Beiträge von Arnulf zu Linden


    ich halte mal fest, dass ich den Vorschlag einen gebrauchten, recht gut ausgestatteten Rechner für nen Schein bringen kann und den alten Rechner, sowie die Idee mit der Zbox als weniger sinnvoll erahnen kann, nichar?

    Ja!

    Wenn man es nicht supereilig hat, kann man sogar schon 'nen älteren 4-Kerner mit 4 oder 8 GiB DDR2-RAM für'n Hunni (+ "Porto") schießen.

    Der Pentium 4 ist, wie alle anderen 1-Kern-Prozessoren auch, nur noch was für Museumskisten oder ganz spezielle Anwendungsfälle (Messrechner, MIDI-Kiste, Rechner für alte Spiele, …)



    den hab ich, und bin soweit zufrieden damit

    ist nicht der kleinste MuFu-Drucker, aber mit der kleinste mit ordentlich duplexfähigem dokumenteneinzug
    würd dir empfehlen zumindest mal drüber nachzudenken, ob du nicht auch nen dokumenteneinzug willst. manuell flachbettscannen ist unglaublich nervig.

    PS: hat kein WLAN

    Dokumenteneinzug wird am Einsatzort nicht gebraucht, da auf dem "Flachbett" fast nur kopiert wird, das zwar immer wieder, aber meist nur ein oder zwei Blatt.
    Laut Oki (Produkt-Homepage) ist keine Linux-Unterstützung vorhanden, was ein Ausschlusskriterium darstellt. Die Basisfunktion (Drucken) bekommt man wohl über PCL6 hin, aber den Rest?


    ist eine durchgehende leiste wie du siehst. also nicht diese standart sache :rolleyes:
    das 1. bild wo der kleine stecker rein geht, dass ist der PowerSwitch.

    Löte Dir Adapter auf den Standardkram. Dazu brauchst Du nach Bedarf abbrechbare Stiftleisten und Buchsenleisten sowie Kabel, z.B. 0,2 mm² und Schrumpfschlauch ø 1,6 mm 2:1. Die Belegung der Siemens-Stecker muss dazu natürlich bekannt sein.
    Vorteil dieser Lösung: nicht destruktiv & 100% reversibel


    Wegen Ram, der LX kann nur 512 MB SDRam verwalten:
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_I….2FIII_chipsets

    Grau ist alle Theorie!

    Hier laufen zwei Hauptplatinen ("Asus P2L97-S" und "Intel AL440LX") mit dem "Intel 440LX"-Chipsatz und jeweils 768 MiB RAM = 3× 256 MiB SDRAM PC-133 DS CL3 @ PC-66 CL2 völlig stabil. Auf beiden Hauptplatinen werkelt übrigens jeweils ein Celeron 533 Mendocino auf Slotket.

    Hier stehen noch mehrere Museumssysteme, die mit mehr RAM stabil laufen als nach den jeweiligen Dokus möglich wäre.


    Schau mal bei Brother in die MFC-Reihe, da gibts einige sehr gute Multifunktionslaser, auch mit Farbe.

    Ein erster Blick lassen den MFC-9142CDN (kein WLAN) und den DCP-9022CDW (WLAN nach erstem Überfliegen der Doku komplett deaktivierbar) in die engere Wahl kommen. Viel zu viel Schnickschnack bringen die Geräte scheinbar heutzutage wohl alle mit. Preislich liegen die sicherlich schon am oberen Ende dessen, was der Anwender wird bezahlen wollen. Der ist halt noch das Preisgefüge von Tintenklecksern gewohnt, kennt aber mittlerweile auch den damit verbundenen Ärger. Außerdem soll das Gerät neben dem Tintenkleckser mit Scan- und Kopierfunktion auch den vorhandenen LaserJet 6L ersetzen, was unter'm Strich also eine Platzersparnis gegenüber dem Ist-Zustand bedeutet.


    Spricht gegen das WLAN nur Strahlenangst-Esoterik oder gibt es tatsächlich Gründe?

    Am Einsatzort gibt es kein WLAN und das soll auch so bleiben! WLAN müsste erst eingerichtet werden (Zeitaufwand) und bedeutet zudem ein Sicherheitsminus. Mangels "mobiler Geräte" oder Laptops am Einsatzort gibt es auch keinen Bedarf für ein WLAN.

    Gesucht wird (nicht für mich) ein Farblaserdrucker mit Scan- und Kopierfunktion (Flachbett) für die Anwendung im privaten Umfeld. Preislich muss sich das Ding daher auch in sinnvollen Grenzen halten.

    Anforderungen:

    • Neugerät, keine Gebrauchtes oder "Refurbished"
    • kein "no name"-Gerät oder von Hersteller mit bekannt schlechter Versorgung mit Ersatztoner
    • Tischgerät (kein Trum auf Rollen wie im Büroumfeld verbreitet)
    • Kopierfunktion auch bei ausgeschaltetem PC nutzbar
    • Auflösung (Druck, Scan) 600×600 dpi
    • ausreichend RAM (oder Nachrüstbarkeit mit Standardriegeln) für eine Seite A4 @ 600×600 dpi × 32 bpp
    • Einzelblatteinzug für Sondermedien
    • verarbeitet Normalpapier bis min. 80 g/m³ über Papierfach
    • verarbeitet schweres Papier bis min. 160 g/m³ über Einzelblatteinzug
    • einzeln tauschbare Tonerkartuschen für Cyan, Yellow, Magenta & Key (Black)
    • Verbindung zum PC über USB 2.0 (USB 3.0 notfalls nachrüstbar), Ethernet (100base-TX über Switch verfügbar) oder Parallelport (ECP-Parallelport verfügbar)
    • wird von Linux x86_64 Kernel 3.x + CUPS sowie Windows 7 SP1 64-Bit unterstützt


    nicht benötigt werden:

    • Auflösungen > 600×600 dpi
    • hohe Druckgeschwindigkeit
    • Printserver
    • WLAN (Ausschlusskriterium, wenn nicht vollständig deaktivierbar!)
    • Unterstützung für Betriebssysteme älter als oben angegeben
    • Druckfunktion ohne PC (also dieser ganze Kram, mit dem man von Digitalkameras, Flash-Speichern oder mobilen Geräten aus drucken kann)


    jetzt hab ich aber immer noch einen: Resource Confilct- PnP Device Game

    Das ist logisch, denn die Hauptplatine hat einen Onboard-ISA-PnP-Soundchip (Crystal CS4236B), der auch MIDI (MPU401) und Gameport bereitstellt. Die eingebaute ISA-PnP-Soundkarte stellt diese Schnittstellen ebenfalls bereit und möchte dafür die gleichen Ressourcen (hier: I/O-Adressbereiche) nutzen. Das knallt!

    Abhilfen:

    • ISA-PnP-Soundkarte entfernen und Onboard-Soundchip nutzen. Meist ist das die sinnvollste Lösung!
    • Onboard-Soundchip im BIOS vollständig, also inkl. MIDI und Gameport deaktivieren, nur ISA-PnP-Soundkarte nutzen
    • Wenn beide Sounddevices genutzt werden sollen, müssen diese für alle Komponenten unterschiedliche I/O-Adressen, IRQ und DMA nutzen. So eine Konfiguration ist nichttrivial und oft gar nicht möglich.
    • Wenn zwei Sounddevices genutzt werden sollen und das mit der ISA-PnP-Soundkarte nicht funktioniert, eine PCI-Soundkarte einbauen.


    memtest hab ich heute morgen auch mal laufen lassen, aber bei 129,9MB geht der immer wieder auf 129,0MB wieder zurrück ( siehe Anhang )

    Diese massiven Fehler bei exakt 128 MiB sehen weniger nach defekten Speicherriegeln aus als vielmehr nach zur Hauptplatine inkompatiblen Speicherriegeln!
    Bei 576 MiB RAM können sich nur 1× 64 MiB + 2× 256 MiB in den drei Steckplätzen befinden.
    Mögliche Fehlerquellen abgesehen von Hardwaredefekten sind:

    • Es wurden 256 MiB single-sided organisierte Module eingesteckt. Diese sind mit der Hauptplatine nicht kompatibel! Wenn die Hauptplatine überhaupt 256 MiB-Module akzeptiert, dann nur double-sided organiserte (i.d.R. solche mit 8 Chips auf jeder Seite). Anm.: 512 MiB-Module sind zur Hauptplatine inkompatibel.
    • Die Hauptplatine akzeptiert keine 256 MiB-Module, dann ist bei 128 MiB-Modulen Schluss, wobei in diesem Fall wahrscheinlich nur double-sided organisierte 128 MiB-Module funktionieren.
    • Die Module sind unabhängig von Kapazität und Organisation untereinander inkompatibel: Jedes einzeln mit memtest86+ im System testen.
    • Die beiden 256 MiB-Module sind double-sided, das 64 MiB-Modul aber single-sided organisiert. Die Hauptplatine akzeptiert keine Mischbestückung mit single-sided und double-sided organisierten Modulen: Nur mit den beiden 256 MiB-Module testen.

    Ach ja, um Windows 98 / Windows 98 SE überhaupt installieren zu können, dürfen max. 512 MiB RAM installiert sein. Der hack, damit das auch mit mehr RAM (max. 1 GiB) läuft, lässt sich erst nach der Installation anwenden.


    hat auch mit laufwerk B:\ gefunzt :P

    so jetzt alles oder nichts ich riskier das biosupdate mal RAM ist ja OK.
    nur was muss ich da eingeben /U :rolleyes:

    Haaaaalt!!!

    Wie in dem von Xaar erwähnten readme beschrieben wird das BIOS-Update von einer minimalen DOS-Bootdiskette aus gestartet. Diese Diskette enthält u.a. keine CONFIG.SYS und lädt somit weder HIMEM.SYS noch EMM386.EXE, da diese Programme zum Scheitern des BIOS-Updates führen können.

    Insgesamt sollte beim Einrichten eines alten PCs eine gewisse Reihenfolge eingehalten werden, erst die Hardware, dann die Software:

    1. Minimalsystem aufbauen: Prozessor, der vom BIOS erkannt wird, 1 Speicherriegel, Grafikkarte, Diskettenlaufwerk 3,5" 1,44 MB, Tastatur
    2. memtest86+ laufen lassen
    3. Wenn das System bisher fehlerfrei läuft, aktuelles BIOS installieren. In einigen Fällen ist ein "modded BIOS" an Stelle eines "vendor BIOS" sinnvoll, aber dann sollte man wissen, was man tut.
    4. gewünschten Prozessor einbauen
    5. memtest86+ laufen lassen, eine Runde reicht (geht hier ja darum, dass der "neue" Prozessor mitmacht)
    6. RAM im Rahmen der Möglichkeiten nach Wunsch aufrüsten
    7. memtest86+ laufen lassen (min. 3 Durchläufe)
    8. wenn bis jetzt keine Fehler aufgetreten sind (!), übrige Hardware (Steckkarten, Laufwerke) einbauen, PS/2-Maus anschließen, falls eine solche benutzt werden soll
    9. PC mit Live-Linux (z.B. Knoppix von CD/DVD, bei wenig RAM ohne GUI mit "knoppix 2", auf ganz alten Kisten notfalls tomsrtbt von Diskette) starten und Festplatten mit "badblocks -wsv" auf Fehlerfreiheit prüfen. WICHTIG! "badblocks -wsv" löscht alle Daten & Partitionen auf den Festplatten! Somit finden sich danach auch keine Leichen (Datenreste, verschwurbelte Partititonstabellen) vergangener Zeiten auf den Festplatten.
    10. sofern die Festplatten dies unterstützen, SMART-Werte kontrollieren: Sind Current_Pending_Sector oder Offline_Uncorrectable nach dem badblocks-Durchlauf immer noch > 0, ist die Festplatte hinüber, ist Reallocated_Sector_Ct > 0, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Festplatte bald ihren Geist aufgeben kann. Wichtige Daten haben auf so einer Festplatte nix verloren, für'n reines Museumssystem kann man die (mit gedrückter Risiko-Taste) nutzen.
    11. optional: aggressivere RAM-timings im BIOS einstellen, danach wieder memtest86+ laufen lassen
    12. wenn bis hierher keine Fehler aufgetreten sind, Festplatten partitionieren, Betriebssysteme installieren


    Dafür brauchst Du an Software auf Wechseldatenträgern für ein System, das von CD/DVD starten kann:

    • memtest86+ (Diskette oder CD)
    • minimale DOS-Bootdiskette, unter DOS mit "format a: /s" erstellt
    • ggf. eine FreeDOS-CD, falls kein PC mit einem Betriebssystem verfügbar ist, mit dem die minimale DOS-Bootdiskette erstellt werden kann.
    • Knoppix-CD/DVD. Ab v7 können damit auch die SMART-Werte der Festplatten ausgelesen werden. Sollte v7 auf der alten Hardware nicht starten, v5 probieren, notfalls v3 oder v4.
    • ggf. hdat2-Diskette, falls Knoppix auf einer Festplatte eine HPA findet


    Aber wie gesagt: So ein BIOS-Update ist nicht ohne Risiko.

    Im konkreten Fall liegt ein BIOS-Update sogar in der Hochrisikozone!
    Im System steckt ein Prozessor, der nicht richtig erkannt wird. Dies kann zu undefiniertem Verhalten beim BIOS-Update führen, womit dieses scheitern würde.

    Um die Risiken eines BIOS-Update auf Normalmaß zu begrenzen, sollte dafür ein Prozessor ins System wandern, der vom aktuellen BIOS richtig erkannt wird. Vor dem BIOS-Update lässt man 'ne Runde memtest86 laufen, um zu sehen, ob die zusammengebaute Hardware (Prozessor, RAM, Hauptplatine) funktioniert. Ein defekter Speicherriegel oder zu aggressive RAM-timings können ebenfalls ein BIOS-Update scheitern lassen.

    Das technisch bedingte Restrisiko ist beim BIOS-Update recht hoch.

    Linux vom anderen 386er auf die Festplatte geklont:

    System startet, aber schon zum Ende des Starts kommt:

    Code
    /etc/rc.d/rc.M: line 9: 92 Floating pint exceptionhwclock --systohc
    Sat Jan 8 07:53:10 1994 -0.000000 seconds

    Das harte Setzen der Systemzeit, die zuvor mittels ntpdate vom lokalen Zeitserver abgeholt wurde, scheitert.

    Ein Kernel lässt sich auch nicht kompilieren, schon

    Code
    make menuconfig


    scheitert mit der nächsten Floating point exception.

    Irgendwie will die Hauptplatine nicht mit den Koprozessoren (IIT, ULSI) richtig zusammen arbeiten. Hier liegt zwar auch noch ein Cyris Cx87DLC-40GP, aber der ist auf einer kleinen Platine aufgelötet und dadurch zu breit, um in den Sockel zu passen, da der Sockel blöderweise zwischen zwei ISA-Slots sitzt.

    gegeben:

    • Hauptplatine TK-82C491/493/386-4N-DO4, bestückt mit 32 MiB RAM, I/O-Controller (1×IDE, 1× FDD, 1× Parallelport, 1× Gameport, 2× RS232: 1,44 MB 3,5" Diskettenlaufwerk, Seagate ST34342A, Gameport disabled), Grafikkarte Trident TVGA8900C (1 MiB RAM)
    • Prozessor TX486DLC/E-40GA, zum Ausprobieren alternativ Am386DX-40
    • Koprozessor wahlweise IIT 4C87-40 oder ULSI DX/DLC 40MHz


    Von einer FreeDOS-Diskette aus lassen sich hwinfo, syschk45 und pcconfig problemlos starten. Programmhänger und Abstürze treten nur in den Situationen auf, in denen sie auf allen 386er-Systemen auftreten.

    tomsrtbt zickt hingegen gewaltig rum. Erst mal waren im BIOS Einstellungen zu ändern:

    • Coprocessor Ready Delay : Delay 1T
    • Check ELBA# Signal : In T1

    Mit allen anderen möglichen Einstellungen bleibt der Kernel irgendwo hängen, wobei die Stellen reproduzierbar sind. Mit "Coprocessor Ready Delay : Delay 1T" & "Check ELBA# Signal : In T2" beispielsweise hängt der Kernel bei "Check 386/387 coupling ...".

    So weit so schlecht. Mit den obigen BIOS -Einstellungen und jeder der möglichen Prozessor-/Koprozessor-Kombinationen startet tomsrtbt zwar und die Tastaturbelegung lässt sich auswählen. Danach kommt der login-prompt und nach der Eingabe von "root" geht es nicht weiter, sondern es gibt immer nur eine "Floating point exception". Ein login ist nicht möglich. :(
    Beim Start ohne Koprozessor tritt das Problem bei beiden Prozessoren nicht auf, ein login ist möglich. Allerdings ist die Geschwindigkeit ohne Koprozessor gruselig.

    Live-Linuxe, die auf 386ern starten, sind leider etwas dünn gesät, und mal eben von CD/DVD starten ist auch nicht so einfach.

    Gibt es da noch irgendeine "Stellschraube", oder bleibt am Ende des Tages nur, das Linux vom anderen 386er auf die Festplatte zu klonen und zu hoffen, dass das dann nicht beim Starten geschreddert wird?


    Ich hab jetzt einmal in 4 jahren ein pci slot vermisst, weil ich meine alte, 14jahre alte udigy nutzen wollte. Ide? Bitte das braucht man erst recht nichtmehr
    Lerne den genauen zweck dieser Systeme kennen. Das sind keine bastelkisten oder i/o portwunder

    In diesem Thread geht es darum, das jemand IDE-Festplatten nutzen möchte! Dafür braucht er eine Hauptplatine, die entweder mindestens einen IDE-Port an Bord hat oder eben mindestens einen PCI-Steckplatz, damit ein PCI-IDE-Controller eingesetzt werden kann.

    Über die Sinnfälligkeit des Einsatzes von IDE-Festplatten als Datenhalden lässt sich natürlich diskutieren (Anm.: Ich nutze als Datenhalden nur noch SATA-Festplatten.), aber hier hat sich jemand entschieden, das zu tun und nach Lösungen dafür gefragt. Dazu ist meine Empfehlung innerhalb der Vorgabe, dass vorhandene IDE-Festplatten genutzt werden sollen, nur solche IDE-Festplatten zu nutzen, die noch nicht so viele Betriebsstunden auf dem Buckel haben und keine verdächtigen SMART-Werte zeigen, damit aus den Datenhalden eben nicht absehbar zeitnah Datengräber werden.


    Hmm weiß ned, was so gegen AM1 spricht? Von den Leistungswerten her lesen die sich potenter als die Atomdinger.

    Wie schon gesagt, es sind weniger die Prozessoren selbst als das Drumherum, also insbesondere mager ausgestattete Hauptplatinen: leistungsbegrenzte Chipssätze, nur zwei Steckplätze für Arbeitsspeicher, …, und mit PCI-Steckplätzen sieht es oft ganz mau aus.

    Spit:
    Hauptplatinen, auf denen ein Athlon64 X2 läuft, bringen etwas Wesentliches für den konkreten Anwendungsfall mit: PCI-Steckplätze, meist auch 1 IDE-Port, mutunter sogar 2 IDE-Ports.


    Nen PC kommt eher nicht infrage.

    Wehr Dich nicht so dagegen. Mit IDE wird alles andere nämlich eher schwierig.

    Als System würde ich grob Folgendes nehmen:

    • Mehrkernprozessor, der nicht so kräftig an der Steckdose nuckelt. Am unteren Ende sowohl der Zeitskala als auch der Leistungsskala wären das Intel Core2 Duo oder AMD Athlon64 X2 (Brisbane Core auf Sockel AM2 oder neuer). Der Sockel-AM1-Schrott und vergleichbarer Abfall ist zu spackelig, was weniger an den Prozessoren dafür als an der "Peripherie" um den Prozessor herum liegt.
    • 8 GiB RAM (bei DDR3 zwei von vier Steckplätzen bestückt)
    • Hauptplatine im mittleren Leistungssegment, sonst wird es lahm, SATA mindestens 3 GB/s; bei neuer Hardware SATA 6 GB/s & Unterstützung für Festplatten > 2 TB; 1000Base-T LAN
    • kleine SSD für das Betriebssystem
    • PCIe x16-Grafikkarte im unteren Leistungssegment, was die Kramkiste halt hergibt
    • wenn die Hauptplatine nicht ausreichend IDE-Ports bietet, eine PCI-Steckkarte "Promise Ultra133 TX2", notfalls "Promise Ultra100 TX2". Von den Dingern kann man bei Bedarf bis zu 3 Stück in ein System stecken, dann sollten es aber baugleiche Karten mit gleicher BIOS-Version sein.
    • Betriebssystem: Linux (für den Einsatzzweck geeignete Distro je nach Geschmack) mit aktuellem 3er Kernel

    Vorteile dieser Lösung:

    • flexibel erweiterbar (SATA-Festplatten mit hoher Speicherkapazität, ggf. mehr RAM, stärkerer Prozessor
    • die vorhandene 640 GB SATA-Festplatte kann da gleich mit rein
    • die IDE-Festplatten können weiter genutzt werden
    • keine Kosten für Softwarelizenzen, kein Einsatz von warez

    Nachteile dieser Lösung:

    • wahrscheinlich mehr Platzbedarf als ein NAS
    • möglicherweise höherer Stromverbrauch als ein NAS (hier bitte aber nicht Äppel mit Birnen vergleichen)
    • brauchbare PCI-IDE-Controller gibt es nicht mehr an jeder Ecke zu kaufen
    • läuft nicht "aus der Tüte", muss erst zusammen gebaut werden, anschließend Linux installiert & für den EInsatzzweck konfiguriert werden

    Hat jemand 4× oder auch 8× 4 MiB SIMM (30-pol.), organisiert 4M×9, also mit 9 Chips je Riegel, abzugeben? Riegel mit 3 oder 8 Chips je Riegel kommen für das 386er-System nicht in Frage. 60 ns Zugriffszeit wären ideal, 70 ns gehen aber auch.


    Ich spiele auf meinem P4 immer noch Streams und alle möglichen Videoformate ab und das trotz 3GHz, 1,75GB RAM, XP Home, ner ewig alten Festplatte die ein Kumpel vor 8 Jahren aus dem Schrott gezogen hat und 512MB AGP Karte.

    Die P4-Kiste ist, wenn man mal vom etwas mageren RAM absieht (dürfte auf 3 GiB aufrüstbar sein), aber schon im oberen Leistungsbereich dieser Geräteklasse angesiedelt.

    Natürlich nervt der Wegwerfwahn an. Was macht man aber mit den Schlaftabletten in Prozessorform (bezogen auf die jeweilige Prozessorserie), die sich so über die Jahre angesammelt haben oder so nutzlosen Dingen wie passiven ISDN-Karten, SoftModems, gruseligen PCI-Grafikkarten mit 2 MiB RAM oder AGP-Grafikkarten ohne DVI-D. Und dann gibt es natürlich noch Peripheriegeräte, mit denen man auch nix mehr reißen kann, wie etwa Röhrenglotzen, alte Tintenquäler, Handscanner, serielle Mäuse, …