Beiträge von Arnulf zu Linden


    Der Rechner hat jetzt 384 MB RAM, mehr will ich nicht einbauen wegen Windows 98 SE, das ja auch manchmal gebootet wird.
    Wegen der CPU muss ich noch mal nachsehen, ich hab noch irgendwo einen Slotket Adapter und einige Coppermines im GHz Bereich.

    "wegen Windows 98 SE" ist kein Grund, mehr RAM einzubauen. 512 MiB kann das aus der Tüte, und mit dem vcache-Eintrag in der system.ini oder nach Installation des inoffiziellen ServicePack sind auch 768 MiB RAM kein Problem (in der Systemsteuerung werden warum auch immer u.U. nur "765 MB" angezeigt).

    Bei den "Coppermines im GHz Bereich" musst Du aufpassen. Auf dem Asus P2B sind sinnvoll nur der Pentium III 1000/256/100 und der Pentium III 1100/256/100 einsetzbar, da der i440BX-Chipsatz nur bis 100 MHz FSB unterstützt. Der weit verbreitete Pentium III 1000/256/133 ist nicht sinnvoll einsetzbar. Er würde mit 100 MHz FSB nur mit 750 MHz laufen. Ach ja, das Slotket muss Coppermine-tauglich sein.


    Ich weiß, was audi heißt - ich hatte Latein ;)

    Wir beide wissen das, aber hier versteht bestimmt nicht jeder Latein. ;)
    Und bei Herrn Horch war das mit Audi laut dem hier wohl eine gewisse Zwangslage. Zumindest "Horch" ging damals ja nicht mehr.

    "Windows 2000" vs. "Windows NT 5.0" ist hingegen eine Geschmacksfrage, wobei evtl. noch urheberechtliche Aspekte berührt werden.
    "Bei Risiken und Nebenwirkungen fressen Sie das EULA und erschlagen ihren Anwalt oder Rechtsberater."


    So, ich richte im Moment auch mal mein System mit PCCHIPS M747 Board und nem 350 MHz Deschutes her. :b1:

    Hast Du dafür wenigstens noch 'ne schöne ISA-Karte, z. B. 'ne SB AWE64 oder was Exotisches wie z.B. IEEE488-Karte oder Messkarte?

    Was für Betriebssysteme kommen drauf? Olles Windows (9.x, NT ≤ 4) oder olles Linux (SuSE, Debian, Slackware, RedHat, …) oder gleich Multiboot?

    Ach ja, für "PCCHIPS" gib es bestimmt gleich von irgend jemandem Haue in der Art "PcChips ist Kernschrott … bla blub". :D
    … aber nicht von mir. Bei so altem Zeug ist mir der Hersteller komplett wumpe. Hauptsache es funktioniert!

    Das nachfolgend beschriebene Problem tritt bei folgendem System auf:

    Pentium 66
    ECS SI5PI AIO Ver1.0
    128 MiB RAM = 4× 32 MiB PS/2 EDO 60 ns (Maximalbestückung)
    512 KiB L2-Cache (möglich: 256 KiB; 512 KiB; 1 MiB)

    BIOS: Erkennt das RAM komplett ohne Fehlermeldungen.

    memtest86+ 4.20: Erkennt aus der Tüte nur 65 MiB RAM. Nach Wahl der Option "Resize memory" wird das RAM komplett ohne Fehlermeldungen erkennt. Der Test wurde nach vier fehlerfreien Durchläufen beendet.

    tomsrtbt-2.0.13 (Kernel 2.2.22-ext3): Erkennt aus der Tüte nur 65 MiB RAM. Gestartet mit dem Bootparameter mem=128M wird das RAM komplett ohne Fehlermeldungen erkannt.

    Slackware 9.1 Bootdisk (Kernel 2.4.22): Erkennt aus der Tüte nur 65 MiB RAM. Gestartet mit dem Bootparameter mem=128M werden auch nur 65 MiB erkannt. :(

    Slackware 9.1 mit Kernel 2.4.33.3 (von Festplatte): Erkennt aus der Tüte nur 65 MiB RAM. Gestartet mit dem Bootparameter mem=128M werden auch nur 65 MiB erkannt. :(

    Slackware 9.1 mit Kernel 2.4.33.3 mit slram-Treiber (von Festplatte): Gestartet mit dem Bootparametern mem=64M slram=ramswap,64M,+64M werden 64 MiB RAM ekrannt und auch die übrigen 64 MiB RAM als Ramdisk zur Verfügung gestellt.

    Das mit dem slram-Treiber ist aber hier nur 2. Wahl. Schöner wäre es schon, die 128 MiB RAM als Arbeitsspeicher zur Verfügung zu haben. Wieso geht das mit dem Kernel 2.2.22-ext3, aber weder mit 2.4.22 noch mit 2.4.33.3? Fehlt da evtl. ein Treiber im Kernel? Ist zu wenig Cache-RAM installiert? Lt. Handbuch kann der Chipsatz 128 MiB cacheable RAM area. Es gibt aber Systeme, bei denen die cacheable RAM area von der Größe des Cache-RAM abhängt. Für 1 MiB Cache RAM bräuchte ich allerdings 16 Stk. 64K×8 DIP oder 8 Stk. 128K×8 DIP, die ich nicht habe.

    Bei einem 600 MHz Katmai und nur 128 MiB RAM würde ich über Windows 2000 gar nicht erst nachdenken. Auf das Asus P2B bekommst Du zwar einen 1,1 GHz Coppermine mit Slotket sowie 768 MiB RAM drauf, womit Windows 2000 benutzbar laufen sollte, aber ich kenne Deinen Ansatz für diese Kiste nicht. Soll die möglichst zeitgemäß sein? Dann lass sie so und nimm Windows 98 SE. Oder soll die am oberen Anschlag ausgerüstet sein? Dann steck einen 1,1 GHz Coppermine mit Slotket sowie 768 MiB RAM drauf und installier Windows 2000 (oder gleich Windows XP).


    Sind anhand der erkenntnis für mich auf keinen fall ein ersatz für eine Maus,

    Eine Maus ist weder durch Grapsch-Pad noch durch Pümpel ersetzbar.
    Mein Problem ist dabei aber, dass ich Laptops (auf Arbeit) oft dann bekomme, wenn sie nicht richtig funktionieren, also i.d.R. das Windows darauf zerschossen ist. Bis dann USB und somit eine daran angeschlossene Maus überhaupt funktionieren, dauert es, wobei das bei neueren Geräten (nur USB 3.0; Windows 7) noch schlimmer ist als bei alten Geräten für die Messtechnik (USB 1.1 oder 2.0; Windows XP; kein Internetzugang).


    Da ding reagiert extrem schleicht über, und kommt so schnell auser kontrolle, und ich hasse es bei nutzung von "Werkzeug" wie ein Computer keine Kontrolle zu haben.

    "keine Kontrolle" hast Du aber noch viel schneller mit einem Touchpad, da nahezu jede versehentllche Berührung beim Benutzen der Tastatur eine unbeabsichtigte Aktion auslösen kann. Die neuen "multi gesture"-Touchpads sind hier noch schlimmer als die alten Touchpads, die nur eine Bewegung zu einer Zeit erkennen. Den Trackpoint muss man hingegen gezielt mit einem Finger ansteuern, bevor etwas passiert. Bei den in letzter Zeit neu zu installierenden Thinkpads wurde daher gleich nach dem Chipsatztreiber der USB 3.0-Treiber installiert, um eine Maus nutzen zu können, und für meinen Admin-Accout wurde nach der Installation des Ultranav-Treibers für Trackpoint und Touchpad die Einstellung "Trackpoint classic" gewählt. Mit diesem ganzen "multi gesture"-Geraffel kann ich ich rein gar nix anfangen, aber ich habe ja auch kein Smartphone und kein Tablet und vermisse diese auch nach wie vor nicht. :)

    Naja, wenn ich die nicht offiziell vernichte und mitnehme ist's halt Diebstahl. Blöd, aber so läuft es nunmal in der Arbeitswelt.

    De jure ist das so, aber:
    Frag doch Deinen Chef. Schlimmstenfalls sagt er "Nein, muss vernichtet werden!". Oder ist Dein Chef so'n Menschenschinder, um den man lieber einen großen Bogen macht und der nur auf eine Gelegenheit wartet, Dich rauszuschmeißen? Oder ist es eine Behörde oder ein Konzern, die "flexibel wie ein Amboss" sind (womit evtl. sogar der Amboss beleidigt wird)?


    Warum sollte man das als Module backen? Sorry, das ist einfach nur Unfug, wozu sollte man diesen Quatsch tun?

    Für den Systemstart nicht notwendige Sachen haben im Kernel nichts verloren, weil sie den Kernel unnötig aufblähen und im Zweifelsfall den Systemstart verhindern.

    In Deiner .config sehe ich jetzt nichts Verdächtiges außer dem Unsinn, das alles fest in den Kernel zu backen.


    Ich habe da noch eine Frage :D
    Via alsamixer sehe ich meine interne Soundkarte. Allerdings habe ich kein "HDMI-Soundkarte", wenn ich per HDMI via Docking angeschlossen bin.

    Ist das normal bei Intel? Wenn nein, kann ich was dagegen tun?

    CONFIG_SND_HDA_CODEC_REALTEK=y ist gesetzt, was meine interne Soundkarte ist.

    CONFIG_SND_HDA_CODEC_HDMI=y ist auch gesetzt, was eigentlich doch via HDMI Sound anbieten sollte?

    Wenn es sich nicht um einen speziellen Sonderfall handelt, sollte das ganze Sound-Geraffel als Module gebacken werden. Ist CONFIG_SND_DYNAMIC_MINORS gesetzt? Was steht in Deiner /usr/src/linux/.config zum Thema Sound?


    und als der AM2 raus kam hat er den 939 rasch verdrängt.

    Eben dieses meinte ich. Auf Sockel-AM2-Hauptplatinen laufen bezahlbare schnellere Prozessoren, auf Sockel-AM2+ sogar 6-Kerner, und 8 GiB, mitunter 16 GiB DDR2-RAM (Sockel-939 kenne ich nur bis max. 4 GiB DDR1-RAM) sind auch kein Thema mehr. Und Windows 7 64-Bit auf Sockel-939 ist ein Thema für sich, aus meiner Erfahrung ein sehr Unerfreuliches (trotz 2-Kerner & 4 GiB RAM nie stabil zum Laufen bekommen). Linux x86_64 hingegen läuft rund, also ist es kein Hardwareproblem.


    2x fritzbox 7390
    1x kompakt cpu wasserkühlung lga775-1155
    1x amiga500 mit 512kb ram karte rom switcher und cpu gebastel
    1x sockel 939 board mit hdmi glaubich und a64 3400+
    1x makita nicd nimh ladegerät

    joaa diesmal nich so viel

    Das nennst Du "nich so viel". Da musst Du ja an einer sehr ergiebigen Quelle sitzen.

    Der Amiga500 könnte in funktionsfähigem Zustand abhängig vom Verbastelungsfaktor schon einen gewissen Wert haben.

    Und Sockel-939-Hauptplatinen könnten in ein paar Jahren ähnlich selten werden wie mittlerweile Sockel-4-Hauptplatinen. Ähnlich wie Sockel-4-Hauptplatinen wegen diverser Unzulänglichkeiten rasch durch Sockel-5- bzw. Sockel-7-Hauptplatinen ersetzt wurden, wurden Sockel-939-Hauptplatinen rasch durch Sockel-AM2/AM2+/AM3-Hauptplatinen ersetzt.


    Jemand ne Idee?
    Im Log habe ich immer:
    [ 6.353687] EXT4-fs (dm-2): couldn't mount as ext3 due to feature incompatibilities

    dm-2 ist wohl mein /. Ich habe als Kernelparameter rootfstype=ext4 gesetzt.
    Warum versucht der trotzdem was anderes zuerst als ext4?

    Support für ext2/ext3 ist nichtmal einkompiliert..

    Das ist nur ein freundlicher Hinweis, dass dieses device nicht mit mount -t ext3 zu bestiefeln ist. In meinem Syslog bekomme ich das auch, da / auf einem ext4 liegt.

    Code
    [    2.374681] EXT4-fs (sda3): couldn't mount as ext3 due to feature incompatibilities
    [    2.376467] EXT4-fs (sda3): couldn't mount as ext2 due to feature incompatibilities
    [    2.380853] EXT4-fs (sda3): mounted filesystem with ordered data mode. Opts: (null)
    [    2.383161] VFS: Mounted root (ext4 filesystem) readonly on device 8:3.

    Es könnte daher kommen, dass ext4-support gerne (auch bei mir) mit

    CONFIG_EXT4_FS=yCONFIG_EXT4_USE_FOR_EXT23=y

    kompiliert wird. Ausschlaggebend wäre hier die zweite Option.