Beiträge von Arnulf zu Linden

    1.+2. = viel zu kompliziert!

    Zudem bieten zwei IDE-Massespeichergeräte an einem IDE-Kabel keine signifikanten Vorteile gegenüber nur einem IDE-Massespeichergerät mit höherer Speicherkapazität, da sich die beiden IDE-Massespeichergeräte gegenseitig ausbremsen. Einziger Sinn dafür könnte sein, wenn in Hard- oder Software Speicherkapazitätsgrenzen bestehen und in Summe mehr Speicherkapazität benötigt wird. Aber selbst dann tut es ein CF-IDE-Adapter mit zwei Steckplätzen, der direkt auf 3,5"-IDE adaptiert. Ausschlaggebend sind die verwendeten CF-Karten.

    Für alle, die gerade mit CF-IDE zugange sind: Die roten Transcend CF-Karten (im Rennen: TS32GCF800; TS8GCF133) sind inkompatibel mit den Promise PCI-IDE-Karten mit PDC20262, PDC20267, PDC20268 oder PDC20269 drauf. An diversen Onboard-IDE funktionieren sie hingegen klaglos.

    Vermerk auf CF-Karten "UDMA bis zum Beispiel 7"

    Sollte wie bei Festplatten sein ?

    Wenn zum Beispiel eine Festplatte UDMA5 unterstützt, läuft sie mit PIO-MODE4 BIOS Nativ.

    udma7 gibt es nur bei CF-Karten. Bei HDDs & IDE-Controllers ist spätestens bei udma6 Schluss.

    (u)dma-fähige IDE-HDDs unterstützen als fallback auch einen oder mehrere PIO-modes. Ob das auch bei CF-Karten generell so ist, habe ich noch nix zu gefunden.

    CF-IDE kann, aber muss nicht funktionieren, kommt auf das BIOS an.

    Bei CF-IDE gibt es drei potentielle Stolpersteine:

    1. Die CF-Karte muss einen Transfermodus (sdma, mdma, udma, pio) unterstützen, den auch der IDE-Controller unterstützt.
    2. Wenn sich CF-Karte samt Adapter als "removable device" ausgeben, kommt BIOS u. U. damit nicht zurecht, und evtl. mag auch $_Betriebssystem das nicht als Installationsziel.
    3. Im BIOS "implementierte" IDE-Kapazitätsgrenzen ("C,H,S = 1024,16,63"; 8,4 GB; 32 GB) gelten für CF-Karten in CF-IDE-Adaptern genauso wie für IDE-HDDs.

    Auch bei nur einer HDD im System gehört swap auf eine eigene Partition, damit die nicht von Fragmentierung betroffen wird. Wenn swap mit einer Datei realisiert wird, sollte die zudem mit fester Größe eingestellt sein (Windows: Pagefile.sys min. size = max. size), damit die nicht jedesmal neu dynamisch angelegt werden muss.

    Abzugeben gegen aufgerundete Versandkosten:

    • TCom Speedport W 700V inkl. Netzteil; wurde funktionsfähig eingelagert
    • Nokia 3310: 2 Telefone, 1 Akku (Replacement), 1 Netzteil; Akku lässt sich auf Nennspannung 3,7 V aufladen, aber beide Telefone lassen sich nicht einschalten. Einschalten fand ich beim Nokia 3310 aber schon immer schwierig, kann also auch an mir liegen.

    Ab übernächste Woche kommt das Zeug, wenn keiner will, mit der nächsten Rutsche E-Schrott weg.

    Kingston DataTraveler 4 GB:

    LED am Stick bleibt nach dem Einstecken dunkel, kein Zugriff mehr möglich, dmesg haut dazu raus:

    Spoiler anzeigen

    [17438.130405] usb 1-5: new full-speed USB device number 3 using xhci_hcd
    [17438.253757] usb 1-5: device descriptor read/64, error -71
    [17438.480425] usb 1-5: device descriptor read/64, error -71
    [17438.700383] usb 1-5: new full-speed USB device number 4 using xhci_hcd
    [17438.830704] usb 1-5: device descriptor read/64, error -71
    [17439.057108] usb 1-5: device descriptor read/64, error -71
    [17439.160407] usb usb1-port5: attempt power cycle
    [17439.547353] usb 1-5: new full-speed USB device number 5 using xhci_hcd
    [17439.548056] usb 1-5: Device not responding to setup address.
    [17439.750440] usb 1-5: Device not responding to setup address.
    [17439.953750] usb 1-5: device not accepting address 5, error -71
    [17439.953795] usb 1-5: WARN: invalid context state for evaluate context command.
    [17440.070675] usb 1-5: new full-speed USB device number 6 using xhci_hcd
    [17440.070758] usb 1-5: Device not responding to setup address.
    [17440.273765] usb 1-5: Device not responding to setup address.
    [17440.477331] usb 1-5: device not accepting address 6, error -71
    [17440.477382] usb 1-5: WARN: invalid context state for evaluate context command.
    [17440.477422] usb usb1-port5: unable to enumerate USB device

    4 GB sind meist sinnlos, weil je nach Grafikkarte und Geräten davon 3-3,5 GB nur überbleiben.

    Sinnlos ist das nur, wenn die Kiste kein "memory remapping" unterstützt. Mit aktiviertem "memory remapping" gibt es durch die Vordertür für Windows 32-Bit zwar auch nur die erwähnten 3,0…3,5 GiB RAM, aber der Rest lässt sich z.B. mit "Gavotte RAMDisk" nutzbar machen etwa für temp oder swap.

    Aber nen Problem sollte das nicht sein.

    Sollte!!! Der Konjunktiv ist hier angebracht, wenn die Kiste kein "memory remapping" unterstützt oder dieses im BIOS deaktiviert ist.

    Gestern vor der Verschrottung bewahrt:

    • Bürocomputer Robotron A5110 in Vollausstattung mit Monitor und 8"-Doppelfloppy
    • Monitor Philips CM8833 (u. A. für C64/Amiga etc. geeignet; sieht abseits der Front dem Commodore 1084 sehr ähnlich)
    • Monitor TVM MD-700 (EGA + CGA; erinnert mich optisch recht stark an den Monochrom-VGA-Monitor IBM 8503, den ich habe)

    :b1:

    Was dabei gediegen ist, dass so 'n Zeug außer bei Dir und im Computermuseum bei Dir umme Ecke überhaupt noch irgendwo rumsteht und nach nunmehr gefühlt zweiunddrölfzigtausend Jahren der Platz mal für andere Dinge freigeräumt werden soll. :D

    Konntest Du den Rototron A5110 reaktivieren?

    Maxtor 31024H1

    Linux verabschiedete sich mit ext3 fs errors, Neustart nur noch per Hardreset möglich. POST startete, beim ersten Zugriff auf die HDD: clicks of death :(

    Am Sockel-Super-7-Testsystem ließen sich der noch SMART-Werte entlocken:

    Reallocated_Sector_Ct   222

    Current_Pending_Sector  4

    Das war 's.

    In das betroffene System (Compaq Deskpro 2000 MMX) wurde 'ne Western Digital WD0307AA gesteckt, die noch griffbereit rum lag. Vonna andern Kiste Slackware 13.0 drauf geklont und Kernel 2.6.39.4 passend zur Hardware gebacken, läuft wieder.

    Für den Sockel 478 gibt's zwar auch Pentium 4 mit EM64T, aber nur einzelne, wenig verbreitete sSpecs (waren wohl vor Allem bei OEMs im Einsatz?). Außerdem können die paar kein XD/NX-Bit. Wäre also für 64-Bit-Windows nicht möglich, da das ja das XD/NX-Bit braucht, wenn ich nicht irre.

    Hast Du nicht eine Kiste mit Windows XP 64-Bit am Start, wo Du das nachgucken könntest.

    Und ja, EM64T ist eine frühe Version von x86_64. Ein für x86_64 kompilierter Linux-Kernel stellt sich übrigens nicht ganz so pingelig wegen XD/NX-Bit an. Der meckert das Fehlen zwar an, startet dann aber trotzdem.

    Wieso zielt es "ganz klar" auf 64-Bit, nur weil das Board PCIe hat? Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht.

    PCIe ist der Nachfolger von PCI und AGP, also den alten 32-Bit-Bussen. Alle Bretter mit PCIe an Bord, die ich auf Arbeit und privat jemals in den Händen hatte, konnten mit x86_64-Mehrkernprozessoren umme. Daher ist das aus meiner Praxis der Schnitt zwischen ia32 (mit PCI und AGP) und x86_64 mit PCIe, die ersten Jahre auch noch PCI, aber quasi über Nacht ohne AGP. Die Kombi x86_64-Prozessor mit AGP ohne PCIe ist überschaubar. Für Intel-Prozessoren wird man beim Sockel-775-Chaos fündig, für AMD-Prozessoren bei den kurzlebigen Sockeln 754 und teilweise 939, wobei mir damals der Sockel 939 schon in Kombi mit PCIe entgegen kam.

    Auf dem ASUS P5AD2 mögen vllt. auch reine ia32-Prozessoren laufen, aber mit PCIe zielt es ganz klar auf x86_64.

    Vom P4 gibt es Modelle mit und ohne EM64T. Nur auf letzteren würde ich ein 32-Bit OS installieren. Der Pentium D bringt EM64T und zwei Kerne mit, verlangt also nach einem 64-Bit OS. Wenn es Windows XP sein soll, bliebe nur dessen 64-Bit-Version.

    Ja, damals wurden Zweikerner und bisweilen sogar Vierkerner (Core2Quad) noch mit 32-Bit Windows XP oder Vista ausgeliefert. Damit konnten die Hersteller dieser Fertigdosen schön Speicher sparen, denn mehr als 3 GiB waren mit 32-Bit Windows nicht direkt nutzbar. Die Prozessoren waren mit 32-Bit Windows hart unterfordert. Ein Core2Duo oder ein Athlon64 X2 kombiniert mit 8 GiB RAM und 'ner SATA-SSD stemmt locker Windows 7 64-Bit.

    AHCI kam erst nach der Einführung von SATA 3.0 GB/s richtig in Wallung.

    Die beiden Beiträge sind sich in einem Punkt einig: Es geht nur mit SSDs an einem SATA-Controller, der im AHCI-Modus läuft. Damit sind meine ollen ia32-Kisten alle raus. Sofern deren Bretter überhaupt SATA an Bord haben, ist das SATA 1.5 GB/s. Und die Promise PCI-SATA-Controller wissen auch nix von AHCI.

    Ganz ab davon ist ein Brett, das SATA AHCI anbietet, viel zu modern für Windows XP.