Beiträge von gandro

    Mein erster Verdacht ist eigentlich die Southbridge, da USB und IDE meistens da dran hängen. Bei geflexten T40 (ja, das X40 ist eigentlich nicht so betroffen, aber trotzdem) erwischts gerne mal die Southbridge, was sich durch USB-Probleme zeigt.

    Ein kurzes googeln bezüglich X40 und Southbridge hat ergeben, dass diese beim X40 wohl gerne an Überspannung stirbt:
    X40 - ThinkPad-Wiki

    Da gibts ganze Threads dazu:
    IBM X40 USB Problem - CNET Desktops Forums


    So sieht das dann aus, wenn du das Ding mal öffnen willst: http://think-repair.de/X40%20USB/CIMG7777.JPG

    Hm... weiss nicht was ich hier sagen soll, ob es um Brauchbarkeit oder Exotenstatus oder Coolness geht.

    Naja, MacOS (X) ist eh kein Exot und mögen tu ich das auch nicht (weil technisch betrachtet Unsinn). ReactOS ist ein lobenswertes Projekt, aber irgendwo fehlt da halt ein bisschen Orginalität. NetWare kenn ich absolut gar nicht. Solaris und BSD hab ich ehrlich gesagt zwar eine recht gute Ahnung von, wo die von den Möglichkeiten und Fähigkeiten im Unix-Land einzuordnen sind, aber ernsthaft benutzt hab ich die noch nie. OS/2 gehört zu den Dingen, die ich auch nie länger als ne Stunde mit rungespielt habe. Bleibt eigentlich nur BeOS/Haiku ist eigentlich sehr cool, hatte sogar mal vor BeOS als Hauptsystem zu verwenden damals. Aber ich ich kenn die Konkurrenz wohl zuwenig.

    Zitat von hecken

    Ich finde das aktuelle Design ehrlich gesagt hübscher...


    Dito. Nicht, dass obiger Vorschlag irgendwie hässlich wäre, aber das aktuelle gefällt mir irgendwie besser.

    Je nach dem kann ich eine Funktion einbauen, die auch bereits beim Drücken ein Event auslöst. Aber Standardmässig möchte ich das nicht haben, nur schon weil die meisten Tastaturen ja anfangen den Tastendruck zu wiederholen und dass dann auch mehrere Events auslöst.

    Keine Ahnung ob das langsamer als X11 ist. Falls ja fallen mir nur drei Theorien ein, denn ich fange die Events direkt vom Kernel ab, genau wie es auch Xorg tut.

    a) Läuft der Tastaturdaemon von X11 mit einer höheren Priorität.

    b) Ist mein Daemon recht langsam beim auffinden des passenden Events (lässt sich ggf. noch verbessern), dann dürfte er im Monitoring-Mode aber nicht langsamer sein als X11, weil da wird kein Event gesucht, sondern nur ausgegeben.

    c) Wartet mein Daemon anders als die meisten X11-Programme auf ein Release. Der Event wird erst getriggert, wenn ihr die Taste wieder loslässt, nicht wenn ihr sie drückt.

    Bezüglich Amilayout: Mein Daemon kümmert sich gar nicht um um irgendwelche Tastaturlayouts, sondern gibt exakt das aus, was hardwaremässig von der Tastatur kommt, ohne jegliches Mapping, und das ist wohl auch bei deutschen Tastaturen auf der Y-Taste dann wohl doch der Z-Keycode.

    Guten Abend allerseits,

    hiermit möchte ich meine aktuelle Zeitverschwendung der Epoche auch abschliessen. Wer sich ein bisschen mit Linux beschäftigt, der weiss, dass Sondertasten (z.B. Lautstärketasten auf Laptops) zur Zeit in der Regel nur von der Desktop-Umgebung behandelt werden.

    Will man seine Lautstärketasten auch in der Konsole ohne X11 benutzen, dann ist die Alternative dazu ist dann meistens nur acpid (den ich nicht mag und der nur acpi-events kann) oder hal-basierte Lösungen wie halevt (hal mag ich nicht und es stirbt eh bald aus).

    Also hab ich aus der Not eine Tugend gemacht und mir selber ein 1000-Zeiler in C geschrieben, der das auf das Linux-Input-Subsystem horcht und da Befehle bei bestimmten Tastendrücken ausführt.

    "Screenshot":

    Ob ihr damit nur die Lautstärketasten auf amixer mappt oder beim einstecken der Kopfhörer automatisch den MP3-Player startet ist euch überlassen. Das Tool hört auf Tastendrücke (Keyboard- und Maustasten, teilweise auch Joystick-Tasten, je nach Treiber) und Switches (Killswitches, Notebook-Lids und Kopfhörerbuchsen, je nach Treiber). Das Tool ist relativ flexibel, mit dem Parameter --monitor könnt ihr mal horchen was so alles für Input-Events genereriert werden und danach eine Config schreiben.

    Ja, schaut auch die Dokumentation an, an dieser Stelle noch meinen Dank an Griggi und oreissigs fürs Korrekturlesen.

    Achja, Linux 2.6 (vermutlich sogar ab 2.6.16 oder so) ist zwingend nötig. Auch müssen die Kernel-Header installiert sein (linux-api-headers bei Arch Linux, linux-kernel-headers bei Debian/Ubuntu).

    Manpage der Version 0.1.0 als HTML:
    input-event-daemon-0.1.0.html (17,84 KB)

    Quellcode & mehr: gandro's input-event-daemon at master - GitHub
    Download: http://github.com/gandro/input-event-daemon/tarball/v0.1.3

    Zitat von florida

    Naja, wenn man bedenkt, dass ich erst 15 bin und sowas eigentlich nur wenig Jugendliche beherrschen. Kann ja sein, dass du es auch kannst. Dann herzlichen Glückwunsch ;), aber ich habe nur diesen Thread mal eröffnet, um zu sehen, wie viele Menschen es noch bringen, da ich fast keinen mehr sehe, der dieses System noch anwendet.


    Also mit 15 konnte ich das 10-Fingersystem doch recht gut, und ich war ein Spätzünder.

    Ich war einer derjenigen, die im Tastaturschreiben in der Schule (wir hatten da ein Semester lang ein Fach) so ziemlich der schlechteste war, weil ich mich nie auf diese ollen Übungen konzentriert hatte und das Fach eigentlich auch nicht bestanden hab.

    Das hat sich schlagartig geändert, als ich nen Jahr später dann mit 13 oder so meinen erste Linux-Dokumentation auf Deutsch übersetzt habe und Übersetzen mit einem Zweifinger-System einfach gar nicht geht, weil man seine Augen woanders haben will. Danach hab ich angefangen wirklich nur noch 10-Fingersystem zu verwenden und dementsprechend kommt mit der Übung auch das Können.

    Inzwischen kann ich blind Tippen und währenddessen auch noch mit jemandem reden und hab auch nen recht ordentlichen Anschlag.

    Zitat von Dirk

    man müsste also 3 versionen eines videos basteln, ogg, h264 und flash.


    Zwei.

    Flash ist seit Flash 9 H.264. Darum ist auch YouTube HTML5 lediglich H.264, weil die ihre Videos nicht neu encodieren wollen.

    Dementsprechend kann man dann auch Pseudo-HTML5-Video auf alten Browsern nachrüsten, in dem man einfach Flash anstatt HTML5 verwendet und die gleiche Video-Datei verwendet.

    Nachtrag: Ich denke auch dass es auf H.264 hinauslaufen wird. Für den Firefox gibts dann halt Plugins für die USA oder so, aber Theora ist wohl spätestens mit dem IE9 gestorben und Google kommt mit VP8 wohl zu spät.

    Zitat von Commodore-Freak

    Dass Youtube-HD auf einem Netbook läuft hat rein gar nichts mit dem Browser zu tun, das macht das neue GPU-Beschleunigte Flash 10.1.


    Öh.. auf wen beziehst du dich hier?

    Hier gehts um HTML5 und da ist der IE9 zur Zeit der einzige der das in HD auf einem Netbook hinkriegt. Mit Flash hat das hier absolut gar nichts zu tun.

    Zitat von oreissig


    im prinzip ist mirs halbwegs wurscht, freie formate sind gut, aber videos schauen ist eben besser. weiß halt nicht so recht, was mozilla macht, wenn sich echt H.264 durchsetzen sollte, da sie die einzigen nicht-kommerziellen im Browsermarkt sind


    Opera hat sich bisher auch mindestens so energisch wie Firefox gegen H264 gewehrt, die können und wollen das auch nicht zahlen. Aber mal schauen wie sich das entwickelt.

    Bezüglich Rendering:
    Microsoft hat natürlich den Vorteil der Plattform auf ihrer Seite. Nur mit Vista und 7 können sie natürlich einiges aus der Hardware rausholen, YouTube-HD auf einem Netbook (Demo) das ist echt nicht übel.

    Da werden es die anderen Browser sehr schwer haben, weil die alle auf drei oder mehr komplett unterschiedlichen Plattformen laufen und keine davon ausser Windows hat nen derart ausgereiftes GPU-API.

    Zitat von oreissig

    das klingt tatsächlich net übel

    GPU-Beschleunigtes Rendering [...]


    Das klingt nicht nur so, das sieht auch definitiv nicht übel aus.

    Die Demo da auf Golem mit Videos und Transparenz und Bewegung sowas schafft zur Zeit kein anderer Browser.

    Einzig Schade ist eigentlich die niedrige Punktzahl bei ACID3. Da kommt aber evtl. noch was. Und dass sie H.264 einsetzen war zwar zu erwarten (Microsoft würde niemals OGG Theora einbauen), aber vereinfacht den Formatkrieg nicht wirklich (aber hey, immerhin kein WMV VC1 =)).

    Microsoft hat eine erste Testversion des IE9 zu Verfügung gestellt. Merkmale:

    • Sehr viel schnelleres Javascript (soll teilweise schneller als FFX sein)
    • Acid3-Test: 55/100 Punkten
    • Hardwarebeschleunigtes HTML5-Video mit H264 (kein OGG Theora wie Firefox/Opera)
    • Weitere HTML5-Features (z.B. Audio mit MP3 und MP3/AAC)
    • Abgerundete Kanten mit CSS, CSS3 Selektoren
    • SVG, hardwarebeschleunigtes CSS, z.B. bei transparenten Elementen
    • Nur für Windows Vista und Windows 7 (XP habe zuwenig GPU-Features)[1]

    Quelle mit Video & Screenshots: Internet Explorer 9 - Testversion steht zum Download bereit - Golem.de
    Download: Internet Explorer 9: Platform Demos