Beiträge von gandro

    Zitat von hecken

    Wie ich bereits sagte: Nicht die Leute sollen das System in einem Staat wählen können, sondern den Staat mit dem für sie passenden System. Wer also nicht am Sozialismus mitarbeiten möchte, geht halt da hin, wo es ihm besser geht.


    Das ist eine gefährliche Aussage, die sich überigens in keinster Weise mit der Idee des Sozialismus/Kommunismus deckt.

    Fehlender Umfragepunkt:

    [x] Ich kann mich weder mit Nationalitäten noch Regionen identifizieren.

    Der ganze Gebietskrams ist doch wayne, weil es die verschiedenen Gesellschaftsformen dieswer Welt in künstliches und grösstenteils falsche Grenzen und Flaggen drängt. Man kann die Grenzen beliebig ziehen, wärt ich nicht mit den jetztigen Verhältnissen aufgewachsen, würdet ihr es nicht merken, wenn Regionen anders aufgeteilt wären als jetzt.

    Moment, ihr redet von verschiedenen Dingen:

    MMX ist eine Befehlserweiterung, ein Programm was nicht für diese Befehlserweiterung kompiliert wurde, kann das nicht nutzen. In der Hinsicht hat Aquanox Recht. Gleiches gilt für alle SSEs, 3DNow und Krams.

    Sje spricht aber von "einem MMX", also dem Modell "Pentium MMX", das ist durchaus etwas schneller, aber nicht wegen dem MMX-Befehlssatz an sich, sondern einfach weil der sonst noch verbessert wurde.

    Die Patentfrage ist doch eh nur am Rande interessant. Geschützt vor U-Boot-Patenten ist kein Codec, auch nicht H264, und nicht jeder der mit einer Patentklage droht (wie angeblich MPEG LA gegen OGG Theora und möglicherweise in Zukunft auch VP8), wird das tun, denn alleine mit der Drohung ("der Codec ist unsicher, weil wir ihn verklagen könnten") erreichen sie durch FUD mehr als mit einer richtigen Klage, weil sich niemand mehr sicher fühlt, den Codec zu verwenden: http://tieguy.org/blog/2010/03/2…advanced-class/

    Leider finde ich gerade die Quelle nicht mehr, aber dass man eine Klage gegen OGG Vorbis Implementatoren erheben würde, das wurde von den MP3-Patentinhabern auch seit Jahren angedroht: Ohne dass jemals was passiert ist.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Angst vor (Sub-)Patenten sind nur eine Ausrede, um keinen Corporate-Support machen zu müssen, wie es bei OGG Theora geschehen ist (z.B. bei Microsoft). Bei VP8 ist der Corporate-Support aber bereits gegeben und riesig, und daran ändert auch Patent-FUD nichts mehr.

    Zitat von Dirk

    Hurra:
    [url=http://winfuture.de/news,55516.html]Google macht Video-Codec VP8 zu Open Source - WinFuture.de[/url]

    Es kommt wohl ein neuer Codec hinzu. Chaos hoch 3!! Sind jetzt schon 3x abgespeichert, ogg, mp4 & wmv.


    Iwo, nur weil Winfuture wie üblich failt, heisst das nicht ,dass das eine schlechte Nachricht ist, denn:

    Opera, Firefox, Chrome und IE9 werden alle VP8 unterstützen. Das ist bereits offiziell.

    Du brauchst H264 also nur noch für Apple-Krams, OGG Theora kannst du ganz rauswerfen. Und ggf. macht Apple auch VP8, wenn sie YouTube verwenden wollen.

    Nachtrag: Wie schon gesagt bräuchtest du WMV eh nicht. Das ist eine dämliche Idee. Denn Flash kann H264 und wird auch VP8 können. Anstatt den dämlichen WMP einzubinden, könntest du auch einfach Flash verwenden und dir jetzt schon ein Video-Format sparen. Aber auf mich hört ja keiner.

    Nachtrag 2: Und wenn du das nicht selber machen willst, es gibt schon ewig Projekte die das für dich erleidigen, inkl. Fallback. http://videojs.com/

    Ja, das geht alles besser als erwartet. Opensource & YouTube.. und:

    Chrome, Opera und Firefox arbeiten mit Google und könnens bereits jetzt in der Entwicklerversion.
    Und Microsoft hat Support für IE9 bereits angekündigt, was für MS Verhältnisse sehr schnell ist.

    Damit sind eigentlich bereits 95% aller Browser abgedeckt. Bleibt abzuwarten was Apple tut, bin mir da nicht ganz so sicher, sind ziemliche H264-Faschos.

    Nachtrag: Auch Adobe macht VP8 in Flash rein. Damit machens eigentlich echt alle (ausser Apple).

    Zitat von xCtrl

    weis einer ob das jetzt nur Pause bis zur nächsten Staffel ist oder direkt das ende von House?


    Was die Amisender so planen hat die engl. Wikipedia ne tolle Seite für:

    2010–2011 United States network television schedule - Wikipedia, the free encyclopedia

    House ist unter Returning gelistet. Weiss allerdings nicht, ob du jetzt deutsche Übersetzung meintest oder nicht. Aber House gibts noch min. für ein Jahr.

    _________________________

    @Topic:

    Brothers. Grossartiges, bedrückendes Drama über zwei Brüder und deren Familien, bei dem einer der Brüder in Kriegsgefangenschaft gerät und für tot gehalten wird.

    Zitat von niwax

    64Bit-OSs bauen aber eine "VM" um das 32Bit-Programm, sonst würde es ja nicht laufen, wenn es im zu hohen Speicher liegt (und um die geht es ja mehr oder weniger)


    Ja, der Speicher wird auch vom Betriebsystem verteilt, das stimmt schon, ein Programm darf in einem modernen OS nicht frei auswählen, wo es seinen Speicher haben will.

    Aber wissen, wo es seinen Speicher hat, das tut es trotzdem, nur schon für den schnelleren Zugriff (eine Ausnahme sind ggf. die PC-relativen Adressen bei x86-64, aber da kenn ich mich grad zuwenig aus).

    Nachtrag: 32bit-Adressemulation auf 64bit-Plattformen wird aber grösstenteils von der CPU selber, nicht dem Betriebsystem gemacht.

    Zitat von niwax

    An sich bekommt das Programm ja sowieso einen eigenen Addressraum zugewiesen, zu dem das OS dann noch ein Offset addiert, damit der richtige Bereich angesprochen wird. Für das Programm fängt der Speicher immer bei 0 an.


    Das ist falsch, das Programm weiss (zumindest bei x86) sehr wohl die absolute Speicheradresse.

    Zitat von chiaki

    unter linux gibts garkein grund ein 32bit kernel laufen zu haben bei 4gb ram und mehr


    Richtig. 64bit unter Linux bringt bei mehr 3GB bereits Vorteile. Und bei mehr als 3GB bringt 32bit-Linux nur noch Nachteile: Abgesehen von distributionsabhängigen kompilierten optimiteren 64bit-Binaries (weil ja wirklich alles 64bit ist) von quelloffener Software, gibt es für den wichtigen proprietären Krams auch 64bit-Versionen (Flash, Nvidia, Java).

    Der Linux-Kernel kann auch in der 64bit-Variante alle 32bit-Programme nativ ausführen. Einzig Bibliotheken sind ein bisschen ein Problem, kann man aber mit einem 32bit-chroot oder Multilib umgehen. Hab bisher noch jedes 32bit-Programm zum laufen gebracht.

    Notfalls kann man auch ein 100%iges 32bit-Userland auf einem 64bit-Kernel fahren. Heisst: Alle Programme sind 32bit und können einzeln max. 4GB, aber das System spricht den ganzen RAM an.

    Swap auf einer Ramdisk oder PAE hingegen ist völliger Müll. Beides ist nachweisbar lahm (RedHat hat ne Studie über PAE & Performance gemacht, Ramdisk ist offensichtlich warums lahm ist). Man braucht inzwischen auch nicht mal mehr Swap auf Ramdisk wenn man den Speicher komprimieren will, dafür gibts afair seit 2.6.33 nen extra Feature.

    Zitat von klemmi

    Gegen Denker wie Mach habe ich ja auch gar nichts. Mach war auch im Wiener Kreis. Diese Vereinigung wird aber im Zitat direkt abgelehnt, obwohl der Wiener Kreis in meinen Augen echt vernünftige Ansätze hat!
    [...]
    Die sprachanalytischen Philosophen halten nicht allzuviel von Kants Theorien.


    Nachtrag:

    Hab vorhin mit einem Freund diskutiet, der Philosophie studiert und hab ihn darauf angesprochen.

    Wie im Beitrag eigentlich steht, wenn man ihm genau liesst, wurde dem Wiener Kreis von Wittgenstein nicht wiedersprochen! Die Ideen des Wiener Kreises wurden in Betrachtung der analytischen Philosophie (auch Sprachkritik) von Denken wie Wittgenstein (im besonderen) nicht wiedersprochen. Im Gegenteil, Wittgenstein und andere waren selber Teil des Wiener Kreises und versuchten, Philosophie, weil sie in Sprache ausgedrückt so missverständlich ist, auf Empirie und damit sprachlich auf vorhandene Begriffe zu reduzieren.

    Es hat sich aber herausgestellt, dass wenn man mit der vorhandenen Sprache als solches philosophische Probleme nicht angemessen formulieren kann, weil es einfach (sprachlich) zu kompiliziert wird, um eindeutig genug zu sein. (Wer Kant liesst, weiss was ich meine). Daher hat sich dann die Philosophie und Wittgenstein im besonderen wieder zurückbesonnen und lief daraus hinauf, dass man philosophische Probleme in Alltagsprache formuliert. Weil nicht die Welt die Sprache formt, sondern die Sprache von der Anwendung auf die Welt geformt wird.

    Sprachkritiker wie der genannte Wittgenstein stehen damit nicht wirklich in Kontraposition zum Wiener Zyrikel, sondern sind eher als Weiterentwicklung (oder um beim Wortlaut der Zeit zu bleiben: Revision) zu verstehen.

    Hoffe das macht einigermassen Sinn, weil bin nicht mehr ganz nüchtern. Bis morgen.

    Zitat von klemmi

    Leibniz hat zum beispiel lange versucht, diese formale Logik mit der Lehre der Logik von Aristoteles in Einklang zu bringen. Erfolglos.


    Die aristotelischen Logik war auch nicht der Logik letzter Schluss (haha), aber ohne sie gäbe es Mathematik wie wir sie kennen trotzdem nicht. Peano beschäfftigte sich offenbar viel mit Erkenntnissen von Euklid, und der wiederum schlug sich mit Aristoteles rum.

    Zitat von klemmi

    Diese Vereinigung wird aber im Zitat direkt abgelehnt, obwohl der Wiener Kreis in meinen Augen echt vernünftige Ansätze hat!
    [...]
    Die sprachanalytischen Philosophen halten nicht allzuviel von Kants Theorien.


    Wie in jeder anderen Wissenschaft auch, gibt es in der Philosophie nun mal verschiedene Strömungen. Aber weil die Philosophie sehr tief greift und früh viel hinterfragt, verzweigen die verschiedenen Strömungen halt bereits an grundlegenden Dingen, was zu krassen Meinungsverschiedenheiten führt, ein Problem was andere Wissenschaften nicht in dem Ausmass kennen. Trotzdem stellt das keine Wissenschaft über die Philosophie oder umgekehrt.

    Jetzt muss ich vorsichtig sein, damit ich dir nichts in den Mund lege, was du nicht behauptet hast.

    Aber wenn ich lese "Die Welt bestand für sie nicht aus Atomen, sondern aus Namen." - "Das graust einfach den Physiker in mir.", dann impliziere ich, dass du eine philosophischen Strömung als "grausenswert" erachtest, weil sie nicht die gleichen Modelle der Physik teilt..?

    Zitat von klemmi

    Was hat die "Einsteinsche Physik" mit Philosophie zu tun? Auf welche Erkenntnisse beziehst du dich?


    Erstens wären jegliche mathematische Beweise ohne die Gesetze der Logik nicht möglich. Und die Gesetze der Logik haben Philosophen herauskristallisiert. Was sich aus beispielsweise einem Axiom ableiten lässt, und was sich nicht daraus ableiten lässt, das haben Philosophen herausgefunden, nicht Mathematiker.

    Zweitens behaupte ich, dass moderne Physik ohne Erkenntnistheorie (eine philosophische Disziplin) niemals das wäre, was sie heute ist, weil die Erkenntnistheorie unsere Wahrnehmung der Welt grundlegend verändert hat.
    So dass erst durch die Erkenntnistheorie Leute wie Ernst Mach auf die Idee kamen, das Weltbild der Newtonschen Physik ernsthaft zu hinterfragen und damit überhaupt erst den Weg für Einsteins allgemeine Relativitätstheorie zu öffnen (Einstein wurde von Mach beeinflusst).

    Das merkt man auch daran, dass die Philosophie durch Kant zweihundert Jahre vor Einstein bereits Raum und Zeit als grundlegende Voraussetzungen unseres Weltbildes erkannt hat. Natürlich auf einer völlig anderen Ebene, und im Bezug auf Physik sind Kants Begriffe von Raum und Zeit absolut nicht anwendbar, aber trotzdem enstand da eine Veränderung in unser Weltbild, die auch unsere Physik verändert hat.

    Darum reagiere ich allergisch auf die arrogante Art, die manche Naturwissenschaftler gegenüber der Philosophie zeigen. Ohne Philosophie würden Physiker auch heute noch Steine vom schiefen Turm schmeissen.

    Nachtrag: Und verwechsle mir keiner Philosophie mit Esoterik. Das sind Todfeinde.

    Zitat von freaked

    sicher reichts


    Es reicht um nen doofen Nachbarn fernzuhalten.

    Aber es reicht nicht, wenn sich jemand mit zwei Gramm Ahnung reinklinkt und illegale Dinge tut, dann machst du dich mitstrafbar. Oder dein Nachbar mit 2g Ahnung schlichtwegs kostenloses Internet will.

    Für die Verwendung von Hibernate bei Linux empfiehlt sich mindestens die durchschnittliche RAM-Auslastung (Cache wird verworfen und das der Rest eh noch komprimiert, daher muss es nicht zwingend min. so gross wie der RAM sein).