Beiträge von s4ndwichMakeR

    Jep, zu dem Video hat gandro seinerzeit bereits im YouTube-Thread referenziert, was natürlich eher diesen Thread überflüssig macht, als das Licht Johannes Kreidlers Genialität unter den Scheffel stellt.

    ~GESCHLOSSEN~

    Somit ist also die legendäre Games Convention dank Kölner Konkurrenz endgültig an ihrem Ende angelangt. Schon ein seltsamer Zufall, wo ich heute Mittag erst einen Artikel von 2002 über die erste GC gefunden habe. Wirklich traurig, sechs Jahre lang hatte Deutschland eine wunderbare Spielemesse in einer wunderschönen Stadt. Stattdessen haben wir ab sofort die Gamescom in Köln – welch eine Schande.

    *Kranz-niederleg*

    Ich vermute eher, dass sich die PC-Spiele langsam einem annähernden Exitus nähern. Im Artikel wurden nämlich die gesellschaftlichen Aspekte der elektronischen Spielwelten nur so stark berücksichtigt wie vielleicht die Grundrechte in Schäubles Gesetzesplanungen.

    Wenn man sich mal bei der typischen Bevölkerung umschaut, bemerkt man, dass viele Leute sich, besonders in den letzten Jahren, lieber die für neuere Spiele eigentlich eher ungeeigneten Notebooks kaufen als fette Desktop-Rechner. Das sind Leute, deren computertechnischer Schwerpunkt hauptsächlich im Schreiben von Briefen und Surfen im Netz liegt. Denen kommt die Portabilität, die mindestens seit WLAN noch mehr an Bedeutung gewonnen hat, zu gute. Sich stundenlang vor einen Bildschirm zu setzen und Ego-Shooter zu zocken, kommt für solche Menschen meist weniger in Frage. Ihren Spaß finden sie in der nahezu unendlichen Auswahl von Flash-Spielchen im Netz, die aufgrund ihrer Einfachheit einfach beliebter sind. Man muss keine stundenlangen Tutorials spielen und das Spielprinzip ist innerhalb von Sekunden begriffen – kurzweiliges Spielen ohne min. 40 Euro ausgeben zu müssen.

    Für das richtige Entertainment, also jenes, das früher in Form von Monopoly oder „Mensch, ärgere dich nicht!“ auf dem Wohnzimmertisch vollzogen wurde, findet man heute in der Welt der Konsolen. Es ist ja auch bei weitem amüsanter, mit seinen Freunden den ganzen Abend Konsolenspiele zu spielen, als alleine vor einem TFT zu hocken und einen Server nach dem anderen abzuklappern – zumindest für Otto Normal, der jetzt nicht gerade den CS- oder WoW-Dauerzocker schlechthin darstellt.

    Außerdem sind Konsolenspiele leichter zu handhaben, man muss sich keine Gedanken machen, ob die Hardware genügend Power für das jeweilige Spiel hat und Installationsprobleme, mit denen ich fast täglich von meinen eher weniger versierten Bekannten konfrontiert werde, gibt es auch nicht.

    Ein weiteres Minus für die DX10-Vergötterer ist, dass Photorealismus nur noch wenige der bisher beschriebenen Zielgruppe hinterm Ofen vorlocken kann. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Spiel ist Interaktivität und/oder Simplizität. Man denke einfach mal an Tetris. Das ist ein Spiel, dessen Entstehung weit zurück liegt (min. 25 Jahre), in einer Zeit, die aus der Sicht der Grafik kaum mit heute zu vergleichen ist, aber es hat einen immensen Bekanntheitsgrad inne und wird noch heute auf die neuesten Systeme portiert. Breakout und Bomberman gehören ebenfalls in diese Kategorie (Bomberman DS Multiplayer ftw!). Ein Spiel wie Stalker oder Crysis haben wir in ein paar Jahren schon wieder vergessen. Ehrlich gesagt musste ich gerade sogar kurz überlegen, wie ersteres überhaupt hieß. An Spiele wie z.B. Singstar (einfache, unkomplizierte und gut durchgesetzte Idee, die keine Mordsgrafik braucht, aber trotzdem Spaß macht) werden wir uns hingegen noch in Zukunft gut erinnern können.

    Naja, 400 KW finde ich für ’ne Straßenbahn etwas übertrieben. Erstens wird man die nie wirklich ausnutzen können, zweitens wären das bei dem 750-Volt-System schon ganze 533 Ampere und das macht die Oberleitung auch nur solange mit, wie nicht noch ein andere auf derselben Strecke fährt.

    Ja, ursprünglich war das so, aber den Begriff „serielle Zeigereinheit“ für die heutigen Mäuse zu verwenden, ist aus technischer Sicht eigentlich vollkommen korrekt. Sowohl der COM-Port, als auch die PS/2-Schnittstelle als auch USB sind seriell. Jedoch hat es heute wenig Sinn, die Art der Datenübertragung extra zu betonen, da es für die breite Masse wohl kaum Zeigergeräte mit paralleler Datenübertragung gibt … oder etwa doch?

    Korrektur: US-Regierung unter Obama [mark]tries to go[/mark] Web2.0 [mark]mit veralteter Technik[/mark]

    Es scheint, als wäre das technologische Vorhaben der US-Regierung doch nicht so einfach zu realisieren. Jetzt sind es veraltete Hard- und vor allem Software, die sich gegen die Netzpläne der neuen Regierung stellen.

    Zitat

    Demnach stießen die Mac-gewohnten Obama-Mitarbeiter auf Windows-Desktop-Rechner mit sechs Jahre alter Software und Sicherheitsbestimmungen, die unter anderem den Zugriff auf Facebook und Instant Messaging verbieten. Ein Mitarbeiter, der bereits am Dienstag nach der Vereidigung seinen Job antrat, beklagte, dass es praktisch unmöglich sei herauszufinden, welche Programme vertragsgemäß aktualisiert werden könnten oder auch nur, welche Computer für welchen Zweck gedacht seien.

    Quelle: heise online - 24.01.09 - Obama-Administration trifft auf veraltete Computer-Infrastruktur

    Zitat von oreissig

    Naja rein graphentheoretisch sind die Peers nix als die Blätter an einem Baum, und der Baum ist halt ein Graph, der die Hierarchie beschreibt (wobei der ed2k-"Baum" keine gemeinsame Wurzel hat, da es viele Server gibt). Und Graphen gibt es verschiedene, gerichtete, ungerichtete oder eben auch gewichtete. Grundsätzlich steht das Wort Peer also nicht im Widerspruch zur priorisierung, es ist deswegen ja keine Zentralisierung, sondern eine Managementfunktion des Netzwerkes für sich selbst.

    Okay, ich bin immer eher von einer ethischen Bedeutung des Begriffs „Peer“ ausgegangen oder dass der Ursprung zumindest dort liegt.

    Zitat von oreissig


    Würdest du QoS-Priorisierung von VoiP im Router auch als schwerwiegenden Eingriff in die Netzneutralität betrachten?

    Da müsste ich mich wohl erst näher mit beschäftigen, um das beurteilen zu können. QoS wurde während meiner Ausbildung vielleicht maximal zweimal kurz angesprochen. :P

    Zitat von Core

    Kollege von mir hat mich das gefragt und nun frage ich mich das auch...
    Zb was ich mich auch frage, sind Japanische Versionen sowie Resident Evil oder Silent Hill härter als die Deutsche Fassung ?

    Das ist vom Spiel abhängig. Da müsste man mal recherchieren oder in entsprechenden Foren nachfragen.

    Zitat von chiaki

    das ist das produkt der angstmachung!
    wegen diese leute sterben P2P-netzwerke aus und weichen auf zentralisierte kapitalistische alternativen aus! (usenext, rapidshare und so)

    Aber ed2k ist mit seinem komischen Creditsystem nun auch nicht das Paradebeispiel für ein P2P-Netzwerk, zumal „Peer“ so viel wie „Gleichberechtigter“ bedeutet. Ein P2P-Netzwerk, in welchem man bevorzugt wird, wenn man eine bestimmte Menge einer imaginären Währungseinheit hat, ist für mich kein P2P-Netzwerk mehr, sondern genauso kapitalistisch wie RS und Konsorten.

    Informatik ist nicht das einzige Themen- und Berufsgebiet, in dem die Medien, mit denen man zu tun hat, sowohl offizielle als auch umgangssprachliche Namen haben. Während selbst Polizisten die sogenannten „Lichtzeichenanlagen“ stets als „Ampel“ bezeichnen, sagen wir eben „Maus“ statt „Serielle Zeigereinheit“. Die Computertechnik hat sich nur hauptsächlich in den USA entwickelt, wo die Benutzung umgangssprachlicher Begriffe gängiger ist als das Festlegen offizieller Fachbegriffe.

    Ich denke mal, heute wird jegliches Herunterladen von kommerziellen Spielen aus P2P-Netzwerken als illegal deklariert. Das wird ein genauso strittiges Thema sein wie die Legalität von Abandonware. Im Zweifelsfall ist grundsätzlich anzunehmen, dass es illegal ist.

    Ich blende die fast schon so lange aus, wie ich Windows überhaupt benutze. Auch heute mach ich das noch … hab ich mir so angewöhnt. Unter KDE hingegen lasse ich sie meist oben, aber ich hatte im Laufe der Jahre schon so viele unterschiedliche KDE-Looks.