Beiträge von gandro

    Wird vermutlich in einem Initscript oder gar in der initrd gemounted.

    Hab leider mit etwas googeln gerade nichts ausfindig gemacht, könnt mir schon vorstellen, dass das aber in einem Initscript geschieht. Nur welches oder wo das bei Ubuntu ist, kann ich leider nicht sagen, im Zweifelsfall mal grep über /etc laufen lassen.

    Ich halte Xaars Theorie für am plausibelsten, dass der automatisch einfach 64MB RAM abzwackt, im 2D-Modus müssen das ja echt nicht mehr als 64MB sein.

    Aus dem einfachen Grund, dass es nirgendwo Intel Chips mit dediziertem Grafikspeicher gibt.

    Weil habe nirgendwo gefunden, dass die Intel Chips dedizierten Grafikspeicher auch nur theoretisch unterstützen, da steht überall dass sie System Memory benutzen (siehe auch ausführliche englische Wikipedia: Intel GMA - Wikipedia, the free encyclopedia)

    Vermutliches letztes Update zum HIB3:

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    Für ~6$ kriegt man jetzt 12 Indie-Spiele + 1 Minecraft-Demo-Account, da düfte echt für jeden was dabei sein. Noch 4 Tage.

    Wichtig zu beachten: Nur weil edit.com nen binären kooperativen Multitasking-Switcher ("Scheduler" wär ja bereits übertrieben) drin hat, heisst das nicht, dass das OS selber Multitasking konnte.

    Das gleiche gilt ja für die DOS-Shell oder ähnliche Aufsätze: Nur weil die sowas ähnliches wie Multitasking implementiert hatten, heisst das nicht, dass das Betriebsystem das angeboten hätte.

    Einzig TSR lässt sich mit viel gutem Willen als ansatzweise Multitasking betrachten. Wobei auch das nicht wirklich von dem Betriebsystem (aka. DOS) verwaltet wurde, sondern zu einem grossen Teil auch von der CPU und den TSR-Programmen selber.

    Ich würde also behaupten, dass DOS als Betriebssystem (aka. Funktions-Dienstleister) eben nicht Multitasking-fähig war, eben weil es keine entsprechende Funktion anbot, sondern dass Programme das selber implementieren mussten.

    Es gab übrigens ein paar kooperative Multitasking-Aufsätze für DOS, die immer dann wenn ein Program auf User-Input oder ähnliches gewartet hat, immer dann zwischen den Programmen gewechselt hat: http://web.archive.org/web/2009060322…tm#multitasking (allerdings ist nichts mit grafischer Ausgabe, das kriegt das Ding nicht gemultiplext).

    War das Stunts 4D als Freeware nicht sogar ein Irrtum der Chip, der sich seit dem nicht mehr aus der Wikipedia löschen lässt, weil das immer wieder jemand ohne Quelle reineditiert.

    Da hatten wir wenn ich mich richtig entsinne sogar mal hier im Forum eine Diskussion.

    Wobei Apple nicht eine Firma ist, die Marktbeherrschung anstrebt. Die sind lieber in der lukrativen Nische als Marktführer. Wenn die ihre absoluten Verkaufszahlen in dem Wachstumsmarkt halten und leicht steigern können, gehts denen eigentlich gut genug.

    Steht doch im ersten Satz, dass das nicht gratis ist. Trotzdem so gut wie. Und ob 5 Indie-Games oder 1 Vollpreisspiel ist auch relativ wurscht. Abgesehen von der Tatsache dass alle vorherigen Bundles auch schon hier waren und sich keiner beschwert hat.

    Immer noch nicht gratis, aber so gut wie, ist das Humble Indie Bundle #3 jetzt erschienen.

    Für die nächsten zwei Wochen gibt es 5 Indie-Spiele für alle drei Plattformen (Linux, Mac, Windows) und ohne DRM-Systeme. Die Bundles waren bisher noch immer die Umstände wert, darum Trailer guggen und kaufen:

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    Zitat von Dirk

    Das war ja jetzt scheinbar nicht der Fall. Aber nen Typ der 90 Leute umbringt, und der nicht gerade berufsmäßig Henker ist, kann auch nicht ganz sauber im Kopf sein. Im Krieg kann man es vielleicht mit irgendwelchen Zwängen erklären, aber so??


    Auch im Krieg schiessen Soldaten nachweislich lieber daneben als direkt darauf, es sei denn es sind Hemmungsblocker im Spiel. Es würde mich daher nicht verwundern, wenn rauskommt, dass der Typ bei der Tat unter Psychopharmika stand.

    Zitat von Dirk

    Hab mal nen Terrorismusbuch gelesen, Terror im klassischen Sinne ist eine reine PR Aktion. Die Taten an sich sind mehr oder wenig beliebig bis unwichtig. Man will eine Botschaft unter das Volk bringen, oder durch die Angst Entscheidungen beieinflussen.


    Das "Der will nur Propaganda"-Argument ist einfach, deswegen unterstreichen das Medien gerade. Aber damit macht man es sich zu einfach, den Typen einfach als rechten Spinner zu brandmarken und das ganze als Propaganda zu verstehen, damit wird man der Grausamkeit nicht gerecht.

    Nein, um das wirkliche Motiv zu verstehen, wird man sich mit dem Täter auseinandersetzen müssen. Drum muss man als Journalist den Bullshit lesen. Denn dann scheint es durchaus so zu sein, dass er nicht Werbung machen wollte, sondern dass er darauf hofft, dass sein Terroranschlag (zu denen er auch aufruft) zu Repressalien führt.

    Nachtrag: Anders formuliert: Der Typ gewinnt, wenn wir ihn als rechten Spinner abstempeln. Weil wir Leute wie ihn dann nicht ernst nehmen und seine Ideen nicht ernst nehmen und damit in Konsequenz die Gefahr nicht ernst nehmen.

    Breivik ist nicht „wirr“

    An sich kein Bericht, sondern schlicht ein Auszug aus Breiviks Texten, der sehr schön aufzeigt, dass der Täter aus Oslo ganz klar gegen eine offene, freie und gleichberechtigte Gesellschaft ist. Dass er gegen Einwanderung und Feminismus/Geschlechterfreiheit ist, für politische Unkorrektheit und Diffamierungen ist.

    Dass seine Tat gerade in einem gesellschaftlich offenen Land wie Norwegen vollzogen wurde ist daher kein Zufall, sondern grausames Kalkül: Nicht der brutale Anschlag an sich war das Ziel des Täters, sondern die Reaktion darauf.

    Wenn wir auf diesen Terroranschlag so reagieren wie auf die bisherigen, und weiter auf Freiheitseinschränkungen setzen, dann wird der Täter seine Absicht erreicht haben. Nur dann, wenn man eben trotz eines besonders brutalen Massakers nicht auf Repression, sondern auf die offene Gesellschaft setzt, nur dann ist dieser Terroranschlag fehlgeschlagen.

    Weil Linux dieses Jahr 20 jährig wird, hat Linus Torvalds entschlossen, die Versionsnummer des Kernel 2.6.x auf 3.x zu heben, die Version 3.0 ist heute erschienen.

    Die Neuerungen hat heise open wie immer ausführlich zusammengefasst: Die Neuerungen von Linux 3.0 | heise open

    Trotz grossem Versionsprung gibt es nicht mehr Änderungen als bei jedem 2.6er Release auch.

    Kernfeatures: btrfs kriegt automatische Defragmentierung und Dateisystem-Checker, Xen ist jetzt komplett drin, es gab ein paar coole Performance-Stunts im Netzwerk-Code, neu gibt es Wake on WLAN und die "Aufwachfunktion" des BIOS lässt sich besser steuern.

    GNOMEs Nautilus (Dateimanager) hat Tabs. Ist ganz nett um bisschen zu gruppieren, welche geöffneten Ordner zusammengehören, aber ist definitiv nicht so praktisch wie Webseiten, weil man bei einem Dateimanager gerne Drag'n Drop machen will und das mit Tabs nicht sonderlich angenehm ist.