Man kann online aber trotzdem gesperrt sein.
Man kann sich einloggen - aber nicht mehr ausloggen und auch sonst nichts tun.
Man kann online aber trotzdem gesperrt sein.
Man kann sich einloggen - aber nicht mehr ausloggen und auch sonst nichts tun.
Ich möchte hiermit nochmals meinen Unmut über diese ständigen Sperren kundtun.
Bisher waren alle drei komplett ungerechtfertigt.
Zensur gibts nur bei auf #w-h-f zu #e-u-d-a.
Zitat von UnregistriertSchoen und warum habt ihr nun Spit gesperrt :O
Er hat genervt. Bei Blue-Fox und Toastbrot hat sich ja keiner aufgeregt, also soll mir jez sich keiner bei Spit aufregen.
WHF-Bannticker: Spit ist momentan für immer gesperrt.
Ein Update zu appel-au-peuple.org , da ich deren Seite mit einem alternativen DNS-Server jetzt auch anständig betrachten kann, die Richterin, die die Sperre verhängt hat, schreibt offenbar nach wie vor den Providern, dass sie zu sperren haben, tun tut dies allerdings offenbar nur noch Bluewin:
http://www.c9c.cc/ioz/02/news/030603.htm
Dünkt mich schon ziemlich krass, da wird unrechtmässig eine Seite gegen Justizwillkür gesperrt, die Verfügung wird rückgängig gemacht, und trotzdem kämpft die Richterin nach wie vor erfolgreich gegen die Seite.
Ich wollte seit längerem mal etwas genauer über die Internetzensur in der Schweiz nachforschen, da die Schweiz bei der Debatte in Deutschland desöfteren als Beispiel genannt wurde. Das habe ich jetzt mal für mich getan und wollte ursprünglich im UIT dann einen Kommentar abgeben, aber der Beitrag ist etwas grösser geworden, drum poste ich ihn hier.
Also, falls sich einer dafür interessiert, wie die Lage der Internetzensur in der Schweiz ist:
In Deutschland gibt es im Telemediengesetz jetzt einen richtigen Zensuartikel (Art. 8 Telemediengesetz), der vereinfacht ausgedrückt lautet: "Staat macht Sperrliste, Provider müssen diese Inhalte sperren, die Provider müssen wöchentlich Zugriffszähler melden."
In der Schweiz gibt es kein entsprechendes Gesetz. Es gibt aber im Strafgesetzbuch (StGB) hier und da die Floskel "zugänglich machen". Beispielsweise im Art. 197,III StGB, Pornographie:
ZitatWer Gegenstände oder Vorführungen im Sinne von Ziffer 1, die sexuelle Handlungen mit Kindern oder mit Tieren, menschlichen Ausscheidungen oder Gewalttätigkeiten zum Inhalt haben, herstellt, einführt, lagert, in Verkehr bringt, anpreist, ausstellt, anbietet, zeigt, überlässt oder zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
Dabei ist noch wichtig zu erwähnen, dass es keine Rolle spielt, an welcher Stelle man in der Informationskette ist (z.B. ob man nur Briefträger ist), sondern ob man die geeigneten Mittel einer Verhinderung der Verbreitung hat (DNS-Server ist ein solches Mittel).
Legitimiert wird ein solches Gesetz, welches ja eigentlich den Art. 17, II der Bundesverfassung ("Zensur ist verboten.") verbiegt, durch Art. 36 der Bundesverfassung, wodurch Grundrechte eingeschränkt werden können, wenn dies zum Schutze Grundrechte Dritter geschieht.
In der Praxis läuft das also so, dass (glaube ich) die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität offenbar eine Sperrempfehlung an die Provider rausgibt. Das heisst, dass die Provider selber verantwortlich sind: Sie müssen nicht sperren, machen sich aber u.U. strafbar, wenn man über den Provider an Kinderporno rankommt, und dieser es verhindern hätte können.
Einige der Seiten in dieser Sperrliste sind bekannt, mit dem DNS-Server meines Providers (Bluewin) lande ich auf folgender Sperrseite: STOPP! STOP! ///////// KOBIK / SCOCI / CYCO ///////// STOPP! STOP! (die Seite von Cablecom sieht meines Wissens gleich aus). Die meisten (alle?) genannten Seiten da sind offenbar bereits wieder offline, aber trotzdem noch gesperrt (bei mir zumindest).
Leider gibt es kein Präzedenzfall, bei dem ein Provider bestraft wurde. Das ganze ist also eine Rechtsunsicherheit, es sperren daher auch nicht alle Provider (Cablecom und Bluewin sperren, init7 hingegen nicht).
Im überigen dürfen Provider nicht-strafbare Inhalte keinesfalls sperren oder zensieren.
Die von mir vor einigen Tagen gepostete blockierte Seite appel-au-peuple.org wurde im überigen nicht durch die Sperrempfehlung gesperrt, sondern durch eine Sperrverfügung einer waadtländer Untersuchungsrichterin, die ihre Kompetenzen überschritten hat. Der schweizer Provider init7 (die beiten überigens auch IPv6 an Private an) hat dagegen erfolgreich protestiert: Die Sperre ist als unzulässig zurückgewiesen worden, die Seite muss (darf?) somit nicht mehr gesperrt werden. Warum Bluewin, als grösster Schweizer Provider, die Seite immer noch sperrt, ist mir momentan nicht klar.
Quelle dieser Information sind die Kommentare folgendes Symlink-Beitrages: symlink.ch | Schweizer Zensurliste veröffentlicht
Ernst Busch - Dank euch, ihr Sowjetsoldaten
Das ist eigentlich der Grund, wofür es ursprünglich Benutzerkonten gibt: Um die Beiträge fest einer Person zuzuordnen. *narf*
Von Opera gibts auch Builds mit <video>-Unterstützung, aber halt meines Wissens nichts im Mainline.
Sondern nur für immer gebannt.
Oder wie lange is Toastbrot jez gesperrt?
Also ich hab wie vor grosse Hoffnungen in den <video>-Tag. Flash kann nämlich nur HD-Videos mit H.264, und dafür fallen ab 2010 (oder 11) Gebühren für an. Und gerade da könnten "die Grossen" vermutlich viel Geld sparen. Im überigen ist die Adobe Streamingsoftware (also serverseitig) was ich gehört habe auch nicht grad günstig.
Allerdings kann WebKit hingegen beim <video>-Tag hingegen H.264 und afaik kein OGG Theora (Firefox kann Theora, aber kein H.264).
Ob für 7 Tage oder für immer -"nerven" ist einfach mal KEIN VERDAMMTER SPERRGRUND!
4lpha0m3ga war im überigen hier die Exekutive. Ganz toll -.-
Jap, Blue-Fox ist jetzt auch gesperrt. Und noch ein Antipathie-Punkt mehr für euch.
Grad mitbekommen:
Die neue Javascript-Engine läuft nur auf i386. Nichts x86_64 oder gar PPC & Co. Klar, Grund ist der JIT-Compiler, aber fehlender x86_64-Support ist im Jahre 2009 untragbar.
Nachtrag: Ob das nur für Linux gilt oder allgemein bin ich mir grad nicht sicher. Linux x86_64 ist jedenfalls mal ohne. x86_64 und ARM sind aber als Plattformen für die neue Engine geplant.
Zitat von oreissigich freu mich insbesondere schon auf torrent-deadlinks
Das hingegen wär eine interessante Sache: Die Metadaten im Torrent und der Tracker laufen prinzipiell unabhängig.
Alles was man als Tracker mitkriegt, ist eine SHA1-Summe. Ob die zu einem legal oder illegalen Torrent gehört, kann man daher nicht sagen.
Die könnten also lediglich nur noch legale Torrents in ihrer Suchmaschine anbieten, aber weiterhin alles auf den Tracker lassen.
Also nen Bezahlportal wird es mal garantiert nicht.
Liest den keiner die Nachricht durch ![]()