Beiträge von gandro

    Sorry, hab erst jetzt Zeit zu antworten.

    Ehm... eigentlich müsste das Script eine counter.txt anlegen, und zwar im Arbeitsverzeichnis (bei dir höchstwahrscheinlich /www/downloads/counter.txt). Ich unterdrücke beim Lesen und Schreiben allerdings die Fehlermeldungen. Meine Vermutung ist, dass das Script keine Rechte zum Schreiben bzw. Anlegen einer Datei hat.

    Überprüf mal die Ordnerrechte von /www/downloads.

    Zitat von CHRiSNEW

    Das Skript ist gut. Wobei ich persönlich lieber etwas mit MySQL bevorzugen würde. Dennoch die Datei variante ist hier völlig ausreichend.


    Ach.. du beziehst das auf mein Script. Ich hab das erst jetzt kapiert. Dachte du redest über Dirks Javascript und da hat mich das MySQL verwirrt.

    Naja, ich persönlich mag Datenbanken nicht so, die machen vieles nur komplexer. Klar, würde MySQL einige Probleme lösen, aber der Overhead wäre gewaltig. Wenn, dann hätte ich auf SQLite gesetzt, macht bei kleinen Datenstrukturen mehr Sinn. Aber das ist erst mit PHP 5.3 dann direkt in der PHP-Distribution drin, vorher lass ich davon noch die Finger.

    Am liebsten wär plattformunabhängies Shared-Memory für PHP (shm_* gibts ja nur für *NIX). Damit man Datenstrukturen über mehrere Scripte hinweg ins RAM ablegen könnte. Ist zwar auch definitiv nicht sorgenfrei, aber wär mir lieber als Datenbanken, die am Ende nur Komplexität verstecken. Zwar wird das Dateisystem meine counter.txt sicherlich auch im RAM zwischenlagern, aber schön ist das nicht.

    Achso, okay.

    Hab mir vorhin noch den JavaScript-Code angeschaut... naja... derart viel HTML in Javascript-Strings verpackt, brrr... da läufts mir kalt den Rücken runter.

    Du kannst via DOM ja HTML-Code generieren oder den bestehenden verändern, da brauchst du den nicht in Strings abpacken. Wobei das auch nur nen haufen Arbeit gibt.

    Ich persönlich würde den Code in einzelne DIVs mit ner id="blubb" verpacken und diese dann via JavaScript (und CSS aka "element.style.display = 'none';") ein- und ausblenden. Dann kannst du das sogar so machen, dass Leute ohne Javascript (FFX NoScript oder Leute mit Uraltbrowsern, was grad bei den Updates durchaus ein Szenario ist) trotzdem den Inhalt sehen.

    Wobei es auch nicht optimal ist. Am tollsten hier wäre natürlich AJAX, aber das macht nur mit nem Backend Sinn, was du ja nicht hast.

    Sooo.. hab nun endlich Zeit gehabt, mal nen Download-Counter zu programmieren:

    Kopierst du folgenden Code z.B. nach http://winhistory.de/downloads/ als Datei getfile.php, kannst du die Downloads z.B. über http://winhistory.de/downloads/getfile.php/DOS5.exe verlinken. Ich hab das absichtlich nicht über Parameter implementiert, weil da einige Browser/Downloadmanager dann einen falschen Dateinamen setzen (Ansonsten einfach das Argument von download_file() abändern).

    Existiert die Datei http://winhistory.de/downloads/dateien/DOS5.exe, dann zählt er den Counter für die Datei einen hoch und leitet dann den Browser um (geht mit jedem HTTP/1.1-konformen Browser/Downloadmanager/Telnetbenutzer *narf*). Existiert die Datei nicht, zählt er nichts, leitet aber trotzdem weiter (gibt dafür dann die Standard 404 deines Webservers aus).

    Die ersten drei Konstanten kannst du evtl. noch anpassen. Wenn du willst, kannst du die counter.txt auch ausserhalb des HTTP-Zugriffes ablegen (einfach Pfad ändern), damit von aussen keiner die Counter lesen kann (kaputt machen kann man damit allerdings eigentlich nichts).

    Ich hoffe, das ganze ist Race-Condition sicher. Ich arbeite zwar mit Dateisperren, aber so ganz trau ich PHP in der Hinsicht nicht. Die Zählerdatei ging bei mir bei ein paar Stress-Tests allerdings nicht in die Brüche.

    Natürlich hab ich auch grad eine Programmierschnittstelle eingebaut. Wenn du die Datei nicht via Browser aufrufst, sondern via include() einbindest, kannst du auf die Funktionen zugreifen, ohne dass er weiterleiten will. Beispiel:

    PHP
    <?php
    include("getfile.php");
    
    
    /* gibt den Wert des Counter der Datei DOS5.exe zurück */
    echo get_counter_for("DOS5.exe");
    ?>
    Zitat von Unregistriert

    Warum wird denn hier auf google&co verwiesen, anstatt ihm zu erklären, wie man das brennt? Weil man es selber nicht weiß?


    Nunja, wie du aus Igors Beitrag erkennen kannst, funktioniert dies bei jedem Brennprogramm etwas anders - wir kennen hier nicht alle.

    Zudem ist es überall praktisch selbsterklärend, wenn du also in deinem Brennprogramm erstmal probierst, anstatt vorher zu fragen, kriegst du es vermutlich eh alleine hin: Der Lerneffekt ist grösser.

    Ist es hingegen kompliziert, dann ist es eh dokumentiert, und da weiss Google garantiert wo man diese Dokumentation findet.

    Zitat von HOMEBOY87

    .rar dateien mit passwort?

    .rar ist zumindest nicht so einfach knackbar wie .zip
    nur per bruteforce..


    Jap, RAR3 (erkennbar bei Teilarchiven ab *.part1.rar und nicht mehr *.r01) verwendet AES128, das ist kryptografisch sicher (auch wenn es mehr als 128Bit sein dürften, aber egal).

    Zum Topic:
    Das BartPE System wird sich nicht ohne weiteres verschlüsseln lassen. Mär wäre jedenfalls nichts bekannt. Aber da müsste schon Microsoft fast das von Haus aus mitliefern, und das tun sie halt nicht. Und Bootloader, welche von verschlüsselten Containern laden, wären mir ebenfalls keine bekannt.

    Wohl aber kannst du wie bereits vorgeschlagen RAR- oder Truecrypt-Container zusammen mit WinRAR/Truecrypt auf das BartPE tun und dort damit entschüsseln.

    Das ISO-Format selber kennt keine Verschüsselung. Woraus folgt:

    Entweder muss dein Live-CD-Bootloader dies können, oder aber das Live-Betriebsystem.
    Allerdings sind mir hier auch keine Lösungen bekannt. Vielleicht gibt es für BartPE ein entsprechendes Modul, GRUB und ISOLinux und was es sonst noch so für CD-Bootloader gibt, können meines Wissens aber keine Verschlüsselung (GRUB kann Passwort, die Daten bleiben aber lesbar).
    Einzig via Live-Linux wär das garantiert möglich, nur wüsste ich auch hier keine fertigen Lösungen.

    Nachtrag: TrueCrypt bietet einen "Traveler Mode", der mit Bart PE läuft. Kannst du aber nicht das ISO verschlüsseln, sondern die Daten auf einem USB-Stick oder einer Festplatte.

    Zitat von meekee7

    Ich habs schwammig formuliert. Der USER (!) kann zwischen OGL und DX wählen. Bei den Grafikeinstellungen im Menü und so.
    Die Spiele, bei denen ich diesem Phänomen bislang begegnete sind Prime Time und Tube Twist. Gibt sicher noch ein paar mehr.


    Ich glaube das haben wir hier alle auch so verstanden.

    Geht im überigen bei vielen Spielen oftmals auch über Parameter. Die Source-Engine von HL² und Counter-Strike zum Beispiel. Oder alles was auf DooM3 oder Quake 3 aufsetzt.

    Dieser Video Download Helper, ebenso wie alle anderen derartigen Tools, parsen aber nicht wirklich die SWF-Datei, sondern haben halt Filter für verschiedene Seiten, wo das Video zu finden ist.


    Ändert die Seite sich ein bisschen, muss das wieder angepasst werden.

    Korrigiere, Blödsinn. Der fängt offenbar HTTP-Abfragen und -Links ab. Nette Idee. Funktioniert also mit fast allen Seiten - der Nachteil: Ohne Flashplugin läufts nicht. Bei meinem Flashblock z.B. gehts erst, wenn ich das Flash-Applet aktiviere, beziehungsweise bei manchen Flash-Playern auf "Play" drücke. Und genau das will ich ja eben nicht.

    Was her muss, ist ein SWF-Parser, der die FLV-Links oder gar Rohdaten extrahiert und weiterleitet. Aber dazu muss man das SWF-Format (teil)implementieren, und das ist für einen Normalsterblichen nicht machbar.

    Zitat von chiaki

    es solltn browserplugin geben der die flv videos nativ über player(mplayer etc) anzeigen kann.
    meine, selbst mein mda pro kann mit coreplayer youtube videos anzeigen :D


    Ja, das wär auch mein Wunsch. Das Flashplugin hat bei mir sowohl auf Windows als auch auf Linux eine üble Videowiedergabe-Performance. Einfach übelst. Was halt rein konzeptionell bedingt ist, weil Flash ja noch evtl. Grafiken über das Video legen muss, was ein direktes Durchreichen unmöglich macht.

    Das Interweb ist für mich erst seit Flashblock wieder benutzbar. Ich kann ohne Werbeblocker leben, nicht aber ohne Flashblocker.

    Jedenfalls, ein solches Plugin ist leider nicht grad trivial. Bei YouTube & Co kommt man über die API und oder halt über den HTML-Quelltext an das Video ran, dafür gibts auch Scripts.

    Damit es bei allen Flash-Inhalten geht, braucht man aber einen SWF-Parser. Man müsste also Gnash oder swfdec forken oder irgendwie einbinden können.

    Zitat von oreissig

    und: Since it relies on OpenGL, it can provide Direct3D without need for specific D3D drivers (notably, on VMs like VirtualBox or QEMU).
    is natürlich schon ne coole Sache
    aber ist denn das auch wirklich brauchbar von der kompatibilität her? Das haut mich jetz spontan nämlich ziemlich aus den Socken


    Naja, von der Kompatibiltät her nicht mehr als Wine selber. Also in Sachen D3D.
    Von daher für mich relativ nutzlos, das in VirtualBox zu installieren um zu zocken, da benutz ich lieber direkt Wine - oder dann halt VMWare Workstation, was Gast-DirectX3D auch auf einem Linux-Host kann, ohne seltsame DLLs.

    Für VirtualBox gibts hier nen Howto:
    http://thinksilicon.hobby-site.com/54/HowTo-Virtu…hleunigung.html

    Zitat von meekee7

    [OT]OpenGL-Games sind leider rar und es gibt einige seltsame Spiele mit einer Engine wo man zwischen OGL und DX wählen kann...[/OT]


    Man soll die Wine-DLLs unter Windows betreiben können, so dass sämtliche DX3D-Befehle in OpenGL-Befehle umgewandelt werden und man so DX3D-Spiele über OpenGL spielen kann.

    Abgesehen von der Tatsache, dass Wines DirectX-Implementierung noch nicht ganz komplett ist (nichtsdestotrotz eine Meisterleistung, was inzwischen alles fast ohne Geschwindigkeitsverlust hinkriegen: http://www.winehq.org/status/directx) lief es aber auf meinem virtuellen Win2000 nicht. Was aber angesicht dessen Zustandes nichts bedeuten muss.

    Aber ich will es der Vollständigkeit halber mal erwähnt haben. Damit wäre theoretisch sogar DX10 auf Win98 möglich:

    WineD3D builds for win32

    So. Nachdem GNOME hier nur Probleme machte, ich mich mit keinem Tiling-WM anfreunden konnte und es für Openbox keine funktionierenden Panels gibt, bin ich schliesslich bei einem abgespecktem XFCE gelandet. Zwar etwas aufgebläht, aber dafür perfekter Multimonitoring-Support und auch sonst ein paar tolle Gadgets:

    Leer:

    Voll (erstes Display):

    Zitat von iSuSE

    nur mal so ne frage: aus den screenshots kann ich nicht wirklich ableiten, wie gross die welt ist. jemand ne idee? auf jeden fall größer als gta:sa und fallout3, oder?


    Ehm... also abgesehen von der Tatsache, dass darüber nichts bekannt ist:

    GTA:SA und Fallout3 gehören eher ins Rollenspielgenre. Bei diesen hat man in der Regel eine grosse weite Welt zum Erkunden.

    Während Duke Nukem Forever allem Anschein nach ein Action-Ego-Shooter wird - und die sind in der Regel relativ geradelinig, wo du nur nach vorne und hinten gehen kannst. Dafür kann man mit Scripten dann eine relativ lebendige Welt vorgaukeln.

    Zitat von YAL

    PS/2 Mäuse werden erst nachm neustart erkannt.


    Also unter Windows funktionieren PS/2 Mäuse meiner Erfahrung nach in der Tat nur, wenn sie vor dem Starten von Windows eingesteckt wurden und nicht abgesteckt werden.

    Linux ist bei mir da etwas tolleranter, obwohl PS/2 definitiv nicht als hotplugfähige Schnittstelle konzipiert ist.

    Xorg ist ein elendes Gefrickel.

    Klar, es hat nette Features, aber momentan entwickelt kein Schwein mehr dran. " Xorg wird doch laufend weiterentwickelt." kann man so leider nicht unterstreichen - klar, es wird entwickelt, aber es fehlen die Entwickler. Intel als Maintainer vom XServer ist bereits um zwei Versionen im Verzug, als sie es geplant haben. Multi-Pointer-X beispielsweise ist schon seit anderthalb Jahren Teil des offiziellen Xorg, sollte schon längst drin sein, kommt aber frühstens im Juni.

    Ein direkter "Nachfolger" wird sich wohl keiner finden lassen, wegen mangelnder Kompatibiltät. Aber die Frage ist schon, ob man mit Xorg so weiterleben will - weil die meisten essentiellen Dinge die ein Grafiksystem bei den anderen System bieten gibts bei Xorg nur über Drittsoftware. Die Zwischenablage als Beispiel, die im Jahre 2009 immer noch nur Plaintext kopieren kann - da setzen GTK und QT auf Eigenentwicklungen. Multimonitoring ist ebenfalls fürn Arsch. Xinerama wäre ein guter Ansatz, wird aber von ATI und NVidia ignoriert. RandR ist dann nochmals ein Kaptel für sich, aber auch nicht das, was man im Jahre 2009 erwartet.

    Es ist halt eine schwierige Sache. In erster Linie bräuchte es Entwickler. Aber weil Xorg halt ein Moloch von Code ist, die Leute sofort anfangen zu schreien, wenn die Abwärtskompatibiltät flöten gehen (und NVidia, besonders ATI/AMD) mit ihren Treibern auch oftmals im Verzug sind (der neuste ATI-Treiber, der vor ein paar Tagen rauskam kann noch immer kein Kernel 2.6.29, und dabei kommt bereits .30 bald).

    Zufrieden sein kann man mit Xorg definitiv nicht. Aber ändern wird sich daran in naher Zukunft auch nicht. Vielleichte wäre eine Neuentwicklung mit Kompatibilitätslayer doch keine üble Idee. Aber eben, es muss sich jemand finden lassen, der das macht. Und daran mangelts momentan.