Beiträge von gandro

    Ich sehe das nicht so düster. Ist halt ein Lizenz-Troll der die GPL missbraucht. Notfalls schmeisst man seinen Code raus und gut ist.

    Mojang und der Rest des Core-Teams waren sich ja ziemlich einig dass sie so oder so Bukkit weiterpflegen, das ist kein "dagegen votieren" sondern mehr so "naja, dann machen wirs halt weiter, die Rechte haben wir ja".

    Nur der eine wolvereness Typ läuft jetzt halt gerade Amok, aber all zu viel Schaden wird der auch nicht anrichten können.

    https://storify.com/lukegb/the-tal…r-minecraft-1-8

    Revisiting How We Put Together Linux Systems

    Interessanter Blogpost der ebenfalls die problematische Aspekte des aktuellen Paketmanagement-Ansatz bespricht. Steht sehr viel ähnliches drin wie in diesem Thread. Er meint ebenfalls, dass der "Toolbox"-Ansatz, also Paket-Repositories, wo sich die User selber einen Werkzeugkkasten für ihre Verwendung zusammenstellen, der Realität nicht gerecht wird.

    Grundthesen:

    • Auf vielen Linux-Installationen in der Realität werden selten einzelne Pakete aktualisiert/installiert, sondern direkt gleiche ganze Builds ausgerollt (Workstation in Unternehmen/Schulen, Server, Embedded-Kisten).
    • Benutzer wollen ein App-Model mit schnellen Releases, und nicht erst auf den nächsten Build/Release warten.
    • Aktuelle Lösungsansätze (Ubuntu Apps, Docker, ChromeOS) lösen nur einzelne Teilprobleme.

    Der Lösungsansatz der präsentiert wird ist dann relativ umfangreich und detailliert. Kern-Idee ist es aber das Dateisystem in Dateisystem-Images aufzuteilen, die dann einzeln kombiniert werden können.

    Nebst Low-Level Dateisystem-Images von Distributionen soll es dann Framework-Images z.B. für GNOME geben. Und Vendors wie Mozilla können dann App-Images z.B. für Firefox bauen, die auf der GNOME-Runtime aufbauen, anstatt auf einer spezifischen Distribution.

    Home-Verzeichnisse sollen auch so verwaltet werden. Es ist ein ziemlich umfangreicher Vorschlag, aber klingt definitiv interessant. Soll technisch auf btrfs aufbauen, benötigt also Mounting/Snapshotting/Subvoluming um den Sandbox-Ansatz umzusetzen. Und halt ordentliches IPC via kdbus, da das Dateisystem nicht mehr so einfach als Kommunikationsmittel missbraucht werden kann.

    Trotzdem soll da ganze Legacy-kompatibel bleiben.

    Fieser Hack :D

    https://www.winhistory-forum.net/search.php?action=thread&tid=1&keywords=SUCHBEGRIFF&author=DosAmp&matchusername=1

    Nachtrag: Mist, funktioniert nicht.

    Nachtrag 2: Dein Original-Problem scheint mir tatsächlich ein Bug in der Forensoftware zu sein. Müsste man den Sourcecode prüfen - und/oder Bugeport machen.

    Wie schon an anderer Stelle gesagt: Wenn jemand Lust hat, ein modernes Responsive-Theme zu entwickeln, nur zu, ich würde das unterstützen.

    Ich selber mache hier aber keine Themendetailpflege, der Aufwand die Templates synchronisiert zu halten ist zu gross, da ist ein user-spezifiziertes Stylesheet weniger Aufwand für alle.

    Wahre Worte.

    Dass das Unix-Design inzwischen bereits als quasi-religiöses Argument ("Unix-Philosophie" was fürn dummes Gelaber) gegen jegliche Umstrukturierungsversuche unternommen wird, ist das beste Symptom dass hier Dinge verkrustet sind. Wie du sagtest, das Unix-Design mag die Probleme der damaligen Welt elegant gelöst haben - aber die Welt hat sich inzwischen weiterbewegt und hat andere Probleme. Du hast dich vor allem auf Datei/Programmamangement fokusiert, sieht man aber auch am Beispiel vom Mulituser-Konzept. Auf den damaligen Grossrechnern eine grossartige Lösung, dass alle Programme mit den Rechten der User lief. Dass heutzutage aber mein PDF-Reader Zugriff auf meine SSH-Keys hat nur weil er mit meinem Userrechten läuft ergibt keinen Sinn.

    Die desaströse Situation mit den Paketmanagern lässt sich auch schön daran festmachen, dass praktisch alle Programmiersprachen für ihre Bibliotheken inzwischen ihre eigenen Manager für Bibliotheken mitbringen, weil die Distros bestenfalls für die Endbenutzer, aber nicht für die Entwickler packetieren (Punkt "Offenheit", my ass). cpan, pip, npm, maven, pear, cabal, cargo et all. Keine Distribution hat es bisher geschafft mit diesem dualen System auch nur ansatzweise klarzukommen.

    Auch haben praktisch alle neueren nativen Compiler ausser die für C/C++ aufgehört dynamisch zu linken, sondern machen es gleich statisch. Go linkt standardmässig die ganze Runtime statisch mit rein. Rust ebenso. Damit hat man gar nicht erst das Theater mit inkompatiblen Versionen. Der dynamische Ansatz hat zu viele Nachteile.

    Um doch mal kurz den Linux-Fanboy rauszuhängen:

    Wobei ich den Linuxen wenigstens hoch anrechne, dass wenigstens nach wie vor versuchen eine kohärente Architektur zu haben. Sie scheitern grösstenteils daran, eben weil sie glaube ich zu fest am alten Unix-Design festhalten (siehe auch: systemd die das explizit zum Non-Goal erklärt haben und dafür heftigst kritisiert werden). Aber sie haben wenigstens noch so etwas wie eine Vision von Design, dafür gibts zumindest Sympathiepunkte.
    Die Architektur Windows hingegen ist ja nur noch getrieben vom Constraint dass Legacy-Software laufen muss. Bedeutet in der Praxis DLL-, Registry- und Dateisystemvirtualisierung: System32 DLL-Fehler und C:\Programme\Foo\config.ini-Konflikte haben moderne Windowsen nur deswegne nicht mehr, weil der ganze Dreck von Schichten über Schichten wegvirtualisiert wurde.

    Es funktioniert zugegebenermassen verdammt gut, definitiv besser als die ganzen Linux-Distros, da ist der in Windows gut umgesetzte pragmatische Ansatz dem verrotteten Idealismus der Linux-Distros überlegen. Aber Design hat Windows wirklich keines da, dass der Hersteller die Software paketiert bedeutet nicht nur dass der Firefox sauber läuft weil Mozilla das sagen hat, sondern es bedeutet auch Toolbars und andere Adware. Dass keiner weiss, was Windows 9 denn jetzt wird zeigt ja auch, dass es keine klare Designrichtung gibt.

    Trotzdem, Windows läuft momentan besser, weil sie eben tatsächlich echte Probleme mit Ducttape wie Virtualisierung lösen, anstatt die Probleme gar nicht zu Lösen und stattdessen auf die Unix-Philosophie verweisen ("Worse is better"), was momentan gerade die Distros tun.

    Trotzdem glaube ich ist die Lage nicht aussichtslos. Der "Fuck Unix"-Ansatz von systemd (die inzwischen im Idealfall komplett ohne die dummen Unix-Configfiles auskommen, also stateless sein können) hat einiges inspiriert.

    Docker und CoreOS gehen gerade das Paketierungs/Management für Server an. Ob es der richtige Ansatz ist weiss noch keiner, aber es ist zumindest mal ein anderer als Tarballs auf / loszulassen.

    Und Fedora Workstation, obwohl deren Vision fast so schwammig ist wie deine obige Utopie versprechen auch neue Ansätze für den Desktop ("Workstation"): Isolierte "Apps", weniger bewegbare Teile, Abkehr vom klassischen Unix-"Design".. aber wie gut und wie radikal das ist, weiss momentan noch niemand, vermutlich nicht mal die Devs selber. Und Erfolg ist auch nicht einfach, Gobo Linux ist ja auch in der Nische geblieben.

    Nachtrag: Hier die schöne Vision von Fedora Workstation als länglicher Blogpost: http://blogs.gnome.org/uraeus/2014/04…ra-workstation/

    Gab noch eine letzte Stimme, die am Resultat jedoch wenig geändert hat.
    Somit ist es entschieden, die neuen Moderatoren sind:

    https://www.winhistory-forum.net/modwahl2014.html

    • Commodore-Freak (bisher)
    • DosAmp (bisher)
    • oreissig (bisher)
    • Wynton (bisher)
    • Xaar (neu)
    • Spit (neu)

    Ein besonderer Dank geht natürlich an Chrisse und mrshadowtux, die im vergangenen Jahr (und Chrisse seit einiger Zeit mehr) Zeit und Aufwand in das Forum gesteckt haben!

    Logfile & Scripte im Anhang. Kleiner Hinweis: Ich habe die Zufallseliminierung durch eine Mehrfach-Eliminierung ersetzt - am Resultat ändert sich dadurch nichts.

    Erste Auswertung: https://www.winhistory-forum.net/modwahl2014.html

    Jede Runde werden die Erststimmen (also die [1]) gezählt. Die Stimmen von Leuten mit mehr als 7 Stimmen werden dann auf die anderen verteilt.

    Die Kandidaten mit am wenigsten Stimmen werden am Ende einer Runde von der Liste gestrichen. Voraussichtlich werden es also:

    • Commodore-Freak (bisher)
    • DosAmp (bisher)
    • oreissig (bisher)
    • Wynton (bisher)
    • Xaar (neu)
    • Spit (neu)

    Noch bis 23 Uhr kann abgestimmt werden. Denke aber wird sich gross nichts mehr ändern.

    Ein User hat eine ungültige Stimme abgegeben (Kreuze anstatt Nummer), derjenige wurde per PN benachrichtigt und kann bis 23 Uhr noch korrigieren.

    Ja, Webdesign ist sehr modisch, getrieben durch neue technische Möglichkeiten. Was vor fünf Jahren noch State of the Art war ist inzwischen wieder deprecated. Bestes Beispiel:

    Bei den Tabellenlayouts damals (die schlicht technisch notwendig waren, weil CSS noch nicht mächtig und verbreitet genug) waren fluide Layouts (also prozentuale Grössenangaben) relativ einfach machbar. Dann kann immer mehr der Trend auf, das Design pixelgenau kontrollieren zu wollen, was bei CSS auch einfacher zu programmieren ist als Prozentangaben. Jetzt aber mit dem aufkommen von kleineren Bildschirmen wo ein CSS-Pixel eh nicht mehr gleich einem Bildschirm-Pixel ist (da HDPI) und den Möglichkeiten Responsive zu sein hat Fluid Layout wieder sein Revival.


    Mit den aktuellen Stimmen und einem kleinen Parser …

    kommen bei mehrmaligem Aufruf des Programms sogar zwei verschiedene Ergebnisse raus, wobei diese relativ gleichverteilt auftreten:

    WARNING: Excluding candidate by lot!

    Hm. Gefällt mir ja nicht so. Kann man aber wenig dagegen machen, gibt aber halt mehrere Leute ohne oder mit nur zwei Erststimmen. Da ist es nicht klar, wer nun verliert.

    Ich habe das Auszählungsverfahren nun mal implementiert: https://github.com/gandro/scripts/blob/master/wright.py

    Ist eine Übersetzung von http://www.dpmc.gov.au/consultation/e…er%20Craats.pdf
    Und komfortabel mit http://martinwilke.de/stv/wright_grafik_1024px/img0.html

    Trotzdem gebe ich momentan noch keine Garantie auf Korrektheit. Alle damit errechneten Resultate sind also vorläufig. Ich habe bisher nur mit den Beispieldaten gearbeitet, habe also keinen Plan wie ein echtes Resultat aussieht.