Beiträge von Playitlouder

    Nachdem sich mein Windows 10 durch einbau einer zweiten GPU zu Testzwecken Anfang des Jahres zerlegt hatte (Treiberdatenbank war komplett im Eimer und ist nur noch in nen schwarzen Bildschirm gebootet) hab ich meine Manjaro/Arch installation gebootet und nutze die seitdem.
    Habe als VM (VFIO) noch n Windows 10 für n paar Spiele am laufen, die nicht unter linux laufen.

    Auf dem Laptop läuft noch n macOS Mojave, aber die Kiste ist auch recht durch inzwischen.
    Keine meiner Hardware supported Windows 11, weil man ja Ryzen 1000 auch nicht supporten will und der Ivy Bridge I7 im Macbook wird ja erstrecht nicht supported.

    Hoffe darauf, dass Proton mehr DRM/Anticheat support bekommt und ich einfach Linux nutzen kann.


    Ich probiere es demnächst mal aus, muss noch ne SATA SSD holen, momentan hab ich keine rum fliegen...
    Wie greift man den auf die EFI Partition zu, die ist im Windows doch immer unsichtbar, um den bestimmten Bootloader zu entferen.

    Geht mit Linux normal einfach im Datei Explorer (von nem Live Stick z.B.), evtl. muss man die Partition manuell "mounten" zu deutsch einhängen, damit man drauf zugreifen kann.

    Du kannst Kubuntu auch auf die selbe SSD wie Windows installieren, das macht eigentlich auch keine Probleme. Man muss sich halt nur am besten vorher überlegen wie viel Platz man für Windows und für Linux braucht.
    Mit 120GB für Linux/120GB für Windows wirst du aber denke ich hinkommen :D

    Also in der Regel nutzen die meisten Distros GRUB als bootloader. Das siehst du auch als "Menü" um auszuwählen, welches Betriebssystem du booten möchtest.

    Wie funktioniert das jetzt konkret? - Ich gehe mal auf (U)EFI Systeme ein, denke mal du installierst auf deinem aktuellen PC.

    Auf einem UEFI System existiert spätestens nach der Windows Installation (mindestens) eine EFI Partition auf dem primären Datenträger.
    Diese ist in der Regel einfach nur ne Fat32 Partition die ne spezielle Markierung hat, damit der Bios diese als EFI Partition erkennt.
    Auf dieser legen alle Bootloader des Systems. Das sind einfach nur .efi Dateien, welche vom Bios ausführbar sind (übertragen wie .exe unter Windows). Auf einem Windows System gibts da die BOOT und Microsoft Ordner. In der liegt der Windows Bootloader. Installierst du jetzt Linux wird da einfach noch ein Ordner "Ubuntu" oder "GRUB" angelegt und darin Grub installiert. Dann wird dem UEFI noch der Boot Eintrag mitgeteilt und der erscheint in der Liste im EFI (oder F8/F12 "One Time Boot Menu").

    Wenn du jetzt die EFI Partition auf einen weiteren Datenträger legst, hast du den Vorteil die EFI Partition von Windows nicht anzufassen.
    Kann man machen, ist bei weitem nicht mehr Pflicht, es kann nur mal passieren, dass Windows "versehentlich" GRUB Überschreibt und man das per Live Stick wieder installieren muss.

    Und Linux wieder los zu werden ist auch nicht so schwer. Alle Linux Partitionen löschen und auf der EFI Partition den "Ubuntu" bzw. Distri Namen Ordner löschen und Windows Reparatur von USB starten.

    Einfach n Backup von deinen Daten machen, ausprobieren und bei Fragen fragen. Nur so lernt man sowas.
    Viel Erfolg!


    1x HP ZR22w (1920x1080@22", BJ 2011, via MiniDP/DP) + 1x EIZO S2100 (1600x1200@21", BJ 2009, via HDMI/DVI)

    Wie knausrig ist dein Arbeitgeber eigentlich? Monitore aus 2011 und 2009 in 2021?

    Und da du mehr als einen hast, geh ich ja mal schwer davon aus, dass du die auch zum Arbeiten benötigst.

    Das Zeug kostet doch "nix". Wirkt sich doch nicht nur negativ auf deine Produktivität aus, dass du keine 1440p/4k Monitore hast auf denen man gescheit multitasken kann sondern du siehst auch, dass die Firma am liebsten gar kein Geld für die Mitarbeiter ausgibt.

    Hast du durch die Flasherei jetzt die Knox efuses bei jedem einzelnen der Handys zerstört? Sprich im Odin Mode steht jetzt "Knox Warranty Void: 0x1"?

    Sorry, dass ich das hier so rein grätsche in den Verkaufsthread, aber ist halt evtl. aus Käufersicht interessant, wenn Banking Apps nicht mehr funktionieren und Netflix nur noch in 480p läuft. Wobei bei 80€...


    So mit schwägerin beschlossen das nen neues board & co gekauft wird. Das heißt wohl i5 10 gen. Erstmal ohne graka. Die sind gerade echt furchtbar. Allerdings wäre die auswahl bei cpus ohne gpu auch größer. Naja wird wohl erst nächsten monat. Zweifel aber dass der Markt sich viel bewegt. Gerade amd hat im einsteigerbereich nichts.

    Und wieso I5 nicht AMD APU? Damit liefe auch Fortnite und Rocket Leauge mal mit der onboard Grafik vernünftig und man kann später ne DGPU einbauen.

    Dann verrate ihm doch, wie er das machen muss, damit er nicht in einen schwarzen Bildschrim startet. ;)

    Kein Problem.
    Man muss als Kernel Parameter "radeon.si_support=0 amdgpu.si_support=1" hinzufügen.
    Das geht indem du folgendes tust:

    Code
    sudo nano /etc/modprobe.d/amdgpu.conf


    Dort folgendes einfügen:

    Code
    options amdgpu si_support=1
    options amdgpu cik_support=0

    und dann noch

    Code
    sudo nano /etc/modprobe.d/radeon.conf


    Dort folgendes einfügen:

    Code
    options amdgpu si_support=0
    options amdgpu cik_support=0

    Dann einmal initial ramdisk mit

    Code
    mkinitcpio -P

    neu generieren.

    So funktioniert das auf Arch/Manjaro.
    Ist auch hier im Arch Wiki beschrieben https://wiki.archlinux.org/title/AMDGPU#E…s_(CIK)_support

    Bei Ubuntu geht das über die https://wiki.ubuntu.com/Kernel/KernelB…_Boot_Parameter /etc/default/grub Datei (ginge bei Arch auch, nur ist das über die initial Ramdisk n bisschen schöner).



    AMDGPU läuft doch eigentlich prima, hatte ich noch nie Probleme mit

    Hat halt ohne Kernel Parameter erst Support ab GCN 3.0 aka der RX400er Serie.

    Um festzustellen, welche Firmware-blobs fehlen, starte mit KMS (modesetting) aber ohne X direkt in die Console (bootparameter: init 3). In dmesg findet sich dann ein Eintrag der Art "failed to load firmware $_firmware.bin", wobei dort statt $_firmware.bin der Name des ersten fehlenden Firmware-blobs steht. Bei einer Ati mit turks GPU steht da z. B. TURKS_mc.bin. Dann braucht die Karte i.d.R. mindestens alle Firmware-blobs, deren Dateinamen mit "TURKS" beginnen und, wenn man Pech hat, noch ein paar andere. Beispiel Ati Radeon HD 6570:
    radeon/BTC_rlc.bin radeon/TURKS_mc.bin radeon/TURKS_me.bin radeon/TURKS_pfp.bin radeon/TURKS_smc.bin radeon/SUMO_uvd.bin
    die alle in /lib/firmware liegen, wobei "radeon" ein Unterverzeichnis in /lib/firmware ist.


    Man kann die R9 390 auch einfach mit dem deutlich moderneren AMDGPU Treiber fahren, wenn man nicht auf VGA angewiesen ist. https://www.phoronix.com/scan.php?page=….0-Analog-Block
    Und selbst mit dem radeon treiber musst du bei den meisten Distris nicht noch die Libs manuell durch die Gegend kopieren.


    m Zeitalter von Proton nicht mehr wichtig. Ich hatte bisher noch kein aktuelles Windows-Spiel, was bei mir unter Linux irgendwelche Probleme machen würde, seit es Proton gibt. Im Gegenteil, viele Spiele wie zum Beispiel GTA V laufen unter Linux sogar noch mit ein paar fps mehr als unter Windows. Die Zeiten wo man Windows für Spiele brauchte sind vorbei.

    Ja Proton ist toll, aber da gibts leider genug Spiele, die nicht supported sind. Hauptsächlich wegen Anticheat.
    Beispiele: COD Warzone, Overwatch, Valorant, Apex, Fortnite etc.



    auf Blech soll nur Proxmox, der Rest als VM laufen mit Durchreichen der Hardware. Neben Windows will ich hier Linuxbasierte Systeme durchprobieren bzw. eine durchprobieren, wie sich der Pinguin als Windows User im Alltag schlägt. Bis dato habe ich meinen Rechner immer zu genommen, zweite SSD rein und los gehts. Jetzt hätte ich noch einen Rechner übrig mit Ivy Xeon, 16GB und der R9 390 - würde am Ende auch wieder auf Blech laufen. Mit einer VM will ich ja bis auf die GPU Plattformunabhängigkeit erreichen und schauen, wie praktikabel das ist. (übrigens Hardware allgemein, nicht Prozessorarchitektur)
    [...]

    Das sollte problemlos gehen. Hier unter Manjaro (Arch) läuft das auch eigentlich problemlos. Und war nicht soo viel Aufwand mit Linux kenntnissen.
    Und Proxmox ist ja ne Plattform, die genau dafür gemacht wurde.



    X99 und die C610 Server Chipsatz sind ein und das selbe und sitzen auf der CPU baust du den XEOn in n X79/99 brett ein zeigt dir WIndows das du n Server Chipsatz benutzt, würde man also einen I75xxx in ein Server Board reinsetzen dürfen würde da plötzlich X79/99 unter WIndows stehen.

    die ganzen Features wie NVME Support sind ab X99 gegeben, soweit mir bekannt gibts nen Chinesischen Hersteller der pervers günstige Boards anbietet auf X99 Basis die sowohl DDR3 als auch DDR4 Support haben und V2-4 fressen - gibts sogar n Board mit zwei Sockets, das coole an den Boards ist das man mit dem AMI Tool das Bios total öffnen kann zwei NVME Slots hat und den XEON unlocken kann


    X79 würd ich mir auch nicht mehr antun wollen aber X99 rockt definitiv noch sprich E5 ab V3 macht Durchaus Sinn

    aber wenns eh nicht produktiv ist kann man das ruhig so lassen

    Ja die Boards hab ich auch schon gesehen, und man kann NVME auch in n EFI rein patchen, geht eigentlich bei jedem Board mit EFI.

    Mein Standpunkt aus dem letzten Post war nur, dass Ryzen halt auch echt billig zu bauen ist, n B350/B450 board bekommst ab 40€, gebrauchte CPUs gibts auch genug, ECC machen die auch wenn man möchte. Außerdem muss ich dann kein DDR3 kaufen und kann noch auf Ryzen 5000 upgraden, wenn ich die Power brauch.
    Und mit nem Pi kann ich mir auch n ILO Interface zusammen hacken https://zach.bloomqu.ist/blog/2020/08/p…management.html

    Jetzt noch mit X97 oder X99 anfangen würde ich mir nicht antun :P

    Macht Stromverbrauch pro Leistung einfach nich so viel sinn bei nem Produktivsystem (bei Sandy Bridge aka X97).
    Dazu kämpft man mit nem uralten BIOS, hat wahrscheinlich keinen NVME Support und die Performance ist durch Meltdown und Spectre auch deutlich beschnitten worden.

    Und moderne Plattformen haben halt noch praktische Features wie IOMMU. Damit kann man VMs PCI-E Geräte zuweisen. Darüber hab ich hier ne Windows Gaming VM mit ner echten GPU auf Linux am laufen. Ne runde COD, eben die VM Starten und ich kann zocken. Muss nix schließen und neu booten.

    Also versteht mich nich falsch, wenn ich so n Server geschenkt bekommen hätte würde würde ich da auch n Verwendungszweck für suchen, aber n neues System drauf aufbauen eher nicht ;)

    Gerne auch mal Manjaro mit deiner lieblings DE testen.

    Wenn du dem Installer Ethernet oder Android USB Tethering (absoluter Life-Hack um bei modernen Laptops Wifi Treiber zu installieren) für Internet gibst, wird das Wlan keine Probleme machen.
    KDE und Gnome werden den besten HI-DPI Support haben.


    ich frage mich ob ZIP schon immer ein freies Format war oder wirklich exclusiv von winzip kommt- wenn letzteres steckt in der DLL dann WInzip source oder durfte MS das nur nachprogrammieren?

    Wenn du Langeweile hast:

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    11 W 4000 K OSRAM E27 LED Birne. Nach 1,5 Jahren fängt ein Strang zum Blinken an. Was ein Klump, Nennlebensdauer 10000 h? Wette es waren nichtmal 2000. Bei der nächsten LED wird ein Kondensator in Serie geschalten, so wie bei bigclivedotcom beschrieben, die Hersteller können scheinbar keine thermische Auslegung machen. Sau heiß am Sockel, die war bloß in ner Baufassung.
    Wie wärs mit nem neuen Slogan "Geplante Obsoleszenz seit 100 Jahren".

    Meine billig Xiaomi Yeelight2 tuns dagegen schon über zwei Jahre lol.


    [...]
    ich würde wie schon hier erwähnt auch mal gedanken drum machen, entweder bei slackware-dev selber handanzulegen, dass dieses Projekt aktueller wird oder sich nach einer alternativen Distribution umzuschauen. Auf kompilierter Basis wäre Gentoo ja die alternative, sonst wäre sicherlich Arch Linux mit festen Base-Paketen und das AUR zum selber kompilieren die wahl. Du tust dir zumindest im produktiv sein kein gefallen, da werden alle Linux Klischees aus diesen Jahrtausend erfüllt.

    Ich kann in Sachen Distri auch noch Manjaro empfehlen. Ist quasi ne Klickibunti Distri für Arch. Alles ist vorkonfiguriert. Und die Defaults sind recht sinnvoll imo. Hat halt den Vorteil, dass man die AUR und n sehr aktuellen Kernel fahren kann, ohne vorher erstmal Stunden mit ner Arch install und Konfiguration zu verschwenden. Klar ist das n bisschen bloatiger als jedes installierte Paket zu kennen etc., aber da bin ich persönlich einfach zu faul zu. Hab das hier seit mindestens 3 Jahren laufen und hab teilweise auch mal n halbes Jahr+ keine Updates installiert und es hat sich bisher nicht zerlegt.
    Die Manjaro Paketquellen sind n bisschen hinter den arch repos, aber das find ich eigentlich ganz praktisch, weil so halt jemand anders mal die gröbsten Bugs findet und mein Produktivsystem nicht beeinflusst wird.
    Und die AUR ist halt echt praktisch, braucht man mal eben n Treiber für n neuen Bluetooth Stick, der nicht im Kernel ist? Eben mit yay installiert.
    Und das Arch Wiki ist halt auch echt n Argument....

    Sorry für das in deinem Fall nicht wirklich zielführende derailing des Threads.