere NTKERN.VXD enthält als das USB-Supplement.
Nachdem diese beiden Dinge installiert sind, kann man den Cache wieder einschalten und den Rest installieren.Übrigens erreicht das P4-System nur etwa 3/4 der Leistung des PIII-Tualatin-Systems beim 3DMark2001, mutmaßlich, da der 3DMark nicht P4-optimiert ist.
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So, hier ma mein "Windows 95 Kochbuch, Vol. 1" für schnellere Systeme (ich hatte wohl etwas Langeweile):
Folgende Hardware wurde verwendet:
ASUS TUSL2-C Mainboard
Pentium III-S 1400MHz CPU (Tualatin mit 512kByte 2nd-level-Cache)
2*256MB SDRAM PC133, Timing 2-2-2
Soundblaster Live 1024
DEC 21040-basierte 10MBit/s-PCI-Netzwerkkarte
Realtec 8139-basierte 10/100MBit/s-PCI-Netzwerkkarte
nVidia Geforce3 Ti200 mit 128MB Local Memory
nVidia Geforce4 Ti4200 AGP8X mit 64MB Local Memory
nVidia Geforce FX5200 mit 128MB Local Memory
IDE-DVD-LAufwerk
IDE-Platte 20GB
Floppy-LaufwerkInstalliert wurde die C-Version.
Zunächst wurde die Festplatte mit FDISK in einer großen primären FAT32-Partition partitioniert und nach einem Neustart mit FORMAT formatiert.
Danach wurde auf dem Laufwerk C: ein Verzeichnis namens WIN95 angelegt und der Inhalt aus gleichnamigem Verzeichnis von der Installations-CD dortin kopiert.
Danach wechselt man auf der Platte in dieses Verzeichnis und startet das Setup von dort mit SETUP. Dies hat den Vorteil, daß bei Konfigurationsänderungen später nicht mehr die CD angefordert wird, heißt aber auch, daß die Grundinstallation ca 130MB mehr belegt als üblich.Nach der Installation sollte man die Installation des "Active Desktop" mit ALT-F4 erstmal abbrechen, da der in Win95c enthaltene IE4 zu alt für neuere PCs ist.
Stattdessen holt man sich von M$ das Installationspaket IE 4.01SP2 - dieses enthält neben einigen Sicherheitsfixes auch einen neueren Realplayer, der sich auf schnelleren Systemen nicht bei der Installation weghängt.
Vor der Installation des IE4 mit "Active Desktop" startet man aber von der Installations-CD aus dem Verzeichnis \OTHER\UPDATES\USB erstmal USBSUPP.EXE und nach dem Neustart aus selbigem Verzeichnis USBUPD2.EXEJetzt kommt der Chipsatztreiber von Intel in der Version 3.20 - neuere aus der 3er-Reihe habe ich nicht gefunden, ab 4.0 wird Windows95 nicht mehr unterstützt.
Nach zwei Neustarts sieht der Gerätemanager schon recht aufgeräumt aus - es fehlen nur noch Treiber für die Realtek-NIC, die Soundkarte und die Grafikkarte. Jetzt sollte man auch im Gerätemanager für DVD-Laufwerk und Festplatte den DMA-Modus aktivierenTrotzdem kommt jetzt aber erstmal der Internet Explorer 5.5 dran - der enthält nämlich auch einige Komponenten, die später für DirectX und für den nVidia-Treiber benötigt werden.
Nun ist DirectX 8.0 an der Reihe, danach kann man dann den Soundblaster-Treiber installieren - ich habe mich aber auf den reinen Treiber nebst DOS-Treiber beschränkt, die optionalen Zusatzprogramme habe ich alle abgewählt, da ich die nicht benötige.
Wählt man den DOS-Treiber, wird in der CONFIG.SYS übrigens der EMM386.EXE aktiviert, da der SB16-Emulator nur im sog. virtuellen 8086-Modus die Zugriffe auf die alten SB-Resourcen abfangen und umlenken kann. Das funktioniert nach meiner Erfahrung mit alten DOS-Spiele auch ganz gut - leider benutzen aber einige alte DOS-Spiele (z.B. Ultima7) eigene Speichermanager, die sich mit EMM386 beißen. Die laufen dann also häufig nur ohne Tonausgabe.Als letztes kommt jetzt der Treiber für die Grakikkarte dran.
Grundsätzlich ergibt es keinen Sinn, etwas potenteres als eine Geforce3 zu nehmen, denn unter Windows95 ist bei DirectX 8.0 Schluß. Geforce4-Karten unterstützen DX8.1, ab GeforceFX sind die Karten dann zu DX9 kompatibel.
Aufgrund der Negativ-Erfahrungen, die Dirk bereits mit dem 81.89-Treiber berichtet hatte, habe ich mich versionsmäßig mal "von unten" des Problems angenommen.Erster Kandidat war Version 29.42 - dieser Treiber unterstützt Karten bis Geforce4:
Nach der Installation und Neustart folgt eine Fehlermeldung, daß die Datei
C:\WINDOWS\SYSTEM\SUCATREG.EXE nicht gefunden werden konnte. Aufgrund des Alters des Treibers kann ich aber nicht sagen, ob es sich um einen generischen Referenztreiber von nVidia oder einen angepassten OEM-Treiber handelt, der zusätzliche Komponenten benötigt oder eine Registrierung will. Nach einem Neustart erscheint diese Fehlermeldung nicht wieder. Der Treiber funktioniert jedenfalls bis auf diesen Schönheitsfehler, auch die zusätzlichen Konfigurationsreiter bei "Eigenschaften von Anzeige" funktionieren. DXDIAG meldet, daß der AGP-Modus aktiv sei, die Systeminfo von 3DMark2001 behauptet aber, daß 0MB local memory und 0MB AGP memory vorhanden seien. Der Benchmark läuft aber durch und schafft mit der Gf3 4654 Punkte. 3DMark2001SE geht übrigens nicht, da der DX8.1 sehen will.
Durch diesen ersten Erfolg ermutigt, wollte ich anstatt der Gf3 mal eine Geforce4 Ti4200 ausprobieren. Leider handelt es sich dabei um die AGP8X-Version, die von diesem Treiber noch nicht unterstützt wird.Der Vollständigkeit halber kam dann der Treiber 30.82 dran, obwohl der auch noch nicht die Gf4Ti4200 mit AGP8X unterstützt. Dieser Treiber vehält sich mit der Gf3 ähnlich wie der 29.42, bringt auch einmalig die Fehlermeldung bezüglich SUCATREG.EXE und schafft beim 3DMark2001 4639 Punkte.
Nächster Kandidat ist Treiber 40.71, der auch die AGP8X-Karte unterstützt: nach dem Neustart kommt eine Fehlermeldung, daß NWIZ.EXE nicht gestartet werden konnte, da das Programm eine fehlende Funktion in der USER32.DLL aufrufen wollte. Bei diesem Programm handelt es sich aber nur um den Einrichtungsassistenten, der einmalig nach der Treiberinstallation aufgerufen wird. Mit REGEDIT kann man den Aufruf finden und entfernen, sodaß die Fehlermeldung fortan bei Neustarts nicht mehr auftritt. Der Karteireiter bei "Eigenschaften von Anzeige" für die Grafikkarte ist trotzdem vorhanden und funktioniert. Dieser Treiber schafft mit der Gf3 4669 Punkte und mit der Gf4Ti4200 7248 Punkte im 3DMark2001, der übrigens immer noch nicht die Größe des Videospeichers erkennt.
Die Treiber 40.72 und 41.09 verhalten sich wie der 40.71 und bringen auch vergleichbare Leistungswerte.
Der Treiber 43.45 unterstützt erstmalig einige GeforceFX-basierte Karten. Die Installation erfolgt im Gegensatz zu früheren Treibern zumindest auf Gf4-Karten ohne Fehlermeldungen, der Karteireiter wird korrekt eingerichtet, es erscheint im Systray ein nVidia-Symbol, das aber zumindest unter WIN95 keine wesentlichen Funktionen bietet. Bei GeforceFX-Karten kommt beim Start eine Fehlermeldung, daß NVSVC.EXE nicht gestartet werden konnte, da in USER32.DLL eine Funktion fehlt. Auch dieser Aufruf lässt sich mit REGEDIT entfernen und behindert die Funktion des Treibers nicht. Da nur eine GeforceFX5200 zur Verfügung stand, ergibt die Angabe eines Benchmarkwertes keinen Sinn.
Die Treiber 44.09 und 45.23 scheinen einen Bug zu haben, denn 3DMark2001 läuft nicht.
Die Treiber 53.04 und 56.64 bombardieren den User nach der Installation mit einigen Fehlermeldungen und lassen sich über die Systemsteuerung auch nicht mehr deinstallieren.
Der Karteireiter bei "Eigenschaften von Anzeige" wird nicht mehr eingerichtet, sodaß am Treiber selbst auch nichts mehr konfiguriert werden kann. 3DMark2001 läuft aber wieder.Treiber 61.76: ab hier wirds echt sinnlos unter Windows95. Zwar gibts ab jetzt Unterstützung für Gf6-Karten, beim Aufruf einer 3D-Anwendung gibts aber oftmals Ausnahmefehler. Die Fehlermeldungen beim Systemstart entsprechen denen der Treiber aus der 50er Reihe.
Damit bleibt als Fazit, den Treiber 43.45 zu nehmen und sich maximal auf eine GeforceFX-Karte zu beschränken.
Anmerkung zum Schluß:
1. Der bereits von anderen angesprochene K6-Patch für AMD-CPUs ab ca. 350MHz ist bei diesem System nicht notwendig.
2. Windows 95c unterstützt bei FAT32 maximal 32GB große Partitionen. Benutzt man eine größere Festplatte und startet FDISK, richtet das aber durchaus auch größere Partitionen ein. Die lassen sich nach einem Neustart auch formatieren, machen aber später unter Windows Probleme, da die Windows-Treiber damit wohl doch nicht klarkommen. Jedenfalls bekommt man immer mal wieder "Schreibfehler auf Laufwerk C:"-Fehlermeldungen, die dann auch dazu führen, daß ein spezielles flag gesetzt wird, sodaß SCANDISK beim nächsten Neustart unbedingt einen Oberflächentest machen will. Dies lässt sich zwar abbrechen, löscht aber das flag nicht, sodaß das bei jedem weiteren Neustart wieder passiert. Warum die Götter von M$ das übersehen haben, ist völlig unklar. In ähnlicher Form ist dieser Fehler sogar noch in Windows98 Second Edition vorhanden: da kann man nämlich bei entsprechender BIOS-Unterstützung durch das Mainboard auch FAT32-Partitionen größer 128GB erstellen - mit ähnlichen Resultaten.
3. Geplant sind Tests mit einem S423-basierten P4-System (i850-Chipsatz, 1GB RAMBUS, 1400MHz) sowie einem S478-basierten P4-System (i845-Chipsatz, 2GB DDR-RAM, 2800MHz) - näheres demnächst auf diesem Sender.
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Zitat von julben
Mein Gott, gebt doch Spit seine PNs, dann sind beide Seiten glücklich.
Damit der nächste, der gesperrt wird, sich darauf berufen kann, wenn er auch eine Lockerung will? Dann können wir das Sperren als ordnungspolitische Maßnahme auch ganz abschaffen und nehmen uns einfach gar nicht mehr enst. Nene, Strafe muß sein, das ist so beschlossen, und die Konsequenzen waren ihm vorher klar. Hätte er sich halt am Riemen gerissen, wär es nicht soweit gekommen.
Man kann auch nicht wegen Vergewaltigung eingebuchtet werden und dann Freigang verlangen, um eine Bordell zu besuchen. -
Zitat von dancleAlles anzeigen
Läuft ja relativ viel drauf:
- Solaris 10
- Opensolaris Beta-Versionen (welche noch wie Solaris 10 aussahen nur neuere Software bei hatten)
- Novell Netware 6.5 (benötigt allerdings eine 200MB Fat-Partition inkl. Dos)
- Red Hat 7.3. (das letzte mit MP3-Support)
- Mandrake 10.1 (das letzte Mandrake)
- Halloween Linux 7 (wenn du dich gruseln willst, das OS lässt so extrem mies konfigurien, dass es wirklich keinen Spaß macht)
- EasyLinux 2.4 (Die Hölle von Betriebssystem und alles andere als Leicht)
- OS/2 Warp 3 oder 4und viele andere mehr.
OS/2 Warp3 auf einem P4 geht gar nicht. Warp4 muß zum Installieren den Cache abgeschaltet haben, nach der Installation benötigt man Fixpack17, damits auch mit Cache wieder geht. -
Die shell war ab MS-DOS 6 nur noch optional und wurde auf einer Zusatz-Disk mitgeliefert. Erstmalig gab es eine shell ab MS-DOS 4.
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[OT]: Ja klar - Dr. Peter Enis, abgekürzt P.Enis?
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Zum Thema Mäuse und ihre Anschlüsse: damit eine Maus mit Adapter auch an einem anderen Anschluß funzt, muß sie auch das passende Signalprotokoll unterstützen. Das ist eine Eigenschaft der Hardware, die nicht durch Wahl eines anderen Treibers emuliert werden kann.
Zur PnP-Soundkarte am non-PnP-Board: es gab von Intel das sogenannte ICU (ISA-Configuration-Utility). Das ist ein Tool mit DOS-Treiber, mit dem man PnP-Karten initialisieren und konfigurieren kann. Es ersetzt also das, was auf modernen Boards bereits im BIOS enthalten ist. Der Treiber, der in die CONFIG.SYS eingetragen wird, dient nur zur Initialisierung und belegt meines Wissens keinen wertvollen DOS-Speicher. Leider hilft diese Lösung wirklich nur für DOS. -
Das klingt zwar alles recht ernüchternd, fordert mich aber geradezu heraus, es "besser" zu versuchen. Wenn ich mit dem aktuellen Nachtblock durch bin, werde ich eigene Experimente sowohl mit einem Tualatin1400 als auch einem P4-System machen. Eine Gf6 habe ich auch, und wimre hatte ich die unfreiwillige Pivot-Funktion mit dem 81.98-Treiber auch - mit einem etwas älteren Treiber aus der 60er oder 70er-Reihe ging es dann, sogar mit dem nVidia-Control-Panel. Aber wie gesagt: habt bitte ein paar Tage Geduld.
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Ich habe hier noch Microsoft Music Central 96 (englisch).
Das ist eine Art Rock/Popmusik-Enzyklopädie, kein Ahnung, ob es die auch auf Deutsch gab. Ich habe sie vor knapp zehn Jahren auf einem Grabbeltisch für wenige Mark abgegriffen. -
Mir ist das Angebot etwas suspekt:
1. ziemlich schlechtes Deutsch.
2. Behauptet, sie lief lange Zeit und dann plötzlich nicht mehr, hat aber kein Netzteil - hm?
Oder kann man so ein Teil auch ohne Netzteil betreiben? -
SUSE 6.0 laut Kartonangabe ab 386SX nutzbar,
SUSE 6.3 laut Kartonangabe auf 386ern nur noch eingeschränkt, was wohl heißt, daß man nicht mehr für jedes beiliegende Tool dafür die Hand ins Feuer hält, weil es lahm werden könnte.
Da beide Kartons hier im Schrank stehen, ich sie aber nie selbst installiert und ausprobiert habe, kann ich nichts weiter dazu sagen. -
Zitat von Dirk
mit software hab ich noch keine hardware geschrottet. nicht mal durch nen biosupdate.
Das ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich:
1. z.B. Kopfbewegungen für die Festplatte über die maximale Zylindergrenze hinaus versuchen (gleiches geht auch mit Floppys)
2. zu hohe Horizontalfrequenzen von Grafikkarten auf zu alten Röhrenmonitoren, die noch keine Schutzabschaltung dafür hatten.
Beides ergibt natürlich nur auf entsprechend alter HW Sinn
Davon abgesehen: wenn ein BIOS-Programmiertool ein BIOS beeinflussen (sprich flashen) kann, kann es auch theoretisch jede andere Amok-laufende Software im ungünstigsten Fall. -
Dirk: wie sieht es denn mit abgeschaltetem Cache im BIOS aus? Ggf. bekommt man so erstmal den K6-Patch installiert. Und solange man nur den STD-VGA-Treiber aktiv hat, habe ich zumindest bei WIN98 mit mehr als 512MB noch keine der bekannten Probleme gehabt. Vor der Installation eines Grafiktreibers sollte man also die empfohlenen Anpassungen bezügl. Filecache usw. vornehmen.
Btw, das "modernste", auf dem ich bislang WIN95 probiert hatte, ist ein i815-basiertes P3-Board. Da die eh nur maximal 512MB RAM können, ist das zumindest kein Problem. Leider gibt es ein paar unschöne Chipsatz-Finessen:
Da WIN95 den Chipsatz nicht kennt, wird der AGP nur als PCI2PCI-Bridge erkannt, daher gibt es auch mit installiertem USB-Supplement (notwendig für AGP) kein AGP-Memory für die Grafikkarte. Installiert man den letzten Intel-Chipsatztreiber, der noch WIN95 unterstützt, gibts zumindest hier einen Ressourcenkonflikt bei zwei Systemkomponenten, was auch ätzt.
Generell wäre ich mit WIN95 und Athlon vorsichtig: einige frühe SLOTA-Boards verloren ihr BIOS, wenn man versuchte, WIN95 zu installieren - Ursache weiß ich nicht mehr. Aber auch die erste FAT32-Implementation von WIN95b hatte damals manchmal 2.5GB-Seagate-Platten gehimmelt.
Aktuell habe ich WIN95c nur auf einem alten Compaq Deskpro mit EX-Chipsatz, Celeron533 und Matrox G450 am Laufen. -
Jethro Tull - Aqualung Live
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Zitat von dr.zeissler
Bei OS/2 gibt es sicher auch eine Version die auf einem 286er läuft ? Das würde ich eventuell auch mal testen wollen.
OS/2 bis einschließlich Version 1.3 war für 286er gemacht. Allerdings ist das Software, die technisch auf dem Stand von 1991 ist. Mir ist z.B. keine CD-Unterstützung für 1.3 bekannt, auch bei IDE-Platten gibt es wimre keine LBA-fähigen Treiber, sodaß bei 504MB Schluss ist.
Für die von M$ vertriebene Variante gibt es wohl SCSI-Treiber für die alten Adaptec 1542-Controller, sodaß damit ggf. größere Platten und CDROM-LW möglich wäre. Für alte Trident 8900 und Tseng ET4000-Karten gibt es immerhin Grafiktreiber bis 1024*768 bei 256 Farben. Soundkartenunterstützung habe ich auch noch nicht gesehen. Da der kleine OS/2-Boom erst mit dem 32-bittigen 2.0 begann, gibt es auch kaum 16-bittige Software, abgesehen davon, daß im System selbst, wie damals üblich, kaum etwa beilag, mit dem man schon hätte rumdaddeln können. Allerdings hatte IBM mal einen angepassten MASM 6.0 und MS-C 6.0 Compiler auf seinem FTP-Server liegen. Damit konnte man schön 16-bittige OS/2-Programme selbst programmieren. Da der 286er keinen virtuellen 8086-Modus kennt, ist die DOSBox ziemlich wackelig, kann das ganze System in den Abgrund ziehen und bietet nur etwa 540kByte freien RAM. EMS oder XMS fehlen der DOSBox. -
So wie es aussieht, ist das im BIOS eine Funktion, um den Multiplikator zu beeinflussen, da sich alle angebotenen Werte auf den Basistakt von 133MHz beziehen. Das wird wohl nicht klappen, da es bei einem 866er keinen frei einstellbaren Multiplikator gibt.
Höher getaktet bekommst Du deinen 866er dann nur, wenn sich der BAsistakt (FSB) beeinflussen lässt, z.B. 140 oder 150MHz. Damit übertaktest Du aber auch den RAM-Takt, AGP-Takt und PCI-Takt, was nicht alle Komponenten mitmachen. Auch der Prozzi muß das nicht zwangsläufig schaffen.
Bringen tut das im Normalfall wenig, allenfalls ein paar Benchmarks liefern etwas bessere Resultate. Eine lahme Kröte wird dadurch nicht zum Sprinter. -
1.
Ein funktionstüchtiger Amstrad ALT386SX, Bilder u.a. hier:
HCC!Amstrad User Group ALT-386 SX
Das Teil sieht zusammengeklappt aus wie eine elektrische Schreibmaschine, wiegt einiges und verdient gewiss die Bezeichnung "Schlepptop". Die Festplatte habe ich durch eine 4.3GB-Platte ersetzt, den RAM auf 4MB aufgerüstet. In den ISA-Steckplatz habe ich eine 10MBit-NIC eingepflanzt. Installiert sind in DUAL-Boot-Konfiguration WIN95-Urversion sowie OS/2 Warp3-Connect.
2.
(bereits an anderer Stelle erwähnt)
Ein gefälschter Pentium90-Goldcap, der in Wirklichkeit ein Pentium75 ist. Die Keramik rund um das Goldcap wurde abgefräst und neu beschriftet mit den Werten eines P90. Leider läuft die CPU tatsächlich nicht in jedem System bei 90MHz stabil, und leider haben viele späte S7-Boards nur noch FSBs ab 60MHz aufwärts, ein 75er benötigt aber FSB50MHz.