Beiträge von Arnulf zu Linden

    Was für Karten (PCI, AGP) sind das?
    Was für SATA-Festplatten sind das? Wenn der Preis stimmt, nehme ich einige (Interesse an bis ca. 10 Stück). Da die für ältere Systeme sind, ist auch SATA 1,5 GBps bei bis zu ca. 5 Stück kein Problem, und min. 40 GB Speicherkapazität haben diese Platte sicherlich alle.
    Was für SCSI-Festplatten sind das? (Interesse an 2 Stück 68-pol.)
    Anderes Zeug: Schau bitte in meine Handelsliste, was ich suche.

    Falls meego4ever abspringt, wäre ich auch an dem Pentium III Rundum-Sorglos-Paket interessiert.


    S939 hatte die Limitierung das ab 4 Riegeln der RAM nur in DDR333 läuft.. mit unter 3 Riegeln halt DDR400

    Wenn man dies erzwingen möchte, entspricht das Übertakten. Mein S939 Venice 3200+ hat es damals problemlos gemacht.. ein S939 3700+ San Diego nicht.

    DDR-400 mit 4 Riegeln á 1 GiB habe ich noch nie stabil zum Laufen bekommen, weder mit dem Asus A8N5X noch mit einem Asus A8N, wobei da in beiden Fällen ein Athlon64 X2 3800+ Toledo drauf lief. So langlebig war der Sockel-939 nun auch wieder nicht, als das mir da die Hauptplatinen reihenweise durch die Hände geglitten wären.
    Übertakten möchte ich nicht. Das mache ich nur bei einem einzigen System (Sockel-Super-7), um einen, obwohl alle Voraussetzungen (100 MHz FSB, Multiplikator 6×) gegeben waren, nie gebauten oder zumindest nie ausgelieferten K6-2+ 600 (real ein K6-2+ 550, der mit 6× 100 MHz läuft) darzustellen.

    So wie es momentan aussieht, läuft das System jetzt. Gestern spät am Abend war das System für gut 10 min vom Stronnetz getrennt. Nach dem Neustart wurde sofort im BIOS Vcore = 1,20 V eingestellt. Mit dieser Einstellung stellt sich im Leerlauf eine Prozessortemperatur von +42 °C ein bei fliegendem Aufbau und mit voller Drehzahl drehendem Lüfter. Das ist nicht gerade wenig, aber für diesen Prozessor auch nicht außer der Welt. Nach 10 min memtest86+ beträgt die Prozessortemperatur +48 °C. Danach wurde das System wieder "aufgebaut": 4 GiB RAM = 4× 1 GiB DDR-400 CL3 (läuft @ PC-333 CL2.5 - warum auch immer? Ist wohl so 'ne dämliche Beschränkung von der Hauptplatine.); nvidia GeForce 9500GT (PCIe x16; 512 MiB; 2× DVI); PCI-IEEE1394-Controller-Karte; DVD-ROM IDE udma2.
    Über Nacht lief memtest86+ fehlerfrei durch, nach 4 Durchläufen wurde am Morgen abgebrochen. Zur Zeit läuft eine Knoppix64 7 auf dem System, bisher auch ohne Probleme.

    Ob nun Vcore = 1,20 V (soll ist für den Prozessor Vcore = 1,30 … 1,35 V) für die stabile Funktion sorgen oder sich in den stromlosen 10 min einige Elektronen "umsortiert" und dabei einen "Knoten gelöst" haben, wird sich nicht mehr klären lassen.

    Der verbaute CNPS7000-Cu hat natürlich die Teile für eine Montage auf Sockel 939 dabei. Der ist schon fest verschraubt und nicht einfach lose drauf gelegt. Die verwendete Wärmeleitpaste hat eine Wärmeleitfähigkeit λ = 9,24 W·m⁻¹·K⁻¹.

    Laut Asus soll der AMD Opteron 180 auf dem Asus A8N5X laufen, wenn BIOS 1003 installiert ist. Das ist installiert, und mit einem AMD Athlon64 X2 3800+ läuft die Hauptplatine stabil. Mit dem Opteron drauf geht sie aber nach kurzer Zeit wieder aus. Wie weit der POST dabei voran kommt, ist nicht reproduzierbar. Eine fixe Einstellung von Vcore = 1,30 V (mit dem Athlon64 X2 drauf, um im BIOS genug Zeit zu haben) führt dazu, dass der Opteron etwas länger läuft. Aber dann geht die Hauptplatine wieder aus.

    Ach ja, bestückt ist die Hauptplatine z.Z. nur mit einem Speicherriegel und einer PCIe x16-Grafikkarte, angeschlossen sind Tastatur, PC-Lautsprecher, und Diskettenlaufwerk.

    So etwas hatte ich schon mal mit einem AM2-System. Dort lag es an einem zu alten BIOS, dass eine viel zu hohe Temperatur aus dem Prozessor auslas und dann die Sicherheitsabschaltung auslöste. Ein BIOS-Update mit einem hinreichend alten Prozessor im Sockel löste damals das Problem. Seit dem läuft der neuere Prozessor fehlerfrei.

    Den Verdacht, dass das BIOS eine zu hohe Temperatur ausliest und dann die Sicherheitsabschaltung auslöst, habe ich hier auch. Aber anders als damals ist schon das aktuellste BIOS installiert, mit dem der Opteron 180 laufen soll. Die überwachung der Prozessortemperatur lässt sich auch nicht deaktivieren (und das wäre auch nicht mein Favorit gewesen).

    Nachtrag: Es ist wohl so eine blödsinnige Temperaturauslesung. Eben stieg das System bei einer angeblichen Prozessortemperatur von +82 °C aus. Da wird fühlbar aber nichts warm, was auch am Kühler (Zalman CNPS7000Cu) liegen dürfte.

    Gibt es da noch Möglichkeiten, oder ist das mal wieder zu viel verlangt, obwohl der Hersteller der Hauptplatine sagt, dass das geht?

    Das ist jetzt zwar schon eine Weile her, aber aus einem anderen Grund lief die Hauptplatine vorhin mal wieder. Und jetzt wird es schräg:

    Im BIOS werden wieder die aufgelöteten 256 KiB L2-Cache angezeigt. cachechk erkennt ebenfalls den L2-Cache. Das ist auch nach dem dritten Kaltstart so, also reproduzierbar.

    Der einzige evtl. nachvollziehbare Grund für dieses Verhalten könnte sein, dass damals vor der Einlagerung im Oktober 2013 der 3,6V NiMH-Akku ausgelötet wurde und somit seit der Einlagerung keine CMOS-Stütze mehr vorhanden ist. Über die Elektronik der Hauptplatine und die Antistatikfolie dürften sich während der Lagerung alle Kapazitäten restlos entladen haben.


    aber gerne können wir doch welche machen
    aber das 8086er, 186er, 286er und 386er angebot ist hier ja nicht so groß, oder täusch ich mich?

    Ins Rennen gehen könnten:

    • zwei einsatzbereite 286er
    • zwei einsatzbereite 386er
    • eine 386er Hauptplatine mit Prozessor, Koprozessor und RAM bestückt, das "Drumherum" wird mal an einem verregneten oder - igitt - verschneiten Herbst- oder Winterabend dazu kommen.


    Als benchmark-Programm brauche ich dann etwas, das auf FreeDOS (286er) oder Linux (386er) läuft oder von einer FreeDOS-Bootdiskette für die 386er. Auch das ist aber was für die "dunkle" Jahreszeit, zumal auch noch sechs einsatzbereite 486er, davon 1 Laptop, mit ins Rennen (unter Linux oder von FreeDOS-Bootdiskette) gehen könnten.


    Nee, die meisten hatten eine OEM-Version auf ihrem alten Rechner die sie gar nicht weiter benutzen dürfen

    In Deutschland ist die Nutzung von OEM-Versionen auf anderen Kisten aber per Gerichtsurteil sehr zum Leidwesen von M$ erlaubt worden. Ich warte nur auf die erste Klage gegen diese Ankopplung von Windows 8 an die Hardware. Das bedeutet de facto, dass das Betriebssystem zusammen mit der kaputt gegangenen Hardware in die Tonne wandert. So einen Sch☠☠☠ werde ich nicht kaufen!

    in der Tat wäre es aus Verbrauchersicht sehr viel angenehmer, wenn man beim Rechnerkauf die Wahl zwischen mit oder ohne Betriebssystem hätte. Ich kaufe einfach keine Komplettrechner und umgehe somit dieses Problem (und diverse andere Probleme, vor allem die Hardware-Ausstattung betreffend). Diese Vorhgehensweise erfordert allerdings ein gewisses technisches Grundverständnis, womit Leute, die zwar mit Software inkl. Betriebssysteminstallation kein Problem haben, das Innenleben des Blechottos unter'm Schreibtisch aber nicht kennen lernen möchten, außen vor sind. Und Laptops gibt es nun mal nur als Komplettgerät, selbst wenn man bei der Zusammenstellung des Innenlebens Wahlmöglichkeiten hat.


    Ähm, entschuldigung? Ich hatte einen Athlon XP 2000+ für mehrere Stunden im fliegenden Betrieb mit diesem Kühler und hatte noch nichtmal g'scheite WLP(!) verwendet und des Ding wurde nie richtig heiß o-O

    Athlon XP2000+ (alle Versionen): f_Clk = 1,667 GHz / FSB266

    Und der läuft in dem Video mit ca. +55 °C, was nun nicht gerade kühl ist.

    In meinem Sockel-A-Systemen verbaue ich, sofern das BIOS mitmacht, nur Prozessoren mit f_Clk ≥ 2,0 GHz. Die werden bei schlechter Kühlung sehr warm.


    Aber bei so manchen normalen Kühler mit ner fetten klammer schon eher. Wobei AMD dafür ja die lustigen Schwarzen Nuppsis auf der CPU hatte. Man musste nur den cpu Kühler wirklich gerade nach unten drücken und nicht nur probieren mit der klammer zu hantieren.

    Zu dem Thema dürfte das hier immer noch der Klassiker sein. :uglyjump:

    Der Lüftertausch ("Revoltec Airgaurd" 80 mm auf den "Arctic Cooling Copper Silent 2" Metallklotz) wurde zwischenzeitlich vollzogen und einem Test unterzogen:

    Umgebungstemperatur = +20 °C
    Testbetrieb: 30 min memtest86+ v4.20, fliegender Aufbau (Hauptplatine liegend)
    System: Athlon XP2600+ (2,083 GHz / FSB333) auf AsRock K7S41GX mit 2 GiB DDR1-RAM PC-400 @ PC-333 und AGP-Grafikkarte, also kein "shared memory"-Quatsch im Spiel.
    Wärmeleitpaste zwischen Prozessor und Kühler auf Silberbasis: λ = 9,24 W·m⁻¹·K⁻¹

    Temperaturen laut BIOS unmittelbar nach dem Testbetrieb:
    Prozessor = +43 °C
    Hauptplatine = +28 °C

    Mit dem Originallüfter auf dem Kühler erreichte das System schon nach wenigen Minuten im Leerlauf über +50 °C Prozessortemperatur und über +30 °C Hauptplatinentemperatur, weshalb auf Betrieb unter Last verzichtet wurde.

    Fazit: Mit einem ausreichend leistungsstarken Lüfter bestückt ist der Metallklotz des "Arctic Cooling Copper Silent 2" einsetzbar, wenn gleich er nicht die Kühlleistung des "Zalman CNPS7000-Cu" erreicht. Auf Hauptplatinen ohne Montagelöcher für schwere Kühler ist diese Lösung aber eine Alternative.


    Ich war jahrelang mit nem AC Cooper Silent 2 zufrieden, war ein 3000+ Barton, und die Temperaturen erträglich.

    Nun ja, die Kühler reichten, um eine Kernschmelze zu verhindern. Mir geht es bei alten Systemen aber nicht mehr um "erträgliche Temperaturen", sondern um "schön kühl", damit ich noch länger was von den Dingern habe.


    Aber ja, Sockel A Kühlen ist ne Wissenschaft für sich.

    Ein wesentlicher Teil dieser "Wissenschaft" ist das Kapitel "Gehäuselüfter", was vorher abgesehen von Exotensystemen (Systeme mit 2 Prozessoren oder 10 SCSI-Festplatten im Gehäuse, später auch Systeme mit RDRAM) kein Thema war.

    Beim Blick ins "Materiallager" fand sich ein 80mm "Revoltec Airguard" (43,25 m³·h⁻¹ ≈ 25,44 CFM) in ungeöffneter OVP, der auf den "Arctic Cooling Cooper Silent 2" montiert werden wird.

    Auf Sockel-A-Hauptplatinen findet sich als Prozessorkühler häufig ein "Arctic Cooling Copper Silent" oder ein "Arctic Cooling Copper Silent 2". Diese Kühler sorgen nicht gerade für einen "kühlen Kopf".

    Wenn die Hauptplatine Löcher für die Montage schwerer Kühler bietet, ist die Sache einfach: "Zalman CNPS7000-Cu" drauf und gut is'.

    Wenn die Hauptplatine aber keine Löcher für die Montage schwerer Kühler bietet, wird es schwierig. Den "Titan Vanessa s-type" oder vergleichbare Kühler findet man nirgends mehr.

    Sind beim "Arctic Cooling Copper Silent" und beim "Arctic Cooling Copper Silent 2" schon die Metallklötze Mist etwa durch schlechten Wärmeübergang von der Kupferplatte zum Aluminium, oder scheitert es nur am Lüfter? Was für ein Miefquirl müsste da drauf, damit das Ding vernünftig kühlt? Der muss nicht flüsterleise laufen, sollte aber auch nicht die Geräuschkulisse eines startenden Kampfjets vermitteln.


    Verhandlungs-Sicheres Englisch oder die Kenntnis einer anderen Fremdsprache, was ja auch Voraussetzung ist mit Leuten außerhalb des deutschsprachigen Raums Kontakt zu halten,

    Wieso muss das Englisch für einen privaten Kontakt ohne kommerzielle Hintergedanken "verhandlungssicher" sein?

    Selbst im gewerblichen Umfeld läuft viel englischsprachige Kommunikation unterhalb von "verhandlungssicher", weil es in der jeweiligen Situation einfach keine Alternativen gibt außer gar nicht zu kommunizieren. Dass das deutlich suboptimal ist, weiß ich auch.


    Irgendwann ist die Hardware nun mal "am Ende".

    Die Hardware ist erst "zu Ende", wenn sie kaputt gegangen ist oder man für sich entschieden hat, dass sie "zu Ende" ist. Nur weil M$ nicht will, dass alte Hardware weiter genutzt wird, ist die noch lange nicht "zu Ende". Da kommt dann halt 'nen Linux oder ein anderes freies OS drauf und gut is' (oder es wird einfach mit dem alten Windows weiter gearbeitet - solange die Kiste offline bleibt oder M$ noch Updates dafür liefert - kein Problem).



    Ich hab Windows 8.1 auf Nehalem-Xeons am laufen. Gut, das sind halt Xeons, die haben einfach Kraft, der Flaschenhals ist da die Festplatte.

    Dann gib der Kiste doch 'ne SSD und nimm die HDD nur noch als Datenhalde.


    und ich hab jetzt auch von virtuellen Desktops was gelesen. Sind ja bei Linux nen alter Hut und so mancher Grafiktreiber hat die auch schon zu Win 9x Zeiten gebracht. Nur nutzen tut sie scheinbar kaum jemand? ich finde die bei fenstersystemen auch eher unnütz.

    Die virtuellen Desktops vermisse ich jedes Mal, wenn ich von einer Linux-Kiste (meist KDE als GUI) an eine Windows-Kiste wechsele. Das ist halt eine Sache der Gewohnheit. Wer überwiegend mit Windows und ohne einen speziellen Grafiktreiber, der das anbietet, arbeitet, ist das nicht gewohnt. Wer überwiegend mit Linux und einer entsprechenden GUI arbeitet, für den ist das normal.


    Hottest Features sind jetzt dann doch das wiederkommende Startmenü

    Für den Einsatz auf dem PC ist das allemal sinnnvoll. Andere GUIs für den Einsatz auf PC haben das schließlich auch.

    ATX-Netzteil:
    be quiet! Purepower BQT L8-CM630W

    Ein Knall im laufenden Betrieb mit Auslösung des 16 A Leitungsschutzschalters für den Raum beendete das Dasein dieses Netzteils. Zum Glück waren gerade keine ungespeicherten Dateien offen. Soweit erkennbar ist ein Halbleiter im TO220-Gehäuse "explodiert" (am Gehäuse fehlt etwas Plastik, Metall ist dort sichtbar).

    Jetzt werkelt erst mal das Coba 650 W Netzteil aus der Pentium D Kiste im Arbeitsrechner, aber da wird zeitnah ein neues Netzteil eingebaut werden. Schäden an der übrigen Hardware (soweit erkennbar) und den Dateisystemen (ext3, ext4) sind ausgeblieben.

    Das abgerauchte Netzteil wird nach Ausbau des Lüfters ("be quiet silent wings", der bis zum Schluss schön leise lief) entsorgt werden.