Beiträge von MaTel

    Zitat von Xaar

    "normale" AT-EISA-Boards sind mittlerweise ziemlich selten geworden.

    Du musst nur geduldig suchen UND warten können. Ab und an sind welche in der Bucht. Wenn der Verkäufer noch alle Latten am Zaun hat, gehen diese für 1-20 Euro über die Theke. Manche wollen sich diesen Edelschrott leider vergolden lassen und verlangen hohe Preise dafür, ich glaube aber nicht, dass die es loswerden.

    Zitat von Dirk

    Cool, sieht aus als hätte ich ne begründete chance den compaq zu kriegen. mal sehen was das für nen viech ist. ich liebe ehemalige markenrechner. hab jetzt in ner 90er c't ne deskpro 33 L gefunden, scheint noch mal nen anderes viech zu sein, das ding sollte aber mal 47.000 DM kosten. schätze die i wird eher nen günsteriges basismodell sein. der l ist zwar auch nen desktop aber total krank mit eisa und ram karten....

    In irgendeiner alten CT wurden mal EISA Mainboards getestet. Die kosteten nakt im Schnitt 7000 DM. Deshalb habe ich aus Spaß an der Freude meinen Netware Diskimage-Server mit eben genau solchen Komponenten zusammengebastelt. Damals hätte ich dafür ca. 35000 DM hinblättern müssen! Vor 1-2 Jahren habe ich für alles nur einen winzigen Bruchteil bezahlt.

    Zitat von Sje


    Stimmt mal garnicht, hab 8 Monate im Computerladen gearbeitet, die dürfen Komplettrechner auch ohne OS verkaufen.
    Kam z.B. öfters vor das Kunden bei uns sich einen neuen Rechner gekauft haben und dann ihr altes OS drauf haben wollten oder selber installiert haben.

    kommt mir auch irgendwie komisch vor. Warum sollten Händler das nicht dürfen?
    Das Problem ist, dass die großen Hersteller oftmals keine Komplett-PC ohne BS in ihrem Portfolio haben und die Händler nichts anderes anbieten können. Höchstens, wenn sie selbst einen PC zusammenschrauben.

    Zitat von florida

    Och, und jetzt läuft ja auch noch der Support für Windows 2000 und XP SP2 aus.
    Meine Güte!
    Ich kann mich noch an die Jahre 2002 bis 2008 erinnern, als es noch hieß: "Windows 2000 und XP reicht völlig aus und auch Windows 98SE und ME sind noch brauchbar."

    Ich erinnere mich ans Jahr 1987, als ich mit meinem Amiga-500 jede DOSe müde belächelt hab. Präemptives Multitasking, grafische Benutzeroberfläche, Stereosound, 16/32 Bit CPU... man bin ich alt :fresse:

    Zitat von TNC

    MaTeL: Kann das sein, das du das (versehentlich?) selbst verbockt hast? Soweit ich mich erinnern kann, hat VirtualBox bei mir immer nen Diskettenlaufwerk samt Controller automatisch angelegt.

    Nein, es war eine nagelneue Erstinstallation ( aktuellste Version ) auf ein Win7 Home-Premium. Jede neue VM, die ich in dieser Box anlege, ist ohne Floppy. Ich muss immer den Controller hinzufügen, wenn ich denn Floppy möchte.

    Zitat von thosch97

    Geht bei allen. Bei VirtualBox ist halt nur Titelleist etc. Weg, bei VPC wird die Auflösung umgeschalten und man kommt nur mit <Host>-<enter> wieder raus. Bei VMware gibts beides.

    Das meine ich nicht. Wenn ich in VirtualBox bei Win7 bei DOS in den sog. Vollbildmodus schalte, ist das DOS nur mittig auf dem Bildschirm ( 640x480 ) plaziert mit einem riesigen schwarzen Ramen drum herum ( 1280x1024 ). Die Darstellung wird leider nicht hochskaliert und soweit ich es gelesen habe, kann es VirtualBox auch nicht anders.
    Nun wollte ich wissen, ob VMware den gleichen sch... unter DOS macht.

    Zitat von thosch97

    Gewöhnt man sich dran. Ist bei VMware auch nicht andersn (VM>Settings>Add>Floppy Controller) und nutze beides seit VBox 1.5(?) und VMware Server 2.0.2. Hab aber jetzt Workstation, weil mittlerweile ist der Server wirklich nurnoch ein Server und nicht mehr für den Normalgebrauch geeignet.

    Sowei ich mich erinner müsste er, sofern DOS als Gast-OS ausgewählt, das Auomisch machen.

    Läuft unter VMware das virtuelle DOS im richtigen Vollbildmodus ( bildschirmfüllend )? Bei Windows7 als Host geht es z.B. mit VirtualPC und Virtualbox nicht.

    Zitat von Xaar

    Hast du unter "Maschine -> Ändern -> Diskette" das Laufwerk des Hosts eingebunden?

    Viel schlimmer, habe gerade rausgefunden, das ich unter Massenspeicher erstmal einen Floppy-Controller hinzufügen muss.... äußerst schlecht dokumentiert ( VirtualBox 3.2.2 ) . Anschließend kann ich ein Host-Diskettenlaufwerk der virtuellen Maschine zur Verfügung stellen.

    DER SCHEISS HAT MICH 1,5 Std. MEINES LEBENS GEKOSTET!

    Hallo,
    ist es unter Windows7 mit Virtualbox möglich, von einer normalen Diskette zu booten? Irgendwie versucht VirtualBox es nicht mal ansatzweise.
    Virtualbox bricht immer mit der Fehlermeldung ab:

    FATAL: Could not read from the boot medium!...

    Bootreihenfolge ist auf Diskette gestellt.
    Die Bootdiskette selbst ist in Ordnung und bootet unter dem Hostsystem einwandfrei.

    Ziel: Ich möchste DOS6.22 über Original-Disketten in die VirtualBox installieren.

    Zitat von Xaar

    Und übrigens: Ich habe mal versucht, ein paar klaare Aussagen über die Staatsschulden der DDR im Internet zu finden. Die Quellenlage ist da recht dürftig. Die Zahlen, die ich da gefunden habe, scheinen mir aber keineswegs auf einen Staat hinzuweisen, der "pleite" oder "bankrott" war.
    Gewiss, die Pro-Kopf-Verschuldung in Sachen Staatsverschuldung war in der DDR um einiges höher als in der DBR, aber die Staatsverschuldung der beiden deutschen Staaten ist nicht direkt vergleichbar. Aufgrund der Tatsache, dass in der DDR die meisten Unternehmen Staatsunternehmen (Volkseigene Betriebe) waren, zählt deren Bilanz mit in die Staatsverschuldung. Bei der DBR ist dies nicht der Fall - dort gab es ja kaum Staatsunternehmen.

    Das Problem waren ja nicht nur die Staatschulden, sondern der für Außenhandel viel wichtigere Faktor -> Devisen
    Die DDR hatte immer weniger davon ( inkl. aller Ostblockstaaten ) um international z.B. Rohstoffe, Zwischenerzeugnisse oder Fertigprodukte einzukaufen, die es so im Osten nicht gegeben hat. Ohne finanzielle Hilfe aus der Bunderepublik wäre die Lage schon Ende 70er, Anfang der 80er sehr prekär geworden. Nur standen da die Zeichen der Zeit noch längst nicht auf Wiedervereinigung... was wäre also bei einem Bankrott der DDR / Ostblock passiert? Möchte ich mir lieber nicht ausmahlen... was so nach dem Verfall des Warschauer Paktes ans Licht kam... waren wir nicht nur einmal nah am letzten Krieg, den man mit modernen Waffen geführt hätte :( .
    Solche Geldtransfers waren übrigens für die Bundesrepublik nicht ganz uneigennützig, so wurden dadurch z.B. Reiseerleichterungen/Freikäufe erkauft und indirekt die westdeutsche Wirtschaft subventioniert, da die Devisen ja vor allem in der Bundesrepublik wieder ausgegeben wurden.