Beiträge von hecken

    Zitat von Commodore-Freak

    Mal noch eine letzte Frage zu Fyve: Da steht etwas von Daten-Paket wechseln, wenn die Drosselung einsetzt. Heißt das wenn ich das Datenpaket für 10€ gebucht habe und ich gedrosselt werde, muss ich 5€ drauf zahlen um wieder 500mb ungedrosselt zu surfen, oder buche ich mir dann für weitere 15€ ein weiteres GB dazu?

    Nein, soweit ich weiß musst du die 30 Tage abwarten und zum Ende der Laufzeit das Paket deaktivieren. Dann kannst du für die nächsten 30 Tage ein anderes (größeres) Paket wählen.
    Ausnahme: Das 150MB Paket für 5€. Das ist keine Flatrate. Sprich: Nach 150MB wird die Datennutzung komplett abgeschaltet. Dann kannst du erneut ein 150MB Paket oder eine Flat (zu 10€/15€) wählen, auch vor dem Erreichen der 30 Tage. Bei Fyve ist ohne gebuchte Datenoption keine Datennutzung möglich.

    Nabend,
    wie wohl einige von euch wissen, interessiere ich mich für das Thema Mobilfunk. Da der Markt dort extrem schnelllebig ist, nerv ich euch von Zeit zu Zeit immer mal gerne mit der Frage, welche Tarife ihr eigentlich so nutzt.

    Es wäre nett, wenn ihr zusätzlich zu den groben Wahlmöglichkeiten im Vote noch eine genauere Beschreibung in folgendem Format machen könntet:

    Anbieter:
    Traifart:
    Netz:
    Grundgebühr:
    Preis/Min ins Eigennetz:
    Preis/Min ins Fremdnetz:
    Preis/Min ins Festnetz:
    Taktung:
    Preis/SMS ins Eigennetz:
    Preis/SMS ins Fremdnetz:
    Preis/MB GPRS/UMTS:
    Gebuchte Zusatzoptionen:
    verfügbare Zusatzoptionen:
    Sonstiges:

    Ich bedanke mich. :)

    Ich weiß nicht was ihr immer habt mit dem Microsoftsupport. Bei Sicherheitsupdates kann ichs ja verstehen, dass es die schon noch geben sollte. Aber bei Software, für die es oft bessere Lösungen von Drittanbietern gibt? Mir ist das ziemlich wayne, verliert Microsoft halt noch ein paar IE Marktanteile. Die meisten Nutzer mit Ahnung nutzen ja heute sowieso schon alternative Browser.
    Und ansonsten: Ich könnte heute noch zu 95% problemlos Windows 2k nutzen, ohne mich einschränken zu müssen.

    Ich sichere ebenfalls nicht.

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    Der Hammer einfach nur :b1:

    Zitat von Commodore-Freak

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier Akzeptanz und Assimilation verwechselt wird.
    Niemand soll hier dazu gezwungen werden, die kulturellen Eigenheiten, die durch Einwanderer in dieses Land kommen, zu übernehmen oder sich auch nur dadurch beeinflussen zu lassen. Wer lieber sein deutsches Bier trinkt, seine Bratwurst isst und jeden Sonntag zum katholischen Gottesdienst will kann das ja alles haben, das ist das schöne an einem freien Land. Wir werden in keinster Art und weise daran gehindert unsere Kultur so auszuleben wie wir das wollen.
    Und genau so wie wir unsere Kultur, die sich Jahrhunderte lang hier entwickelt hat frei ausleben können, können auch unsere zugewanderten Mitbürger ihre Kultur praktizieren. Während wir in die Kirche gehen, gehen sie eine Ecke weiter in ihre Moschee, während wir unsere Bratwurst essen essen sie ihren Döner. Und wenn wir Lust haben können wir uns auch einen Döner an der Dönerbude kaufen.
    Wir müssen die kulturellen Einflüsse, die durch Zuwanderer kommen, nicht übernehmen, nicht assimilieren. Aber wir müssen ihre Kultur akzeptieren. Das steht in Form von Religionsfreiheit und Gleichberechtigung in der Verfassung festgeschrieben, und so lange diese gültig ist, muss sich jeder Deutsche daran halten.

    Nein, das ist keine Verwechslung. Ich bin der Meinung, dass sich ein Ausländer in Deutschland sehr wohl an die Deutsche Kultur anpassen muss.

    Zitat von oreissig

    von selbst aufgeben sprech ich auch garnicht, da hätte ich auch wirklich was dagegen, ganz im gegenteil. wir müssen lernen, damit klar zu kommen, dass die welt eben offener ist. der fernseher ist nicht mehr nur von grundig, der computer nicht unbedingt nur von siemens, und so sind die nachbarn eben auch nicht alle schon seit 8 generationen im selben Haus. Das heißt für alle, dass sie miteinander klarkommen müssen (z.B. eine gemeinsame sprache sprechen), aber das kann nicht so weit gehen, dass man sich vollkommen dem mainstream anpassen muss um nicht blödgemacht zu werden. In sofern verstehe ich nicht, was gegen den Islam prinzipiell einzuwenden wäre.

    Es ist immer so, dass Leute sich durch bestimmte Sachen gestört fühlen, die andere nicht einsehen. Die Masse richtets dann...

    Zitat von oreissig

    der spruch mit dem Verstand war ein Zitat von Kant aus dem Zusammenhang der Aufklärung.
    Im Gegensatz zum Christentum kommt die Aufklärung nämlich aus Europa, hat das heutige Zusammenleben wohl stärker beeinflusst als das Christentum und kann auf keine so stattliche Tradition von Fails zurückblicken. Das ist genau mein Punkt, den die meisten Traditionalisten meines erachtens völlig übersehen und der allgemein zu Unrecht in Vergessenheit zu rücken scheint.
    Wikipedia schreibt z.B.

    Das ist eine Errungenschaft, auf die wir stolz sein können, kein Aberglauben, der Frauen auf dem Scheiterhaufen massengemordet hat. Deswegen ist unsere Verfassung eher nach den dort beschriebenen Grundideen ausgerichtet, als nach der vorherrschenden Tradition.

    Um deine abschließende Frage zu beantworten: ja, ich halte leute, die die Ideen der Aufklärung für Schwachsinn halten für dumm.

    Das ist ja alles schön für dich. Traditionell zu denken heißt für mich nicht, generell intolerant zu sein. Nur sollte das Maß der Toleranz doch wohl noch für jeden frei wählbar sein. Ich jedenfalls möchte mich nicht bis zur völligen Selbstaufgabe mit etwas völlig fremden arrangieren (müssen).

    Zitat von oreissig

    natürlich ist sie variabel in sofern, dass sie geändert werden kann, aber im moment gilt sie
    und ja, sie ist das fundament von Deutschland, dem Staat, in dem wir leben. Dass dieser Staat so natürlich noch nicht so lange existiert, wie leute auf diesem fleckchen erde leben, ist auch klar, aber darum gehts hier ja.

    wenn du schon so argumentierst: warum berufen wir uns nicht auf die heidnischen geister der germanen, die hier vor sehr vielen jahrhunderten gelebt haben? das christentum ist ja schließlich nicht in dieser Gegend entsprungen.

    ich weiß, große teile des Volks sind schon heute nicht bereit, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, sondern pocht lieber auf irgendeine peinliche christliche Vergangenheit und Tradition. Aber dem wehre ich mich, denn ich hab ne hohe allergische Reaktion auf ausgefuchsten Quatsch. Und mit Christentum zu argumentieren ist nunmal die Mutter des ausgefuchsten Quatsches.

    Der Punkt ist auch nicht das Christentum, sondern die Tradition (die natürlich auch christliche Einflüsse hat) an sich. Unsere Mitteleuropäische Lebensweise, die sich über die Jahrhunderte zu dem Entwickelt hat, was sie heute ist, möchte ich persönlich nicht für irgendwelche kulturellen Einflüsse von außen abändern oder "bereichern", von denen ich nicht weiß, ob sie meinem Umfeld und mir was bringen oder von denen ich generell nichts halte.

    Du bringst hier den "Verstand" ins Spiel, was ich vollkommen deplaziert finde. Glaubst du allen Ernstes, deine Meinung ist der Weisheit letzter Schuss? Und alle, die etwas Gegenteiliges für vernünftig halten, sind per Definition dumm? Ich würde mir eine solche Beurteilung nicht anmaßen. Ist für mich nichts anderes, als sich gegenseitig als "Nazi" und "linke Zecke" zu beschimpfen.

    Zitat von oreissig


    Das ist ja gerade das interessante aus meiner sicht, dass die Leute, die so auf ihre Deutschigkeit pochen und damit implizit Ausländerfeindlich sind, damit selbst gegen die Verfassungsprinzipien verstoßen und somit genau genommen selbst undeutsch sind :)

    Eigentlich völliger Blödsinn. Die Verfassung ist nur ein variabler Teil Deutschlands, nicht umgekehrt. Noch dazu ist sie nie demokratisch legitimiert worden.

    Zitat von oreissig


    natürlich wird sich alles ändern, aber was sollten wir denn machen? Die Augen verschließen vor dem, was wir schon seit mindestens einem Jahrhundert sind: einem Einwandererland? Das hilft uns auch nicht weiter, dann überaltern wir nur noch mehr. Mit dieser Ausländerfeindlichen Grundgesinnung schrecken wir nämlich erst Recht die Leute ab, die wir gern bei uns hätten, gut ausgebildete und intelligente Leute, aber da die überall willkommen sind, gehen sie halt lieber in Länder, in denen sie ohne Murren, sondern herzlich aufgenommen werden.

    Wirf mal einen Blick zu unseren Nachbarn. Was da in den letzten Jahren an Ausländerfeindlichkeit aufgefahren wird ... also dagegen ist Deutschland noch das reinste Freudenhaus. Wird aber auch nicht mehr lange so sein denke ich - spätestens dann, wenn die Leute endgültig die Schnauze voll haben. Jeder ist sich nunmal selbst der Nächste. Ist objektiv gesehen natürlich nicht unbedingt positiv für die Harmonie, aber ein unleugbares Gesetz der Menschheit.

    Zitat von oreissig

    und du laberst was von dem auf ne 1,5 jahrtausende zurückreichende geschichte des bestehenden systems

    Ist auch richtig so. Natürlich hat sich schon immer was geändert - aber langsam und gemächlich. So, dass die Gesellschaft auch die Chance hatte, die positiven und negativen Aspekte der Veränderung abzuschätzen und sich somit für den richtigen Weg zu entscheiden.

    Was heute innerhalb kürzester Zeit alles gefordert und umgesetzt wird, kann ich nicht gutheißen. Doch wenn man dagegen ist, wird einem direkt ein Schuldgefühl eingetrichtert, von wegen man sein ein "intoleranter Nazi".

    Wenn ich mir mein Umfeld hier so ansehe und mir gelegentlich die Kommentare zu derartigen Themen anhöre, so glaube ich, dass dieser Offenheitszwang nicht wirklich der verbreitete Volkswille ist. Im Gegenteil, würden derartige Meinungen in Deutschland umgesetzt werden, so würde es hier wohl ganz anders aussehen...

    Einiges davon ist auch radikal. Dem kann ich mich nicht anschließen. Allerdings begründen derartige Meinungen meist aus der Angst um die Zukunft dieses Landes und des gewohnten Umfelds. Und die trage ich auch mit.

    Zitat von oreissig

    warum sollte er nicht? warum ist ausgeschlossen, dass sich das je ändern wird? und warum sollte das Christentum dazu gehören? (aus der perspektive hat Friedrich ja gefeuert)

    Seit ca. 1500 Jahren hat man sich diese Frage nie stellen brauchen, da war die Weltordnung noch in Ordnung. Heutzutage ist es auf einmal Mode, total weltoffen und jedem Furz gegenüber tolerant zu sein. Und nur deswegen sollen wir unser gesichertes und über Jahrhunderte gereiftes Kultursystem auf einmal in null komma nix übern Jordan werfen? Find ich nicht gut. Ausländer können gerne hier leben, so lang sie arbeiten und unsere Kultur, besonders die Sprache, annehmen - da hab ich nichts gegen. Allerdings will ich mich mit Sicherheit nicht an deren kulturellen Hintergründen "bereichern" (wie es immer so schön heißt), da es mich schlicht nicht interessiert und mein Umfeld mir so gefällt,wie es ist.

    Zitat von oreissig

    Ich hatte ja schon ab und an mal mit dem Gedanken gespielt, einen Thread in analogie zum Newssammelthread zu eröffnen, bei dem es eben nicht um News, also um konkrete Ereignisse, geht, sondern etwas allgemeiner um Berichte, Kommentare oder andere, zeitlosere Beiträge.


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    sehr toll find ich seine Beschreibung der christlichen Geschichte

    :D

    Wasn daran lustig/besonders? Der Islam gehört verdammt nochmal nunmal nicht zu Deutschland und wird es auch nie, warum die Diskussion?

    Zitat von s4ndwichMakeR

    Jetzt mal im Ernst: Ich sehe gehirnleistungstechnisch zumindest bei den fundamentalen Verhaltensweisen kaum einen großen Unterschied zwischen Union, SPD, FDP, Linke, Grüne und NPD.

    Ich wüsste momentan auch echt nicht mehr, wen ich wählen würde. War ich früher doch sehr wahlbegeistert, trat im Laufe der wenigen Jahre, in denen ich nun schon wahlberechtigt bin, schnell Ernüchterung ein. Hab mittlerweile echt schon Verständnis für Leute, die zu Nicht- bzw. Protestwählern werden. Mal sehen, vielleicht werde ich bei der nächsten Wahl einfach auslosen, wen ich wähle - ändern tuts wohl eh nix. :traurig: