Beiträge von MaTel

    Nachdem Chiaki sich ja nicht zu meinem Gegenangebot zur IBM M-Tastatur 1390148 ( 102 Tasten ohne LEDs ) gemeldet hatte , habe ich mich an die Reparatur meiner eigenen defekten Tastatur gleichen Modells gemacht.
    Fehler: vermutlich durch starke mechanische Krafteinwirkung ( habe sie schon wissentlich defekt erworben ) sind sehr viele Plastikschweisspunkte an der Unterseite der Tastatur von der Metallplatte abgerissen und die gesamte Tastatur hat sich von der Metallfläche/Leiterbahnfläche/Gummifläche gelöst und viele Knickfedereinsätze sind aus ihrer Halterung gerutscht, so dass etwa die Hälfte aller Tasten ohne Funktion waren.
    Behebung: Die restlichen Plastikschweisspunkte habe ich entfernt um so den Tastaturträger / Gummimatte / Leiterbahn / Metallplatte auseinandernehmen zu können. Habe die abgerissenen Schweisspunkte ausgebohrt ( vom Gefühl her ca. 40-50 Bohlöcher ) und alles wieder zusammengesetzt. Nachdem endlich die bestellten Miniwinzigschrauben aus dem Modellbau geliefert wurden, habe ich alles nun verschraubt... sieht nun sogar professioneller aus als das Original :D.
    Erster Test.... nichts geht :fresse:.... man sollte nicht vergessen, die Leiterbahnfolie wieder in die Steuerelektronik zu stecken, aber der zweite Test war am IBM-XT erfolgreich.
    Fazit: Ob ich es nochmal machen werde, weiss ich nicht so genau, da der Inhalt aller IBM-M Tastaturen gleich ist, ganz egal, wie sie außen aussehen ( habe alle meine Model-M Tastaturen mal aufgeschraubt und alle Tastatureinsätze von 1985-1994 hatten die gleiche Teilenummer ). Unterschiedlich ist nur das Gehäuse und die Steuerelektronik, die aber sperarat innerhalb des Tastaturgehäuses montiert ist.
    Man kann also irgendeine Model M Tastatur kaufen und sie in das alte Tastaturgehäuse umbauen, egal ob für XT oder AT.

    Zitat von Dirk

    Das Zeug ist schon cool. Habs immer aber als zu teuer und aufwändig gesehen. nach nen schleif versuch weiß ich aber das das auch kein weg ist.

    Was hast du für das zeug bezahlt, wieviel hat man dafür an menge und wo hast du das zeug her?

    Also dass Zeugs ist schon geil, die Oberfläche scheint überhaupt nicht angegriffen worden zu sein, sieht einfach nur neu aus :) . Das mit dem Preis wird schwierig aus der Erinnerung... habe das Zeugs vor 2 Jahren gekauft und laut Ettiket waren die Bestandteile schon längst abgelaufen :fresse:. Das H2O2 500ml und das Glycerin 100ml ( hält noch viele neue Retrobright Ansätze ) stammen von der Apotheke, hat zusammen irgendwo zwischen 10 und 15€ gekostet... Apothekerpreise halt, das XanthanGum habe ich bei einem Online-Ökoshop für 3,5€ + Versand gekauft ( reicht auch noch für viele neue Ansätze ) und das Oxi stammt vom nächten Supermarkt.
    Schätzungsweise hat alles zusammen 25€ gekostet, wobei bei den nächten Ansätzen nur H2O2 nachgekauft werden muss. Der jetzige Ansatz ist gerade mal zu einem fünftel verbraucht, reicht also noch etwas ( wird von mir in einer Art Tupperdose gelagert ).
    Im Prinzip also recht billig.

    chiaki
    wenn Teile meiner "Sammlung" so aussehen, als ob sie jahrelang in einem Kettenrauchenden Haushalt standen, auch wenn Teer nicht für die Verfärbung verantwortlich war... bähh
    Ne, ne ein bedacht restaurierter Oldtimer mit ETWAS Patina ist mir allemal lieber, als das gleiche Modell als abgerittene, dreckige Rostlaube.

    Das mit der Instabilität vertehe ich nicht in diesem Zusammenhang.

    so, habe bei diesem herrlichen Osterwochenende mal endlich ein RetroBright-Experiment gemacht. Für alle, die nicht wissen sollten, um was es geht, sei die Website: RetrObright ans Herz gelegt. Aber hier mal die Kurzfassung... Es geht darum, vergilbtes Plastik, auch als "yellowing" bezeichnet wieder in sein Originalzustand bzw. Farbe zu versetzen. Dieser Gilb ist durch bloßes Putzen nicht zu entfernen, da sich der Kunstoff an der Oberfläche chemisch verändert hat. Mit Retrobrigt ( ich habe die Originalrezeptur von der Webseite verwendet ) wird dieser Prozess rückgängig gemacht. Dazu braucht man dieses Retrobright und unbeding UV-Strahlung entweder von der Sonne oder von einer UV-Lampe ( nein, Schwarzlicht geht nicht ).

    Habe mir mal eine uralte Busmaus von Microsoft angenommen und zwei Tage die angefertigte Creme bei schönstem Wetter auf das Kunstofff einwirken lassen. Das Vorher- Nachher könnt ihr hier nun betrachten.

    Das Teil sieht danach praktisch aus wie neu =)

    Auch wenn sich die Paste nicht homogen auf das Objekt auftragen läßt, ist das Ergebnis trotzdem homogen. Als nächstes kommt eine pissgelbe Trackmouse von MS unter die Sonne... aber frühestens nächstes Wochenende bei schönem Wetter.


    Bild1 vor dem Experiment

    Bild 2 vor dem Experiment


    Bild 3 vor dem Experiment

    Bild 4 Sonnenbleiche mit Retrobright


    Und nach der Sonnenbleiche


    Info: Eigentlich reicht Wasserstoffperoxid H2O2 + UV aus, um zu bleichen, aber mit Retrobright ist der Materialeinsatz wesentlich geringer, da man nur eine relativ dünne Schicht auf das Plastikgehäuse aufträgt.

    um mein altes Asrock K7NF2-Raid wiederbeleben zu können brauche ich eine Athlon CPU, die nicht ganz schwachbrüstig ist. Gedacht hatte ich an eine Athlon XP 3000 oder 3200 CPU mit FSB400. Falls jemand eine solche funktionsfähige CPU unbenutzt bei sich Schimmel ansetzen läßt und sie von ihrem Dornröschenschlaf befreien will, kann sich ja bei mir melden!

    Zitat von michi

    Naja, bei uns im Schülerheim hats mal so einen Fall gegeben, da hat der Provider das Internet abgedreht, weil von dem Anschluss Spam verschickt worden ist. Also ist auch nicht fein...

    davon kenn ich auch mehrere Fälle. Telekom und Hansenet haben definitiv das schonmal bei ihren Kunden getan. Gab dann von der Post ein Schreiben, dass auf die Gründe eingegangen ist und man sich doch an einen erfahrenen Administrator wenden solle, um den Computer zu entseuchen. Der Anschluss wird zwar relativ schnell wieder freigeschaltet, aber abgeklemmt ist erstmal abgeklemmt.

    Habe ein Ersatzmainboard für mein gestorbenes Acer Extensa 2900er Notebook bekommen. Dort ist schon eine CPU Intel RH80536 1500/2m verbaut. Auf meinem alten Mainboard steckt ein Intel RH80535 1500/1m. Worin unterscheiden sich die beiden CPUs genau? Ist der x536er dem x535er vorzuziehen, oder sollte ich die alte CPU aufs heile Mainboard stecken? Oder ist das eigentlich schnurz ?
    Da sich die CPU sehr einfach austauschen läßt, stellt sich für mich natürlich die Frage... Was geht noch? Auf was sollte ich also achten, wenn ich den Rechner cputechnisch etwas pimpen will :D ? Rein äußerlich hat der x536er ein größeres DIE

    weil ich es Ende der 90er mal ausprobiert habe und mir darüber Kenntnisse über unixoide erworben habe. Sehe es aber weniger dogmatisch, Linux einzusetzen. Habe auf meinen ArbeitsPCs Linux ( Gentoo ), XP und Win7 und habe mit ALLEN BS keine Schwierigkeiten, weder in der Stabilität, Systemsicherheit, Anwendung etc pp.

    Zitat von Magic94

    ach umsonst verschicken?
    Nö dafür latsch ich nicht zur post :D da isses einfacher sie in die ecke zu donnern und bei der nächsten fuhr zum elektronik-vernichtungs-lager mitzunehmen.

    sone Karte verschicken kostet 5€?

    Zitat von thosch97

    Das mit dem 286 stimmt nicht ganz, es gab auch einen XT mit 286, der aber so gesehen die neuen Features vom AT (außer dem 286) nicht hatte, soll wohl auch ein bisschen schneller gewesen sein weiß aber grad nichtmehr warum.


    der XT286 ist ja auch kein XT im eigentlichen Sinn, sondern ein AT im alten PC/XT-Gehäuse. Deshalb zählt der XT286 auch nicht zu den PC/XTs, auch wenn der Name es suggeriert. Er ist ein reinrassiger AT.

    Zitat von Sje

    Ich muss mich echt wundern das wird im Forum noch Krampfhaft Dumme User haben die einerseits Vista bis zum geht nicht mehr verfluchen und gleichzeitig Windows 7 zum geilsten Windows ever hochloben.
    Dabei müsste doch in den letzten Jahren bekannt geworden sein das Vista & 7 unter der Haube mindestens zu 95% identisch sind.
    Außerdem zeugt es einfach nur von Dummheit Vista mit ME zu vergleichen, das sind 2 verschiedene paar Schuhe.


    FULL ACK... die gleichen Gedanken hatte ich auch schon immer gehabt :rolleyes:

    Zitat von Pete

    MaTel

    Danke für die zahlreichen Vorschläge und Angebote. Ich werde die Ganze übers Wochenende nochmals überlegen, wie ich weiter verfahren möchte. Vorab manche Bemerkungen.

    Bin ziemlich sicher, dass das Laufwerk von IBM ist, aber finde keinen IBM-Logo auf der Vorderseite. HD hat einen aber auf dem FDD finde nicht ein kleines rundes (noch nicht identifiziertes) Zeichen. Werde es ausbauen und genauer anschauen.

    Nein, dann ist das Laufwerk nicht von IBM ( kommt eigentlich meist von Tandon ). IBM Laufwerke haben, wie bei deiner Festplatte, das Logo in die Frontplatte eingelassen. Scheint also später mal ausgetauscht worden zu sein... vermutlich... Tandon?!? ;)

    Zitat


    Da ich keine Rechner mit XP habe, tendiere ich zu einer seriellen Übertragung. Kennst Du ein Programm?

    was hast du denn für ein Rechner? Evtl. XP auf VirtualPC aufbauen? Könnte dann auch als Brücke zu noch moderneren PCs dienen.
    Evtl. hilft dir dieser Link auch weiter.

    Zitat


    Der XT hat die 5¼-Zoll-Slots nicht. Da waren damals verschiedene Variaten. Die erste XT, dass ich damals in die Firma hatte, besteht aus zwei großen Boxen. Eine hat der PC und Floppies; die andere eine HDD und zusätzliche Stromversorgung für die 10-MB-Festplatte. War die 286ige Rechner nicht als AT (Advanced Technology) genannt?

    Klingt nach der IBM 5161 Erweiterungseinheit. Wurden eigentlich fast nur bei IBM 5150 eigensetzt, da der nur 5 Steckplätze hatte und das Netzteil eigentlich zu schwach für eine Festplatte war.

    PC/XT=8088 8/16bit System
    AT=286 16bit System

    Zitat


    Das freundliche Angebot alles von der Festplatte auf CD/DVD zu kopieren würde meine Sorge (leider) nicht lösen. Ich will nicht nur der Inhalt der Festplatte auf meine normalen Rechner übertragen, sondern auch durch 100 bis 200 5¼ Zoll Disketten durchschauen, was alles drauf ist. Deswegen brauche ich eine laufenden Floppy Laufwerk.

    Ich melde mich nochmals.

    DosAmp
    Habe diese in Word geschrieben und dann als Text gespeichert. Hoffe das ist besser. Deutsch ist nicht meine Muttersprache und ich schreibe normalerweise in Word und lasse Duden erst die Schreib- und Grammatikfehler rausnehmen. Ich weiß alle werden es verstehen wenn ich der Auto oder das Wagen schreibe aber ich möchte alles so sauber schreiben, wie ich kann. (Werde irgendwann das online Grammatikprüfer runterladen und ausprobieren)

    where are you from?

    Zitat von Pete

    Da ein volle Höhe Laufwerk wahrscheinlich nicht mehr zu erhalten ist, spiele ich mit den Gedanken einen neuen Controller und zwei Laufwerke (ein 5¼ und ein 3½ Zoll) einzubauen. Weiss jemand, ob eine EX-3071-Floppy Controller passt in einen XT?

    Ein original Laufwerk von IBM in voller Bauhöhe habe ich hier noch rumliegen. Im Austausch gegen deines defekten original? IBM-Laufwerks ( zu erkennen am IBM-Logo auf der Front ) würde ich es abtreten.

    Zitat


    MaTel – gibt es auch Ethernet Trieber für DOS? Controller scheint der originalen von IBM zu sein – Controllerkarte ist ungefähr 2/3 Lange.

    Ja klar. Der DOS Client von MS versteht entweder NetBEUI oder TCP/IP. Wobei der NetBEUI zu empfehlen ist, da der TCP/IP Client praktisch fast alles an Hauptspeicher frist. Bis einschließlich Windows XP kann man so sehr gut Daten austauschen. Habe leider nicht im Kopf, welches DOS der NetBeui-Client voraussetzt ( laut Aufdruck auf dem Karton DOS 3.3 ). Müsste über Disketten auf die HD geschaufelt werden, da 360KB für eine NetBEUI Startdiskette doch arg wenig ist.

    Zitat

    cades – Dieses Laufwerk ist sicherlich eine Möglichkeit. Nur muss ich die Blecharbeit auch machen, da der Mitsubishi eine halbe Höhe ist und die IBM keine Gehäuse hat wie die späteren PCs.

    Wieso Blecharbeit? Spätere PCs/XTs hatten Laufwerke in halber Bauhöhe schon eingebaut. (M)ein XT286 hatte z.B. ab Werk nur Diskettenlaufwerke in halber Bauhöhe.

    Eine weitere Möglichkeit wäre z.B. du schickst mir die Platte inkl. Controller und ich speichere dir alles auf CD/DVD und schicke alles wieder zurück ( gegen Versanderstattung ).Oder du baust die Platte samt Controller... etc...


    Update:
    Was mir noch einfällt: Öle mal mit z.B. Nähmaschinenöl die beiden Führungen für den Schreib-/Lesekopf. Und bewege dann mal vorsichtig den Schreiblesekopf hin und her, so dass die Führung komplett mit Öl benetzt ist.

    Pete, welchen Diskettenkontroller hast du denn verbaut? Viele XTs wurden im Laufe der Jahre diesbezüglich ja mal aufgerüstet.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Daten auf eine aktuelle Platte zu bekommen.

    1. über Disketten ( sollte mit passendem Controller + HD-Laufwerk -> eBay 5-10 € ) bei einer Uraltplatte ( 10-20MB ) ja nicht all zu lange dauern.

    2. über eine serielle oder parallele Verbindung

    3. über eine Netzwerkkarte ( meine bevorzugte Methode ), problematisch bei einem kaptutten Laufwerk die Treiber auf HD zu bekommen :fresse:

    Zitat von Xaar

    Die Geschichte mit einem anderen SCSI-Kabel und einem separaten Terminator wäre sicher eine Lösung, die hab ich auch schon für den Fall der Fälle, dass ich rein garnix zu den Widerständen finde, ins Auge gefasst.

    Mal schauen.

    Mache es genau so. Externe Terminatoren ( aktive / passive ) gibt es wie Sand am Meer. Habe davon auch ein paar rumliegen. Dann muss man sich nicht mit diesen kleinen Fitzeldingern rumschlagen ( habe ich zuletzt an meiner ersten SCSI Platte -Quantum Prodrive 80S vor ca. 20 Jahren gesehen ) und die Terminierung des SCSI-Strangs geht wesentlich leicher von der Hand, wenn man diesen, aus welchem Grund auch immer, erweitern möchte. Einen Nachteil hast du durch externe Terminierung nicht. Wegen der besseren Qualtät würde ich aber grundsätzlich die aktive Terminierung empfehlen.