Beiträge von gandro

    Zitat von mrshadowtux

    Also ich persönlich finde Webinterfaces für E-Mail total scheiße. Warum? Ganz einfach: Ich habe drei verschiedene Adressen. Die alle über werbeverseuchte Webinterfaces abzufragen würd mir grade noch fehlen. Ich hab mein Thunderbird (bzw. in der Firma KMail) im Hintergrund laufen und bekomme automatisch von jedem Konto Bescheid. Dank IMAP habe ich von allen die Ordner verfügbar. Und egal auf welcher meiner Kisten ich den Mailclient starte, es ist dank IMAP immer synchron. Was will man mehr?

    Zitat von klemmi

    Also ich bräuchte wenn schon dann minimum 2 verschiedene Webinterfaces, um Uni-Mails und normale Mails zu trennen. Grund: ich will Uni-Mails über meine Hochschuladresse antworten und die privaten über die private Adresse. Wenn ich von prifat auf Hochschule schicke, dauert das aufgrund eines Spam-Filters teilweise mehrere Stunden, bis die ausgeliefert wird.

    Ich habe 5 Adressen, und trotzdem verwende ich GMail, also ein Webinterface. Ich benutze GMail eigentlich nur wegen dem Webinterface, und benutze es ausschliesslich mit Nicht-GMail-Adressen. Man kann da nämlich fremde SMTP-Server eintragen, also alternative Absenderadressen.

    Inbesondere geht der Zugriff auf die Mails viel schneller, als 4 verschiedene Server über IMAP abzurufen. Das ist der Grund, warum ich auch gewechselt habe, weil vier verschiedene Server abrufen einfach ewig dauert. Bei GMail ruft der das ständig, da habe ich beim einloggen alles in Nullzeit parat. Was bei 4x-IMAP abrufen definitiv nicht der Fall ist.

    GMail erkennt dann auch "ach, die Mail wurde an die Uni-Adresse geschickt, also wähle ich beim Antworten auch die Uni-Adresse" - da haben teilweise selbst IMAP-Clients noch Mühe mit. Ergo fällt da klemmis Problem auch weg.

    Hab mir gerade den Stream angeschaut. Wie erwartet haben sie kein konkretes ChromeOS-Notebooks angekündigt, wohl aber gesagt, dass es sowas geben wird, ohne aber Hardware zu zeigen, Specs oder Preise zu nennen.

    Es wird aber Netbooks mit ChromeOS und einem 3G-Chip inkl. einem flexiblen 3G Plan (zumindest in den USA) geben.

    Generell ging es aber mehr um Chrome (der das komplette UI von ChromeOS wird, d.h. die werden von den Features her deckungsgleich sein).
    Nebst Chrome ist "jetzt mit mehr schnell, mehr HTML5 und mehr Sicherheit" wollen sie das jetzt zwei grundlegende Dinge einführen:

    1. Web-Apps mit einem Store im Browser. Man soll da Cloud- bzw. HTML5-Apps integrieren bzw. kaufen können (so Zeugs wie Mini-Games oder Google Docs).
    2. Speicherung des Browser-Profils in der Cloud. Damit man auf dem Rechner vom Freund Zugriff auf die eigene Browser-History hat.

    Macht beides in Zusammenhang mit ChromeOS natürlich Sinn. Hat man unterwegs das ChromeOS-Notebook, zuhause auf dem Desktop den Chrome, aber mit dem gleichen Profil.
    In ChromeOS gibts nur Web-Apps, da wird es auch einen Offline-Mode für Web-Apps geben, damit man auch ohne Netz arbeiten kann. Und für den Rest dann halt 3G.

    Nachtrag: Da ist jetzt grad nen Typ von Microsoft da, der MS Excel als Web-App und SAP zeigt, die auf privaten Servern via VPN laufen, als Web-App für Professionals Beispiel, die in ChromeOS laufen sollen.

    Nachtrag 2: Nun doch noch ein Wort zu den Chrome-Netbooks. Google wird selber offenbar keines rausbringen. Es soll aber Mitte 2011 Geräte von Acer, Samsung und Intel geben (wird vermutlich auf etwas ähnliches wie Android hinaus laufen. Nur dass ChromeOS nen Auto-Update kriegt. So dass zumindest die Versionsproblematik nicht mehr existiert).

    Nachtrag 3: Korrigiere. Google wird ungebrandete "Pilot"-Netbooks mit Fullsized-Keyboards rausgeben, mit weltweitem 3G. Aber das ist halt son Developer-Gerät. Nichts für Endkunden. Ohne Caps-Lock, ohne FN, mit SSD und Jailbreak-bar (weil Developer-Gerät).

    Natürlich gibt es auch jetzt schon Jugendschutz im Internet. Gegen Jugendschutz hat ja keiner was.

    Zeigt man keine jugendgefährdenden Inhalte, ist man ist zwar nicht gezwungen die eigene Seite mit "ab n Jahren" zu flaggen, man wird dadurch aber von Filtersoftware direkt ausgesperrt.
    Diese Filtersoftware wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in Schulen und Bibliotheken, durchaus aber möglicherweise auch in Hotspots (Flughäfen, Unis, Cafés) installiert.

    Davon profitieren am Ende nur grosse Unternehmen mit Anwälten, wie der Springer-Verlag, der auch in Zukunft auf bild.de Tittenbilder ab 0 Jahren anbieten darf, weil es ja angeblich eine Nachrichtenseite ist.

    Zitat von Dirk

    So wie ich das jetzt zusammengelesen habe, wird der wohl durchgehen, dann aber weitestens nicht angewendet werden. Wohl nur für totale nogo seiten...


    Das ist aber eine sehr blauäugige Annahme.

    Der JMStV wird es erlauben, dass man Seiten, dies sich nicht daran halten, abmahnen kann. Und da gibt es bekanntlich genügend Leute, die fies genug sind, um Abmahnungen raus zuschicken.

    Zitat von husan


    Dann könnt ihr bis April 2011 auf neue Zeichnungen warten, dann werd ich erst 18... >_>
    Ich würde es so formulieren: Bei jeder Neuanmeldung muss das Mindestalter von 18 Jahren erreicht sein.


    Ja, nee, der JMStV verlangt ja sämtlichen Besuchern unter Mindestaltern den Zutritt zu verweigern, egal wie lange die schon hier sind. Im Zweifelsfalle müssten wir dann alle Deutschen Mitglieder unter 18 rauswerfen. Wie das mit Nicht-Deutschen aussieht, ist afaik aber eh nicht ganz geklärt.

    In erster Linie ist eh zu hoffen, dass der Vertrag nicht durchkommt. Falls doch, werden wir uns was einfallen lassen müssen.

    Ich missbrauch' diesen Thread jetzt einfach mal für sonstige Neuigkeiten, die Google am "Web 2.0 Summit" in San Francisco kundgetan hat:

    Android 2.3 - Gingerbread Release
    Das neue Android bringt wenig revolutionäres, aber doch paar wenige Neuerungen: • Erneuertes UI mit verbesserter Software-Tastatur • Stromspar-Manager • Neuer, schnellerer GC • Erweiterte APIs (jetzt mit OpenGL und Gyro-API) • WebM/AAC/AMR-Decoder • SIP nativ

    Google Nexus S
    Der Nachfolger vom Nexus One: • rooted Android 2.3 out-of-box • Normale High-End-Tech-Specs • Kein Hardware-WebM-Decoder • 530 $ in den USA • keine Verkaufstermine für Europa

    Google zeigt zum ersten Mal ihr Android-Tablet/Tablet-Android
    Allerdings wenig Infos, ausser dem Video: • Das UI wird für Tablets optimiert • Keine Hardware-Tasten mehr • Apps können mehrere GUIs definieren und hinterlegen (eines für Smartphones und eines für Tablets) • Google Maps in 3D

    Es ist ja nicht mal eine Meldung. Der ganze Artikel lässt sich auf den Satz "Es gibt Gerüchte" zusammenfassen. Daran ist nichts "News". Warten wir bis morgen.

    Im besten Falle kommt da nen neues Pre-Release von ChromeOS. Aber Geräte von Google sind nahezu ausgeschlossen.

    Nachtrag: Googelt (harhar) man nach seriöseren Quellen, findet man, dass viel eher morgen ein App-Store für Chrome rauskommt: http://www.googlewatchblog.de/2010/12/05/goo…re-am-dienstag/

    Wirklich eine Funktions-Definition die so aussieht: float machwas(const klasse& bla) ?
    Weil das macht in meinem beschränkten C++-Wissen keinen Sinn, aber

    Ich kenne den &-Operator jenseits von Adressen nur als als binäre Verundung.


    int i = 12 & 10; // = 8/* weil 1100 (12) & 1010 (10) = 1000 (8) */

    Ich Idiot. Bei C++ ist Datentyp& eine Referenz des Datentypen. Heisst in deinem Beispiel, dass innerhalb von machwas() die Variable bla nur eine Referenz auf ein Objekt der Klasse klasse ist, nicht eine Kopie. Rufst du machwas(myBla) auf, dann werden alle Veränderungen, die machwas() an bla ausführt, in myBla gemacht.

    Siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/Reference_%28C%2B%2B%29

    Zitat von dancle

    Das ist dann nat. Glück, allerdings ist das halt nicht bei allen Mäusen so. Hab selbst ne USB-Maus hier, die nicht funktioniert.


    Jap.

    USB-zu-PS/2-Adapter enthalten keine Logikschaltungen, das ist nur Draht und Plastik. Die Maus unterstützt beides, PS/2 und USB, und erkennt dann, an welchem Anschluss sie hängt, und spricht das entsprechende Protokoll. Kann die Maus nur USB, wird sie auch mit einem Adapter nicht an PS/2 laufen.

    Ich bin mir teilweise eben nicht so sicher was ich meine, das find ich das tolle daran :D

    Rentless z.B. ist teilweise so ein Fall, bei dem ich nicht ganz schlau werde, was für Instrumente das jetzt sind. Da hats im Hintergrund son keyboardmässigen Sound, dazwischen ne rockige Gitarre, aber dann bei 2:15 ist das zwar vom der Rhythmik eigentlich eher Gitarre, aber vom Klang her eher Keyboard oder sonst was künstliches.

    So. Hab mir Wartorn heute zweimal passiv angehört. Gefällt mir eigentlich sehr gut, diese nur so leicht elektronisch klingendenen Beats (kA wie ich das nennen soll) haben ne ganz eigene Klasse.

    Falls ich jemals irgendwann Spiel programmieren, würde "Fight" z.B. garantiert als Soundtrack fungieren :D

    Zitat von DosAmp

    In Bezug auf thosch97: Nur wenn ein Spiel tatsächlich nicht einen als TSR eingerichteten Maustreiber benutzt und stattdessen eine serielle Schnittstelle unter der Vorausssetzung anspricht, dass daran eine Maus hängt, kann dies natürlich nicht funktionieren – auch wenn mir dagegen noch kein solches Programm untergekommen und das auch sehr unüblich wäre.


    Ist mir schon untergekommen.

    Siedler 2 akzeptiert für den Spit-Screen-Modus z.B. zwei Mäuse, wovon die zweite Maus von Siedler nur direkt über dem COM-Port angesprochen werden will.

    Dass die Raubkopiererszene klein ist, liegt daran, dass die E-Book-Szene generell noch klein ist, zur Zeit aber stark wächst (der Amazon Kindle verkauft sich wie warme Semmeln), und noch wachsen wird, sobald die Geräte günstig werden (was seit einem halben Jahr langsam aber sicher der Fall ist), und mit Touch und Farbe kommen (E-Ink ist ebenfalls noch sehr jung - E-Book-Reader haben ihre technische Möglichkeiten noch nicht erschöpft).

    Also beim Digitalisieren musst du schon ein bisschen unterscheiden. Dass viele Bücher nicht digitalisiert sind, ist ein Argument gegen E-Books an sich, keines gegen raubkopierte E-Books.
    Das Argument gegen raubkopierte E-Books ist aber durchaus, dass Bücher nicht in E-Books umwandeln lassen, und man daher zum Raubkopieren von E-Books man weniger Möglichkeiten hat, als bei Musik mit der CD. Trotzdem mache ich mir da keine Sorgen, habe bisher noch jedes E-Book in einer raubkopierten, drm-freien Version gefunden.

    Nachtrag: Im überigen gibt es jetzt schon Shops, die DRM-freie E-Books der grossen Verlage verkaufen.

    Nachtrag 2: Auch bei Musikraubkopien findet man seit jeher zu jedem Album eine raubkopierte 320KBit-Version, die nicht von CD stammt. Auch haben es die "Raubkopierer" hingekriegt, DRM-Systeme zu umgehen.

    Wichtig ist: Der Film- und Spielemarkt sind völlig anders aufgebaut als der Musik- und Büchermarkt. Spiele und Filme sind teure Produktionen, die Hersteller haben bis zum Abspielgerät die Kontrolle, Vertrieb und Produktion sind stark gekoppelt.

    Bei Büchern und Musik hingegen ist die Produktion sehr günstig, die Vertriebe sind unabhängiger vom Produzenten, und es existiert seit Jahren eine Kultur des persönlichen Weitergebens - Bücher werden nach dem Lesen verschenkt, Musik wird seit jeher auf Tapes oder CDs kopiert - die persönliche Bindung an ein bestimmtes Buch oder eine bestimmte Musik ist viel höher, die Toleranz, Nutzungsrechte aufzugegeben daher viel geringer.

    Daher wird sich DRM bei Spielen und Filmen länger halten als bei Bücher und Musik.

    Zitat von Dirk

    gandro: wenn du keinen markt für gebrauchte ebooks siehst, versteh ich nicht, wie du pro ebooks sein kannst. Nen Wettbewerb findet nicht statt, die preise sind tendenziell eher höher. hab gerade auf gamestar nen artikel über downloadgames gelesen, da es keinen grund für abverkäufe gibt, sind die downloadspiele auch lange nach release deutlich teurer als budget versionen im handel...

    Es wird E-Books genau das gleiche passieren wie bei Musik auch:

    Solange die Preise zu hoch sind, werden die Leute nur teilweise E-Books kaufen, und den Rest schlichtwegs von illegalen Quellen legal runterladen.

    Zweitens werden wie bei MP3 damals auch, kleine unabhängige E-Book-Only-Verlage entstehen, die ihre E-Books viel günstiger verkaufen, dem Autor aber die grössere Gewinnbeteiligung bieten können. Sind dann keine künstlich gepushten Bestseller, es wird aber Indie-Perlen geben. Amazon bietet jetzt schon Privatpersonen und kleinen Unternehmen an, ihre eigenen E-Books zu verkaufen.

    Dadurch entsteht ein Markt, dem sich die grossen Verlage über kurz oder lang beugen müssen.

    Zitat von Dirk

    Selbst ohne DRM wird es kein Gebrauchtgeschäft entwickeln. Verkauft ja auch keiner seine gebrauchten MP3s. Er kann schlicht nicht wirklich beweisen, das diese legal sind.


    Selbst wenn man das könnte, würde keiner gebrauchte E-Books kaufen wollen. Hat man ja keine Vorteile von, weder als Käufer, noch als Verkäufer. Ergo braucht es kein Wiederverkaufsrecht.

    Zitat von Dirk

    Das Material bei Büchern kann man auch vernachlässigen, zumindest haben das die verlage behauptet, um zu begründen warum die ebooks so teuer sind.


    Jo, ne, das ist eine Lüge, die wollen nur ein bisschen mehr an E-Books verdienen. Deutschsprachige E-Books sind zur Zeit alle völlig überteuert.
    Die E-Book-Preise in den USA sind im Schnitt rund 1/3 tiefer als die E-Book-Preise hier. Der Preis für das gedruckte Buch ist dabei in beiden Gebieten gleiche.

    Das mit dem Wiederverkaufsrecht ist definitiv kein Argument gegen E-Books an sich. Sondern bestenfalls ein Argument gegen DRM.

    Generell muss man sich zuerst aber mal über den "Wert" eines Buches Gedanken machen.
    Anders als bei einer DVD oder einer CD, macht der Materialwert eines Buches, das Papier, die Bindung, das Cover etc. einen weit grösseren Teil des Preises aus, weil ein Buch zu Drucken und Binden ist weitaus teurer als ne CD zu pressen. Man zahlt daher viel mehr ans Material und viel weniger an den Inhalt, als z.B. bei einem DVD-Film.

    Das zeigt sich auch an den Bestsellern. Das sind immer hochqualitative Bücher vom Material her, mit Hochglanz-Hardcover und schönem Titelbild, sauber Gebunden. Besteller sind keine Reklam-Bücher. Das interessante daran ist, dass die Leute das auch wollen. Es gibt viel mehr Leute, für die E-Books nicht in Frage kommen, weil sie gerne nen schönes Buch in der Hand halten wollen. Dagegen gibt es viel weniger Leute, für die MP3s nicht in Frage kommen, weil sie die CD-Hülle vermissen.

    Verkauft man nun gebrauchte Bücher, dann verkauft man auch das Material. Das zeigt sich darin, dass Bücher in schlechtem Zustand weniger abwerfen, als gut erhaltene Bücher.

    Schauen wir jetzt mal E-Books an, dann gibt es wenig Grund, warum man ein E-Book überhaupt wieder verkaufen will. E-Books nehmen schon mal keinen Platz weg. Kein Grund also, das virtuelle Bücherregal zu räumen und zu verkaufen. Des weiteren findet bei E-Books keine Materialabnutzung statt. Das heisst, man braucht schon einen guten Grund, um E-Books günstiger verkaufen zu wollen, als man sie eingekauft hat. Und wenn "gebrauchte" E-Books nicht günstiger sind als neue, dann wird sie sowieso keiner kaufen.

    Daraus folgt, dass Wiederverkauf von E-Books keinen Sinn hätte, selbst wäre es möglich. Natürlich, um eine Gleichberechtigung zwischen Buchkäufern und E-Book-Käufern herzustellen, wäre es nötig eine solche Möglichkeit im Rahmen des DRM des E-Books zu Verfügung zu stellen. Schliesslich wird in Rahmen von Amazons DRM auch das Ausleihen eines Buches simuliert, man kann ein E-Book jemandem leihen, der es auf seinem Reader dann lesen kann, während man selber während der Zeit keinen Zugriff auf das Buch hat.

    Aber längerfristig wird DRM eh aussterben, wie es bei E-Musik, nämlich MP3s ja bereits der Fall ist. Und da macht es dann wenig Sinn, bei DRM-befreiten E-Books ein Wiederverkaufsrecht einführen zu wollen.