So ich habe jetzt diverse DAWs und Plugins installiert und bereits ein bisschen Spaß damit gehabt.
Fazit ist man kann mit Windows XP und 2000er Jahre DAWs und Plugins nachwievor wunderbar arbeiten und vermisst eigentlich nichts essentiell wichtiges.
Wo ich allerdings etwas enttäuscht wurde war das Thema Audio Performance / Dropouts. Ich dachte weil XP ja noch vor dem ganzen unnötigen Energiesparmist und Hintergrunddiensten von Vista+ kam brauche ich mir da keine sorgen machen und das funktioniert bestimmt super "Out of the box". War dann leider nicht ganz so.
1.
RME FIreface UFX via. USB angeschlossen verursacht aufeinmal 40% CPU Auslastung im selben FL Studio Projekt das vorher nur 10% Auslastung mit der Realtek OnBoard Soundkarte verursacht hatte und deutlich hörbare Dropouts. Selbst bei 2048 samples Buffersize. Die Lösung war das FIreface via. Firewire anzuschließen. Dann ging die CPU Auslastung wieder auf die 10% runter und die Dropouts waren weg. PCI/PCIe Karten wären vermutlich ganz allgemein die bessere Lösung.
2.
Es gibt zwar nicht viele Energiespareinstellungen im BIOS und XP selbst aber ein paar wenige gibt es doch. Ob die wirklich nötig sind / viel gebracht haben kann ich allerdings nicht sagen.
(XP: Hintergrunddienste priorisieren, Selektives USB Energiesparen deaktivieren, HDD ausschalten deaktivieren, Energiesparen allgemein deaktivieren -> PC ist immer an)
3.
Ich kann jetzt locker 128 samples buffersize einstellen und das funktioniert auch gut. Man sollte allerdings wirklich alle anderen Programme schließen. Selbst den Taskmanager öffnen kann zu hörbaren Dropouts führen.
Ich kann mich jetzt auch erinnern das man das früher so gemacht hat...
Ja wie gesagt funktioniert wunderbar, weitestgehend wie ein modernes System aber ein Allheilmittel alla "Nie mehr Audio Performance Troubleshooten/Optimieren" ist es NICHT.