Beiträge von Arnulf zu Linden


    Hast du den Berg überhaupt um Erlaubnis gefragt? Könnte doch jemand um die Ecke kommen und dem Fotografen bescheid geben und dann noch dem Berg!

    Das hat Microsoft schon getan. Das Bild ist in Windows XP SP3 32-Bit enthalten.

    Allerdings steht die Rückbenennung zum indigenen Namen für den Berg im Raum. Wäre nicht der erste Berg in den USA, der Denali hieß zeitweise Mount McKinley.


    ist es auch ratsam einen aktiv lüfter auf die kühlrippen drauf zu schrauben?
    wenn ja, welchen?

    Das ist nicht nur ratsam, sondern dringend empfohlen! Wenn ein 50mm-Miefquirl drauf passt, kommt ein solcher drauf, sonst halt ein 40mm-Miefquirl.



    beim Siemens habe ich ein problem da ich wohl einen neuen kühler brauche, der FAN läuft ungleichmäßig, bleibt teilweise 2 sek stehen und ist laut.

    Den Aluklotz kannst Du weiter verwenden. Da muss nur 'n bisschen Plastikgammel samt Lüffi entfernt werden und dann kommt da 'n neuer 50mm-Miefquirl (oder 40mm, wenn 50mm nicht passt) drauf.


    das mit dem D981 war mir schon fast klar nach dem ganzen rumgehampel :)

    Das war mir nach der Lektüre der Spezifikationen (Stichwort: Intel Chipset 82440LX) klar. ;)


    ist aber wohl eher ein billigboard oder?

    Freu Dich, wenn es noch läuft, und gut ist. Wir reden hier nicht über den Kauf (halbwegs) aktueller Hardware. Bei so altem Kram zählt nur noch "funktioniert" oder "ist tot". Da spielt der Hersteller keine Rolle mehr.

    Du kannst dann drei unterschiedliche Systeme aufbauen:

    • Siemens D981 mit Pentium II 333/512/66 Deschutes (oder Celeron 533/128/66 Mendocino auf Slotket, wenn Dir der Pentium II 333 nicht reicht)
    • MSI MS6119 VER:1.2 BX2 mit (wahrscheinlich) Pentium III 500/512/100 Katmai (wenn der Dir nicht reicht, Pentium III 600/512/100 Katmai, evtl. 'n Coppermine mit 100 MHz FSB, sofern Vcore < 2,0 V geht)
    • Biostar M6VBE-A VER:1.1 mit Pentium III 700/256/100 Coppermine. Da würde ich aber einen stärkeren Coppermine mit 133 MHz FSB drauf packen.


    also intel geht nur bis 333? ich habe nämlich keine celerons da.
    das problem ist das der lüfter grade den geist aufgibt.
    ich habe schon probiert den lüfter vom SL2U6 drauf zu stecken.
    der passt aber nicht oder ich mach etwas falsch.

    Deine Bretter haben folgende Grenzen:

    Siemens D981:
    FSB = 66 MHz
    Pentium II 333/512/66 Deschutes
    [inoffiziell, ohne Garantie]: Celeron 533/128/66 Mendocino auf Slotket

    MSI MS6119 VER:1.2 BX2
    FSB = max. 100 MHz
    Pentium II 450/512/100 Deschutes
    [wahrscheinlich]: Pentium III 600/512/100 Katmai
    [nur wenn das Brett Vcore < 2,0 V kann]: Pentium III 1100/256/100 Coppermine auf Coppermine-kompatiblem Slotket

    Biostar M6VBE-A VER:1.1
    FSB = max. 133 MHz
    alle Pentium II, Pentium III, Celeron bis zum Pentium III 1133/256/133 Coppermine; keine Pentium III Tualatin


    die frage ist auch ob nun noch mehr möglich ist mit den anderen cpus aber warscheinlich wird nur der 333er laufen laut dem link von der schalterbank gestern ;)

    Da hilft nur ausprobieren. Voraussetzung: Das System läuft mit dem Pentium II 333 stabil. Ein paar Runden memtest86+ müssen fehlerfrei durchlaufen.
    Das MS6119 VER:1.2 BX2 hat den i440BX-Chipsatz drauf, der 100 MHz FSB unterstützt.
    Jetzt geht es los:

    • aktuelles BIOS installieren, danach nochmal mit dem Pentium II 333 starten. System muss stabil laufen.
    • Pentium II 400 (SL2U6) drauf, FSB erst mal auf 66 MHz lassen, Prozessor sollte mit 266 MHz takten.
    • FSB auf 100 MHz stellen, Prozessor sollte mit Nominaltakt 400 MHz laufen. Wenn das nicht klappt, ist beim Pentium II 333/512/66 Deschutes oder evtl. beim Celeron 533/128/66 Mendocino auf Slotket Schluss.
    • memtest86+ laufen lassen, wenn das System stabil läuft, weiter probieren.
    • Pentium III 500 (SL35E) drauf, wenn das System startet und den korrekt erkennt, memtest86+ laufen lassen. Wenn das nicht klappt, ist beim Pentium II 450/512/100 Deschutes Schluss.


    Ab jetzt kommt es darauf an, ob das Brett Vcore < 2,0 V bereit stellen kann oder nicht. Wenn nicht, ist beim Pentium III 600/512/100 Katmai Schluss. Wenn doch, kommt der Pentium III 700/256/100 Coppermine (SL3XM) drauf. Wenn das System damit stabil läuft, geht es normalerweise bis zum Pentium III 1100/256/100 Coppermine auf Coppermine-kompatiblem Slotket. Meist unterstützt in den Fällen, in denen das Brett Vcore < 2,0 V bereit stellen kann, das letzte Hersteller-BIOS auch die Coppermines.

    Arbeitsspeicher:
    Der i440BX-Chipsatz unterstützt max. 1 GiB SDRAM. 512 MiB-Riegel werden nicht unterstützt, daher ist bei nur drei Steckplätzen schon bei 768 MiB RAM Schluss. 256 MiB-Riegel müssen double-sided organisiert sein. single-sided organisierte Riegel laufen nur bis zum 128 MiB-Riegel. Da der FSB max. mit 100 MHz taktet, laufen PC-133 CL3-Riegel u.U. mit CL2 @ 100 MHz
    .


    cmos reset ist auch gemacht zumindest denke ich das es geklappt hat.
    da waren 2 jumper auf dem board beide raus jeweils 20 sek warten und dann wieder in die ausgangsposition.

    Das klingt nicht nach einem CMOS-Reset, da nichts kurzgeschlossen wurde!

    CMOS-Reset (für alte Rechner mit ATX-Netzteil):

    • PC vom Stromnetz trennen
    • Einschaltknopf drücken, um Kondensatoren z.B. im Netzteil zu entladen
    • CMOS-Stütze raus nehmen
    • Plus- und Minuspol in der Halterung der CMOS-Stütze einige Sekunden kurzschließen


    Foxconn MoBos halte ich nicht viel von.
    Hab mal ein 775er Foxconn gebraucht erworben, nach 1 Monat war das MoBo tot.

    Bei so alter Hardware (Sockel-775; Xaar's Fund: Sockel-939) kann das immer passieren. Das hat bei dem Alter nix mehr mit dem Hersteller der Hardware zu tun. Was aus der Zeit bis heute durchgehalten hat, sind die "guten" Exemplare. Der Rest ist eh schon längst tot. Die "Überlebensrate" mag ja statistisch betrachtet herstellerabhängig sein, spielt aber für das einzelne Exemplar keine Rolle.


    und was heißt das jetzt für mich? läuft der nun als 333MHz oder nicht?

    Ohne den Einsatz eines Live-Systems wirst Du das möglicherweise nie erfahren. Stöpsel einfach alle Festplatten ab, bevor Du das Live-System startest. Dann kannst Du Dir das installierte Windows auch auf keinen Fall zerballern.
    Vielleicht zeigt Dir auch memtest86+ den korrekten Prozessortakt (gerade kein System aufgebaut, um das zu probieren).


    ich glaube aber immer noch der hat den runtergetaktet oder das board ist so eine abgespackte version das nur CPU's bis 233MHz erkennt

    Der Multiplikator ist im Pentium II 333 (Deschutes) fest verdrahtet. Wie soll der also runter getaktet werden? Dass dazu der FSB reduziert wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Dass das BIOS den Prozessor nicht richtig erkennt, sagt zunächst einmal nicht viel aus, solange das System läuft. Neben dem schon erwähnten Celeron hatte ich da auch schon extremere Beispiele:

    • Sockel-Super-7-Brett "PcChips M570" (max. 66 MHz FSB stabil): AMD K6-2 366 und AMD K6-2 400 wurden nur als K6-2 333 erkannt, liefen aber korrekt mit 366 MHz = 5,5× 66 MHz FSB bzw. 400 MHz = 6,0× 66 MHz FSB (ein mod-BIOS schaffte Abhilfe)
    • Sockel-3-Brett: Intel DX4ODPR100 wurde vom BIOS als 486er mit 40 MHz erkannt, lief aber korrekt mit 100 MHz = 3,0× 33 MHz FSB (Brett ist leider mittlerweile verstorben)
    • Sockel-7-Brett: AMD K6 200 (Model 6) wurde vom BIOS als 80486DX2-66 erkannt, lief aber korrekt mit 200 MHz = 3,0× 66 MHz FSB (BIOS-Update schaffte Abhilfe)


    mit der iso brennen habe ich verstanden, den rest halt eher weniger. mit dem screen kannst du also wenig anfangen? das siehste das der als 234MHz angezeigt wird. nur warum ist die frage...

    Als ich tippte, war der Anhang noch nicht da. Das sieht so aus, als ob Sandra die Informationen teilweise vom BIOS abgreift ("Processor"), anstatt direkt den Prozessor zu fragen. "Pentium Performance Rating" und "Model information" passen aber.

    Unter Linux fragt cat /proc/cpuinfo (grafische Frontends wie z.B. "KDE Info Center" nutzen letztlich auch nur diesen Befehl) den Prozessor, da der einmal gestartete Linux-Kernel sich nicht mehr großartig ums BIOS schert.


    mit dem live system habe ich gar keine ahnung wie das überhaupt läuft.

    Du lädst Dir z.B. von knopper.net ein knoppix-iso runter. Das muss nicht die aktuelle Version sein. Auf den mirrors gibt es auch ältere Versionen. Für die Hardware ist v5 gut geeignet. v5 passt auf eine CD. Dann brennst Du das iso-Image auf eine CD oder DVD. Die steckst Du dann in den PC und startest von dem Medium. Wenn es Probleme mit der GUI gibt, startest Du nochmal und gibst am boot-prompt die Option knoppix 2 mit. In der Console oder unter der GUI in einem xterm-Fenster gibst Du den Befehl cat /proc/cpuinfo ein.


    ich glaube du meinst sowas wie Aida32 das müsste doch auch sowas wie SiSoft Sandra sein.

    Aida32 kenne ich nicht, aber mal schnell mit Duckduckgo geschaut: Müsste ähnliches leisten wie Sandra.


    wo finde ich das denn unter in 98 SE?
    bei system und allgemein steht ja nur wie win version , RAM etc.

    Hmm, bei dem alten Windows wird das etwas schwierig. Da brauchst Du evtl. ein extra Programm. Auf Win9x war damals das kostenlos verfügbare SiSoft Sandra Standard gängig, um solche Informationen zu erhalten.


    und was meinst du mit einem live-system?

    Ein Live-System ist ein Betriebssystem, das komplett von einem Wechseldatenträger startet. Meist sind diese Systeme Linux-basiert, z.B. knoppix (von CD/DVD) oder ganz alt tomsrtbt von einer 3,5"-Diskette.