Beiträge von gandro

    Nö, 500mA sind zu wenig, brauchst mindestens 700mA fürn Modell B, so ist es auch spezifiziert. Man kriegt Probleme mit USB und hat auch sonstige Instabilitäten mit nur 500mA, man google nur mal nach Tastaturproblemen, praktisch jeder der sich über HW-Instabilitäten beschwert betreibst falsch.

    So, Umfrage ist ausgelaufen. Es bleiben im Raum: DosAmp, Commodore-Freak, Wynton, oreissig, Chrisse und neu mrshadowtux.

    Hier noch ne nette Grafik von TAL:

    Ansonsten, kurzer DB-Check sagt auch dass es tatsächlich niemand geschafft hat für mehr als 6 Leute abzustimmen, d.h. alle Stimmen sind gültig, das Query ist leer: SELECT uid, count(*) FROM `mybb_pollvotes` WHERE pid = 289 GROUP BY uid HAVING count(*) > 6

    Das xorg.conf.d Verzeichnis ist nicht obsolet, gerade Treibereinstellungen die nicht zur Runtime geändert werden können gehören da rein.

    xrandr hat keine Farbtiefe denn RandR ist eine Extension für Änderungen an den Monitor-Settings (darum auch das R für Rotationen usw, weil man physikalische Monitore auch rotieren kann). Farbtiefe ist aber keine Einstellung des Monitors (der kann ja auch monochrom sein, obwohl ein RGB-Signal reinkommt), sondern dessen was X11 als "Screen" bezeichnet. Ein Screen ist die Leinwand für Fenster. Und das Display (aka. das grafische "TTY"-Interface) kann dann aus einem oder mehreren Screens bestehen.

    Früher hat man für Multi-Monitor-Settings mehrere Screens auf einem Display gehabt, da konnte man dann auch keine Fenster zwischen den Bildschirmen herschieben. Xinerama und Co erlauben es dir dann einen Screen auf mehrer Monitore zu verteilen, so dass du pro Display auch wieder nur einen Screen hast. In der DISPLAY-Variable sieht man das auch. DISPLAY=:0.1 heisst: Display 0, Screen 1. Die meisten haben heutzutage DISPLAY=:0 (entspricht :0.0), also nur einen Screen 0 auf dem Display 0.

    Eine Screen-Auflösung kann auch grösser als deine Monitor-Auflösung sein, dann kannst du mit der Maus den Ausschnitt verschieben. Ein Display kann aus einem Screen oder mehreren Screens bestehen, und Screens werden dann einen pro Stück auf die Monitore verteilt.

    TLDR: Farbtiefe ist eine Einstellung des Screens, also der Leinwandfläche wo Programme reinmalen dürfen. Das kannste im X11-Protokoll (alter Müll halt) daher zur Laufzeit auch nicht ändern, sondern gehört in das xorg.conf.d. Mit dem Monitor und damit xrandr hat das nichts zu tun.

    Wenn man Programmieren zum Pflichtprogramm machen will, dann wäre es imho schon sinnvoll da den Kids auch was beizubringen womit sie ggf. alltägliche Probleme lösen können, wenn sie denn Lust darauf haben, also eher so in Richtung Skriptsprache, und nicht "pädagogisch wertvolle" Laborsysteme wie Schildkröten- oder Minecraft-Programmierung. Wobei es hier so bisschen an einer Universalsprache scheitert, denke da aber schon so eher in Richtung Web.

    Die Grundlegende Idee hinter Programmierung von Rechnern lernt man auch mit Assembler, Matlab oder Haskell; eine imperative, objektorientierte Sprache hilft dann nur beim Lernen der tatsächlich häufig verwendeten Sprachen im Berufsalltag.

    Nimm es bitte nicht persönlich: Aber das ist ein Prima Beispiel dafür dass Kuchendiagramme meistens genau gar nicht taugen wenn es um etwas anderes geht als Prozentzahlen von 0-100 darzustellen. :D

    Oder um es salopper auszudrücken: Kuchendiagramme sind ne Seuche. :fresse:


    EDIT:
    Heute, 22:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Heute 22:27 von gandro.)

    Was hat diesmal nicht gepasst?


    Riesig fettes Mehrfachzitat (hab es mit ... abgekürzt). Wie schon erwähnt sind die gemäss Regeln verboten, hätte den Beitrag auch löschen können.


    Dann ist Falschgeld drucken theoretisch also legal?


    Wie kann etwas theoretisch legal sein? Entweder ist etwas legal oder nicht. Wenn, dann ist die Frage nach der Moral hier interessant.

    Sehe die Analogie mit dem Falschgeld jetzt auch nicht; Commo hat das Diebstahlproblem eigentlich schon perfekt ausformuliert.

    Um es trotzdem nochmals mit Falschgeld irgendwie zu probieren: Falschgeld zu drucken an sich ist ja kein moralisch fragwürdiges Problem. Schadet ja niemandem.

    Erst das Falschgeld dann auszugeben ist ein moralisches Problem, weil ich dadurch eine Leistung erhalte die bei jemand anderem nicht kompensiert wird. Dann ist es moralisch vergleichbar mit Diebstahl.

    Um das hier jetzt wieder auf digitale Kopien zu beziehen: Eine Software zu kopieren schadet erstmal niemandem, genau so wie ein frisch gedruckter Falschgeldschein der nie ausgegeben wurde total unschädlich ist.

    Schaden richte ich erst dann an, wenn ich kopiere anstatt zu kaufen. Wenn ich nie vorhabe zu kaufen, dann kriegt der Softwarehersteller nie eine Gegenleistung. Egal ob ich die Software jetzt kopiert habe oder nicht.

    Ein Schüler, würde sich ein Adobe Produkt, was 2000$ kostet, niemals kaufen. Dazu hat er schlicht das Geld nicht, wenn er sie nicht kopieren könnte dann würde er halt GIMP oder sowas verwenden. Egal ob er sie jetzt kopiert oder GIMP verwendet: Bei Adobe ist durch die Kopie kein Verkauf verloren gegangen, und moralisch kein Schaden entstanden.