Beiträge von Arnulf zu Linden


    wo finde ich das denn unter in 98 SE?
    bei system und allgemein steht ja nur wie win version , RAM etc.

    Hmm, bei dem alten Windows wird das etwas schwierig. Da brauchst Du evtl. ein extra Programm. Auf Win9x war damals das kostenlos verfügbare SiSoft Sandra Standard gängig, um solche Informationen zu erhalten.


    und was meinst du mit einem live-system?

    Ein Live-System ist ein Betriebssystem, das komplett von einem Wechseldatenträger startet. Meist sind diese Systeme Linux-basiert, z.B. knoppix (von CD/DVD) oder ganz alt tomsrtbt von einer 3,5"-Diskette.


    Wo ist den nun das Problem bei dem Hintergrundbild?

    Es sieht einfach verspielt aus, nach Privatkram halt, nach Zocker-Laptop, …


    Pain: Wo bekommst du eigentlich immer diese Bilder her?

    Das ist eine sehr gute Frage. Und wie sieht es mit dem Urheberrecht aus? Wenn hier Urheberrechte verletzt werden, ist das in der Firma ein absolutes Ausschlusskriterium!



    Weil es einfach motiviert bei der Arbeit ;)

    Geschmackssache. Ich schaue im Büro lieber auf einen Kalender, der alpine Landschaften zeigt.



    in nahezu jeden männlichen handwerksbetrieb hängt nen nackte-frauen kalender

    Der hängt aber sicherlich nicht in Bereichen, zu denen auch Kunden Zugang haben. Wenn doch wäre es extrem peinlich!


    habe mir jetzt mal die Intel SL2S5 CPU zugelegt. jetzt ist die meldung weg, die CPU wird aber nur als 233mhZ erkannt.
    laut board soll da maximal ein 333mhZ drauf laufen, zumindest laut euch ;)

    muss ich die im bios erst einstellen? wenn ja wie überhaupt? ich finde da nirgends um die taktrate zu ändern...

    Das BIOS ist bei Hauptplatinen mit dem i440LX-Chipsatz oft sehr spartanisch. Der Multiplikator ist im Prozessor fest verdrahtet, also sollte der eigentlich mit 333 MHz = 5,0× 66 MHz FSB laufen. Erkennt das installierte Betriebssystem (oder ggf. ein gestartetes Live-System) den Prozessor korrekt?

    Beispiel: BIOS vom Brett "Intel AL440LX" erkennt den "Celeron 533 Mendocino" (auf Slotket im Slot-1) als "Celeron 550 MHz", was bei 66 MHz FSB natürlich völlig sinnentleert ist. Das installierte Linux erkennt den Prozessor korrekt als "Celeron (Mendocino)" mit 533 MHz.


    T410 mal wieder aus dem Schrank gekramt und mit ins Büro genommen. Dürfte das letzte Windows 7 sein das ich halbwegs produktiv verwende.

    Mit so einem Hintergrundbild gehst Du ins Büro? Das Bild ist nun wirklich nur etwas für das private Umfeld (oder Selbstständige, die auf seriöses Auftreten pfeifen).

    Samsung SV2042H: switch to death

    Irgendetwas Elektronisches der Platte ist den Einschaltstromtod gestorben. Im System (Celeron 533 Mendocino auf Slotket auf Intel AL440LX, Platte an einem Promise Ultra100) wird die Platte erst nach dem zweiten Start erkannt, der Linux-Kernel schmeißt beim Zugriff auf die Platte Fehler. Ein Testsystem (Athlon XP 2400+ auf ECS K7S5A) startet mit 'ner SMART-Fehlermeldung des BIOS, das andere Testsystem (Phenom II X4 945 auf Gigabyte GA-MA69G-S3H) bleibt beim Versuch die Platte zu erkennen hängen.

    Da bleibt nur noch die Beisetzung im E-Schrott-Container. :(


    Speicherriegel "noname" 256 MiB SDRAM PC-133 CL3 DS: switch to death

    System (K6-2 550 auf Asus P5A) startet nicht mehr mit dem Riegel drin. Testsystem (Athlon XP 2400+ auf ECS K7S5A) startet auch nicht mit diesem Riegel.

    Da gibt es also gleich 'n Doppelgrab (Speicherriegel, Festplatte) im E-Schrott-Container. :(


    kann ich die platte irgendwie checken?

    Wichtig: So ein Test wird niemals aus einem von Festplatte laufenden Betriebssystem heraus gemacht, da dieses dabei zerballert werden kann!
    Ausnahme: Es ist egal, wenn das Betriebssystem dabei zerballert wird.

    eine Lösung:

    1. übrige Festplatten abstöpseln, fragliche Festplatte (für dieses Beispiel) als primary master anstöpseln
    2. Live-Linux (z.B. Knoppix, für alte Kisten ggf. v5) in die Console starten
    3. smartmonntools starten: smartctl -s on /dev/sda, bei altem Live-Linux wie Knoppix v5 statt /dev/sda hier und nachfolgend /dev/hda verwenden
    4. SMART-Werte auslesen: smartctl -a /dev/sda
    5. Festplatte mit badblocks -wsv /dev/sda bestiefeln, Festplatte ist danach komplett leer!
    6. nochmals SMART-Werte auslesen: smartctl -a /dev/sda


    Schmeißt badblocks Fehler, also etwas anderes als "0 badblocks found" am Ende, hat die Festplatte ein Problem. Gleiches gilt, wenn nach dem badblocks-Durchlauf die SMART-Werte "Current Pending Sector Count" oder "Uncorrectable Sector Count" > 0 sind.


    und bitte nichts kompliziertes, gibt es ein "einfaches" diagnose programm?

    "einfach" gibt es nicht, schließlich geht es hierbei ans Eingemachte. ;)


    Erkennt das BIOS die Platte korrekt mit der vollen Größe?

    Die Betonung liegt hier auf "korrekt"! Es gibt nämlich auch ganz hinterhältige BIOSs¹, die zwar die volle Größe der Festplatte anzeigen, aber dennoch die 1024 Zylinder-Grenze haben. Klarheit kann man sich z.B. durch das Starten mit einer DOS-Diskette verschaffen, die zusätzlich fdisk enthält. Nach dem Start zeigt fdisk bei vorhandener 1024 Zylinder-Grenze auch nur diesen Speicherbereich der Festplatte an.

    ¹Das ist mir bekannt von diversen 486er-Brettern (ISA & VLB/ISA) und einem Pentium-60/66-Brett (PCI/ISA). Bei 286ern und 386ern geht das u.U. auch, also im BIOS die C,H,S-Werte von der "zu großen" Festplatte eintragen, was dann zwar zur Anzeige der vollen Größe führt (für Festplatten mit max. 9999 Zylindern bei 16 Köpfen, da das Zylinder-Eingabefeld nur vierstellig ist), aber dennoch immer mit einer 1024 zylinder-Grenze verbunden ist.



    Ein "Vermischen" wollte ich eigentlich nicht. Vielleicht kann ich ja auf Win95 verzichten, wenn NT 3.51 mir ausreicht. Mal sehen.

    Bau doch 'ne zweite Festplatte ein. Dann kannst Du z.B. auf der ersten mit vier primären Partitionen arbeiten und die zweite dient als Datenhalde.


    gabs mit FAT nicht irgendwelche Probleme, wenn die Startpartition nicht innerhalb der ersten 1024 Zylinder lag, also unterhlab von 512 MB?

    Die 1024 Zylinder-Grenze kommt vom BIOS älterer Rechner. Wenn die vorhanden ist (und kein DDO zu deren Umgehung genutzt wird), muss alles, was das Betriebssystem für den Start braucht (bootloader, kernel, …), innerhalb dieser ersten 1024 Zylinder liegen. Bei DOS und Win9x muss die komplette Startpartition innerhalb der ersten 1024 Zylinder liegen, da diese Betriebssysteme auch im laufenden Betrieb auf die Festplattenverwaltung des BIOS zurück greifen. Diese Betriebssysteme können daher auch im laufenden Betrieb nicht auf Partitionen jenseits der 1024 Zylinder-Grenze zugreifen. Eine FAT-Partition, die zwar innerhalb der ersten 1024 Zylinder beginnt, aber außerhalb der ersten 1024 Zylinder endet, wird von diesen Betriebssystemen geschreddert, wenn diese Betriebssysteme darauf zugreifen! Bei Linux wird eine kleine Partition (/boot) komplett innerhalb der ersten 1024 Zylinder angelegt, auf der der Kernel liegt. Läuft der Kernel erst mal, übernimmt der die Festplattenverwaltung und schert sich nicht mehr um BIOS-Grenzen (in alten Kisten ohne LBA48-fähige IDE-Controller innerhalb des LBA28-Bereichs).


    Genau, er ist nur neidisch :D ;)

    Neidisch worauf? Hier stehen genug ia32-Kisten vom 386er bis Pentium 4/Athlon XP (Prozessor/RAM meist am "oberen Anschlag" der jeweiligen Hauptplatine) mit teilweise exotischerem Innenleben als ein P55C mit SDRAM. 8D


    Denn die 128 MB RAM funktionieren mit dem anderen PC mit dem Pentium II und Windows 98 SE absolut problemlos. Diesen PC kann ich leider nicht verwenden, weil das 200-Watt-Netzteil defekt ist.

    Der Pentium II dürfte auf einem ATX-Brett sitzen. Und selbst wenn es eines der seltenen AT-Bretter ist, dürfte darauf neben dem Anschluss für ein AT-Netzteil auch ein Anschluss für ein ATX-Netzteil vorhanden sein. Ein einfaches 250 W- ATX-Netzteil sollte dieses Problem daher lösen.


    der ram ist auch ohne cache noch viel schneller als auslagern auf HDD.

    Ja, aber …

    Das greift immer dann, wenn sonst wegen zu wenig RAM ständig ausgelagert werden würde. Wenn bei Bestückung mit RAM nur innerhalb der cacheable RAM area nicht ständig ausgelagert wird, kommt es bei Bestückung mit mehr RAM auf die Speicherverwaltung des Betriebssystems an:
    Wird der Speicher linear von unten nach oben addressiert (z.B. Linux), landen die wichtigsten Komponenten im cached RAM. Uncached RAM wird erst genutzt, wenn das cached RAM voll ist. Hier gilt dann: uncached RAM ist schneller als swap.
    Wird der Speicher (mit Ausnahme weniger Komponenten in den untersten 640 KiB) von oben nach unten aufgefüllt (z.B. Windows 95/98/ME), landen die meisten wichtigen Komponenten grundsätzlich im uncached RAM. Cached RAM wird erst genutzt, wenn das uncached RAM voll ist. Genau dies macht die Sache lahm!

    Uff!

    Das Wissen um die verbaute Hardware (Hauptplatine, insbesondere der darauf sitzende Chipsatz) erlaubt Dir neben der Vermeidung von Problemen (unpassende Ausstattung mit RAM, …), zur Hardware passende Treiber zu installieren, die meist besser arbeiten als die generischen Treiber von Windows 95 B.

    Einmal aufmachen und nachschauen – und bei der Gelegenheit gleich den Staub raus nehmen. :)


    indem ein Pentium 1 mit 233 MHz steckt.

    Bei 233 MHz Taktfrequenz dürfte das ein "Pentium MMX 233" (P55C) sein.


    Der PC besitzt zwei RAM-Steckplätze, mit SDRAM, der RAM besitzt zwei Einkerbungen.

    Die Kombi aus P55C auf Sockel-7 "split voltage" & SDRAM ist bekannt. Damals tauchten die ersten Hauptplatinen auf, die keine PS/2-EDO-RAM-Steckplätze mehr hatten. Theoretisch sind auf so einer Hauptplatine bei zwei Steckplätzen 512 MiB RAM = 2× 256 MiB SDRAM PC-66 (oder PC-100 oder PC-133) double-sided möglich. single-sided organisierte Module sind theoretisch bis 128 MiB je Modul möglich. Die "cacheable RAM area" hängt vom Chipsatz auf der Hauptplatine und ggf. vom verbauten Tag-RAM ab.


    Abgesehen davon, es steckt noch eine ALS Soundkarte drin sowie eine 3dfx Voodoo2. Beides selbst installiert. Die Grafikkarte ist eine ATI 3D Rage Pro+ o.ä (On Board).

    Hört sich nach Aufrüstung zur Daddelkiste für historische Computerspiele an. ;)
    Soundkarte: ALS100+ (ISA-PnP; Ressourcenfresser: braucht zwei IRQ & zwei 8-Bit-DMA) oder ALS4000 (PCI; evtl. problematisch bei DOS-Spielen, die SB16-Emulation brauchen)?


    Der RAM wird vom BIOS auch vollständig erkannt.

    Das hat mit der "cacheable RAM area" nichts zu tun!
    Extrembeispiel:
    Sockel-Super-7-Hauptplatine mit Via MVP3-Chipsatz und 512 KiB L2-Cache on board: Maximalbestückung = 768 MiB RAM; cacheable RAM area = 64 MiB ("write back") oder 128 MiB ("write through")

    Welche Hauptplatine und welcher Prozessor stecken denn im System?


    Hallo!

    Mal eine Frage.

    Sind 128 MB RAM für Windows 95 B mit Internet Explorer 4.0 ausreichend?

    Die reichen satt, aber …:

    Je nachdem, auf was für einer Hauptplatine die stecken, könnte ein Problem mit der "cacheable RAM area" auftreten. Ist das installierte RAM größer als die "cacheable RAM area" wird es unter DOS/Win9x lahm.
    Klassiker:
    Sockel-7-Hauptplatine mit 64 MiB "cacheable RAM area", aber mit 128 MiB (auf vielen Sockel-7-Hauptplatinen Maximalbestückung) bestückt. Einfachste Abhilfe: downgrade to 64 MiB RAM.

    Für Win95b und damals übliche Software sind i.d.R. 32…64 MiB völlig ausreichend. Bei weniger RAM wird zu oft ausgelagert, was bremst.


    Der 400er war auf das aller erste Board bezogen was der Volvo hier gepostet hat und um den "Falschen" User Guide, […]
    Wobei du jetzt wohl dachtest, das es auf dem Fujitsu Board bezogen war.
    Es ist Klar, dass das Fujitsu Board bis max. 333MHz läuft,[…] und wenn Volvo jetzt den 400er drauf steckt und sich mehr erhoft weil der nur als 266er erkennt, kann ich nix für.

    Na gut, Schwamm drüber.



    Stellst du jeden Verkäufer als Verdächtig ein, nur weil man kein PayPal anbietet?

    Da geht bei mir erst mal die rote Lampe an, da ich schon etliche unseriöse Angebote ohne PayPal bei ebay gesehen habe. Natürlich kann auch mit Paypal Schmuh betrieben werden, aber zumindest ist dann das Risiko für den Verkäufer etwas höher. ebay hat nach seinen Anfängen leider viele schwarze Schafe angezogen.


    Man kann ja den Verkäufer auch nach einem Versicherten Versand fragen,

    Das ist eine sinnvolle Möglichkeit und kann helfen die Spreu vom Weizen zu trennen.


    Provider for Google Calendar ist was du suchst, das andere ist nur nen Webview.

    Soweit ging das ja noch, wobei es schon extrem lästig war, erst mal ein Google-Konto anlegen zu müsssen, um überhaupt an den Kalender dran zu kommen.


    Zugriffsrechte kannst du einstellen, sodass nur von dir ausgewählte Nutzer drauf können.

    Ab jetzt wird es evtl schwierig oder zumindest lästig. Wird nur das bereits angelegte Google-Konto benötigt, oder muss für jeden "Nutzer" noch ein eigenes Google-Konto angelegt werden? Die online-Hilfe im Google-Kalender ist da m.E. wenig erhellend.