Beiträge von Arnulf zu Linden


    Wenn ich viel zu berechnen habe und es auf mehrere Prozessoren oder Prozessorkerne aufteile geht es doch schneller ?!?!?!?!?!?!?

    Das hängt extrem vom Rechenverfahren ab. Wenn parallelisiert werden kann, bringen mehr Kerne mehr Geschwindigkiet. Wenn nicht parallelisiert werden kann, bringt ein höher getakteter Kern mehr Geschwindigkeit.

    Beispiele:

    Berechnungen mit der Finite-Elemente-Methode lassen sich meist bis zu einem gewissen Grad parallelisieren. Hier gewinnen i.d.R. also mehr Kerne. Aber Achtung! Das gilt nur für vollwertige Kerne mit eigener FPU. Beim Intel Core zählt das HT nicht mit. Beim AMD FX zählt jedes Modul nur als ein vollwertiger Kern.

    Berechnungen mit der Finite-Differenzen-Methode lassen sich i.d.R. gar nicht parallelisieren, da jeder Rechenschritt das Ergebnis des vorherigen Rechenschritts benötigt. Hier gewinnt also ein möglichst hoch getakteter Kern. Sofern die übrigen Kerne nicht mit etwas anderem beschäftigt sind, kann hier Turbo Core o.ä. seine Vorteile ausspielen.

    WARNUNG!

    Viele leistungsstärkere PCI-Grafikkarten, wie sie auch in der Bucht mitunter günstig angeboten werden, funktionieren in Systemen aus der vor-AGP-Zeit nicht!

    Hier mal 'ne kleine Matrix aus meinen Museumskisten aus der vor-AGP-Zeit (Sockel-5, Sockel-7, Sockel-7 "spilt voltage", alle PCI-Grafikkarten mit ≥ 16 MiB RAM):

    • nvidia GeForce 6200: funktioniert nicht!
    • Ati Radeon 7500: funktioniert nicht!
    • nvidia GeForce2 MX/MX400: funktioniert (auf Sockel-7 "spilt voltage")
    • nvidia RIVA TNT2 Model 64: funktioniert (auf Sockel-7 "spilt voltage")
    • nvidia Vanta: funktioniert (auf Sockel-5)
    • 3Dfx Interactive 3Dfx Voodoo3 2000: funktioniert (auf Sockel-7)


    ...ich persönlich kein Freund von irreversiblen Basteleien an Hardware bin.
    Und der Xeon X3210 ein 775er ist.

    Im konkreten Fall wäre die Alternative gewesen, beim öden Core2Duo zu bleiben und den Xeon weiter in der Kramkiste verrotten zu lassen. Außerdem stellen die beiden zusätzlichen Kerben kein Hindernis dar, den Xeon in einen Sockel-771 zu setzen und der Modsticker ist entfernbar. Kräftige Vierkerner für Sockel-775 werden mir momentan zu teuer gehandelt.

    Das System läuft jetzt mit dem Xeon E5430. Knoppix 7.6 erkennt den Prozessor korrekt, memtest86+ hat auch nix zu meckern.

    Für das Einkerben des Prozessors entschied ich mich für Schlüsselfeilen, da diese von Hand leichter zu führen sind als eine Maschine mit rotierenden Teilen und der Materialabtrag von Hand besser dosierbar ist. Die Vorarbeit erfolgte mit der Dreikantfeile, um die angezeichneten Markierungen genau zu treffen, die Nacharbeit mit der Rundfeile, die Kontrolle der Kerben mit der Lupe. Schließlich wird durch das Einkerben leitfähiges Material frei gelegt! Ein Kurzschluss durch Kupferspäne wäre nicht so prickelnd. Die Applikation des winzigen Modstickers ist Fummelkram. Ohne Pinzette und Lupe hätte ich da keine Chance gehabt, aber es hat immerhin mit dem ersten Modsticker geklappt. Jetzt habe ich noch drei, kann also noch mal aufrüsten, wenn mir ein passender stärkerer Xeon über den Weg laufen sollte.


    für PCI hätte ich noch zwei
    KNC One TV-Station DVB-C / Terratec Cinergy 1200 DVB-C / Satelco Easywatch DVB-C PCI (selbe Karte, unter anderem Namen).
    Läuft seit Linux 2.6.X out of the box.

    Hast 'ne PN.


    Würde immer zu zwei Karten oder einer Dual Tuner Karte tendieren.
    Gleichzeitig einen Sender ansehen und einen anderen aufnehmen (z.B. Sonntag Abend willst du den Tatort nicht verpassen, gleichzeitig aber auch das Top Movie auf einem Privatsender aufnehmen)

    Eine Karte reicht hier! Zum Glotzen ist 'ne Röhre (reicht für'n Tatort allemal, die Filmleichen brauch' ich nicht in HD) vorhanden, sodass der PC dann nur den anderen Film aufnehmen muss.


    Und unter Linux kann man ja schön streamen. Mit einer Karte schaust du am PC während eine zweite Person über Wlan am Laptop einen anderen Sender auf dem Balkon/Küche/Schlafzimmer ansieht.

    Eine zweite Person gibt es in diesem Haushalt nicht. WLAN ist (nach Drücken der Teufels-Taste an der Fritzbox) nur bis 802.11n @ 2,4 GHz verfügbar. Mein einziger Laptop dürfte für Streaming etwas zu betagt sein, ein Toshiba T2130CT: 80486DX4-75; 32 MiB RAM; CT F65545 VLB-Grafik (1 MiB); WLAN müsste über PCMCIA nachgerüstet werden.

    Deinen Tipp halte ich für gefährlich! Einen Grund dafür nennst Du selbst. Es ist nämlich gut möglich, dass das Netzteil aus dem XP-Rechner schon so weit gealtert ist, dass das die neuere Hardware mit zu viel Ripple malträtiert. Außerdem kann es einfach zu schlapp für die neuere Hardware sein, wobei auch dies eine Folge der Alterung sein kann. Bei der Aktion können sowohl die Hardware als auch das Netzteil beschädigt werden. Da Michael_ lt. eigenem Bekunden keine PC-Hardware vorrätig hat, stünde er dann ganz ohne PC da.

    Wenn man einen kleinen Handvorrat an PC-Ersatzteilen eingelagert hat, der eine oder andere Reserve-PC einsatzbereit ist, das Backup aktuell ist und genau weiß, was man tut, kann man das natürlich wie von Dir beschrieben machen.



    Ist das eigentlich normal das mein Notfall Rechner hier schon mit dem Neu Laden von Firefox bei 90 - 100% CPU Auslastung ankommt?

    Schrottkübel.

    Wenn Dich das so nervt, dann besorge Dir mal als Reserve-PC irgendwas günstiges aus der Bucht so etwa aus den Dunstkreisen Core2Quad oder Phenom X4 oder auch mit modernerem Vierkerner, falls schon günstig zu bekommen. Das reicht dann mit 8 GiB RAM auch für Windows 7 64-Bit oder irgendein Linux x86_64 ohne dabei das Gefühl vermittelt zu bekommen, dass im Gehäuse eine Schlaftablette wirkt.

    Der im Wohnungsmietvertrag inkludierte Kabelanschluss wird bald von analog auf DVB-C umgestellt werden. Da ich mich also eh nicht dagegen wehren kann und zahlen muss, kann ich den dann auch nutzen. Derzeit glotze ich digital über DVB-T, aber da sind auch schon die Totengräber in Lauerstellung.

    Welche DVB-C-Karten taugen was und werden vom Linux-Kernel (z.Z. noch 3.17.4, Update auf 4.4 in Planung) unterstützt? PCI oder PCIe (langer x16-Steckplatz vorhanden, aber nur als x4 verdrahtet) wäre egal. Externen Schlabberkram (USB, IEEE1394, …) möchte ich nicht.


    Selbst n oller Pentium 3 schaltet sich vorm Hitzetod ab

    Einen Athlon XP kann man schon thermisch terminieren :(


    oder 2-3 Festplatten herumliegen, mit denen man dein Netzteil testen kann?

    Festplatten nimmt man dafür nur, wenn man noch ein 100er Vorratspack herum liegen hat! Ein olles CDROM oder DVDROM reicht auch, und ist nicht so schade drum, wenn das Netzteil das hinrichtet.

    bei Deinen Anforderungen:

    • mindestens 16 GiB RAM
    • Intel Core i7 mit mindestens 4 Kernen (hier sind Kerne, nicht Threads gemeint!)
    • gleich 'ne SSD nehmen, weil eine HDD das gesamte System massiv ausbremst
    • auf ausreichende Lüftung achten, damit die Hardware nicht nach zwei Jahren durchgeröstet sein wird


    Das -X ist leider ne Sparversion des A7N8X.

    Ist bekannt. Das wurde bei mir "entsorgt", gab es also für lau (zusammen mit 'nem ATX-Miditower, Netzteil Coba 350 W, nvidia GeForce FX5600 (128 MiB, DVI, VGA), 2× 512 MiB DDR PC-400).


    Außerdem gabs noch OEM-Only varianten für Targa und noch irgendwen

    Ist kein OEM, aktuelles Asus BIOS 1010 ist installiert.


    Im übrigen hatte das -X auch gern mit 1GB Schokoriegeln gezickt die im Deluxe 2.0 ohne Probleme liefen/laufen.

    Drei Schokoriegel der Marke "Corsair Value Select VS1GB400C3" schmecken dem Brett.


    Das A7N8X-X ist durchaus FSB 400 Tauglich ab der Rev. 2, nur Dual-Channel DDR kann es nicht.

    Es geht aber nicht! Entweder ist der Athlon 2900+ hinüber oder das Brett leidet schon unter Altersschwäche. Gegen Altersschäche spricht aber, dass es mit FSB333 und 3 GiB RAM stabil läuft. Einen anderen Athlon XP mit FSB400 habe ich nicht herum liegen. Jetzt steckt ein Athlon XP3000+ mit FSB333 drauf, der sich im Karton mit den Prozessoren fand und aus irgendeinem Grund nicht in der Inventarliste stand.


    War da auch nicht was bei ram Bestückung bei fsb 400? Vier Module gingen nicht und auch nicht ein drittes doppelseitig

    Das Brett hat nur drei Steckplätze für Speicherriegel!
    Vielleicht verwechselst Du das mit dem Asus A7V8X-X. Auf dem Brett dürfen für FSB400 nur zwei Bänke und für FSB333 nur vier Bänke mit RAM bestückt werden, wobei jeder Steckplatz zwei Bänke repräsentiert. Einseitig bestückte Riegel belegen i.d.R. eine Bank, doppelseitig bestückte Riegel i.d.R. zwei Bänke.

    Hier liegt gerade ein Asus A7N8X-X im fliegenden Testaufbau:

    • Athlon XP 1600+ (FSB266): funktioniert
    • Athlon XP 2600+ (FSB333): funktioniert
    • Athlon XP 2900+ (FSB400): funktioniert nicht, Lüfter drehen nach "ATX power on", mehr passiert nicht, auch keine "error beeps" aus dem Lautsprecher


    Laut der einschlägigen Wikipedia-Artikel kann das Brett FSB400.
    Das Handbuch ist sehr schwammig. Auf Seite ix heißt es:

    Zitat

    Socket A for AMD Duron™/Athlon™/Athlon™ XP 3200+ or higher
    400/333 MHz FSB Support

    Auf Seite 1-4 heißt es:

    Zitat

    CPU Sockets. Socket 462 (Socket A) Zero Insertion Force (ZIF) socket for the AMD Duron™/Athlon™/Athlon™ XP 3000+ processors.

    Und da klingelt was: Den Athlon XP 3000+ gibt es in zwei Versionen, eine mit FSB400 und eine mit FSB333.

    Was ist nun. Ist bei FSB333 für den Prozessor doch Schluss, oder hat der Athlon XP 2900+ sich gerade verabschiedet?


    Na dann kann mein 486er mehr als 504MB ;) bin aber dennoch der Überzeugung nie mit meiner 2GB D: Probleme gehabt zu haben

    486er mit PCI-/VL-/ISA-Bus können meist vom BIOS her bis 8,4 GB auch dann, wenn der Onboard-IDE-Controller am VL-Bus hängt. Zudem gibt es ISA-IDE-Controller mit eigenem BIOS, die bis 8,4 GB oder sogar komplett LBA28 bis 128 GB unterstützen.


    Nunja, wenn du dich mit einer DOS-Startpartition von 500mb zufrieden gibst, kannst du diese primäre FAT16 Partition auch am modernen PC via USB Gehäuse erstellen und dann eine erweiterte 2GB Partition mit FAT16. Beim Rückbau in den Laptop sollte DOS auf den 500MB C: installierbar sein und D: 2GB auch verfügbar sein. Bloß FDISK würde nur 504MB erkennen und spinnen. Meine persönliche Erfahrung.

    Es geht dabei ja nur um die Startpartition. Nur wenn die über 504MB haben soll, dann ist der Diskmanager Pflicht: http://forum.classic-computing.de/index.php?page…d&threadID=4803

    Nein!
    DOS nutzt für den Festplattenzugriff das BIOS! Das gilt auch für erweiterte Partitionen. Wenn das BIOS eine 504 MB-Grenze hat und mehr als diese von DOS angesprochen werden sollen, ist ein DDO generell Pflicht! Das hat nix mit der Größe der Startpartition C: zu tun.

    Das von Dir beschriebene Szenario funktioniert so hingegen unter Linux, weil nur für den Start des Kernels das BIOS gebraucht wird (/boot muss dann komplett innerhalb der 504 MB-Grenze liegen) und danach der Kernel selbst die Festplattenverwaltung übernimmt. Das gilt so bis zur LBA28-Grenze (128 GB). Ein Zugriff auf LBA48-Festplatten oberhalb der LBA28-Grenze ohne LBA48-Unterstützung durch den IDE-Controller führt auch unter Linux zu Datenschrott.

    Totgesagte leben länger!

    Die Lösung für das Problem bestand in einem "overnight CMOS reset":

    • Kiste vom Strom trennen
    • Powerbutton einige Sekunden drücken
    • CMOS-Stütze raus nehmen
    • Die Steckbrücke CLRTC umsetzen und in dieser Position übernachten lassen

    Das System läuft wieder wie früher mit dem Phenom X4 9650 und 8 GiB RAM. Da muss wohl in irgendeinem Kondensator ein ganz übler Furz quer gesessen haben.


    und wenns doch am RAM liegt?

    Extrem unwahrscheinlich, da das Problem u.a. auch mit 4× 2 GiB (vier baugleiche Corsair) auftritt, die aus einem anderen System entnommen wurden, in dem sie tadellos funktionieren.



    Mach mal das letzte BIOS-Update drauf, das sollte die Probleme beheben und im BIOS Memory-Remapping einschalten.

    Das ist da schon lange drauf. memory remapping war früher nie ein Problem.